B2B – Offline-Commerce und dessen Kosten

Es existieren nach wie vor etliche Unternehmen, die keine Online-Strategie besitzen und für die der Handel per Fax, Telefon, E-Mail und Außendienst alltäglich ist. Auch wenn dort die Probleme nicht so schwerwiegend ausfallen, wie im Beispiel aus unserem letzten Blogeintrag, so bleibt doch eines bestehen: die Kosten und Risiken dieser Art zu handeln.

Stellen wir uns einmal vor, ein Geschäftspartner plaziert eine Order – per Telefon oder per Auftragsblock des Außendienstlers. Dann haben wir genau hier bereits die erste große Quelle für Fehler und auch für unvermeidbare Kosten.

Ich möchte einschieben: Der persönliche bzw. telefonische Kontakt zum Kunden ist so wichtig wie eh und je, daran ist kein Zweifel!

Leider ist gerade hier die Fehlerhäufigkeit besonders hoch. Und Sie kennen es sicher: Wenn im Gespräch von Mensch zu Mensch Fehler entstehen, lässt sich im Nachhinein nur schwer die Ursache ermitteln. Auch bei einer Bestellung per Fax oder E-Mail sind Fehler nicht auszuschließen.

Jede Bestellung muß jedoch, egal wie sie aufgenommen wurde, in einem Ihrer internen Systeme erfaßt werden. Damit wird Personal gebunden, und das bedeutet: hier entstehen Kosten, auch wenn alles fehlerfrei abläuft.

Ein Beispiel

Eine Bestellung über 1000,00 Euro wird aufgegeben und erreicht den Auftragnehmer per Fax. Der Auftrag umfaßt insgesamt vier Positionen. Was nun folgt, muß nicht immer exakt so geschehen, ist aber ein durchaus plausibles, täglich vorkommendes Szenario:

  • Die Bestellung wird vom Sachbearbeiter aus dem Faxgerät geholt – 1 Minute
  • Das Stammdatenblatt des Kunden wird geöffnet, der neue Auftrag erfaßt, die vier Positionen eingegeben und der Kommissionsauftrag ans Lager gesandt – 4 Minuten
  • Ein Artikel, der nicht verfügbar ist, wird aus der Bestellung gestrichen – 1 Minute
  • Ein Naturalrabatt wird eingegeben, da der Kunde eine Bestellhöhengrenze überschritten hat – 2 Minuten

Zusammenfassung

Acht Minuten wurden für Tätigkeiten aufgewandt, die durch ein kompetentes Handelssystem übernommen werden können. Bei einer Gewinnmarge von 40% werden 400,00 Euro Rohertrag erzielt. Selbst bei Personalkosten von lediglich 30,00 Euro pro Stunde schlagen diese acht Minuten mit vier Euro zu Buche. Dies entspricht 1% Ihrer Marge!

Gerade im B2B-Bereich, wo viele Bestellungen Zubehör, Ersatzteile oder Verbrauchsmaterialien umfassen, macht sich dieses Prozent schnell bemerkbar. Mit einem Online-Bestellsystem vermeiden Sie diese Kosten und sichern sich effektiv gegen Fehler ab!

Nächste Woche: der letzte Teil unserer B2B-Blogserie, diesmal zum Thema Multichannel-Commerce!

Der heutige Blogbeitrag wurde übrigens live geliefert, direkt vom OXID eSales Messestand auf der diesjährigen dmexco in Köln.

3 Antworten

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  1. […] kürzt sich selbst die Marge. In Ihrem Blog rechnen die Kollegen an einem einfachen Beispiel die Kosten für solchen “Offline-Commerce” im B2B durch. Lesen, verstehen und dann bei uns melden, wenn Sie mehr verdienen […]

  2. […] auf nächste Woche: wir werfen einen detaillierten Blick auf eine typische […]

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