Responsive Design, Mobile Templates oder native App?

Das Internet auf mobilen Endgeräten ist heute ständiger Begleiter. Für Sie als Händler bedeutet dies die Auflösung von einseitig konzentrierten Vertriebskanälen. Inzwischen sprechen Dienstleister und Shopbetreiber bereits vom No-Channel-Commerce.

Die Fixierung auf einen Vertriebskanal funktioniert, lässt aber Umsatzpotentiale durch ganzheitliche Lösungen ungenutzt. Mobile Commerce ist aktuell ein massiver Wachstumsmotor. Shop-Betreiber müssen sich die Frage stellen: Wie biete ich dem Kunden auf jedem seiner Endgeräte mit meinem Budget das bestmögliche Ergebnis?

Responsive Design – Geräteunabhängig 

Responsive WebDesign (RWD) bietet eine geräteunabhängige Basis. Es erlaubt mit CSS3 Mediaqueries verschiedene Darstellungen Ihres Templatesatzes für unterschiedliche Display-Auflösungen. Das bedeutet, Sie können Ihren HTML-Code für ein Smartphone anders gestalten, als z.B. für den Desktop-Browser.

Mobile Templates – Mehr Individualität

Sollte der Shopbetreiber weitere mobile Potentiale erkennen, so kann er zusätzlich zum Standard spezielle Templates für Smartphones ausspielen. Um nicht jedes Mobilgerät speziell unterstützen zu müssen, sollte bei mobilen Templates auch auf eine Responsiveness geachtet werden. Liegt schon ein responsiver Templatesatz vor, kann dieser als Basis genutzt werden.

Native App – Hohe Userexperience

Native Apps bieten sicherlich die beste Experience auf Mobilgeräten, erzeugen aber höhere Aufwände und sind geräteabhängig. Mit Apples neuem iOS7 könnten z.B. erneut Anpassungen erfolgen.

Fazit

Responsive Templates sind für Onlineshops heute Pflicht. Selbst Google empfiehlt mittlerweile explizit Responsiveness für ein besseres Ranking. Für bestehende Shops bietet sich auch ein Responsive Rebrush, also ein Relaunch mit unveränderten Funktionen aber responsivem Template, an. Responsive Shops können zusätzlich als Web App auf Smartphones eingebunden werden.

Mobile Templates machen durchaus Sinn, vergessen Sie aber bitte nicht, auch dem mobilen Google Crawler den mobilen Inhalt anzubieten. Mehrere Templates benötigen in der Shoppflege je nach Detailgrad zusätzliche Pflegeaufwände. Mobile Templates empfehlen sich für Shops, die bereits gut ausgestattet sind und einen schnellen mCommerce-Einstieg suchen.

Native Apps bieten die beste Experience, sind aber stark geräteabhängig und im Verhältnis teurer. Große Onlineshops die ihr Optimierungspotential ausreizen möchten, sollten Apps definitiv in Ihren Businessplan aufnehmen.

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Autor
Während seiner 10 jährigen Erfahrung, hat Björn Lange bei TWT Interactive größere OXID-Shops technisch betreut. Seit nun fast zwei Jahren ist er CTO und Gesellschafter der WBL Konzept, eine kleine Agentur aus dem Herzen von Düsseldorf und betreut hier z.B. den Onlineshop Ella & Paul.

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