5 Gründe, warum mobile Strategie ist, und nicht Technik

Das Spielfeld im Handel verändert sich rasend und Händler sind gezwungen sich anzupassen. Mobile Commerce ist eine solche Spielfeldveränderung. Inzwischen ist es selbstverständlich, dass von unterwegs auf Produkte und Services zugegriffen werden kann. Im Folgenden zeige ich Ihnen in 5 Gründen auf warum es beim Thema mobile zuallererst um die Strategie geht und nicht um die zugrundeliegende Technik!


1. Ganzheitliche Unternehmensstrategie

Händler müssen Multichannel leben. Die Unternehmen, denen es gelingt „New Economy“ und „Old Economy“ miteinander zu verzahnen und daraus eine Unternehmensstrategie zu stricken werden gewinnen. Ohne einheitliche Strategie werden die Interaktionspunkte mit dem Konsumenten zu isolierten Kanälen.

2. Integration in bestehende Kommunikations- und Distributionspolitik

Kommunikations- und Distributionspolitik müssen um den mobilen Interaktionspunkt erweitert werden. Prozesse, Workflows, Datenbasis und Backend-Systeme sollten Wechselbarrieren zwischen den Interaktionspunkten so gering wie nur möglich halten.

3. Ziele definieren

Wenn eine Entscheidung über den Einstieg in den M-Commerce getroffen wurde, müssen konkrete Ziele festgelegt werden, die man über den mobilen Shop verfolgt. Das kann eine erhöhte Kundenbindung sein oder die Erschließung neuer Zielgruppen.

4. Zielgruppen analysieren

Verschiedene Zielgruppen verhalten sich unterschiedlich – das ist, zugegebenermaßen, eine Binsenweisheit. Beispielsweise nutzen ältere Menschen moderne Technik erst wesentlich später als jüngere. Demografische Merkmale können also genauso entscheidend sein wie das Segment in dem sich der Händler bewegt.

5. Wettbewerb analysieren

Eine vorherige Analyse des Wettbewerbs kann sehr hilfreich sein und muss gemacht werden um eine Strategie zu entwickeln. So können mögliche Probleme die der Wettbewerber hat oder hatte direkt vermieden werden und es können Dinge die gut funktionieren auf das eigene Geschäftsmodell adaptiert werden.

Fazit

Es bleibt festzuhalten, dass es, wie so oft, nicht nur einen Hammer gibt mit dem ein Händler den Nagel perfekt auf den Kopf trifft. Vielmehr muss der Händler sich seinen Hammer selbst zusammenbauen um seinen spezifischen Anforderungen gerecht zu werden. Nur so kann er sichergehen, dass seine mobile Strategie ein voller Erfolg wird.

Autor
Sebastian Pflug ist Assistent des Vorstands bei der OXID eSales AG. Vor seiner dortigen Tätigkeit schloss er den trinationalen Studiengang International Business Management in Colmar, Lörrach und Basel ab. Er verfügt über ein breites Know-how im Multichannel-Handel und -Marketing. Seit 2010 betreut Pflug bei OXID eSales das Thema Mobile Commerce und unterstützt den Vorstand in den Bereichen Business Development und Strategie.

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