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„Sprich mit mir, ich bin dein König!“- Warum Content im Commerce so wichtig ist.

Auf der dmexco 2017, der großen Messe des Digitalmarketings, drehte sich am 13. und 14. September alles um aktuelle Trends und die neuesten technologischen Ansätze in Advertising und digitaler Kommunikation. Nirgendwo sonst stehen Hypes und Buzzwords unhinterfragt ganz selbstverständlich auf der Agenda. Und gerade in diesem Jahr fiel wohl kein Begriff so häufig wie „Content“. Grund genug einmal näher hinzuschauen, wieviel Substanz sich hinter dem Hype um Content Commerce wirklich verbirgt.

OXID eSales on stage at DMEXCO 2017

OXID eSales auf dem Speaker’s Forum der DMEXCO 2017

In unserem Vortrag „Sprich mit mir, ich bin dein König!“ habe ich gemeinsam mit meinem Kollegen Stephan Wehrle die Business-Relevanz von Content Marketing und dessen praktische Bedeutung für die neue Customer Journey und allgemein den E-Commerce beleuchtet.

Das Themenfeld „Content“ wird ausdauernd diskutiert und für die Umsetzung und Erneuerung der E-Commerce Präsenzen überall angepriesen. In der Praxis stellt sich nun die Frage, wie stark es heute schon bestehendes E-Commerce Geschäft beeinflusst.

Lassen sich auf mit Content Marketing messbare Erfolge erzielen?

Oder wird Content Commerce gerade einfach „nur“ zum neuen State of the Art in der digitalen Kundenkommunikation und zieht seine Bedeutung vor allem aus zukünftig möglicher Entwicklungen? (as eine ja auch eine legitime Motivation wäre, sich darauf einzulassen.)

Wie kommuniziert man mit dem König? – Drei Pitfalls im Content Marketing

Wir betrachten die Fallen, in die man nur allzu leicht tappen kann, und geben drei Empfehlungen mit; wie man mit dem Kunden kommunizieren sollte. Was den Kunden gefällt, ist dabei das Wichtigste; denn der Kunde ist bekanntlich König. Die folgenden Regeln haben wir daraus abgeleitet. Man könnte sie auch die „drei Gebote für Content Commerce“ nennen.

Nicht zuhören, nicht hinschauen, nichts sagen - die 3 Pitfalls im Content Commerce

Erstes Content Commerce Gebot: Einfach mal zuhören

Sie kennen Ihre Zielgruppe – natürlich. Und Sie erreichen Ihre Kunden mit Ihrem aktuellen Geschäft, deswegen sind Sie erfolgreich. Beides steht außer Frage und doch… ist der Status quo keine Garantie, dass das auf Dauer so bleibt!
Denn Sie sind nicht die einzigen, die sich um die Kunden bemühen. Und in der zunehmenden Reizflut und mit immer weiter steigenden Ansprüchen der stets neugierigen kompetenten User (Ihrer Kunden) sinkt Ihre Sichtbarkeit unwillkürlich, wenn Sie nicht gezielt daran arbeiten.

Die User haben weniger Zeit und Nerven sich mit Angeboten zu beschäftigen und sie nehmen bevorzugt diese Dinge wahr, die unterhaltsam oder positiv besetzt sind und ihren Interessen und Bedürfnissen genau entsprechenden.

Eine solche Kommunikation gelingt nur, wenn sie noch genauer auf Ihre Kunden eingehen und ihnen genau zuhören. Und aus diesen Erkenntnissen Profil erstellen. Eine Zielgruppendefinition ist viel zu ungenau, entwickeln Sie Buyer Personas, und bieten sie für diese Persona relevante und motivierende Inhalte an.

Zweites Content Commerce Gebot: Messen, denn KPIs sind möglich nötig

Gelungenes Content Marketing spielt mit Emotionen, ist sehr visuell und bringt in der Entstehung viele ästhetische Überlegungen mit sich. Es ist jedoch ein Trugschluss zu glauben, die Realisierung erfolge nach Bauchgefühl oder sei am Ende sogar Geschmackssache.

Wie im klassischen Marketing so lassen sich auch im Content Marketing die Relevanz der Maßnahmen und ihr Einfluss auf die Geschäftszahlen mit geeigneten Kennzahlen eindeutig messen und bewerten. Damit Sie wissen, was bei Ihren Lesern wirklich ankommt und ob Sie auf dem richtigen Weg sind, ist es nicht nur empfohlen, sondern absolut unerlässlich, belastbare Zahlen zu erheben und regelmäßig zu analysieren.

Schließlich lernen Sie nur anhand der Handlungen Ihrer Kunden, ob die erwünschte Wahrnehmung auch wirklich eintritt. Allerdings sind Umsatz und Conversion Rate allein keine geeigneten Indikatoren; neue Maßnahmen brauchen auch neue Messgrößen.

Drittes Content Commerce Gebot: Zeigen, dass man verstanden hat

An dritter Stelle steht nun die Aufgabe, diese Erkenntnis auch konsequent und planvoll in die Realität umzusetzen. Was so einfach und selbstverständlich klingt, ist in Wahrheit der schwierigste Teil. Denn anders als bei einem in sich geschlossenen Analyseprojekt, das einen klaren Anfang und ein Ende hat, lassen Sie sich mit Content Commerce auf einen ständigen Wandel ein, der an allen Stellen Ihre Tagesgeschäft Anpassungen erfordert. Umso wichtiger ist es, neue Prozesse und veränderte Aufgabengebiete zu etablieren, die es Ihnen ermöglicht, mit dem Wandel Schritt zu halten. Den technologischen Grundlagen und den eingesetzten Systemen kommt dabei eine wesentliche Bedeutung zu; für die reibungslose Arbeit Ihre Content Teams und für den langfristigen Erfolgs Ihrer Content Strategie.

Stephan Wehrle und Caroline Helbing (v.l.n.r.) auf dem Speaker's Forum der DMEXCO 2017

Noch mehr zum Thema im nächsten Webinar

Mit diesen Fragen und einigen konkreten Handgriffen, um Content Commerce auf der OXID Plattform umzusetzen, beschäftigen wir uns in der Webinar-Reihe „Content Marketing im E-Commerce“.

Der nächste Termin ist der 26. Oktober um 11 Uhr, die Teilnahme ist mit Anmeldung kostenfrei möglich.

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

Neues Produkt smxIRIS in Kooperation zwischen Shoptimax und Pixelboxx

Gastblog: Realtime Image Publishing Systeme für Ihren Onlineshop

Besonders im E-Commerce stellen Produkt-Bilder ein wichtiges Kapital aller online agierenden Unternehmen dar. Hat der Kunde im stationären Handel die Möglichkeit, Produkte beispielsweise haptisch zu erfassen, sie in der Hand zu fühlen und von allen Seiten zu betrachten, muss er in einem Onlineshop vollkommen auf die textliche und bildliche Darstellung der angebotenen Produkte vertrauen.

Damit aber auch online ein umfassendes Servicegefühl vermittelt wird, ist der Einsatz zahlreicher Produkt-Bilder aus unterschiedlichen Perspektiven, Bilderstrecken oder gar 3D-Produktansichten empfehlenswert. Diese zu erstellen (bzw. erstellen zu lassen), zu bearbeiten und in verschiedenen Versionen an unterschiedlichen Stellen im Shop-Backend vorzuhalten, verursacht nicht nur hohe Produktionskosten sowie einen großen Shop-Pflegeaufwand, sondern nimmt auch viel Speicherplatz auf Ihrem Shopserver ein.

Optimierung der Customer Journey

Unter dem zuletzt genannten Aspekt kann die Ladezeit Ihres Shops gravierend leiden, da der Shop-Server mit der Abfrage der vielen Bilddateien regelmäßig ausgelastet ist. Dies hat negative Auswirkungen auf die Customer Journey, Ihre Conversion-Rate und damit die Höhe Ihres Shop-Umsatzes. Der Grund: (potenzielle) Kunden haben keine Geduld. Nutzer brechen Shop-Besuche ab, sobald die Ladezeit einer angeforderten Seite mehr als 3 Sekunden beträgt. Sind bis dahin nicht alle Bilder geladen, ist die Conversion verloren.

Außerdem erwarten Kunden heute eine konsistente Customer Journey auf allen Kanälen. Dafür müssen Bilder für die Verwendung an verschiedenen Stellen für die Desktopversion des Onlineshops mehrfach abgespeichert werden (z.B. als Thumbnail, Vorschaubild auf der Produktdetailseite und qualitativ hochwertiges Detailbild). Für jedes weitere Endgerät müssen zusätzlich eigene, mobil optimierte Bildvarianten vorgehalten werden.

Aus allen genannten Faktoren entsteht eine Spirale aus Arbeitsaufwand, Kosten und potenziellen Rankingverlusten bei Suchmaschinen, der man als Shopbetreiber unbedingt entgegenwirken muss.

Ganzheitliche Lösung durch Realtime Image Publishing Systeme

Die naheliegende Lösung für die beschriebene Problematik: Eine ausgelagerte Bilddatenbank auf einem externen Server. Einen reinen Image Server ohne weitere Zusatzfunktionen zu nutzen greift für alle beschriebenen Probleme jedoch zu kurz. Es fehlt nach wie vor eine Möglichkeit zur einfachen, kostengünstigen und flexiblen Bearbeitung des Bild-Materials. Hier kommen ganzheitliche Realtime Image Publishing Lösungen ins Spiel.

Was können Realtime Image Publishing Systeme?

Realtime Bildbearbeitungs- und Ausspielungssysteme ermöglichen Ihnen eine schnelle und variantenreiche Bearbeitung sowie den optimalen und schnellen Einsatz Ihrer Bilder auf jedem Endgerät.

Auf Basis einmalig auf einem externen Server hinterlegter Quell- bzw. Masterbilder, wird automatisch die optimale Auflösung und Größe für jede Bildschirmgröße berechnet. Die Auslieferung an verschiedene Einsatzstellen in Ihrem Shop erfolgt schließlich „on-the-fly“. Ihre visuelle Botschaft und Qualität bleiben gleichwertig erhalten. Neben Konvertierung und Skalierung, bieten durchdachte Realtime Image Publishing Systeme außerdem die direkte, regelbasierte Transformation mit einer Vielzahl von Bild-, Text- und Wasserzeichenoperationen an (u.a. 360-Grad-Ansichten aus Bilderserien, interaktive Zoomfunktionen oder freigestellte Varianten des Ursprungsbilds). Sämtliche Arbeitsschritte werden vom System automatisch durchgeführt und per URL-Parametrierung an den Shop übergeben. So sparen Sie Arbeitsaufwand, Geld und beschleunigen die Publikationsprozesse Ihrer Bilder. Letzteres erhöht die Reaktionszeit Ihrer Seite – was wiederum Suchmaschinen mit einem besseren Ranking Ihrer Seite belohnen.

 

Neues Produkt smxIRIS in Kooperation zwischen Shoptimax und Pixelboxx

Der Faktor Sicherheit

Angriffe auf Onlineshops über Bilddateien bieten ein nicht zu unterschätzendes Gefährdungspotential. Damit Sie die Sicherheit Ihres Shops und damit die Sicherheit Ihrer Kundendaten gelassen betrachten können, arbeiten hochwertigen Realtime Image Publishing Systemen mit Quarantäne- und Synthetisierungsprinzipien, die einen sehr hohen Schutz vor bösartigen, schadhaften oder defekten Inhalten bieten. Werden die Bilder über das System an den Nutzer des Shops ausgespielt, werden „frische“ synthetische Bilddateien im angeforderten Format erzeugt. Diese enthalten exakt und ausschließlich die Inhalte, die laut Regel für den jeweiligen Kanal erforderlich sind. Meist sind das nur die reinen Pixelinformationen und auf das nötigste beschränkte Header-Tags. Damit wird gewährleistet, dass die neuen Dateien die geringstmögliche Größe für den Anwendungsfall haben. Zudem wird verhindert, dass unbemerkt vertrauliche oder personenbezogene Informationen in Headern versteckt werden oder schadhafter Code übertragen wird.

Dahinter angesiedelte Systeme, wie Shops, Blogs, CMS oder die Server, auf denen die Programme laufen, sind so vor Angriffen mit Bilddateien geschützt.

Jetzt in kostenlosen Webinaren mehr erfahren

Damit Sie sich von der Effizienz und Leistungsstärke der beschriebenen Realtime Image Publishing Systeme selbst überzeugen können, bietet shoptimax in Kooperation mit Pixelboxx kostenlose Webinare zu diesem Thema an. Anhand eines Demo-Shop-Systems erläutern Ihnen die Experten live die Vorteile im Allgemeinen und zeigen konkrete Anwendungsfälle am Beispiel des neuen Produktes smxIRIS.

Es wird unter anderem darauf eingegangen, wie Quellbilder on-the-fly skaliert, freigestellt, gelabelt oder mit einem Wasserzeichen versehen werden können und sämtliche Änderungen in Echtzeit und ohne Performanceverluste an ihren Bestimmungsort ausgeliefert werden.

Für die Teilnahme am Webinar stehen zwei Termine zur Auswahl:
14. Juni 2017, 11.00 Uhr und 04. Juli 2017, 11.00 Uhr
Hier geht’s zur Anmeldung!

 

Autor
Theresa Lorenz, shoptimaxTheresa Lorenz ist PR-Managerin beim Nürnberger E-Commerce-Experten shoptimax. shoptimax implementiert und optimiert Online-Vertriebskanäle mit Integration in ERP- und PIM-Systeme u.a. von SAP, Microsoft NAV und AX, plentymarkets, Tosca, jCatalog.
Das 40-köpfige Team setzt seit mehr als 10 Jahren auch anspruchsvolle E-Commerce Projekte souverän um.

Sebastian Benoufa, OXID eSales AG

Podcast: Wie kommt der Kunde in den Shop? Sebastian Benoufa (OXID) im Interview mit eCommerce-Vision

Wie kommen Kunden heute in die Shops? Mit diesen und vielen weiteren Fragen zum State of E-Commerce in Deutschland fühlt Thomas Ottersbach von eCommerce-vision.de dem E-Commerce Urgestein und geschätzten Kollegen Sebastian Benoufa, Key Account Manager bei OXID eSales auf den Zahn.

Begonnen beim Thema Einkaufserlebnis und wo die Stärken online vs. stationär sich gegeneinander aufwiegen. Über die Customer Journey und welche Rolle Mobile dabei spielt. Ob Omnichannel die Erwartungen erfüllt oder sich doch als Totgeburt herausstellt und schließlich, wie sich der E-Commerce Markt in den nächsten Jahren entwicklen wird.

Gleich vorweg: das Thema Daten kehrt als Dreh- und Angelpunkt immer wieder.

Wer sich ein Stündchen Zeit für geballtes Wissen nehmen kann, lauscht dem gesamten Interview auf Soundcloud (alternativ iTunes oder Stitcher).

Für Eilige unten die wichtigsten Sprungmarken!

Die Themen mit Sprungmarken im Überblick:

0:00  – Einführung ins Thema

2:07  – Wer ist Sebastian Benoufa. Was macht OXID?

3:19 – Wandel des E-Commerce Markts und die Herausforderungen früher und heute. Und wobei und womit die Big Player wie Amazon dem E-Commerce gut getan haben.

4:50 – Die besonderen Herausforderungen für den Mittelstand (B2C/B2B)

5:50  – Die Hersteller- und die Händlersicht: Marktplätze vs. Markenshops?

7:45 – Einkaufserlebnis und Beratungskompetenz im E-Commerce.
Augmented Reality gegen oder worum es wirklich geht.
Was man von Apple lernen kann. Welche Warengruppe eine Ausnahme bildet und warum.

12:00 – Thema „Daten“ in a Nutshell: Herstelleraufgabe vs. Händleraufgabe.

13:00 – Mobiler Markt: von Wachstum, Conversion Rate, Multi-Device-Tracking und wann ein mobiler Zugriff auch wirklich ein mobiler Zugriff ist.

17:40 – Customer Journey hands-on
Über welche Kanäle wird der Kunde in den Shop geführt und welche Bedeutung kommt Social Commerce zu? Die Rolle des Mittelstands. Die Sicht der Hersteller und Großhändler, und das Rasiermesser CPO.

23:20 – Omnichannel – Zukunftsversprechen oder Totgeburt?
Was das Scheitern von Butlers bedeutet und mit was für einer Komplexität man es wirlich zu tun hat.

28:00 – Hand aufs Herz: Hat der Omnichannel Zukunft?
Oder werden und bleiben es zwei Welten: pure play online und ausgedünnter stationärer Handel?

30:34 – Kleinere Händler und die Digitalstategie
Woran es hapert, für wen der Zug schon abgefahren ist und welche Rolle Verbundgruppen spielen.

35:15 – Wachstumsmarkt B2B – wirklich so anders als B2C?
Was die Prozesse betrifft, was der B2B-Einkäufer denkt. Und ein Frage zur Business-Case und Systemarchitektur aus der Möbelbranche.

41:58  – Stichwort: Fehlende Expertise und Aufklärungsarbeit in Sachen Digitalstrategie
Was man wirklich wissen muss und wo die größten (vermeidbaren) Fehler lauern.

44:28 – Kommt die „AmazonAd“ für OXID?
Stichwort: Programmatic Advertising! Die Marketingantwort und die Herstellerantwort.

48:06 – Der Blick in die Glaskugel des E-Commerce

51:04 – Summary und Verabschiedung

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

Gastblog: Die Customer Journey im Wandel – Digital In-Store und Augmented Reality

Ihre Kunden bewegen sich immer mehr in der digitalen Welt! Das Motto muss also lauten: Verpassen Sie nicht den Anschluss! Die Verknüpfung von digitalen Lösungen mit dem stationären Geschäft ist ein entscheidender Faktor, der die Customer Experience von nun an mitbestimmen wird. Der Kunde wird On- und Offline immer anspruchsvoller, die Customer Journey wird immer komplexer. Sie fragen sich warum? Weil sich der Kunde verändert! Für die jetzige und nächste Generation wird der Alltag ohne Smartphone- und Tablet-Nutzung unvorstellbar sein. Diese Devices werden unseren Alltag zukünftig prägen wie kein anderes Gerät. Das Einholen von Information, der Kaufprozess und das Bezahlen via Smartphone wird zum Standard. Schon jetzt werden 80% aller Kaufentscheidungen im Vorfeld digital beeinflusst. Wenn Sie digital nicht vertreten sind, sinkt ihre Relevanz für eine immer größer werdende Zielgruppe.

Besonders der stationäre Handel hat mit diesen Veränderungen zu kämpfen. Lösungskonzepte gibt es viele, aber wo fängt man an?

Digital In-Store verbindet den stationären Point of Sale mit den digitalen Vertriebskanälen des Unternehmens. Es gibt schon jetzt zahlreiche Tools, mit denen sich spannende Digital In-Store Konzepte umsetzen lassen. Der Einzelhändler muss entscheiden, welche konkreten Ziele diese verfolgen sollen, um den Nutzen der zukünftigen Digital In-Store Applikation zu definieren. nubizz zeigt auf der INTERNET WORLD Messe Crosschannel-Lösungen für den stationären Handel, die das Serviceangebot digital erweitern! Durch die zunehmende Smartphone-Nutzung im stationären Laden ist hier eine gut abgestimmte Strategie erfolgsentscheidend.

Mit einem modularen Lösungskonzept bestehend aus

zeigen OXID und nubizz, wie stationäre Geschäfte digitale Konzepte integrieren können.

Aber nicht nur in der Filiale verändern sich die Ansprüche des Kunden. Auch im Webshop möchte der Kunde ein spannendes Einkaufserlebnis. Nur wie setzt man das um?

Ein gelungenes Beispiel können sich interessierte Modehändler auf Basis von Metail ansehen. Mit der virtuellen Anprobe spielerisch shoppen und Kaufbarrieren abbauen, steht dabei im Vordergrund. Der Kunde kann nach Lust und Laune mittels seines persönlichen MeModels individuelle Fashion-Kombinationen aus- und anprobieren und diese über soziale Netzwerke teilen.

Die Wunschvorstellung ist: Anstatt sich durch Menschenmassen zu wühlen, gemütlich auf dem Sofa sitzen. Dabei eine Tasse Tee genießen und nicht mit Taschen bepackt von Geschäft zu Geschäft hetzen. Die Preise sind gut und vergleichbar. Die Ware ist verfügbar. Wenn das Richtige gefunden ist, braucht es nur einen Klick und am nächsten Tag kann das neue Teil genossen werden – wenn es passt …

100 Tage Rückgaberecht! Kostenlose Rücksendung – kein Problem. Oder doch?

Meistens ist es leider nicht so einfach! Der Kunde kämpft oft mit den Problemen der fehlenden Haptik, der limitierten Optik und ist sich meist nicht sicher, ob das Teil auch passt. Das klassische Kundenverhalten sieht dann in etwa so aus: Einfach mehrere Größen bestellen, anprobieren und die zurücksenden, die nicht passt.

Der Händler steht dadurch vor einer riesigen Retouren-Problematik, die in Zahlen wie folgt aussieht:

  • 35% der Onlinehändler haben eine Retourenquote von über 50%
  • Mehr als 10% der Onlinehändler haben eine Retourenquote von über 70%
  • 86% der Händler tragen die Kosten für die Rücksendung in Höhe von durchschnittlich 19 € selbst.

Mit der virtuellen Anprobe Metail bieten Händler ihren Kunden einen Begeisterungsfaktor, der es ermöglicht, die oben genannten Barrieren beim Onlinekauf zu minimieren und somit auf Kundenseite die Bindung und Reichweite zu steigern. Händler freuen sich über steigende Umsätze und die Reduzierung der Retouren.

 

Autor:

nubizz_MPDie nubizz GmbH ist OXID Solution Partner – Enterprise Level und verhilft seinen Kunden zu mehr Erfolg im E-Commerce: im B2B und B2C. Gleichermaßen Unternehmensberatung, Agentur und technischer Dienstleister bietet nubizz Full Service für Onlinehandel und Online Marketing. Marc Püttmann ist als Online Marketing Consultant bei nubizz für die digitalen Kanäle zuständig. Er studierte Kommunikations- und Medienmanagement. Die nubizz GmbH ist gemeinsam mit OXID eSales auf der INTERNET WORLD Messe in München vom 24.-25. März 2015 vertreten. Sie finden den OXID Messestand in Halle B1 / Stand E330.