Gastblog: Nur beste Online-Shops atmen Zukunftsstrategie

„Die Organisation von Preis- und Sortimentsmanagement erfolgt heute vor allem produktzentriert. Der Einzelhandel ist gefordert, künftig stärker die Kundensicht auf Preise und Sortimente abzubilden.“ So Mercer in einer Studie. Vielen Online-Shops sieht man diese Product Centricity an: Produkt reiht sich an Produkt, Bedarfsbündel fehlen, Konditionen sind nicht auf den Einzelkunden zugeschnitten.

Kunde statt Produkt heißt die oft fehlende Grundsatzstrategie

Die Zukunft: Kunde statt Produkt – Customer statt Product Centricity. Vom Kunden zurück takten lautet der Auftrag. Was will der Kunde? Wie kann er sich seine individualisierten Marktleistungen selbst zusammenstellen? Wie schaffen wir es, dass der Kunde gleich das sieht, was ihn anzieht? Und: Wie halten wir das Lieferversprechen zeitlich genau ein? Nutzen wir Wertschöpfungspartnerschaften? Bei Amazon werden die Antworten durch den Rückwärts-Code bestimmt. Es macht Sinn, lernende Systeme nur den Kunden zuzuschneiden. Doch um dahin zukommen braucht es auch strategische Entscheidungen zum Wettbewerb, z.B. durch eine SWOT:

Den meisten Online-SWOTs fehlen – Zielstrategien

SWOTAus der SWOT muss man vier Strategie-Typen ableiten und auch bei neuen und großen Shops eine präzisieren:

  • Die Voraussetzung für eine differenzierte SWOT ist das Vorliegen einer Unternehmensstrategie auf die sie aufsetzt und die sie in Bezug zum Wettbewerber-Umfeld reflektiert.
  • Die Grundlage zu der Bewertung von SWOT sollten so weit möglich objektivier- und reproduzierbare Daten sein. Hierzu zählen neben technischen und ökonomischen Fakten beispielsweise auch Wertstromanalysen, Ergebnisse von Kundenzufriedenheitsanalysen, Marktstudien, Imageanalysen, Wettbewerbsbeobachtungen, Finanz- und Investanalysen etc. Eine gute SWOT wird also an den Quellen erkannt.

SWOT-Strategien kombinieren jeweils zwei der vier Beurteilungskriterien zu einer Zielstrategie.

  1. S-O Strategien: Sie dienen der Nutzung der Chancen des Unternehmens unter Einsatz von dessen Stärken
  2. S-T Strategien: Sie streben den Ausgleich bzw. die Entschärfung von Marktrisiken durch Besinnung auf eigene Stärken an
  3. W-O Strategien: Sie nutzen Chancen in dem Unternehmensschwächen abgebaut werden
  4. W-T Strategien: Sie bauen Schwächen ab und reduzieren Risiken

Nur wenig kann man nicht in Online-Shops vermarkten. Eigene Strategien gehören dazu….

Autor
Malte W. Wilkes ist Seniorpartner der Management Consultancy Erfolgsketten Management Wilkes Stange GbR in Hamburg, Redner, Moderator, Diskutant und Ehrenpräsident des BDU Bundesverband Deutscher Unternehmensberater. Der zigfacher Buchautor hat sich einen Namen als Pionierexperte in Customer Centricity gemacht.

5 Gründe, warum mobile Strategie ist, und nicht Technik

Das Spielfeld im Handel verändert sich rasend und Händler sind gezwungen sich anzupassen. Mobile Commerce ist eine solche Spielfeldveränderung. Inzwischen ist es selbstverständlich, dass von unterwegs auf Produkte und Services zugegriffen werden kann. Im Folgenden zeige ich Ihnen in 5 Gründen auf warum es beim Thema mobile zuallererst um die Strategie geht und nicht um die zugrundeliegende Technik!


1. Ganzheitliche Unternehmensstrategie

Händler müssen Multichannel leben. Die Unternehmen, denen es gelingt „New Economy“ und „Old Economy“ miteinander zu verzahnen und daraus eine Unternehmensstrategie zu stricken werden gewinnen. Ohne einheitliche Strategie werden die Interaktionspunkte mit dem Konsumenten zu isolierten Kanälen.

2. Integration in bestehende Kommunikations- und Distributionspolitik

Kommunikations- und Distributionspolitik müssen um den mobilen Interaktionspunkt erweitert werden. Prozesse, Workflows, Datenbasis und Backend-Systeme sollten Wechselbarrieren zwischen den Interaktionspunkten so gering wie nur möglich halten.

3. Ziele definieren

Wenn eine Entscheidung über den Einstieg in den M-Commerce getroffen wurde, müssen konkrete Ziele festgelegt werden, die man über den mobilen Shop verfolgt. Das kann eine erhöhte Kundenbindung sein oder die Erschließung neuer Zielgruppen.

4. Zielgruppen analysieren

Verschiedene Zielgruppen verhalten sich unterschiedlich – das ist, zugegebenermaßen, eine Binsenweisheit. Beispielsweise nutzen ältere Menschen moderne Technik erst wesentlich später als jüngere. Demografische Merkmale können also genauso entscheidend sein wie das Segment in dem sich der Händler bewegt.

5. Wettbewerb analysieren

Eine vorherige Analyse des Wettbewerbs kann sehr hilfreich sein und muss gemacht werden um eine Strategie zu entwickeln. So können mögliche Probleme die der Wettbewerber hat oder hatte direkt vermieden werden und es können Dinge die gut funktionieren auf das eigene Geschäftsmodell adaptiert werden.

Fazit

Es bleibt festzuhalten, dass es, wie so oft, nicht nur einen Hammer gibt mit dem ein Händler den Nagel perfekt auf den Kopf trifft. Vielmehr muss der Händler sich seinen Hammer selbst zusammenbauen um seinen spezifischen Anforderungen gerecht zu werden. Nur so kann er sichergehen, dass seine mobile Strategie ein voller Erfolg wird.

Autor
Sebastian Pflug ist Assistent des Vorstands bei der OXID eSales AG. Vor seiner dortigen Tätigkeit schloss er den trinationalen Studiengang International Business Management in Colmar, Lörrach und Basel ab. Er verfügt über ein breites Know-how im Multichannel-Handel und -Marketing. Seit 2010 betreut Pflug bei OXID eSales das Thema Mobile Commerce und unterstützt den Vorstand in den Bereichen Business Development und Strategie.

OXID eSales AG zum 1. Mal an der 25.bonding Firmenkontaktmesse 2013

Jedes Semester interessieren sich Studenten und Hochschulabgänger dafür Praxiserfahrungen bei OXID eSales zu sammeln. Dabei lernen sie das E-Commerce Umfeld und insbesondere unser Ökosystem kennen. Die Besuche der regionalen Hochschulbörsen gehören mittlerweile schon zur Tradition. Da die Termine der beiden „Frühjahrs-Pflichtveranstaltungen“ in Konstanz und Furtwangen genau in die Woche der OXID Commons fielen und wir leider nicht teilnehmen konnten, waren wir zum ersten Mal auf der bonding Firmenkontaktmesse in Karlsruhe dabei.

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Gemeinsam mit den beiden anderen Praktikantinnen Stefanie Brenner und Sarah Fauß, die im Bereich Marketingkommunikation und Produktmarketing unterstützen, machten wir uns am 05. Juni frühzeitig auf den Weg nach Karlsruhe. Dort angekommen wurden wir sehr herzlich empfangen. Uns wurde gleich mit dem Gepäck geholfen und die Betreuer haben uns an unseren Stand geführt, an dem auch schon eine Kleinigkeit zu Essen und Trinken für uns bereit stand.
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Nachdem wir unseren Stand aufgebaut hatten, trafen zu Beginn der Messe um 9.30 Uhr gleich viele interessierte Studenten und Absolventen ein, um uns mit Fragen zu überhäufen. Neben unseren Praktika- und Stellenausschreibungen waren unsere T-Shirts, die eigens zur Hochschulmesse angefertigt wurden, sehr begehrt. Nach den Gesprächen bekam jeder OXID Begeisterte natürlich die rote Tüte mit einem T-Shirt, Kugelschreiber und weiterem Informationsmaterial ausgehändigt.

Die 25. bonding Firmenkontaktmesse fand vom 03. – 05.06.2013, in der Gartenhalle, in Karlsruhe statt. Man hatte die Gelegenheit an drei Tagen mehr als 230 renommierte Unternehmen vor Ort kennen zu lernen. OXID fand sich in guter Gesellschaft zwischen BMW, Audi oder auch Dropbox. Wir  Praktikanten durften an diesem Tag auch einmal über die gesamte Messe laufen und die noch zahlreichen anderen Firmenstände erkunden. Eine kleine Besonderheit und der große Unterschied zu den Firmenkontaktmessen in Furtwangen, Offenburg oder Konstanz war die mehrheitliche Teilnahme von Absolventen die bereits eine Festanstellung suchen.

Pünktlich zum Ende der Messe bauten wir um 16.30 Uhr rückblickend auf einen amüsanten und zufriedenstellenden Tag unseren Stand wieder ab. Nach dem gelungenen Tag, möchten wir im nächsten Jahr wieder dabei sein. Für die Studenten und Hochschulabgänger heißt es nun fleißig Bewerbungen schreiben. Wir freuen uns schon auf euch!

 

Übrigens sind wir in diesem Jahr auch auf weiteren Hochschulmessen anzutreffen:

heads & hands an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg / 11.Juli 2013
Recruiting-Messe der Hochschule Offenburg / 13.November 2013
Hochschulkontaktbörse am Campus der HFU in Furtwangen / 14.November 2013

Happy 1st Birthday Dear OXID User Group!

OXID User Groups

On June 20th the OXID user group NRW is celebrating its 1st birthday with cake, coke and code in Essen.

The topic this time will be Elasticsearch, an enterprise open source search engine on the basis of Lucine, comparable to SOLR. Elasticsearch was made to execute so called “intelligent” searches in huge databases with outstanding performance.

Unit M, one of our partner agencies and the organisational head of the user group NRW, recently implemented Elasticsearch in a project and wants to share their knowledge in a workshop style. Additionally, as so to say a birthday present, they will share the code they used in this project to the attendees of the user group meeting, so don’t forget to bring your memory sticks 😉

Attendance is free, but registration is required. You’ll find more information on the website of the OXID user groups.

Two days earlier, on June 18th, the OXID user group Berlin will meet, hosted by our partner SysEleven. Hurry up and grab yourself a ticket, it’s going to be crowded. Currently there are only nine places left.

At both events, most likely at least one OXID representative will join, so you’ll have the chance to talk to us personally.

Have fun!

Recap: OXID Commons 2013

Honestly? From my gut I feel that this OXID Commons event in 2013 was the best we’ve had so far, and that obviously knocked it out of the ballpark for both days, OXID Commons conference and trade fair on 16th as well as OXID unconference on the next day, May 17th.

To give you some numbers: we had at about 800 face-to-face visitors, 500 on-line stream viewers and approximately 50 exhibitors.

Roland OXID Keynote at OXID Commons 2013

The first day of course was packed with currently discussed e-commerce topics: multi-channel (AKA omni-channel), high load scenarios, for example TV commercial peaks, mobile commerce, B2B sales, and strategic points of internationalization. Interesting enough, isn’t it. At the end of the conference day, OXID awarded the GOLDEN CART again, what a thrill! For those who have missed it, there’s a a review of OXID Commons 2013 available, including links to the slide show, videos and blog post from 3rd parties at http://www.oxid-commons.com

On the next day, OXID unconference was held in the Solar Info Center Freiburg. We welcomed nearly 100 developers and talked very tech in two channels about the top topics in e-commerce today like responsive design, Apache Solr, performance, GitHub etc.

OXID unconference

Talking about GitHub: for me personally it was a really big step in community development (my responsibility) when Roland announced in his keynote that “… we will go live on GitHub right … now!” and somebody else pushed the button to make the repository public. Since that point developers started forking OXID eShop on GitHub, and we could already merge some very useful contributions.

We’d like to thank everybody for your visits, your support and your really pleasant discussions with us. As always: after OXID Commons is before OXID Commons – looking forward to seeing you in the next year! By the way, you don’t have to starve in the meantime: maybe you’re interested in visiting one of the OXID Usergroup meet-ups either in Essen, in Berlin or (hopefully soon) in Munich.

OXID Commons am 16. und 17. Mai in Freiburg

OXID Commons 2013Wie jedes Jahr im Mai findet auch in diesem Jahr wieder die mittlerweile legendäre Veranstaltung “OXID Commons” statt. Zur Konferenz und begleitender Messe laden wir Online-Händler, Partneragenturen, strategische Partner und Interessenten ein, die sich für E-Commerce im weitesten Sinne begeistern.

  • Datum: 16. Mai 2013
  • Einlass: ab 8:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Messe Freiburg

Der “Call for Papers” ist bereits geschlossen – wir bedanken uns für die zahlreichen Einsendungen von hochkarätigen Vorträgen. Das Programm wird derzeit zusammen gestellt und in Kürze veröffentlicht. Im Programm beleuchten Experten in zwei parallelen Tracks das E-Commerce Business von morgen; es wird ein spannender Mix aus Vorträgen, Case Studies, Best Practices und Diskussionsrunden geboten. Die Themenschwerpunkte in diesem Jahr sind: Multichannel, TV-Werbung, Internationalisierung und B2B wie auch Quality Assurance und Mobile Shopping. Natürlich kann man alle Sessions wieder per Livestream auf der Veranstaltungsseite erleben.

Bereits zum achten Mal vergeben wir den “GOLDEN CART” in fünf Kategorien an herausragende Shoplösungen. Dabei werden insbesondere die ganzheitliche Lösung im Gesamtauftritt und in der Innovationskraft sowie die Komplexität der Herausforderungen bei der Projektumsetzung bewertet.

Unser Dank gilt natürlich auch den vielen Ausstellern und Sponsoren.

Wie üblich, wollen wir auch in diesem Jahr die Arbeit des letzten Jahres am Abend miteinander feiern und in gemütlicher Runde netzwerken.

Am Tag darauf, am 17. Mai, laden wir alle Entwickler und technisch affinen Menschen zur OXID Unconference ins SIC (Solar Info Center) in Freiburg ein. Wie bei einer Unconference üblich, wird hier das Programm erst am Tag der Veranstaltung selbst zusammengestellt aber natürlich sind Vorschläge vorab herzlich willkommen. Um die Veranstaltung besser planen zu können, bitten wir um Vorab-Registrierung, dabei kann eine kurze Beschreibung des Vortrags direkt eingereicht werden.

Bitte benutzt beim Versenden von Tweets den Hashtag #oxcom13

Auf ein gutes Gelingen der Veranstaltung, wir freuen uns darauf!