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OXID @ cool Britannia

(by Markus Baars, Partnermanager und Matthias Sornik, Business Development Internationalisation, OXID eSales AG)

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es: nachdem wir im letzten Jahr auf der ECOMMERCE EXPO in London als Besucher Eindrücke gesammelt hatten, sind wir in diesen Jahr erstmals als Aussteller präsent gewesen.

Die Leitmesse für E-Commerce im Vereinigten Königreich fand am 25. und 26. September zum letzten Mal im „altehrwürdigen“ Olympia stand. Da die Halle beide Attribute auch ausstrahlt (eröffnet 1886, teilweise Regenpfützen an den Ständen) steht in 2020 ein Umzug in das neue, moderne ExCel an.

Wir freuen uns darauf und sind definitiv auf den Geschmack gekommen, nachdem wir viele gute Gespräche mit potenziellen Kunden und Partnern geführt haben. Unsere mitgebrachten Broschüren zur B2B Edition waren schon nach dem ersten Messetag vergriffen. Der zweite Tag zeigte sich etwas gemächlicher. Die Menschen nutzten insbesondere das breite Angebot an guten Vorträgen.

Gut gefüllte Vorträge auf der E-Commerce EXPO in London

Die EXPO hat für uns wieder viele Kontraste geboten und den Eindruck bestätigt, dass wir die dominanten Themen bereits aus dem deutschen Markt kennen. So war das Schlagwort „Personalisation“ auf gleich drei Ständen um uns herum plakatiert. Richtig gut war das Audience Management bei den vielen, gut frequentierten Präsentationen: Zuhörer wurden mit Kopfhörern ausgestattet und konnten sich so, trotz Geräuschpegel, voll auf die vorgetragenen Inhalte konzentrieren. Dabei wurden sie über ihr Badge erfasst und sind für die Speaker im Nachgang erreichbar. Ein echter Mehrwert, den wir gerne auch bei Veranstaltungen in DACH sehen würden.

OXID als Standpartner von akeneo

Nachdem wir noch kurz zuvor auf der dmexco in Köln unsere eigenen Standpartner verwöhnt hatten, ist es jetzt an uns, dem Akeneo-Team für die tollen Messetage zu danken. 1A-Location in der Halle mit einem attraktiven Standbau, aufmerksamer Betreuung für uns UK-Newbies, köstliches Essen im „The Bird in Hand“ und den besten Messe-Cocktail des Abends „Long OXID Iced Tea“. Ihr wart excellent hosts!

Auch wenn das Vereinigte Königreich noch am Brexit arbeitet – wir wollen nicht raus, wir wollen rein.

Autoren:

Markus Baars und Matthias Sornik der OXID eSales AG

Das OXID Team vor Ort von links nach rechts: Markus Baars, Partnermanager und Matthias Sornik, Business Development Internationalisation standen Rede und Antwort auf der ECOMMERCE EXPO.

Gastblog: Das passende Produkt für Managed Hosting finden

(by Sabine Dupont, Redakteurin und Content Managerin, Timme Hosting)

Es gibt viele Gründe das passende Hosting-Produkt zu suchen: Vielleicht steht das eigene Webprojekt in den Startlöchern, eventuell reicht das bisherige Produkt nicht mehr aus oder der Hosting-Anbieter erfüllt nicht die Erwartungen. Schon befindet man sich mitten im schönsten Dschungel der unterschiedlichen Hosting-Produkte. Doch welches Angebot passt zu meinen Anforderungen? Wir bringen Licht ins Hosting-Dickicht.

Der Start der Produkt-Suche beginnt mit einigen Punkten, die im Vorfeld definiert sein sollten. Diese Informationen geben Aufschluss darüber, wie hoch in der Regel der Ressourcenbedarf ist.

Besucheranzahl: Wie viele Besucher erwarte ich auf der Website? Wer gerade mit seinem Shop startet, wird anfangs mit wenigen Besuchern rechnen. Jedoch zählt hier nicht nur der Ist-Zustand, sondern ob das Geschäft auf Wachstum ausgerichtet ist.

Produktanzahl: Hier stellt sich die Frage, wie viele Artikel möchte ich im Shop abbilden? Wie beim Traffic zählt diesbezüglich auch die Planung.

Shopsystem bzw. CMS: Shopsysteme wie OXID eSales haben bestimmte Anforderungen, die nur von speziellen Hosting-Produkten abgedeckt werden. Das System sollte also im Vorfeld definiert sein.

Speicherplatz: Für das Shopsystem oder CMS und die Mediendaten muss genügend Speicherplatz vorhanden sein. Man sollte darauf achten, genügend Speicherplatz einzuplanen.

Hosting-Produkte – eine Übersicht

Mit diesen ersten Anhaltspunkten kann die Suche nach dem passenden Hosting-Angebot weitergehen. Grob lassen sich die Angebote in vier Kategorien aufteilen: Shared-, vServer-, eigener Server- und Cloud-Lösungen. Worin sich die einzelnen Produkte unterscheiden, erläutern wir im Folgenden.

Hosting Produkte: welches ist das richtige?

Shared-Hosting – einer für alle

Shared-Hosting bedeutet, das ein großer Server aufgeteilt wird und mehrere User die Ressourcen gemeinsam nutzen. Die einzelnen Websites befinden sich auf der Festplatte in eigens zugewiesenen Ordnern, sodass es sich trotz geteilter Hardware um eigenständige Projekte handelt. Gehört zu den anderen Usern eine besucherstarke Website, kann diese die eigene Performance negativ beeinflussen. Auf der anderen Seite profitiert man beim Shared-Hosting von einem Kostenvorteil. Shared-Hosting eignet sich vor allem für Webprojekte, die dauerhaft wenige Besucher erwarten, Shops mit wenigen Produkten, Unternehmenspräsentationen oder Foren.

vServer – voll geteilt

Das „v“ in vServer steht für virtuell. Hier wird wie beim Shared-Hosting der Server aufgeteilt. Eine spezielle Virtualisierungssoftware regelt die Teilung. Der Unterschied zur Shared-Lösung ist, dass die Ressourcen fest zugesichert und exklusiv genutzt werden, sodass es einem eigenen Server gleicht. Im Vergleich zum eigenen Server steht nicht so viel Leistung zur Verfügung, dafür ist ein vServer in der Regel günstiger. Er ist eine gute Alternative, wenn das Webprojekt auf Wachstum ausgerichtet ist. Shops mit einer Menge Produkten oder Blogs mit vielen Besuchern haben mit dem vServer das richtige Hosting-Produkt. Es können über einen vServer auch mehrere textlastige Websites gehostet werden.

Server – die ganze Power

Hier steht ein dedizierter Server und damit sämtliche Ressourcen zur Verfügung. Im Vergleich zu einem vServer hat dieser – je nach Ausstattung – mehr Kapazitäten, da er nicht geteilt wird. Wer also die volle Leistung möchte und einen größeren Shop oder einen Blog mit sehr vielen Besuchern hat, findet mit einem eigenen Server genau das richtige Produkt. Sind jedoch schwankende Besucherzahlen zu erwarten, unbedingt die Cloud genauer angucken.

Cloud – mehr Flexibilität

Cloud bedeutet, dass die Website nicht nur auf einem, sondern auf mehreren Servern liegt. Je nach Bedarf lassen sich Kapazitäten rauf und runter skalieren. Wie beim vServer wird das über eine Software geregelt. Für Unternehmen bedeutet Cloud-Hosting mehr Flexibilität für Marketingaktionen, TV-Auftritte oder andere Ereignisse, die die Besucherzahlen auf einer Website erhöhen. Kurzfristig lassen sich die Ressourcen anpassen, sodass Traffic-Spitzen aufgefangen werden. Abgerechnet werden nur die genutzten Ressourcen. Eine Cloud lohnt sich vor allem für Websites mit schwankenden Besucherzahlen oder Shops mit Saisongeschäft wie Kostümshops zur Karnevalszeit.

Fazit

Letztendlich gilt: Das Produkt beim Managed Hosting ist abhängig von der Anzahl der Besucher und den Artikeln eines Online-Shops. Shared-Hosting reicht nur für dauerhaft kleine Projekte. Sobald mehr Leistung benötigt oder in Zukunft erwartet wird, sollte ein vServer, dedizierter Server oder sogar eine Cloud in Betracht gezogen werden. Ein guter Hoster steht für ein erstes umfangreiches Beratungsgespräch bereit. Darin wird besprochen, welche Anforderungen an das Hosting gestellt werden. Das beinhaltet in der Regel auch die eingangs erläuterten Punkte. Diese Informationen sind also eine gute Vorbereitung für das Gespräch mit dem Hoster Ihrer Wahl.

Autorin

Sabine Dupont ist Redakteurin und Content Managerin bei der Timme Hosting GmbH und Co. KG. Sie ist seit über 10 Jahre im Online-Marketing tätig und hat diverse Webprojekte begleitet. Bei Timme Hosting dreht sich für die Kulturwissenschaftlerin alles rund um den schnellen nginx-Webserver in Verbindung mit professionellem Web- und Shop-Hosting. Sie weiß: Händler profitieren beim OXID Hosting mit nginx von einer sehr guten Shop-Performance.

Gute und schlechte Software-Praktiken gestern und heute

Wodurch sich robuste Software auszeichnet und warum Entwickler (und Unternehmen) sie brauchen.

Fachbeitrag von Dr. Bernhard Scheffold, OXID eSales AG

Einen wesentlichen Teil bei der Entwicklung einer OXID eShop Lösung für ein mittelständisches Unternehmen nimmt die Integration des Shops mit seinen Umsystemen ein. Hierzu zählen Warenwirtschaftssysteme, Produktdatenmanagementsysteme, CRM-Systeme und externe Suchserver. Letztere sind häufig eine Notwendigkeit, um eine leistungsfähige Suche zu verwirklichen.

Wenn die Suche eine „On-Premise-Lösung“ ist, kann sie zwar als Teil des Shops aufgefasst werden, stellt aber dennoch eine Integrationsaufgabe da, die korrekt, robust und performant realisiert werden muss. Anhand eines kleinen Stück Codes aus einer solchen Integrationaufgabe möchte ich diskutieren, wodurch sich gute und schlechte Praktiken unterscheiden.

Guter Code existiert jenseits vom Buzz

Aus dem Blickwinkel von nahezu 40 Jahren Praxis in der Software-Entwicklung ziehen sich immer wiederkehrende gute und schlechte Praktiken wie ein roter Faden durch das Tätigkeitsfeld des Software-Entwicklers. Statt die schlechten Praktiken zu beseitigen, werden gerne neue Hypes und Buzzwords in den Ring geworfen. Von ihnen wird immer wieder die quasi ‚automatische Lösung‘ von Softwareproblemen erwartet. Dabei ist Software oftmals Auftragsarbeit, die die sogenannte „Bottom Line“ eines Wirtschaftsunternehmen verbessern und den Kunden robuste und betreibbare Lösungen liefern soll. Ich möchte daher dafür plädieren, nicht zu viel Zeit mit der Suche nach dem Heiligen Gral in Form des aktuellen Hypes zu verbringen, sondern die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln, wie man robuste Software schreibt.

Ein Typisches Anti-Pattern…

Illustrieren möchte ich das an einem hübschen kurzen Beispiel aus der Praxis, das ein hartnäckig verfolgtes Anti-Pattern zeigt:
Eine Software zur Erstellung eines Suchindexes zeigt merkwürdiges Verhalten in Bezug auf die Handhabung mehrerer Sprachen. So landet im englischen Sprachindex deutscher Text, obwohl die Indizierungslogik die Sprache doch augenscheinlich korrekt setzt. Zentral ist hier eine Klasse Indexer, die in reduzierter Form in Pseudocode wie folgt aussieht:


class Indexer 
{
  private int langId = 0;
  private String langIsoCode = null;


  public Indexer()
  {
  }

  public setLanguageId(int id)
  {
    this.langId = id;
  }

  public int getLanguageId()
  {
    return this.langId;
  }

  public setLanguageIsoCode(String isoCode)
  {
    this.langIsoCode = isoCode;
  }

  public String getLanguageIsoCode()
  {
    retrurn this.langIsoCode;
  }

  public index(String key)
  {
    String view = Database.getLanguageViewFor(this.langId);
    String value = Database.readFromView(view, key);
    this.sendToIndex(key, value);
  }

  private sendToIndex(key, value)
  {
    // not included here
  }
}

Diese hübsche Klasse macht noch ein paar weitere Dinge (vielleicht keine klare „Separation of Concerns“?), aber sie wird wie folgt verwendet:


String keyToIndex = 'myKey';
Indexer indexer = new Indexer();

foreach (Languages: String langIsoCode) {
  indexer.setLanguageIsoCode(langIsoCode);
  indexer.index(keyToIndex);
}

Das sieht beim flüchtigen Lesen, vor allem, wenn es in eine grössere Code-Base eingebettet ist, vernünftig aus.
Das Problem ist jedoch, dass Indexer zwei Member-Variablen langId und langIsoCode hat, die eigentlich einem Constraint unterworfen sein sollten (die ID muss immer zum ISO-Code passen). Dieser Constraint existiert jedoch nicht im Code, sondern bestenfalls im Kopf des Entwicklers und er wird durch die Konstruktion dieser Klasse nicht erzwungen.

… und die Probleme, die daraus erwachsen

Die Probleme beginnen bereits in der Konstruktionsphase, die das Anlegen eines nicht-funktionsfähigen Objekts erlaubt. Die public Setter und Getter erlauben eine beliebige Änderung von außen, die den Zusammenhang von ID und ISO-Code verletzen können. Diese Probleme bleiben über den gesamten Lebenszyklus des Objektes bestehen: Der Verwender muss peinlich genau aufpassen, immer beide Argumente vorher übereinstimmend zu setzen. Somit hat diese Klasse auch ein großes Usability-Problem.

Am besten wäre es, Indexer als eine nicht-mutierbare Klasse anzulegen, die zudem nur entweder die ID oder den ISO-Code der Sprache als Konstruktor-Parameter nimmt und damit nur korrekt an gelegt werden kann und auch nicht mehr durch den Aufruf einer mutierenden Methode in einen inkorrekten Zustand versetzt werden kann.

Wenn die Klasse schon mutierbar sein soll (was sehr oft vermieden werden kann), dann sollte es keine Mutation geben, die einen ungültigen Zustand erzeugt. Vorstellbar wäre ein Setter für entweder ID und ISO-Code oder ein Setter, der beide als Parameter nimmt und eine fehlerhafte Kombination der beiden Parameter erkennen kann.

Gegenprobe: Punktet das Pattern mit Flexibilität?

Wie oft wurde aber ein Design wie das obige von einem Programmierer als erstrebenswert, weil “flexibel” verteidigt? Schliesslich wird doch in vielen Büchern (die vielleicht nie hätten gedruckt werden sollen) genau solcher Stil vorgemacht. Da ich die Zahl der Bugs, die auf dieses Anti-Pattern zurückzuführen sind aber schon nicht mehr zählen kann, nenne ich es nur noch „Das Schicksal herausfordern“.

Die geliebte “Flexibilität” führt nämlich allzu oft dazu, dass eine Instanz einer solchen Klasse in einen ungültigen Zustand versetzt wird und der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung oft nicht leicht zu erkennen ist, da beide in der Code-Base weit voneinander entfernt sind. Bei genauer Betrachtung handelt es sich bei dem geschilderten Anti-Pattern nämlich nicht um eine Flexibilisierung des Codes – z.B. durch Interfaces und Polymorphie – sondern um das Einbringen von Non-Determinismen.

Sehr viel mehr zur Robustheit von Software trägt hingegen das Inversion-Of-Control- oder Hollywood-Prinzip („don’t call us, we call you“) bei. In der OO-Welt findet sich das in Frameworks bzw. in Form des „Template Method“-Patterns wieder, in der funktionalen Welt findet es sich in Erlang/OTP als sogenannte Behaviours. Der Grund dafür, dass diese Entwurfstechnik zu robustem Code führt, ist einfach: Hier wird Wiederverwendung in bester DRY-Manier (Don’t repeat yourself) betrieben und durch jede Ausprägung eines Frameworks (oder Behaviours) werden die Fehler in diesem reduziert.

Angenehmer Nebeneffekt ist, dass das Verhalten einer Software, die auf solchen Prinzipien fußt, vorhersagbarer ist und kein unerwartetes Verhalten zeigt. Auf diese Weise fordert der Entwickler das Schicksal nicht mehr heraus, sondern begibt sich selber in dessen Kontrolle.

Flexibilität vs. Robustheit

Das Interessante ist nun, dass es robuste Programmiertechniken schon lange gibt und dass sie auch in modernen Software-Ökosystemen immer noch mit Erfolg angewendet werden. Trotzdem sind schlechte Praktiken immer noch verbreitet und eben deswegen auch so schwer auszurotten. Man muss wohl erst selber die Erfahrung gemacht haben, dass man sein Leben als Software-Entwickler nicht durch „flexible“ Entwürfe erleichtert, sondern eher durch robuste. Der Grund dafür liegt darin, dass der Hauptaufwand nicht im schnellen Erstellen eines „Proof of Concepts“ liegt, sondern in der sogenannten Wartungsphase, in der Fehler behoben und neue Anforderungen so realisiert werden müssen, dass sie möglichst keine neuen Fehler einführen.

Autor:

Dr. B. Scheffold, OXID eSales AG

Dr. Bernhard Scheffold ist seit 2012 Softwarearchitekt bei der OXID eSales AG. Zuvor entwickelte der promovierte Physiker Branchen-Software für Banken, Versicherungen, im Gesundheitswesen sowie für die Industrie und Genforschung.
Für OXID Professional Services betreut Dr. Scheffold Projekte mittelständischer Unternehmen und Konzerne mit dem Schwerpunkt Systemanalyse und -integration sowie Performancetuning.
Die Prinzipien zur Erstellung robuster und evolvierbarer Software und Architektur vermittelt er auch als Kursleiter „Product Line Engineering mit Frameworks“ bei der Digicomp AG, Schweiz.

Gastblog: Loyalität zahlt sich aus – 3 Tipps für mehr Kundenbindung im E-Commerce

(by Corinna Bihler, Social Media & Content Manager, parcelLab)

Zwei Drittel der Kunden kaufen ihr Produkt nicht in dem Webshop, in dem sie mit der Suche begonnen haben. Warum ist das so? Und wie können Onlinehändler die Bindung zu ihren Kunden erhöhen?

Viele Kunden kaufen bei Amazon, Zalando & Co., da sie wissen, dass sie dort den notwendigen Kundenservice erhalten, den sie brauchen. Für andere Onlinehändler wird es dadurch aber immer schwieriger, sich gegen die Großen im Markt durchzusetzen, denn es ist doch so: Kunden werden immer anspruchsvoller. Sie erwarten die bestmögliche Customer Experience und zwar entlang der gesamten Customer Journey. Gar nicht mal so einfach für „normale“ Onlinehändler.

Wieso ist Kundenbindung eigentlich so wichtig?

Es kostet fünfmal mehr einen neuen Kunden zu gewinnen, als einen Bestandskunden zu halten. Studien zeigen, dass eine um fünf Prozent erhöhte Kundenbindung das Unternehmen um bis zu 75 Prozent profitabler machen kann. Der Vorteil von Kundenbindung liegt außerdem in der Chance Cross- sowie Up-Selling Potentiale zu nutzen. Zufriedene Kunden geben nämlich auf Dauer mehr Geld aus als Neukunden, die oftmals vorwiegend auf Schnäppchen aus sind. Wer zufrieden mit einem Webshop ist, der wird diesen auch mit hoher Wahrscheinlichkeit seinen Freunden und Bekannten empfehlen. Weiterempfehlungen sind nicht zu unterschätzen und können ohne großes Zutun eine Menge Neukunden akquirieren. Wie kommen Onlinehändler nun also zu mehr Kundenbindung?

Der Weg zu mehr Kundenbindung im E-Commerce

Der Weg ist lang, aber am Ende lohnt es sich. Zufriedene Kunden werden bestenfalls zu Bestandskunden und können den Umsatz des Onlinehändlers ordentlich steigern. Dafür müssen Händler jedoch etwas tun, denn von nichts kommt nichts.

1. Das gewisse Etwas bieten
Onlinehändler gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Deshalb ist es auch umso wichtiger, sich von der Konkurrenz abzuheben und seinen USP herauszustellen. Dabei sollte man sich fragen, was man den Kunden bieten kann, das sonst kein oder nur wenige Onlinehändler bieten können? Das Thema Branding ist hier von großer Bedeutung. Die Devise: Versuchen nicht wie alle anderen zu sein. Ob man sich nun durch seinen Webauftritt, einem ausgefallenen Produkt oder kreativen Marketingkampagnen von der Konkurrenz abhebt, ist dem Händler dabei selbst überlassen.

Das gewisse Etwas im Onlineshop bieten
Onlineshops gibt es mittlerweile wie Sand am Meer – bei dem vielseitigen Angebot fällt die Entscheidung schwer.

2. Persönliche und zuverlässige Kundenkommunikation
Eine geeignete Kundenkommunikation ist das A und O, wenn es um das Thema Kundenbindung geht. Kunden sollen zu jeder Zeit mit für sie relevanten Informationen versorgt werden. Dabei ist es wichtig, alle Phasen der Customer Journey abzudecken – sowohl vor, während als auch nach dem Kauf. Ein zuverlässiger Kundenservice sollte zu jedem erfolgreichen Onlineshop gehören. Was jedoch oft vergessen wird: Kunden sollten auch nach der Bestellung noch mit wichtigen Informationen versorgt werden. Das heißt: Der Versand ist für viele Kunden der emotionalste Bestandteil der Customer Journey. Das Warten auf das Paket spielt dabei eine große Rolle. Jedoch lassen viele Onlinehändler ihre Kunden in dieser Phase allein. Ein großer Fehler! Auch während des Versands und darüber hinaus sollten sie in stetigem Kontakt mit ihren Kunden stehen. Nur so können sie auf eventuelle Abweichungen und Rückfragen angemessen reagieren.

Persönliche und zuverlässige Kundenkommunikation anbieten
Persönliche und zuverlässige Versandkommunikation ist das A und O.

3. Wünsche von den Augen der Kunden ablesen
Es ist wichtig zu wissen, was Kunden möchten. Ihre Wünsche und Erwartungen sind ausschlaggebend dafür, ob sie dem Händler ihre Loyalität schenken. Wissen was der Kunde möchte – doch wie? Eigentlich ist es nicht schwer herauszufinden, was Kunden möchten. Durch Kundenzufriedenheitsbefragungen oder Bewertungsmöglichkeiten können Händler erfahren, wie sie ihre Kunden (noch) glücklicher machen können. Hierbei ist es zusätzlich wichtig, dass Onlinehändler ihren Kunden keine leeren Versprechungen machen. Alles, was sie dem Kunden versprechen, sollten sie auch einhalten können. Kunden möchten wertgeschätzt werden. Hier kommt ein Buzzword zum Einsatz: Personalisierung! Kunden möchten zunehmend persönlich betreut werden – so wie sie es auch vom stationären Handel erwarten. Personalisierte Newsletter oder Rabattaktionen können ein geeignetes Mittel sein, um Kunden die nötige Wertschätzung zukommen zu lassen.

Kundenbewertungen helfen dabei, die Erwartungen und Wünsche der Konsumenten aufzudecken.

Der Versand ist einer der Schlüssel zur Kundenbindung

Onlinehändler vernachlässigen die Versandphase oft komplett. Dabei ist sie eine der wichtigsten Bestandteile der Customer Journey und ausschlaggebend für die Kundenzufriedenheit. Das Warten auf das Paket ist die heißeste Phase im Einkaufsprozess. Hier sollte also nichts schief gehen.
Wie können Onlinehändler ihre Versandprozesse optimieren und zufriedene Kunden zu Bestandskunden machen?

1. Alternative Zustellangebote
Kunden möchten gerne entscheiden, wo sie ihr Paket abholen. Die parcelLab E-Commerce Versandstudie 2018 hat herausgefunden, dass 69 Prozent der deutschen Top-100-Onlinehändler ihren Kunden die Abholung des Pakets aus einer Packstation anbieten. 15 Prozent der Top-100-Onlinehändler bieten ihren Kunden ausschließlich die Lieferung nach Hause. Hier besteht auf alle Fälle noch Verbesserungspotenzial.

Alternative Zustellangebote
Kunden möchten gerne selbst bestimmen, wo sie ihr Paket abholen.

2. Expresszustellung und Same-Day-Delivery
Wer kennt es nicht: Man hat einen anstehenden Geburtstag vergessen und benötigt nun auf den letzten Drücker noch ein passendes Geschenk. Dann wählen Kunden natürlich den Onlineshop, der ihnen Expresszustellung bzw. Same-Day-Delivery bieten kann. Beim Thema Same-Day-Delivery sind die Top-100-Onlinehändler bereits gut aufgestellt. 89 bieten ihren Kunden diese Zusatzleistung an. Beim Thema Expresszustellung ist jedoch noch Luft nach oben.

Expresszustellung und Same-Day-Delivery
Für kurzfristige Bestellungen setzen Kunden auf Onlineshops mit Expresszustellung bzw. Same-Day-Delivery.

Fazit
Eine stabile und positive Bindung zu seinen Kunden aufzubauen, ist ein langer und steiniger Weg, der sich am Ende jedoch auszahlt. Kundenbindung kann den Umsatz steil ansteigen lassen. Wer bis jetzt also eher auf die Gewinnung von Neukunden gesetzt hat anstatt seine bestehenden Kunden zu halten, der sollte seine Strategie nochmal überdenken. Wer alles, was nach dem Abschicken der Bestellung kommt, bis jetzt vernachlässigt hat, sollte sich das nochmal durch den Kopf gehen lassen. Am Ende ist es nämlich gar nicht so schwer eine Bindung zu seinen Kunden aufzubauen.

Autor:

Corinna Bihler, Content Manager bei ParcelLab

Corinna Bihler ist Content & Social Media Manager bei parcelLab und eine passionierte Onlineshopperin. Sie ist ständig auf der Suche nach interessanten E-Commerce-Trends und -Themen für den Blog sowie Social Media. parcelLab sorgt für die perfekte Kommunikation zwischen Händlern und ihren Kunden von der Bestellung über den Versand bis zur Retoure – unabhängig vom Logistikdienstleister.

Team am Stand 2018

Top E-Commerce Niveau auf der INTERNET WORLD EXPO

The commerce experience! So lautet der neue Claim im Logo der INTERNET WORLD EXPO vom 12. und 13. März 2019 in München. Was gibt es dieses Jahr Neues außer dem überarbeiteten Design der Website von Europas größter E-Commerce-Messe? Die Antwort: neue Impulse und die brennenden Themen der Branche! Man versucht auf der IW EXPO nicht, das Rad neu zu erfinden. Die Macher setzen auf das, was die Besucher wirklich interessiert, bauen es kontinuierlich aus und bleiben inhaltlich am Puls der Zeit. Das Konzept funktioniert!

Die INTERNET WORLD EXPO ist so beständig und erfolgreich wie der Onlinehandel selbst. Jährlich steigen die Besucher- und Ausstellerzahlen kontinuierlich an. Im ersten Jahr 2011 kamen 6.000 Besucher. Dieses Jahr erwarten die Organisatoren, die 18.000 Besuchermarke zu knacken. Eine satte Steigerung in 8 Jahren um 187%. Die CEOs und E-Commerce-Entscheider höchst persönlich kommen zu dieser Messe und suchen den Austausch mit Dienstleistern und Herstellern. Jährlich diskutiert die Branche die Trendthemen im digitalen Handel auf den Bühnen und es entstehen neue Formate, rund um die Bedürfnisse der Shopbetreiber und deren Kunden. So gibt es dieses Jahr erstmals die POS connect, wo unter anderem auf der 1.000 qm Erlebniswelt-Fläche, Lösungen und Produkte für die Digitalisierung des stationären Handels vorgestellt werden. Einen Besuch dort werden wir uns nicht entgehen lassen.

Internet World Expo 2019

The Commerce Experience auch am OXID Stand

Auch wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir die INTERNET WORLD für unsere Besucher möglichst attraktiv gestalten können und setzen dieses Jahr optisch auf ein ganz neues Standkonzept. Inhaltlich können wir aus dem vollen schöpfen und dem Thema „the commerce experience“ Leben einhauchen. Wir machen anhand zahlreicher Praxisbeispiele den Realitätscheck und zeigen Ihnen, welche der E-Commerce Trends sich in den letzten Jahren wirklich bewährt haben.

Starkes E-Commerce Partner-Netzwerk

Bei uns am Stand C42 in Halle C6 begrüßen wir die Norisk Group, eine der größten OXID Enterprise Agenturen deutschlandweit. Die Onlineshops von Reisenthel, Tretter, Sporthaus Schuster und Lodenfrey zählen zu den Norisk Referenzen. Ein erfahrenes Team konzipiert, designt und entwickelt Ihre maßgeschneiderte und nachhaltige Lösung. Lassen Sie sich beraten.

Mit von der Partie ist ebenfalls Makaira, die E-Commerce Marketing Suite, deren Herzstück das bewährte Such- und Filter-Modul ist. Seit vielen Jahren erfolgreich am Markt, getestet mit über 8 Millionen Produkten und mehr als 1.500 Mandaten in der OXID Enterprise Edition, hat die Lösung ihre Skalierbarkeit unter Beweis gestellt.

Zu den Kunden von Marmalade zählen z.B. die international agierende Pfeifer-Gruppe, der Onlineshop von Allnatura, oder der Marktführer im Segment Ski- und Ski-Hochtouren, Sport Conrad. In eigener Entwicklung hat Marmalade zahlreiche Module für OXID eShop realisiert, die das Shoppingerlebnis Ihrer Kunden weiter verbessern.

Unser Standpartner Ontraq ist Ihr Partner, wenn Sie einen reinen B2B Onlineshop, B2C Webshop ein Händlerportal oder eine Omnichannel Strategie umsetzen möchten. Die Augsburger haben bereits zahlreiche Web- E-Commerce und ERP-Lösungen für viele Arten von Geschäftsprozessen gemeinsam mit Kunden entwickelt und freuen sich auf Ihren Besuch.

KI-basierte Personalisierung in OXID eShop

Bereits in 2018 wurden auf der INTERNET WORLD ca. 10% Lösungen rund um die Personalisierung vorgestellt. Diese Zahl dürfte dieses Jahr noch signifikant steigen, ist das Thema doch erfolgsentscheidend für den Onlineshop der kommenden Jahre. Wir haben Ende 2018 die neue Personalisierungsoption in OXID eShop gelauncht und sind dabei, die Lösung auf’s nächste Level zu bringen. Weitere spannende Komponenten werden die Shopsoftware in 2019 ergänzen und für OXID Kunden zum Conversion-Treiber machen. Eine Demo dazu gibt es bei uns am Stand C42 in Halle C6. Hier können Sie sich anmelden, um einen der begehrten Plätze in unserem pickepackevollen Zeitplan zu ergattern.

Zur Terminvereinbarung mit dem OXID Team auf der Internet World Expo

Als kleinen Vorgeschmack sollten Sie sich unser Whitepaper „Personalisierung im digitalen Handel“ kostenfrei herunterladen. Hier erfahren Sie, was Sie über die Personalisierung im Onlinehandel wissen müssen.

Personalisierung im digitalen Handel

Wie jedes Jahr laden wir Interessierte, Kunden, Partner und die Community herzlich in unsere größzügige Launch ein, um einen Barista Kaffee zu genießen und mit uns ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bis bald, Ihr Team OXID.

Autor

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

E-Mail Marketing am Valentinstag

Guest article: How to reach both, Valentine’s lovers and haters with Email Marketing on Valentine’s Day

Valentine’s Day all over the world has become an event that goes straight to the hearts of consumers and therefore is a strong sales booster, especially in e-commerce. Gifts are, of course, not the one and only way to express your love for someone. Nevertheless, Valentine’s Day is THE occasion for many people to get their loved ones a special gift to show their affection.

But a day like Valentine’s Day doesn’t arouse romantic feelings, which ideally turn into a spending spree, in everyone. Sure, many people rave at the thought of this special day of celebrating love. But how about all the others? What about Singles and Valentine’s haters who can’t stand this consumption day under the pretense of love?
Now for the good news: There’s a way of successfully reaching this target group through email marketing on Valentine’s Day with a slightly different Valentine’s campaign!

With your Valentine’s campaign, you can also make those happy who would like to crawl away on February 14th or erase Valentine’s Day completely from their calendar.

Valentine's Day at REWE supermarket
Needs your active contribution: shape your Valentine’s day at REWE supermarket

We show you how to reach both your target groups with two very different approaches to your Valentine’s newsletter campaigns.

How to determine your target group

You may already know, who of your subscribers is male or female or what age they are. But who loves Valentine’s Day and who doesn’t?

Use an A/B test to send a Valentine’s announcement with two different subject lines in advance. One for the Valentine’s lovers, one for the haters. Based on the open rates, you can then decide whether you want to focus on the romantic Valentine’s campaign or rather address the singles and Valentine’s haters.

If you don’t know your target group exactly or can’t segment them with a pre-mail, have a look at the open rates from previous Valentine’s campaigns. Then decide whether you want to reach Valentine’s lovers with your campaign or whether you want to swim courageously against the tide this year.

It’s love that counts! Valentine’s Day for lovers

3 romantic campaign ideas for Valentine’s Day:

  • My sweetie-pie! Surprise your customers with chocolate hearts, pink chocolates, macarons in a romantic package that come with every order.
  • Smells like love. For example, offer all pink or red perfume bottles for a Valentine’s Day discount. Or the second Valentine’s Day fragrance at half price. Or lipsticks at irresistible prices for the perfect Valentine’s kiss… you name it!
  • Come dine with me! It doesn’t always have to be a restaurant visit. The last minute gift idea with a print-out-voucher. Offer your subscribers special food product baskets and boxes or coupons for their romantic feast.

3 romantic subject lines that go straight to the heart

  • Sugar-sweet Valentine’s Day gifts at irresistibly low prices!
  • Love is in the air! Get your 2nd Valentine’s fragrance at half price!
  • 20% off all Valentine’s Dinner products for (food) lovers

Result 1: Your email campaigns will definitely go straight to the heart. One can’t buy love, but to give with love is simply wonderful. Support your subscribers to turn their Valentine’s Day into something special!

Valentine's Day flowers ordered by Blume 2000
Classical choice: smells good for Valentine’s Day, delivered by Blume 2000

Buck the trend! Valentine’s Day for Singles and Valentine’s haters

3 campaigns Singles and Valentine’s haters love

  • This is YOUR day! Shower your subscribers with cosmetic and wellness gifts and spoil-yourself tips. From care products, bath additives or massage articles to visiting the sauna – everything is possible that sets your subscribers to a relaxing mood.
  • Buck the trend! Motivate your subscribers to give themselves a treat. True to the motto: Make yourself feel better – get something new. Offer special products at Loveyourself prices.
  • Fed up with the Valentine’s hype? Offer your customers a discount campaign that will make them forget about Valentine’s Day. For example: 15% discount that take your mind off Valentine’s Day. 20 things, that bring joy to your Valentine’s Day. These products help you survive Valentine’s Day.

3 subject lines for Singles and Valentine’s haters

  • Anti-Valentine’s discounts that make your heart skip a beat
  • Valentine’s Day’s bugging you? Then have a good one!
  • Forget about Valentine’s Day – get 20% off your heart’s desire

Result 2: This newsletter campaign will also spark enthusiasm among Singles. Shopping doesn’t make you happy, but it creates beautiful moments of joy and happiness. Especially on a day like Valentine’s Day.

Ready, set, go!
Sweeten your subscribers’ and customers’ Valentine’s Day with a tempting newsletter campaign with irresistible promotion activities and offers.

Right this way to the Cleverreach® newsletter module for OXID eShop!

Autor:

Morny Russell works in marketing at the email software provider CleverReach® in Rastede, Germany. As a creative text juggler and out-of-the-box-thinker, she writes texts on all aspects of email marketing. Before that, she worked for many years as an author and editor for various TV production companies such as Brainpool TV GmbH in Cologne and Constantin Entertainment in Munich. In her spare time, she is an avowed foodie and passionate instagrammer.

Zuhörer Keynote oxcom 2016

OXID Commons 2018. Alles was das E-Commerce-Herz begehrt!

Serie Teil III #oxcom18

In 3 Tagen öffnet die OXID Commons wieder die Türen in der Messe Freiburg und lädt alle E-Commerce Experten, Dienstleister, Partner, Shopbetreiber, Entwickler und Nerds zum Netzwerken und Branchen-Update ein. Vom roten Faden im Programm zum Motto „Handel für eine digitale Welt“ über das Speaker Line-Up, die Aussteller, die Auswahl der Sponsoren und Medienpartner, bis hin zur mit Spannung erwarteten Golden Cart Award Verleihung – es ist angerichtet! Alles was Sie jetzt noch tun müssen, ist Ihr Ticket zu kaufen: hier!

OXID Commons Tickets

Das OXID Commons Programm hat es in sich

Es erwartet uns ein Tag mit einer abwechslungsreichen Agenda, die sich an DEN brennenden Themen im Onlinehandel orientiert. Von KI und Machine Learning, über Change Management, dem richtigen Digital Mindset und Content Commerce 4.0 wird auf der Strategy Stage alles geboten. Hochkarätige Speaker wie Prof. Dr. Bulander, Dr. Florian Ilgen, Carsten Kraus, Martin Meinert, Mirko Lange oder Daniel Karrasch bringen dem Publikum strategische, visionäre, wissenschaftliche oder pragmatische Ansätze für die verschiedenen Fragestellungen näher. Für jeden Geschmack ist was dabei: Von der Keynote von Jochen Schweizer: „Letzter Ausweg: Digitalisierung“ über Christian Ehls Vortrag „AI hat das Potenzial, alles zu verändern!“ bis zu „Von der Theorie zur Praxis. So geht Personalisierung!“ powered by Econda und OXID PM Pierluigi Meloni. Einen ersten Vorgeschmack auf das Thema Personalisierung finden Sie hier!

Auf der Operations Stage heißt es „Lernen von den Besten“, wenn es darum geht, die Kundenwünsche im Onlineshop ins Zentrum zu stellen. Spannende Use Cases zeigen, wie man zum Erfolg kommen kann, in einer immer komplexer werdenden digitalen Welt, die vor dem Handel nicht Halt macht. Hier werfen Sie einen Blick ins Programm!

Auf der Tech Stage geht es ans Eingemachte und Entwickler kommen auf Ihre Kosten zu Performance, DI, Monolog, Composer, Kubernetes und vielem mehr. 4 Workshops runden das Angebot ab: Zu den Workshops bitte hier anmelden, da die Teilnehmerkapazitäten begrenzt sind!

Als Sprecher aktiv dabeisein

Netzwerken, Award genießen und feiern

Nach einem Tag voller Inspiration, frischen Ideen und unkonventionellen Denkanstößen findet das Programm seinen Höhepunkt im Golden Cart Award. Wir haben die Ehre, wieder die besten OXID eShops Deutschlands für ihre außergewöhnlichen Leistungen auszuzeichnen. Erfahren Sie hier, wer auf der Shortlist steht und Aussichten auf die Trophäe in einer der 5 Kategorien hat. Die Sieger können sich direkt auf der anschließenden Party gebührend feiern lassen und bis in die frühen Morgenstunden die zahlreichen Eindrücke der Commons verarbeiten 😉

Bleibt uns nur noch, Ihnen eine gute Anreise zu wünschen. Meiden Sie bei der Anfahrt per PKW die Granadaallee, wo sich derzeit wegen einer Baustelle der Verkehr staut. Parkplätze sind auf dem Messeglände reichlich kostenfrei vorhanden. Halten Sie beim Check-In Ihr Ticket bereit, dass alles möglichst reibungslos vonstattengeht. Ab 8:30 Uhr ist Einlass und ab 9:30 startet das Programm. Kommen Sie rechtzeitig und genießen sie bei einem Frühstück die ersten Gespräche des Tages auf der Ausstellung. Wir freuen uns auf einen tollen Tag mit Ihnen am 14. Juni in der Messe Freiburg.

Zuhörer Keynote oxcom 2016

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

 

Shop Usability Award 2018 – Dabei sein bringt Buzz!

2018 kann der Shop Usability Award auf stolze 10 Jahre E-Commerce Geschichte zurückblicken. In dieser Zeit ist er zu einer echten Institution, zur „Leistungsschau des deutschen E-Commerce“ gereift. Wenn Benchmark – dann hier!
Anstatt sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen, hat sich der Veranstalter dieses Jahr mit weiteren Leistungen, differenzierteren Kriterien und zusätzlichen Auszeichnungen nochmal gesteigert.

Wir fassen alle Informationen rund um den Wettbewerb zusammen und nennen die wichtigsten Argumente sowohl für Händler als auch Agenturen, sich dies nicht entgehen zu lassen. Außerdem machen wir Ihnen ein wirklich gutes Angebot. Aber eins nach dem anderen:

NEU: Exzellente Agenturen – noch mehr Ruhm für die Macher

Erstmals werden beim Shop Usability Award auch die besten Agenturen ermittelt. Der Preis wird in den 3 Kategorien „Innovation“, „Design“ und „Gesamtsieg“ verliehen und aus den gesamten Einreichungen einer Agentur errechnet.

Award Logo "Agency of the Year 2018" - Shop Usability Award

Eine direkte Bewerbung zur Agentur des Jahres ist nicht möglich. Berücksichtigt werden nur Agenturen, die mehr als 5 Shops zum Shop Usability Award 2018 eingereicht haben. Dieser Preis ist ein Empfehlungsschreiben allererster Güte, liebe Agenturen! Zögern Sie nicht lang, nehmen Sie Ihre besten Shops zum Shop Usability Award 2018 mit – und zwar alle!

Auch falls es nicht fürs Siegertreppchen reichen sollte: jede Einreichung verbessert Ihr Ranking und die Präsentation unter „Excellent Agencys“.

Alle Macht dem User! NPS und Publikumspreis

Der erfolgreich im letzten Jahr eingeführte Publikumspreis bietet auch dieses Jahr wieder eine zusätzliche Gewinnschance! Jeder Shop wird wieder kostenlos an der Sonderkategorie „Publikumspreis“ teilnehmen.

NPS Vote-Now Widget - Shop Usability Awards, PublikumspreisMehr als 20.000 Endverbraucher haben sich letztes Jahr für den Shop ARS24.de entschieden. Dieser Shop hat die besten Noten nach dem Net Promoter Score erhalten.

Auswertungen haben gezeigt, dass ein sehr starker Zusammenhang zwischen Weiterempfehlung, Kundenzufriedenheit und Kundenloyalität besteht. Genau das misst der Net Promoter Score. Deshalb wird die Methode weltweit als Standard für Loyalitätsmessung eingesetzt – egal ob von Shops, Services oder anderen Unternehmen.

Zur Ermittlung der Nominierungen werden die NPS Bewertungen vom 1. Februar – 30. April 2018 verwendet. Mindestens 50 Bewertungen sind notwendig, um beim Publikumspreis berücksichtigt zu werden.

NEU: UXme – nicht nur Ruhm, sondern Fakten

UXme Shopdaten zum Shop Usability Award

Alle teilnehmenden Shops können nach dem 4. Mai ihr Rating einsehen. Über die Applikation UXme werden für die Teilnehmer alle Zahlen zur Verfügung gestellt.

UXme bietet so den Machern den Zugang zu allen Erkenntnissen des Shop Usability Awards. Die umfangreiche Expertenbewertungen werden gezeigt und es lassen sich interessante Vergleiche ziehen – so kommen neue Ideen ganz von selbst.

Normalerweise ist der Zugang zu UXme kostenpflichtig. Für alle Shops, die am Shop Usability Award teilnehmen, kommt er als kostenloses Goodie obendrauf und kann auch nach dem Awardprozess noch genutzt werden!

OK, aber „time is money“!

… generell ein guter Punkt, in diesem Jahr aber kein Argument, um sich vor der Anmeldung zu drücken! Denn für den Shop Usability Award 2018 übernehmen wir für Sie den Anmeldeprozess und tragen auch die Anmeldegebühr in Höhe von 99€ für alle eingereichten OXID eShops.

Parallel geht Ihr Shop-Projekt auch für unseren GOLDEN CART AWARD 2018 ins Rennen! Diesen verleihen wir am 14. Juni 2018 auf der OXID Commons und mit der SUA-Bewerbung sind sie automatisch angemeldet: eine Anmeldung, zwei Gewinnchancen – effizienter geht es kaum.

Kategorien, Sonderkategorien und Masterclasses für exzellente Usability

Die Bewerber treten in jeweils einer der folgenden 12 Kategorien an:

  • B2B
  • Essen & Trinken
  • Freizeit, Hobby & Haustier
  • Elektronik, Software & Handy
  • Haushalt, Heimwerk & Garten
  • Möbel & Wohnen
  • Mode
  • Special Interest
  • Spielwaren, Kids & Baby
  • Sport & Outdoor
  • Accessoires, Geschenke & Lifestyle
  • Wellness, Beauty & Gesundheit

Da selbst ein so breiter Fächer der großen Bandbreite des heutigen E-Commerce nicht gerecht werden kann, kommen noch die folgenden 6 Sonderkategorien hinzu:

  • Innovativster Shop
  • Bester Markenshop
  • Social Projects
  • Bester Discounter
  • Small Business
  • Bester B2B Herstellershop

Ganz neu werden 2018 zum ersten Mal 3 Masterclass Kategorien ausgezeichnet. Für die MasterClass Kategorien können sich Shops nicht direkt bewerben. Die Nominierung erfolgt durch hervorragende Leistungen, die bereits in der Vorprüfung auffallen. Die drei Bereiche lauten: MasterClass Design, MasterClass Text & Bild und MasterClass Storytelling.

Wen haben wir denn da…?

Zur Erinnerung präsentieren wir Ihnen hier nochmal die OXID Gewinner der Vorjahres:

keller-sports.de - Innovativster Shop 2017 - Shop Usability Award

keller-sports.de – Innovativster Shop 2017

onmyskin.de – Bester Markenshop 2017 - Shop Usability Award

onmyskin.de – Bester Markenshop 2017

praxisdienst – Bester B2B-Shop 2017 - Shop Usability Award

praxisdienst.de – Bester B2B-Shop 2017

Aber das ist nur eine Auswahl der vielen prämierten Lösungen auf OXID Plattform.

>>Die Liste besten OXID Shops (der letzen beiden Jahre beim Shop Usability Award), liest sich beeindruckend!

Sie meinen, da fehlen noch einige? Ja. Doch. Das finden wir auch… Und wer dieses Jahr jubeln darf, haben wir mit der Projektrealisierung und schließlich der Anmeldung alle ein Stück weit in der Hand!

Die letzten Meter übernehmen wir für Sie und bringen Sie auf die Teilnehmerliste des Shop Usability Awards:

Photo Credits: Shoplupe.

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

Guest Blog: How Artificial Intelligence Marketing Can Transform Ecommerce

For many B2C marketers, the past few years have seen a major shift towards ecommerce campaigns, and for good reason, since over 51% of purchases are now being made online. This audience shift has ushered in a growth of new, flashy websites, optimized web content, and streamlined online buying processes.

For a long time, even having an online presence was considered the ‘next big thing’. However, technology has advanced by leaps and bounds over the past few years, with new and exciting advancements literally transforming the way digital marketers do business. The rise of big data, cloud computing, and machine learning has paved the way for Artificial Intelligence Marketing, commonly known as AIM.

Introducing AIM

AIM solutions can take extremely large amounts of consumer and business data, and analyze it at a scale beyond the capacity of any human. These solutions can then present findings and insights to digital marketers that pave the way for clear action plans and strategy. With AIM solutions digging deep into the numbers and data, marketers can finally focus on high-impact content, strategy, and campaign execution.

The Benefits of Using AIM in Ecommerce Strategies

For digital marketers and B2C ecommerce organizations, AIM can help connect brands with consumers like never before. With previously hidden insights now at their fingertips, marketers can create complex, personalized campaigns designed to increase conversions and boost revenue.

Create True Omnichannel Experiences

Successful omnichannel marketing is dependent upon the ideal that the consumer is at the center of every campaign. The buying experience should be seamless, from a physical store, to a website, to a social media page. There should be no question in the consumer’s mind about brand positioning, values, or product. This truly integrated consumer experience creates satisfied customers and fosters repeat visits.

With AIM, ecommerce brands can easily plan and execute these omnichannel campaigns. AIM solutions can uncover incredible insights, such as where consumers are most likely to interact with a brand, or what types of messaging and content are leading to the most clicks. These insights are automatically recorded and campaigns are updated in real time to reflect feedback, resulting in a continuous cycle of execution and optimization.

Optimize Digital Marketing

Today’s ecommerce brands rely heavily on standard digital marketing methods such as SEO (search engine optimization) and PPC (pay-per-click) advertising. While these marketing channels are good, there is a way to make digital advertising smarter and more effective.

Enter AIM. AIM can help marketing teams gain new applicable insights into consumer behaviors, activities, interactions, and preferences. This unparalleled access to the consumer’s world allows marketers to create smarter content, like product recommendations or digital ads, and present them to the right people at the right time, thus leading to more conversions. Additionally, AIM leverages machine learning to grow more and more effective over time. Organizations can harness consumer data from anywhere across the internet, even from brick-and-mortar stores, to continuously teach AIM solutions to deliver the best messages, recommendations, and incentives for every consumer at the most opportune times.

Target Specific Audiences with Tailored Messaging

As ecommerce and digital marketing efforts have grown, so has consumer awareness. Today’s consumers are hyper-aware of ‘sponsored’ marketing content and messaging. For brands, this means highly targeted, extremely personalized messaging is critical.

Thanks to AIM, organizations can now leverage robust consumer data to personalize every single experience a customer has online. For ecommerce brands, this personalization can increase customer wins and repeat visits. Personalization can be as simple as a “Welcome, First Name” banner at the top of a webpage, or as detailed as recommended products based on previously viewed items or purchases.

Examples of AIM in Ecommerce

Now that we understand how AIM can help transform ecommerce campaigns and initiatives, let’s looks at some real-world examples:

Incentive Recommendation

Emarsys Incentive Recommendation im E-CommerceAIM helps ecommerce brands maximize purchase probability while minimizing lost revenue, by automatically calculating the precise incentive recommendation for individual consumers. This is based on previous buying history, search history, and other demographic factors.

 

Send Time Optimization

Marketers can perfectly time email sends and deliveries to maximize open rates, engagements, and click-through rates. By taking into account factors such as differing time zones and average open times, AIM breaks down large batch email campaigns into more individualized email delivery, timing each email perfectly for maximum conversion.

Product Recommendations

By tracking and analyzing a consumer’s browsing behavior, previously viewed items, and buying history, AIM solutions can effortlessly tailor personalized buying experiences to individual consumers. These recommendations can be updated in real time for a continuously evolving customer journey.

Final Thoughts

AIM solutions are the answer to any ecommerce organization looking to revamp, transform, and truly optimize digital operations. With so much information to uncover, marketers can rely on machines to mine the data and reveal insights that help drive new business and repeat customers.

Artificial Intelligence Marketing im E-Commerce

Author

Philip Nowak, EmarsysPhilip Nowak, Regional General Manager Sales, Emarsys eMarketing Systems AG.

After studying Business Informatics at the University of Augsburg, Philip has been working as a Consultant for Business Intelligence. Philip joined Emarsys in 2009 and is now leading the new business growth at Emarsys for Germany, Austria, Switzerland and Eastern Europe.

Sacha Wilson, Avalara

Guestblog: Sales tax can spell trouble for US expansion

When sellers from outside the United States start to make sales within its borders, they’re often taken aback by one of the most idiosyncratic taxes in the world: sales tax.

Like the far more common VAT, sales tax is a transactional tax applied at the time of purchase — but that’s where the similarities end. Applied only to the end user of the items sold, sales tax does not apply to wholesale purchasers and has no system of credits to be claimed at each stage of the supply chain.

Here’s where it gets complicated: each US state sets its own rules for sales tax rates, exemptions, and product taxability, and many of those states allow local districts — some as small as a few businesses — to set their own additional taxes and rules.  In all, there are over 12,000 sales tax jurisdictions, and the correct tax rate can be different even for two houses next door to one another, or two products next to one another on the same shelf.

When you expand into the US, odds are, you won’t need to collect tax in every one of these jurisdictions. Your business only needs to collect tax in each state when it has nexus there — the US government’s term for a close enough connection to trigger tax obligations. Each state sets nexus rules differently, but having remote employees in the US, using US warehouse space, or attending US trade shows could create a collection obligation for your company.

If you think this sounds too complicated to get right, you’re not alone. Every year, states collect hundreds of millions of dollars from sales tax audits that reveal errors in collection practices. To get it right, automate with an appropriate tax solution. Such programs help you, to automatically determine rates and product taxability, plus file returns with a few button clicks — giving you the power to expand into the US without the compliance hassles. For more information, check out this white paper or visit www.avalara.com today.

Check out the Avalara OXID eShop module here!

Author

Sacha Wilson, AvalaraWhitepaper US Sales TaxPrior to joining Avalara in January 2014, Sacha Wilson spent more than 20 years in sales management at companies such as Amazon, Arcelor-Mittal and several dotcom startups. 11 years of this was spent at Amazon.co.uk building and managing sales, account management and marketing teams for Amazon Marketplace, FBA, Amazon Payments and Product Ads. He brings a depth in understanding of ecommerce and the tax issues facing businesses involved in global trade.