Elektro Wandelt Relaunch

Gastblog: Von erfolgreich zu ausgezeichnet – Der Relaunch von Elektro Wandelt

„Elektro Wandelt und digidesk – media solutions pflegen seit über 10 Jahren eine erfolgreiche Partnerschaft. Unser Anspruch ist unser gemeinsamer Erfolg“, sagt Ronny Marco Wandelt, Geschäftsführer Elektrohandel Wandelt GmbH.

Kein Satz kann besser beschreiben, was die Zusammenarbeit zwischen Elektro Wandelt und digidesk ausmacht: Anspruch und Erfolg! Der Erfolg: Die „Elektrohandel Wandelt GmbH“ ist mittlerweile einer der größten und umsatzstärksten Elektrofachhändler auf dem europäischen Markt. Der Anspruch: Perfektion.

Als wir den Auftrag für den großen Relaunch von Elektro Wandelt bekamen, war klar: Die nächsten Monate verbringen wir unter Hochspannung. Da heutzutage der Einsatz von Smartphones und Tablets zum Alltag gehört, musste das Shopdesign responsive werden, so dass der Shop auf jedem Medium optimal angezeigt wird. Gleichzeitig sollte ein frisches und modernes Layout mit optimierter Usability her – natürlich unter Einhaltung der gewohnten Abläufe beim Kauf. Der Bestellprozess sollte optimiert und eine individuelle Suchlösung implementiert werden. Außerdem galt es, die Shopsoftware OXID eShop Enterprise Edition, sowie die eingesetzten Module auf den neuesten Stand zu bringen.

Der Sicherungskasten

Parallel zum Relaunch gab es eine neue Server-Architektur. Um die neue Hard- und Software ausgiebig testen zu können, musste das System von vorneherein parallel zum bestehenden Shop laufen und an das eingesetzte Warenwirtschaftssystem „BüroWare“ angebunden werden. Dafür wurde ein Abbild vom gesamten Shop erstellt und als Entwicklungs-Umgebung eingerichtet. Bei Go Live wurden dann die Datenbanken entsprechend aktualisiert. Durch diese Maßnahme konnte das neue System ausgiebig getestet werden, so dass technische Probleme beim Relaunch nahezu ausgeschlossen waren.

elektro wandelt startseiteVon langen Listen und grauen Haaren

Responsives Design, neues Layout, optimierte Suche, Megamenü, Lexikon-Modul, Magazin-Modul, Visual Editor: die To-do-Liste schien nahezu endlos. Dazu kam noch die SEO- und SEA-Optimierung der Inhalte. Und wie das scheinbar immer bei langen To-do-Listen ist, paaren diese sich gerne mit einem eng gesteckten Zeitrahmen. Zugegeben, unser Geschäftsführer hat jetzt ein paar graue Haare mehr, aber am Ende zählt… das Ergebnis. Und da lassen wir gerne unseren Kunden zu Wort kommen.

„Durch den Relaunch konnte die Kundenzufriedenheit sogar noch weiter gesteigert werden, was entsprechende Zahlen und das Kunden-Feedback belegen“, freut sich Geschäftsführer Ronny Marco Wandelt.

Und was sagen die Kunden des Kunden? Die zeichneten den Shop gerade im großen Deutschland Test von Focus Money als „Bester Online-Shop“ in der Kategorie „Haustechnik“ aus. Wer sich das Ergebnis anschauen will: www.elektro-wandelt.de

Autor:

Ramona Müller, digideskRamona Müller ist Teil der Geschäftsführung von digidesk – media solutions. Gemeinsam mit Marco Müller gründete sie im Jahr 2000 die Agentur, die seitdem maßgeschneiderte Lösungen aus den Bereichen E-Commerce, Content Management Systeme und Marketing liefert. Als „OXID Solution Partner – Enterprise Level“ verfügt digidesk nicht nur über einen Stamm an zertifizierten Mitarbeitern, sondern auch über ein starkes Partner-Netzwerk aus allen Bereichen des E-Commerce.

Sacha Wilson, Avalara

Guestblog: Sales tax can spell trouble for US expansion

When sellers from outside the United States start to make sales within its borders, they’re often taken aback by one of the most idiosyncratic taxes in the world: sales tax.

Like the far more common VAT, sales tax is a transactional tax applied at the time of purchase — but that’s where the similarities end. Applied only to the end user of the items sold, sales tax does not apply to wholesale purchasers and has no system of credits to be claimed at each stage of the supply chain.

Here’s where it gets complicated: each US state sets its own rules for sales tax rates, exemptions, and product taxability, and many of those states allow local districts — some as small as a few businesses — to set their own additional taxes and rules.  In all, there are over 12,000 sales tax jurisdictions, and the correct tax rate can be different even for two houses next door to one another, or two products next to one another on the same shelf.

When you expand into the US, odds are, you won’t need to collect tax in every one of these jurisdictions. Your business only needs to collect tax in each state when it has nexus there — the US government’s term for a close enough connection to trigger tax obligations. Each state sets nexus rules differently, but having remote employees in the US, using US warehouse space, or attending US trade shows could create a collection obligation for your company.

If you think this sounds too complicated to get right, you’re not alone. Every year, states collect hundreds of millions of dollars from sales tax audits that reveal errors in collection practices. To get it right, automate with an appropriate tax solution. Such programs help you, to automatically determine rates and product taxability, plus file returns with a few button clicks — giving you the power to expand into the US without the compliance hassles. For more information, check out this white paper or visit www.avalara.com today.

Check out the Avalara OXID eShop module here!

Author

Sacha Wilson, AvalaraWhitepaper US Sales TaxPrior to joining Avalara in January 2014, Sacha Wilson spent more than 20 years in sales management at companies such as Amazon, Arcelor-Mittal and several dotcom startups. 11 years of this was spent at Amazon.co.uk building and managing sales, account management and marketing teams for Amazon Marketplace, FBA, Amazon Payments and Product Ads. He brings a depth in understanding of ecommerce and the tax issues facing businesses involved in global trade.

Logistik

Gastblog: E-Commerce-Logistik: Wir müssen reden! Oder wie Sie Ihre E-Commerce-Logistik nicht gegen die Wand fahren

Wenn Marketer und Einkäufer für einen Webshop große Verkaufsaktionen planen, sollten auch die Fulfillment- und Logistik-Partner ins Boot geholt werden. Doch was eigentlich logisch klingt, wird in der Praxis leider oft vergessen. Das gilt nach wie vor auch für „überraschende“ Auftrags-Spitzen wie Cyber Monday, Weihnachten oder die Schaltung von TV Spots.

Wenn ein stationär erfolgreicher Händler den Verkauf über den eigenen Webshop startet, passiert häufig folgendes: Auf Basis viel zu hoch kalkulierter Umsätze wird der Webshop an einen externen Dienstleister ausgelagert. Und obwohl in den ersten Monaten viel experimentiert wird, stellt sich der Erfolg nicht wirklich ein. Die Folge: Der Outsourcing-Partner reduziert seine vorgehaltenen Kapazitäten und stellt – häufig berechtigt – Nachforderungen an den Händler.

Schritt 1: Den Logistiker überfahren

Mit wachsender Erfahrung über erfolgsbringende Online-Mechanismen und sinnvolle Marketing-Aktivitäten steigen die Umsätze irgendwann an. Um die Kasse noch stärker klingeln zu lassen, startet der Händler seine erste große Werbeaktion nach dem Motto „20 Prozent auf alles“. Die Kunden beißen an und klicken in Scharen auf den Kaufen-Button. Allerdings vergessen die Shop-Betreiber meist, den Logistiker über das zu erwartende erhöhte Versandvolumen im Vorfeld zu informieren.

Logistik

Weil die ungeplanten Aufträge – mit Spitzen von über 50% des normalen Geschäftes – die Prozesskette überfordern und auch einfach nicht genügend Personal beim Fulfiller auf Knopfdruck parat steht, kommt es zu einem Rückstau in der Abarbeitung. Doch damit nicht genug: Im nun ausbrechenden Chaos werden zusätzlich manuelle Fehler begangen. Weil die erhöhten Bestellungen nicht rechtzeitig und teilweise auch noch fehlerhaft abgearbeitet werden, rufen die verärgerten Kunden vermehrt im Kundenservice an. Und auch diesen erwischt der ungeplante Peak vollkommen unvorbereitet. Das Resultat sind höhere Abwicklungskosten auf allen Seiten.

Schritt 2: Die Lager verstopfen

Im Anschluss wird in der Logistik nachgesteuert. Verantwortliche begeben sich auf die Suche nach Fehlern und Schuldigen. Mit dem Dienstleister wird nachverhandelt. Einzelne Schräubchen in der Prozesskette werden optimiert. Doch Einkauf und Marketing haben nun Geschmack an erfolgreichen Verkaufsaktionen im Online-Geschäft gefunden und wollen die erreichten Zahlen beispielsweise im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft noch erheblich steigern. Also baut der Einkauf das Sortiment aus und kauft pro Artikel höhere Stückzahlen ein. Die Marketingabteilung lässt sich ein anständiges Marketing-Budget für ihre Weihnachtskampagne freigeben und plant fleißig Aktionen.

Der Haken daran: Im schlimmsten Fall hat wieder mit dem Logistiker keiner gesprochen und mit ihm Pläne und Erwartungen abgestimmt. Schließlich muss dieser als beflissener Dienstleister ja aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben und sicherstellen, dass das Geschäft reibungslos funktioniert – so die Denke des Auftraggebers.

Soweit die Theorie. Die Praxis jedoch sieht meist anders aus. Der erhebliche Sortiments-und Bestandsaufbau führt zu erneuten Engpässen in der Lagerhaltung. Weil das Lager maximal vollgestopft ist, kann das Waren-Handling nicht mehr effizient dargestellt werden – eine statische Lagerauslagung >85% ist logistisch generell ungesund. Um die Bestellspitzen abzufedern, werden kontinuierlich neue Arbeiter nachgeschoben, die allerdings aufgrund von Zeitmangel nicht ordentlich geschult werden können. Das Resultat: Das Lager wird kontinuierlich immer weniger leistungsfähig.

E-Commerce Logistik

Wer mitten im Schlamassel steckt, macht die Erfahrung: Eine effiziente Nachsteuerung unter Vollauslastung (>90% Lagerbelegung) ist ein Ding der Unmöglichkeit. Stattdessen geht die gesamte Energie darin auf, Brandherde zu löschen. Die Organisation wird immer handlungsunfähiger und eine Abteilung schiebt der anderen den schwarzen Peter zu. Als ultima ratio bliebe nur der Schritt, das Fulfilment Volumen zu reduzieren, indem beispielsweise geplante Marketing-Aktivitäten abgesagt oder verschoben werden, um die aufgelaufenen Bestellungen irgendwie abzuarbeiten.

Schritt 3: Aus Schaden klug werden

Doch wie kann man diese Eskalationen vermeiden und die Prozesse künftig besser gestalten? Prozess- und Systemoptimierer empfehlen den Aufbau mittelfristiger Abverkaufsplanungen – rollierend je Woche, Monat, Quartal oder Jahr. Der geplante Sortimentsaufbau muss mit dem Einkauf dokumentiert werden – mit Angaben zur Gesamtzahl der Artikel, den Sortimentsbereichen und den lagernden Artikelstücken. Auch mit dem Dienstleister sollte es regelmäßige Abstimmungen geben – idealerweise mit Management-Beteiligung zwischen Händler und Dienstleister. Darüber hinaus gilt es, Planzahlen zu analysieren und ein Tagesreporting auf Basis von Plan- und Istzahlen aufzusetzen.

Eine Szenarioplanung und Logistik-Stresstests simulieren die Leistungsfähigkeit der eigenen Prozesse bei Belastungsspitzen und geben goldwerte Einblick in eventuell noch bestehende Flaschenhälse. Basierend auf der Szenarioplanung für die kommenden Jahre sollte dann nach Weihnachten auch die Logistikstrategie entsprechend weiterentwickelt werden.

Das beruhigende Ergebnis: Nach Umsetzung dieser Maßnahmen werden Belastungsspitzen, wie das Weihnachtsgeschäft im Folgejahr auch bei erheblich gesteigerten Bestellvolumina logistisch problemlos gemeistert. Weder der Sortimentsaufbau noch das Marketing werden durch Engpässe in der Logistik ausgebremst. Händler und Dienstleister arbeiten partnerschaftlich und vertrauensvoll zusammen. Und schlussendlich sinken durch die Prozessoptimierung und die Skalierung des Geschäftes auch noch die Logistikkosten. Dann endlich können alle Beteiligten aufatmen und sagen: Die Mühe hat sich gelohnt.

Autor

Oliver Lucas ecom consultingOliver Lucas ist Gründer der ecom consulting GmbH und hat mehr als 15 Jahre Erfahrung im Bereich E-Commerce, Multichannel, Digitalisierung von Geschäftsprozessen und Fulfilment. ecom consulting ist ein Prozess- und Systemgestalter für profitablen Online-Handel und macht Organisationen fit für E-Commerce und Multichannel. Schwerpunkte in der Beratung und Prozessbegleitung sind die Optimierung von Backend-Systemen und Prozessen (IT-Architektur, Logistik, Fulfilment), die Synchronisation von E-Business-Strategien mit den Anforderungen des digitalen Marktes sowie Make-or-Buy-Analysen inklusive Auswahl passender Systeme und Dienstleister. Oliver Lucas hält zahlreiche Fachvorträge zu Praxisbeispielen und Erfolgsfaktoren im Multichannel und Fulfillment. Zudem moderiert er Fachveranstaltungen, Workshops und Expertenrunden.

 

Lucky Bike Startseite

Gastblog: Reifenwechsel bei voller Fahrt: Relaunch von Lucky Bike

21 Filialen, 30.000 m² Verkaufsfläche, über 20 Jahre Markterfahrung im Filial-Bereich und 10 Jahre als Online-Shop. Die Lucky Bike / Radlbauer Gruppe gehört mittlerweile ohne Frage zu den größten Anbietern von Fahrrädern und Zubehör. Eine Online-Erfolgsgeschichte, die mit dem Wechsel auf die OXID-Plattform im Jahr 2012 begann.

Auf die Plätze, fertig, los!

2016 sollte ein großer Relaunch stattfinden, der den Shop auf den neuesten Stand der technischen Weiterentwicklungen bringt. Außerdem galt es, Googles verändertem Ranking Rechnung zu tragen und den Mobile-Bereich zu optimieren. Zu guter Letzt sollten alle vorhandenen Module (Standortfinder, Filial-Verfügbarkeit, Gutschein-Portal etc.) an das neue Layout angepasst werden.
Gleichzeitig musste aber die gewohnte Usability beibehalten werden, um dem Kunden das gewohnte Look & Feel zu bieten.

Lucky Bike Startseite

Zwischen Rennrad und Mountainbike

Eigentlich hätten in der Implementierungsphase zwei Fahrräder gleichzeitig gefahren werden müssen: Ein Mountainbike, um all die steilen Herausforderungen zu meistern; und ein Rennrad, da der Zeitrahmen mit gerade mal 3 Monaten extrem knapp bemessen war.
Der neue Onlineshop wurde mit der „OXID eShop Enterprise Edition“ realisiert. Als Basis wurde das responsive Theme „RoxIVE“ von digidesk – media solutions eingesetzt. Dank der hohen Anpassbarkeit des Themes mussten keine größeren responsiven Optimierungen vorgenommen werden. Die Designwünsche konnten problemlos getreu der Vorgabe umgesetzt werden.

Damit die Kunden weiterhin die gewohnten Funktionen des Shops nutzen können, wurden einige Module aus dem alten Shop übernommen. Zusätzlich wurden zahlreiche neue Funktionen eingebaut, die dem Betreiber und seinen Kunden das Leben leichter machen.

Verwendete Tools & Module:
–          RoxIVE
–          Visual Editor (siehe auch „Von toten Genies und lebendigen Startseiten“)
–          Bestellbare Gutscheine
–          MegaMenu
–          Lexikon-Modul
–          Warenkorb-Abbrecher

Zusätzlich wurden die Filial-Verwaltung optimiert und Findologic als Suchfunktion implementiert.

Sprint- und Bergwertung gewonnen – und der Kunde fährt in Gelb!

„Eine bessere Usability und – das wichtigste überhaupt – eine signifikante Steigerung im Umsatz bei den mobilen Nutzern: Wir sind mit der Umsetzung äußerst zufrieden.“

Christian Lange, Leiter IT und eCommerce Lucky Bike

Der Kunde ist also zufrieden. Und was sagen dessen Kunden? Die haben den Shop gerade im großen Deutschland-Test von Focus Money als „Bester Online Shop“ ausgezeichnet. Auch ohne Auswertung des Zielfotos können wir von digidesk also mit Stolz behaupten: Dieses Rennen haben wir mit Lucky Bike gemeinsam gewonnen! Wer sich selbst ein Bild machen will: www.lucky-bike.de

Autor:

Ramona Müller digideskRamona Müller ist Teil der Geschäftsführung von digidesk – media solutions. Gemeinsam mit Marco Müller gründete sie im Jahr 2000 die Agentur, die seitdem maßgeschneiderte Lösungen aus den Bereichen E-Commerce, Content Management Systeme und Marketing liefert. Als „OXID Solution Partner – Enterprise Level“ verfügt digidesk nicht nur über einen Stamm an zertifizierten Mitarbeitern, sondern auch über ein starkes Partner-Netzwerk aus allen Bereichen des E-Commerce.

Shop Usability Award

Gastblog: Shop Usability Award 2016 – Jetzt anmelden

Der Shop Usability Award gehört zu den renommiertesten E-Commerce Awards in Deutschland. Seit 9 Jahren wird die begehrte Auszeichnung für nutzerfreundliche und authentische Online-Shops vergeben. Bis zum 30. Juni kann man sich noch bewerben!

 

Shop Usability AwardWas nicht jeder weiß – der Shop Usability Award hatte seinen Anfang 2008 auf einem Messestand von OXID eSales. Seitdem hat sich der Award weiter entwickelt und hat heute mehr als 500 Anmeldungen pro Jahr.

Dabei sind Shopbetreiber mit dem OXID Shopsystem typischerweise immer sehr erfolgreich. Im letzten Jahr konnte keller-sports.de den Gesamtsieg holen. Im Jahr zuvor war es tennis-point.de mit seinem OXID eShop.

Im neunten Jahr hat das Team von Shoplupe® einen komplett neuen Prüfkatalog ausgearbeitet, der seinesgleichen sucht. Sage und schreibe 34 Kriterien werden vom Expertenteam bewertet. Anschließend werden Testbestellungen in allen Shops durchgeführt.

 

Kern des Prüfkatalogs sind 4 Bausteine:

  • Attraktivität des Shops
  • pragmatische Qualität
  • hedonische Qualität
  • Dienstleistungsqualität durch Testbestellungen

 

Aus den besten Shops ergeben sich die Nominierten, die anschließend der Jury übergeben werden. OXID eSales Vorstand Roland Fesenmayr ist dieses Jahr ebenfalls wieder in der Jury und unterstützt den Award als Sponsor.

Melden Sie sich noch heute unter www.shop-usability-award.de an! Vielleicht werden Sie am 22. September zum großen Gala Event nach München eingeladen. Und vielleicht stehen Sie ja auf dem Siegertreppchen.

 

Autor

Johannes Altmann, ShoplupeJohannes Altmann ist Gründer und Geschäftsführer von Shoplupe® und berät mit seinem Team seit 2003 zahlreiche Nischenshops und die führenden Versandhändler. Laut exciting commerce gehört er zu den besten Beratern Deutschlands und die Zeitschrift t3n hat ihn Dezember 2013 unter die Top 10 der deutschen E-Commerce-Macher gewählt.

Shop-Suche

Gastblog: Shop-Suche 2016: Mehr Suchqualität, mehr Erlebnis, mehr Conversion

Shop-SucheEine gut durchdachte und intuitiv bedienbare Shop-Suche und Navigation gehört 2016 zu den zentralen Elementen eines Webshops.

Die Shop-Suche muss nicht nur einwandfreie Suchergebnisse liefern, sondern auch individuell auf die Bedürfnisse des Users eingehen.

Darüber hinaus lassen sich über Merchandising-Maßnahmen gezielt Produkte über die Shop-Suche platzieren und pushen. Folgende Faktoren bestimmen maßgeblich den erfolgreichen Einsatz einer intelligenten Suchfunktion.

 

Was muss die Shop-Suche 2016 bieten?

1. Suchqualität:

Über die intelligente Suchfunktion werden exakt die Artikel gefunden, die der User wirklich sucht. Keine Gewichtungen oder sonstige manuelle Einstellungen müssen mehr durchgeführt werden, was zu qualitativen Suchergebnissen führt. Noch dazu lernt eine intelligente Suchlösung stetig durch das Userverhalten dazu und reiht automatisch die relevanten Artikel höher. Auf gleiche Weise lernt die Suche die Begriffe der User zu verstehen und baut einen eigenen Wortschatz hierfür auf.

 

2. Abverkauf steuern / Merchandising:

Hat die Suche aufgrund der Suchqualität die korrekten Ergebnisse gefunden, werden über hinterlegte Regeln diejenigen Artikel nach oben gereiht, die für Shopbetreiber am sinnvollsten sind z.B. nach Margen, Herstellerbeziehungen, Lagerbestand etc. Dies wird im FINDOLOGIC Backend mit ganz einfachen Business-Regeln eingestellt. So kann jeder Shop den Abverkauf individuell regeln. So können z.B. Top-Seller für das Saisongeschäft oder Promotions über die Shop-Suche präsent platziert werden.

 

Smart Suggest AdlermodePromotions – Smart Suggest bei www.adlermode.com


3. Einkaufserlebnisse:

In einem Ladengeschäft lernt der Verkäufer mit der Zeit die Begriffe der User verstehen, lernt die wichtigsten und relevantesten Produkte je nach Anfrage anzubieten und preist Neuigkeiten oder Angebote im Sinne des Ladenbetreibers an. Genau dieses Verhalten schafft eine intelligente Suche im Online-Shop.

Folgende Funktionen machen das Einkaufen zu besonderen Erlebnissen:

  • Guided Shopping: Kunden werden mithilfe eines Shoppingberaters intuitiv durch den Suchprozess geführt und zum Wunschprodukt geleitet.
  • Speedup durch OnSite-Optimierung: Über die Integration einer externen, intelligenten Suchlösung wird die Shop-Performance nachweislich gesteigert, was sich positiv auf User Experience und Conversion-Rate im Shop auswirkt.
  • Mobile Conversion: Die Mobile Smart Suggest listet nur die 5 relevantesten Suchergebnisse im Drop-Down und bietet mobilen Usern höchste Usability. Dadurch können Onlineshopbetreiber ihre Mobile Conversion-Rate signifikant erhöhen.

 

Mobile Smart Suggest AdlerMobile Smart Suggest – Online-Shop www.adlermode.com

 

4. Channels verbinden

Google Adwords:

Um den Kunden auf allen Kanälen gezielt anzusprechen, ist es wichtig, das intuitive Kaufverhalten des Kunden zu verstehen und darauf einzugehen. Google Adwords bietet hier bereits eine gute Möglichkeit, Produkte zielorientiert zu bewerben. Jedoch sind für bestimmte Produktgruppen meist nur wenige Keywords für eine erfolgreiche Kampagne relevant.

Die Landingpage muss also auf die Google Adwords Kampagne abgestimmt sein und ist von den optimierten Keywords her limitiert. Für viele weitere Keywords ohne eigene Landingpage eignet es sich hervorragend, die Adwords Kampagnen direkt auf die Suchergebnisseite zu leiten. Diese dient somit als verkaufsstarke Landingpage, ohne dass man sie manuell anpassen muss. Alle verfügbaren Produkte und Untermengen davon mit Filtern zu Farbe, Muster, Material etc. lassen sich somit über Adwords anbieten.

 

Guided Shopping aus Blogs heraus:

Über die Integration einer intelligenten Suche wird dieser Effekt und ausgewählte Keywords über Features wie dem Guided Shopping und der Suche aus dem Blog heraus erheblich verstärkt. Der Kunde wird an der richtigen Stelle im Shop auf die passenden Produkte und entsprechenden Kategorie-Seiten aufmerksam gemacht.

 

Auf einen Online-Shop angewandt heißt das:

Auf einer Content-Seite wird ein Call-To-Action in Form eines Bilds oder Buttons platziert. Handelt der Content über Outdoor-Jacken, so könnten diese u.a. lauten: „Outdoor-Jacken-Berater“, „Ihre Outdoor-Jacke finden“ oder „Passende Outdoor-Jacken zeigen“ – je konkreter, desto besser.

Man könnte nun direkt auf die Suchergebnisse zu „Outdoor Jacken“ verlinken. Doch wesentlich besser ist, eben wie ein Einkaufsberater, noch zuvor 1-3 kleine Fragen über ein Pop-Up zu stellen. Der User wird an die Hand genommen, um so z.B. nach Anlass, Material, Passform oder Farbe zu fragen. Der Vorteil hierbei ist, dass die darauf folgenden Ergebnisse perfekt zu den Interessen des Users passen und noch nach verschiedenen Attributen verfeinert werden können. Der User ist nun bei genau zu ihm passenden Artikeln zu einem Thema, über das er sich soeben beim Shop informiert hat.

 

 

Autor:

Untitled design(2)Andreas E. Nabicht, Jahrgang 1983, arbeitet im Bereich Beratung & Vertrieb bei der FINDOLOGIC GmbH und verfügt über eine Vielzahl an Praxiserfahrungen in verschiedenen Branchen. Als Sales Experte für Online-Shops, berät er europaweit mittelständische Unternehmen und E-Commerce Projekte. Neben seiner Neugierde für die Zukunft des digitalen Handels, bildet das Thema Neuromarketing einen weiteren Interessensschwerpunkt. Als FINDOLOGIC Produktexperte verfasst er nicht nur interessante Blog-Beiträge, sondern für seine Kunden Workshops, Webinare, Vorträge und berät mit großer Leidenschaft FINDOLOGIC-Partnerunternehmen.

 

Newsletter2Go

Gastblog: Wie gezieltes E-Mail Marketing Ihren Abverkauf ins Rollen bringt und langfristig steigert

Ihr Shop wartet mit einem übersichtlichen Design auf und Sie halten attraktive Angebote für Ihre Kunden bereit? Das ist schon mal ein guter Anfang für Onlinehändler, die sich in der digitalen Welt etablieren möchten. Aber von alleine verkauft sich auch in dem ansprechendsten Online-Shop nichts. Was jetzt noch benötigt wird, sind starke Promo-Kampagnen, mit denen Sie potenzielle Kunden auf Ihren Shop aufmerksam machen.

Das Zauberwort heißt E-Mail Marketing

Die E-Mail ist tot. So hörte und las man es allenthalben nach dem 30-jährigen Geburtstag des Mediums vor 2 Jahren. Dem entgegen steht die Tatsache, dass das E-Mail Marketing auch heute noch zu den effektivsten Marketing-Tools gehört. Wussten Sie, dass das E-Mail Programm nicht nur die meistgenutzte App auf dem Desktop, sondern auch auf dem Smartphone ist? Sogar der Vergleich mit dem Messenger WhatsApp und sozialen Netzwerken wie Facebook & Co. (Exakt Target: 2014 Mobile Behavior Report) zeigt, dass die altbewährte E-Mail mit den neuen Medien mithalten kann, sofern der Inhalt für den Leser wirklich relevant ist.

Für die Beliebtheit der E-Mail als Marketing-Instrument gibt es zahlreiche Gründe. Unter anderem hat ein Mailing gegenüber anderen Kanälen den Vorteil, dass es ohne Umwege im Postfach des Kunden landet und ihn direkt anspricht. Ein weiterer Grund ist die Kosteneffizienz. Mit dem unschlagbar niedrigen Return on Investment (ROI) kann wohl kaum ein anderes Marketing-Werkzeug mithalten. Überdies bietet der klassische Newsletter zahlreiche Möglichkeiten, was die Gestaltung und die Erfolgsmessung betrifft. Unter anderem können Öffnungs-, Klick- und Conversionrate ausgewertet werden.

Kunden gewinnen und langfristig Erfolge verzeichnen

Tagtäglich werden weltweit bis zu 200 Milliarden E-Mail verschickt. Die Zweifel am Format E-Mail sollten also spätestens jetzt zerstreut sein. Verzichten Sie also nicht darauf, von E-Mail Marketing Gebrauch zu machen. Denn durch eine passende Strategie und entsprechend geplante Maßnahmen, können Interessenten schnell zu Neukunden werden. Langfristige Bindung inklusive. Mit ein paar Tipps und Tricks holen auch Sie mehr aus Ihren Promo-Kampagnen heraus. Auf lange Sicht feiern Sie durch leistungsstarkes E-Mail Marketing Erfolge und stärken den Absatz. Am besten geht das mithilfe einer speziellen Software, die aus jedermann in wenigen Schritten einen Experten in Sachen Newsletter-Erstellung und -Versand macht.

Newsletter-Versand durch Schnittstellen leichtgemacht

E-Mail Marketing Software Newsletter2GoOnlinehändler können durch eine professionelle E-Mail Marketing Software viel Zeit und Aufwand sparen. Viele Lösungen umgehen den manuellen Export von Kundendaten aus dem Shopsystem. Durch Schnittstellen werden Daten aus dem Shopsystem ganz einfach und mühelos direkt für den Versand von Newslettern verwendet. Kontakte werden automatisch synchronisiert. Die Daten sind so jederzeit vollständig und auf dem neuesten Stand.

Mit den entsprechenden Schnittstellen lassen sich Mailings darüber hinaus im Handumdrehen erstellen. Alles, was Sie brauchen, um ganze Produkte in Ihrem Newsletter zu platzieren, ist die Produkt-ID aus dem Shop. Das Bild, der Preis, die Beschreibung und viele weitere Felder werden direkt übernommen. So lassen sich professionelle Promo-Kampagnen innerhalb weniger Minuten erstellen.

Kundenbindung durch Automation

Eine entsprechende Software erleichtert also Shopbetreibern die Werbung mittels E-Mail Marketing. Der Clou ist, dass Mailings nur ein einziges Mal erstellt werden müssen und dann automatisch an Kunden versendet werden. Beim Eintreffen eines bestimmten Ereignisses, beispielsweise der Geburtstag eines Kunden, wird auf diese Weise automatisch ein Geburtstagsmailing verschickt. Hat ein Kunde einen Einkauf abgebrochen, kann ein paar Tage später ein Erinnerungsmailing an den User geschickt werden. Automatisierte Nachrichten und Lifecycle-Mailings stärken die Kundenbindung und erhöhen dadurch die Verkaufszahlen.

In jeder E-Mail steckt hohes Potenzial

E-Mail Marketing ist also leichter als gedacht – vor allem, wenn eine Software benutzt wird, die einen Großteil der Arbeit bereits im Vorfeld abnimmt. Wenn Sie sich kontinuierlich um Ihren Leserkreis kümmern, den Erfolg Ihrer Mailings kontrollieren und diese den Ergebnissen der Reportings entsprechend optimieren, kann nichts mehr schiefgehen.

Totgesagte leben länger lautet ein Sprichwort. Mailings sind als Werbemittel also nicht zu unterschätzen. Marketer gehen aufgrund der günstigen Preise weder ein finanzielles Risiko ein, noch bedeuten Erstellung und Versand einen großen Aufwand. E-Mail Marketing ist für jeden Onlineshop ein unersetzliches Werbetool, das Abverkäufe steigert und sich leicht umsetzen lässt.

Autor:

Sonja Engelhardt, E-Mail Marketing Software, Newsletter2GoSonja Engelhardt verantwortet den Pressebereich der Newsletter2Go GmbH, dem Anbieter für E-Mail Marketing-Software aus Berlin. Das Unternehmen wurde 2011 von Christoph Beuck und Steffen Schebesta gegründet. Mit mehr als 40.000 Kunden aus über 50 Ländern ist Newsletter2Go einer der führenden Anbieter für leistungsstarkes E-Mail Marketing. Bei der Kundenzufriedenheit ist Newsletter2Go mit über 99,5% zufriedenen Nutzern in Deutschland Spitzenreiter.

 

Gastblog: Mit Microsoft AX 2012 neue Wege im E-Commerce beschreiten

Stetige Informationen sind Anspruch und Bedürfnis moderner Kunden: 24 Stunden, 7 Tage die Woche. Eine zentrale Rolle spielt dabei ein gut integriertes E-Commerce-Portal. Es ist Chance und Herausforderung zugleich für Handelsunternehmen aller Art. Bieten Websites und Webshops doch Kunden eine optimale Plattform für eine selbständige Informationsversorgung. Dies bedeutet nicht nur Service am Kunden. Es entlastet auch bestehende Kundenkanäle wie den telefonischen Support oder den Verkaufsinnendienst.

Voraussetzung für den erfolgreichen Schritt in den E-Commerce

Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg eines Online-Vertriebskanals ist die reibungslose Anbindung des Shops an das Warenwirtschaftssystem eines Unternehmens. Durch eine automatische Übertragung aller relevanten Daten werden diese zentral verwaltet. So lassen sich Prozesse effizienter gestalten. Das spart Zeit und Geld. Und nur so ist es möglich, erfolgreich und kundenfreundlich zu wirtschaften.

Mit OXID4AX wird Microsoft Dynamics AX Anwendern eine umfassende Lösung für den Einstieg in den E-Commerce geboten. Die Optimierung und Verschlankung der Arbeitsprozesse des Webshop-Betreibers gewährleisten eine schnelle Amortisation von Investitionen in den Webshop.

Zusammenspiel Microsoft Dynamics AX und OXID eShop

Unternehmen, die bereits Microsoft Dynamics AX im Einsatz haben, lassen häufig viel Zeit und Ressourcen in die unternehmensspezifische Anpassung des Systems fließen. Daher steht bei OXID4AX eine Trennung der Systeme im Vordergrund. Dennoch erfolgt eine saubere Integration. Microsoft Dynamics AX und der OXID eShop bleiben eigenständig in ihrer Logik.

OXID eShop Schnittstelle in Microsoft Dynamics AXOXID4AX ist ein Add-On für Microsoft Dynamics AX. Darin inbegriffen sind der OXID eShop sowie die Schnittstelle OXAX für eine 100 %-ige Integration des Vertriebskanals in die Microsoft ERP-Lösung. Umfangreiche Stammdaten zu Produkten und Kunden werden zentral im ERP gepflegt und stehen dem Webshop sofort zur Verfügung. In Echtzeit erhalten Shopbesucher Informationen zu verfügbaren Artikeln und aktuellen Lagerbeständen.

Ein komplexes Thema beim Betreiben eines Shops ist die Preisgestaltung. Im Rahmen von OXID4AX sind sämtliche in Microsoft Dynamics AX verfügbaren Preisstrukturen an den Shop übertragbar. Damit sind sowohl B2C- als auch B2B-Kunden individuell ansprechbar. Ausgehandelte Konditionen werden automatisch berücksichtigt.

Zudem erfolgt eine Anpassung der vorhandenen Informationen im OXID eShop Kundenportal. Neben der Bestellhistorie sind sämtliche in Microsoft Dynamics AX generierten Rechnungen im PDF-Format verfügbar. Beides wird in Echtzeit aus dem ERP-System abgerufen. Das beinhaltet auch Bestellungen, die direkt in Microsoft Dynamics AX erfasst wurden. So bleibt der Kunde vollumfänglich über seine getätigten Bestellungen auf dem Laufenden.

Was ist mit OXID4AX noch möglich?

Die Standardlösung bietet bereits eine umfangreiche Integration von Shop und ERP. Doch durch die flexible Architektur beider Systeme sind Weiterentwicklungen möglich. Dank zahlreicher, frei verfügbarer Module kann man mit der rasanten technologischen Entwicklung problemlos Schritt halten.

Vorteile und Nutzen auf einen Blick

OX4AX_tabelleFazit

OXID4AX macht die Integration eines Shops ins Microsoft Dynamics AX zum Kinderspiel. Langwierige Implementierungsphasen gehören der Vergangenheit an. Der Mehrwert einer voll integrierten E-Commerce-Lösung liegt in der Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und langfristig im gesteigerten Umsatz. So wird der E-Commerce zum Erfolgsfaktor einer jeden Unternehmung.

Autor:

Anne-Rosenthal_blog_swAnne Rosenthal ist bei der ESYON GmbH die Spezialistin für Marketing und PMO. Bei der Entwicklung von OXID4AX war sie als PMO maßgeblich beteiligt und leistete mit der Evaluierung der Marktsituation die wesentliche Grundlage des Projektes. Als E-Commerce-Spezialistin betreut sie verschiedene Webanwendungen der ESYON GmbH aus Leipzig. Privat lebt sie ihren Beruf weiter und betreibt einen Blog rund um bunte Tassen, Familie und Leipzig.

 

Gastblog: Google zertifiziertes Händlerprogramm – Nutzen für Händler und Kunden?

Das Google zertifizierte Händlerprogramm wird bei Shopbetreibern immer beliebter. Viele große und kleine Anbieter nutzen das Google Gütesiegel inklusive Bewertungsmöglichkeit der Käufer. Lernen Sie heute, welche Vor- und Nachteile es hat und wie sich die Verbreitung im Laufe der letzten Monate weiterentwickelte.

Welche Anforderungen und Leistungsstandards muss Ihr Shop erfüllen?

Onlineshop-Betreiber müssen einige Anforderungen erfüllen und im weiteren Verlauf den Leistungsstandards entsprechen. Google bietet sein Gütesiegel Onlineshops an, welche durchschnittlich mindestens 200 Bestellungen im Monat abwickeln. Daneben gibt es ähnliche Voraussetzungen wie bei Google Shopping:

  • Die Kommunikation mit dem Kunden sollte in der Regel innerhalb von 24 Stunden möglich sein
  • Die gehandelten Waren und Dienstleistungen müssen aus unbedenklichen Kategorien stammen
  • Die Lieferzeiten der Artikel oder Dienstleistungen sollen verbindlich sein, ähnlich wie es bei Google Shopping Voraussetzung ist
  • Bezüglich des Kaufvorgangs dürfen die Warenkörbe nicht auf fremde Webseiten ausgelagert werden. Der Bezahlvorgang soll per SSL-Zertifikat verschlüsselt sein, um die Kundendaten soweit wie möglich gesichert zu haben

Google möchte diese Daten natürlich validieren und befragt die Kunden, wie der Bestellvorgang abgelaufen ist. Da diese vielleicht zuerst Google anstatt dem Shopbetreiber antworten, bleibt die Frage, wie sicher die Daten dort sind.
Derzeit vertreibt Google die angebotenen Produkte nicht selbst. Sollte dies jedoch irgendwann passieren, könnten aus den historischen Daten viele Kenntnisse gewonnen werden. Diese hatte Google vor dem Einsatz des Siegels nicht.

Welche Leistungen bringt Ihnen das Google zertifizierte Händlerprogramm im Vergleich zu anderen Gütesiegeln?

Für Sie ist es kostenlos. Es lässt sich schnell einrichten und einbinden. Innerhalb von 90 Tagen wird geprüft, ob der Shop den Anforderungen entspricht. Kunden können ab diesem Zeitpunkt den Kauf bewerten und werden zudem – in einem gewissen Maße – durch die finanzielle Absicherung vor Betrug geschützt.

Im Gegensatz zu kostenpflichtigen Käuferschutz- und Bewertungsplattformen wie Trusted Shops oder eKomi, ist hier der versicherte Betrag auf 1.000€ je Bestellung reduziert. Käufer und Shopbetreiber sollen Probleme selbst lösen, bevor Google aktiv wird.
Eine weitere Grenze des Käuferschutzes: Google deckt grundsätzlich nur Schäden mehrerer Kunden bis zu einer Grenze von 3.500€ je Shop ab. Danach wird das Gütesiegel theoretisch entzogen. Praktisch kann dabei aber durch Zeitüberschneidungen die Problematik entstehen, dass bis zum Greifen der Maßnahmen Kunden ins Leere laufen, die nicht abgesichert sind.

Bewertungsmöglichkeiten

Redcoon Google GütesiegelNeben der rechtlichen Absicherung sollen die Bewertungen über den Shop aufklären. Viele Kunden nutzen das bereits. Redcoon hat zum Beispiel über 30.000 Bewertungen von Käufern erhalten und ist damit führend in seiner Branche. Allgemein kann jedoch nur der Shop und nicht der Kauf bzw. die Funktion einzelner Produkte, wie es z.B. bei eKomi möglich ist, bewertet werden.

Wo wird der Käufer über das Google Gütesiegel informiert?

Google GütesiegelStandardmäßig wird das Siegel im Onlineshop schwebend in der rechten unteren Ecke eingeblendet. Es kann aber von Ihren Shopentwicklern auch an einer anderen Stelle positioniert werden.
Über einen Klick auf die Bewertungssterne gelangen Interessenten zu den abgegebenen Bewertungen. Das Siegel wird unserer Erfahrung nach häufig in Google Shopping Ergebnissen angezeigt und kann auch ohne Mehrkosten in Ihre Google AdWords Anzeigen integriert werden.
Hier sticht das Siegel besonders hervor. In der Google Suche hingegen wird dies in der Regel von den weiteren Anzeigenerweiterungen verdrängt, oder nicht angezeigt, da mehrere Gütesiegel genutzt werden.

Wie wird das Google zertifizierte Händlerprogramm von Kunden genutzt?

Aufgrund der täglichen vielzähligen Änderungen konnten wir leider keine direkten Auswirkungen auf den Umsatz beobachten, welche wir dem Einsatz des Siegels hätten zuordnen können. Es wird jedoch von vielen Käufern gerne genutzt, welche aktiv Bewertungen abgeben. Damit scheint eine weitere Zielgruppe angesprochen worden zu sein, die diese Bewertungsart als relevant ansieht.

Abschließend Zusammengefasst:

Vorteile:

  • einfache Integration durch umfangreiche Dokumentation und Kompatibilität mit gängigen Shopsystemen
  • keine finanziellen Kosten, dafür Abgabe der Daten
  • Bewertungsmöglichkeit für Kunden
  • Kundensicherheit durch Anforderungen sowie finanzielle Absicherung bis 1.000€
  • Gütesiegel in Google AdWords Shopping & ggf. Suche sichtbar
  • Vertrauen in Google Produkte von einigen Zielgruppen

Nachteile:

  • geringere finanzielle Absicherung auf Kundenseite (1.000€ je Bestellung) im Vergleich zu kostenpflichtigen Anbietern
  • kostenpflichtige Anbieter haben in der Regel derzeit noch eine bessere Anerkennung beim Kunden, weil diese weiter und länger verbreitet sind
  • geringer Prüfungsumfang durch den Anbieter im Vergleich zu kostenpflichtigen Käuferschutzprogrammen
  • einzelne Produkte können nicht bewertet werden, sondern nur der gesamte Kauf
  • Google erhält ein weiteres Mal Einsicht in Daten von Nutzern. Im Gegensatz zu den vorhandenen Auswertungstools wie Google Analytics oder Google AdWords nun auch noch spezifischer und personenbezogener.

Fazit

Google hat ein interessantes Gütesiegel mit Bewertungsfunktion geschaffen, welches am deutschen Markt beständig wächst. Die Anforderungen bezüglich des Bestellumfangs machen es auch kleineren Shops zugänglich und sind eine interessante Ergänzung zu den klassischen Shopsystemen. Wenn es Sie als Shopbetreiber nicht stört, dass Google (noch) mehr Daten von Ihnen und Ihren Kunden sammelt, ist es durchaus empfehlenswert. Wer jedoch aufgrund der eigenen Datenhoheit auf diese Werbe- und Analysemethoden bewusst verzichten möchte, sollte hier nicht zugreifen.

Autor:
Marc Doneleit, SEA Experte bei DixenoMarc Doneleit ist Webanalyse- und SEA-Experte bei DIXENO. Marc schnupperte erste Online Marketing Luft in der gehobenen Gastronomie, wo er Sterne-Köchen bei der Auswahl der Produkte half und im Newsletter-Marketing aktiv war. Diese Erfahrungen brachten ihn dazu ein E-Commerce-Studium aufzunehmen, eine Gärtnerei mit Freunden zu betreiben und einen eigenen Onlineshop zu gründen. Hier entdeckte er seine wahren Stärken, die Optimierung, Analyse und Auswertung von Suchmaschinenmarketing.

 

Gastblog Reihe (Teil 4): Erfolgreiches Re-Marketing – Wie bekomme ich den Kunden nach Kaufabbruch wieder in den Shop?

Conversion-Optimierung mit Personalisierung und Re-Marketing

Webshop-Betreiber müssen verstärkt auf die Wünsche und Anforderungen ihrer Kunden eingehen und sie zur richtigen Zeit mit passgenauen Angeboten und einer persönlichen Ansprache adressieren. Dies gilt nicht nur für den eigentlichen Shopping-Prozess, sondern auch, wenn die Kunden den Shop bereits verlassen haben.

Die Kunden werden durch eine Vielzahl verschiedener personalisierter Marketingaktionen allerdings immer anspruchsvoller und reagieren mehr und mehr ablehnend auf unspezifische Werbung und Massenmailings. Umso wichtiger ist es für Händler, sich durch intelligentes E-Mail-Marketing zu differenzieren und ihr Kundensegment zu „hegen und pflegen“, um weiterhin steigende Conversion Rates und Umsätze zu verzeichnen.

E-Mail Re-Marketing mit Recommendations – geschickt an stehengelassene Warenkörbe erinnern

WarenkorbMailing

„Etwas vergessen?“ – Warenkorb-Mailings sollen Kaufabbrecher zurück in den Shop locken

Zunächst ist zu überlegen, wann der Kunde angesprochen werden soll. Ein häufiges Problem sind Warenkorbabbrecher. Der Klassiker in jedem Check-Out-Prozess: der Kunde legt die ausgewählten Produkte in den Warenkorb, möchte dann aber noch in Ruhe die Preise vergleichen, seinen Partner zu Farbe oder Marke befragen oder hat schlicht keine Zeit mehr für den Kaufabschluss, weil die Mittagspause bereits zu Ende ist oder etwas anderes dazwischen kommt. Resultat – der bereits gefüllte Warenkorb wird am Ende stehengelassen. Diese Beinahe-Käufer bergen für Online-Händler enorme Umsatzpotenziale und sind gleichzeitig ein optimaler und einfacher Weg des Re-Marketing mit personalisierten Mailings. Mit diesen können Kunden gezielt und passgenau angesprochen werden und bestenfalls doch noch zu einem Kauf animiert werden. Folgendes Szenario ist dafür vorstellbar: Der Kunde erhält in einem definierten Zeitraum nach Abbruch des Kaufs eine personalisierte E-Mail mit individueller Ansprache und seinen ausgewählten Produkten zugesandt. Zusätzlich kann diese E-Mail mit weiteren Produkt- oder Outfitempfehlungen angereichert und mit einer Rabattaktion oder einem Gutscheincode ergänzt werden.

Der Ton macht’s

Neben dem richtigen Technologiemix aus Webanalyse, Recommendation Engine und E-Mail Marketing sind Formulierung und Tonalität der Mailings ein entscheidender Erfolgsfaktor. Mit positiven Formulierungen wie beispielsweise „haben Sie nicht etwas vergessen?“ oder „war da nicht noch etwas?“, können Kunden freundlich und unaufdringlich an den stehengelassenen Warenkorb erinnert werden. Um ein einheitliches Bild zu gewährleisten, sollte die Ansprache auf Zielgruppe und Produkte passend gewählt und im Wording der regulären Mailings und des Shops umgesetzt werden.

Neben dem Klassiker des Warenkorbabbrecher-Mailings können weitere Spielarten von Trigger-Mailings gezielt zur Steigerung der Conversion im Online Shop eingesetzt werden.

Durch intelligente Verknüpfung mit einer professionellen Webanalyse lassen sich jegliche Events im Shop für Re-Marketing und Trigger-Mailings nutzen. So können beispielsweise zielgerichtete Mailings für besonders treue Kunden mit speziellen Angeboten oder Reaktivierungsmailings mit kleinen Aufmerksamkeiten sehr erfolgreich sein. Durch weitere Segmentierungen können die Empfängergruppen noch gezielter definiert und beispielsweise nach besonders preissensitiven Kunden oder nach Besuchern, die vorrangig mit dem iPhone surfen, gefiltert werden. Diese Kundensegmente können durch eine detaillierte Analyse des Kauf-und Bewegungsverhaltens der Besucher im Online-Shop identifiziert und an die E-Mail-Marketinglösung per Plug-In übertragen werden. Durch das Matching der anonymisierten Kunden-IDs mit den entsprechenden Mail-Adressen können höchstpersonalisierte Mailings an die Kunden zielgerichtet versendet werden.

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Verbesserter Conversion-Funnel dank Re-Marketing

Um zu sehen, welche Kunden und Besucher tatsächlich noch gekauft haben, sollte nach jedem Versand mittels Webanalyse eine umfassende Erfolgsmessung der Mailings durchgeführt werden. Dafür können beispielsweise Öffnungs- und Bounceraten importiert, aber auch Einstiege der Mailempfänger in den Shop nachvollzogen werden. Ebenso lassen sich Laufwege und Kaufverhalten dieser Nutzer umfassend und gleichzeitig anonym und datenschutzkonform analysieren.

 

Eine umfangreiche Analyse und Performanceauswertung lohnen sich, denn die gewonnen Daten können perfekt für Folgemailings und zur Optimierung der Prozesse genutzt werden.

 

Autor:

KatrinDiasAssisKatrin Dias Assis ist Senior Partner Manager bei der econda GmbH, dem Spezialisten für Data Driven E-Commerce. Mit ihrer langjährigen Branchenerfahrung vereint sie Web Analytics und E-Commerce Know-how. Im Fokus ihrer Tätigkeit steht die Betreuung von Plug-In Partnern und strategischen Partnerschaften. Ihr Fachwissen bringt sie zudem als Speaker auf Branchenveranstaltungen sowie in der Zusammenarbeit mit econda Partnern ein.

 

 

Dieser Beitrag ist Teil unserer Gastblog Reihe „Conversion Optimierung“.
Weitere Beiträge dieser Reihe:
Gastblog Reihe (Teil 1): 5 Shop-Funktionen für mehr Conversion
Gastblog Reihe (Teil 2): Conversion Boost durch personalisierte Ansprache – Was macht gute Personalisierung aus?
Gastblog Reihe (Teil 3): Fahndung nach den Conversion-Killern – Die Performance als Erfolgsfaktor eines Onlineshops