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Suche mit Wissensdatenbank

Gastblog: Intelligenz der Suche als Schlüsselfaktor Ihres Erfolgs!

Onsite-Suche zählt zu den zentralsten Funktionen eines Online-Shops. Immer mehr Online-Händler greifen verstärkt zu Lösungen von Drittanbietern, obwohl die meisten Shopsysteme eine Basisfunktionalität bereits integriert haben. Warum? Der Grund hierfür ist meist die Suchqualität. Suchlösungen von Drittanbietern liefern meist eine große Breite an hochqualitativen Funktionen die zu nachweislichen Erfolgsfaktoren für Online-Shops werden können.

 

Wie zeichnet sich Qualität in der Suche aus?

Zunächst ist es wichtig, für Treffsicherheit in Ihrem Online-Shop zu sorgen und dem Kunden zu ermöglichen, auch wirklich das zu finden, wonach er sucht. Suchen Kunden in einem Fashion-Store z.B. nach „Anzug“, werden vermutlich keine Taucheranzüge gemeint sein. Eine wirklich intelligente Suchfunktion sorgt zusätzlich dafür, dass keine komplizierten Gewichtungen oder aufwändige, technische Einstellungen an erprobten Algorithmen vorgenommen werden müssen. Selbstverständlich benötigt es jedoch zeitgleich Möglichkeiten, Top-Seller oder Produkte aus Werbung nach oben zu reihen, um so den Absatz anzukurbeln. Ein „Verschlimmbessern“, also eine vermeintliche Änderung zum Guten, muss allerdings durch bewährte, automatisierte Technologien ausgeschlossen werden.

 

Mobile Filter Wall Art

Auch auf mobilen Endgeräten sollten Filter verständlich aufgebaut und intuitiv benutzbar sein. www.wall-art.de zeigt vor allem in Sachen Performance wie’s geht.

 

Suchqualität heißt den User verstehen!

Je länger sich Besucher in einem Online-Shop aufhalten, umso mehr sollte über sie in Erfahrung gebracht werden. Werden unterschiedliche Ausdrucksweisen berücksichtigt? Welche Präferenzen und Affinitäten können zugeordnet werden? In Summe: Fühlt sich der Kunde abgeholt und verstanden? Leider beschränken sich Suchfunktionalitäten im E-Commerce immer wieder nur auf bestimmte Begriffe oder Titel, welche den jeweiligen Artikeln zugeordnet werden. Heutzutage muss eine Suche die Begriffe der User personalisiert verstehen und einen eigenen Wortschatz hierfür aufbauen. So werden beispielsweise unter dem Begriff „Gläser“ auch ein Sektglas, Kaffeebecher aus Glas, oder Glaskelche gefasst. Je nach tieferer Spezifikation werden dann die erwünschten Ergebnisse angezeigt. Es gilt folgende Kunst zu verstehen: Zeigen Sie dem Kunden so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Einerseits, um nicht mit einer Artikelflut zu überfordern und anderseits, um Kaufanreize klarer zu definieren.

 

Suche von Carrera

Die Suchfunktion von shop.carrera-toys.com versteht den Kunden und liefert auch bei komplexen Anfragen genau was wirklich gesucht wird.

 

Ein Shop muss vom User lernen!

Das Userverhalten sollte aber eine Suchfunktion nicht nur temporär steuern. Alle verschiedenen Szenarien, welche innerhalb eines Stores stattfinden, sind wertvolle Erkenntnisse für die Zukunft. In einem Knowledge-Layer, einer Wissensdatenbank, abgespeichert, beeinflussen diese Learnings das algorithmische Verhalten und können für jeden User und Webshop optimal eingesetzt werden. Aus diesem Grund ist es essentiell eine lernfähige Suchfunktion bereit zu stellen. Kein anderer Berührungspunkt im Online-Store hat hierbei den Wirkungsgrad einer abgestimmten Suche. Das stetige Hinzufügen von zusätzlichen Themen- oder Einkaufswelten wird nicht ausreichen, wenn verhindert werden soll, dass sich missverstandene Kunden abwenden und anderweitig entscheiden. Lernfähige Datenbanken bilden das Suchverhalten tausender Szenarien ab, sammeln das algorithmische Verhalten von Kunden und ermöglichen eine Analyse sowie entsprechende Optimierungen. Ein Shop sollte sich also folgendes Ziel setzen: Durch das Verhalten des Users sollten die aktuellen Bedürfnisse erkannt werden und der Shop sollte sich fortwährend danach ausrichten.

 

Suche von Metabo

Auf www.metabo.com sorgt eine Wissensdatenbank dafür, dass User schnellstmöglich eine sinnvolle Eingabehilfe erhalten.

 

Schlüsselwort Intelligenz!

Zur eingangs erwähnten Frage: Wie zeichnet sich Qualität in der Suche aus? Die Antwort lässt sich nun unter einem Wort zusammenfassen: Intelligenz! Faktoren wie Treffsicherheit und die Reihung besonders relevanter Ergebnisse an erster Stelle, sind in der heutigen Zeit zum Standard von Suchlösungen geworden. Suchqualität bedeutet inzwischen schlichtweg mehr als nur die richtigen Ergebnisse zu liefern. Themen wie Kundenverständnis, Lernfähigkeit, Personalisierung, Automatisierung und Performance Speedup sind heute omnipräsente Unterscheidungsmerkmale für Suchlösungen im eCommerce.

Intelligente Suchlösungen begegnen diesen Anforderungen. Sie greifen zurück auf eine umfassende Wissensdatenbank im Hintergrund und liefern den Kunden an deren Bedürfnisse angepasste, schnelle Ergebnisse. Die Nutzung der Suchfunktion durch Kunden führt dabei zu ständigem Feedback, welches wiederum zu einer stetigen Aktualisierung und Verbesserung der Datenbank beiträgt. Somit ergibt sich ein in sich geschlossener Zyklus, in welchem der Kunde nach und nach das Wissen und die Flexibilität des Shops verbessert.

Nutzen Sie Ihren Wissensvorsprung, sondieren Sie Angebote mit überschaubarem Projektaufwand und bieten Sie Ihren Kunden ein spürbares Erlebnis!

Autor:

Andreas Nabicht, Beratung & Vertrieb bei FindologicAndreas E. Nabicht, Jahrgang 1983, arbeitet im Bereich Beratung & Vertrieb bei der FINDOLOGIC GmbH und verfügt über eine Vielzahl an Praxiserfahrungen in verschiedenen Branchen. Als Sales Experte für Online-Shops, berät er europaweit mittelständische Unternehmen und E-Commerce Projekte. Für FINDOLOGIC verfasst er nicht nur interessante Blog-Beiträge, sondern auch Workshops, Webinare sowie Vorträge für Kunden und berät mit großer Leidenschaft FINDOLOGIC-Partnerunternehmen.

 

Gastblog Reihe (Teil 1): 5 Shop-Funktionen für mehr Conversion

So mancher Händler gibt Millionen aus, um eine hohe Sichtbarkeit bei Google sicherzustellen und möglichst viele Besucher in den eigenen Online-Shop zu leiten. Investitionen in Traffic-Generierung bringen jedoch nur dann den erhofften Gewinn, wenn Shop-Besucher schnell und einfach das Richtige finden – unabhängig davon, ob sie via Notebook, Smartphone oder auf einem anderen Device surfen. Neben einem übersichtlichen und ansprechenden Design sind es vor allem intelligente Shop-Funktionen, die Ihnen dabei helfen, Traffic in zahlende Kundschaft zu verwandeln.

Spezifische Suchanfragen

Spezifische Suchanfragen kommen meist von kaufentschlossenen Kunden. Daher sollte die On-Site-Suche auch bei komplexen Eingaben relevante Ergebnisse liefern.

1. Eine On-Site-Suche, die den Verkauf von Nischenprodukten fördert
Ihre On-Site-Suche arbeitet wie ein virtueller Verkäufer: Sie nimmt Kundenwünsche entgegen und zeigt die dazu passenden Produkte – vorausgesetzt sie versteht, was der Kunde will. Ein häufiges Problem sind in diesem Zusammenhang Rechtschreibfehler oder Vertipper. Damit möglichst wenig Kunden auf die 0-Treffer-Seite gelangen, sollte Ihre Suche jede Art von Fehlschreibweisen ausgleichen. Zum Beispiel mit Hilfe von Wortlisten oder durch Algorithmen, die phonetische Ähnlichkeiten erkennen.
Abweichungen von der regulären Schreibweise treten besonders häufig bei so genannten Long-Tail-Suchanfragen, also sehr spezifischen Eingaben auf. Sucht Ihr Kunde etwa nach „roter Herrenschuh von Nike“, weiß er vermutlich genau, welches Produkt er haben möchte – ganz im Gegensatz zu jemandem, der nur nach „Schuhe“ sucht.
Zwar sind konkrete Suchanfragen seltener als allgemeine, jedoch führen sie häufiger zum Kauf. Zudem haben die so gesuchten Nischenprodukte meist höhere Margen als Artikel, die im Wettbewerbsfokus stehen. Um Long-Tail-Anfragen bestmöglich zu beantworten, muss die On-Site-Suche Wortbestandteile in allen denkbaren Kombinationen erkennen und richtig zuordnen.

2. Suggest-Funktion: Orientierungs-Hilfe und Produkt-Promoter in einem
Von Google haben Online-Shopper gelernt, dass sie beim Eingeben ihrer Suchanfrage eine Drop-Down-Box mit vervollständigten Begriffen erhalten. Eine solche Suggest-Funktion bietet mittlerweile fast jeder Online-Shop. Schließlich verringert sie nachweislich die Abbruchrate und steigert Verkäufe.
Einen Schritt weiter gehen Sie, wenn Sie zusätzliche Informationen im Drop-Down-Menü ausspielen lassen. Das können Produkt- und Kategorievorschläge oder auch Beratungsinhalte wie Blog-Artikel und Rich Media sein. Dadurch finden sich Besucher noch besser im Shop zurecht – unabhängig davon, ob sie einen konkreten Kaufwunsch haben, sich nur inspirieren lassen oder nach Tipps und Anleitungen suchen.

3. Schlanke und nutzerfreundliche Filternavigation
Allgemeine Suchanfragen – „Hose“, „TV“, „Regal“ – führen oftmals zu einer unüberschaubaren Menge an Ergebnissen. Die Filternavigation ist daher eine unverzichtbare Verkaufshilfe und sollte so einfach wie möglich zu bedienen sein:
Für bestimmte numerische Filterattribute wie Preise bietet sich die Darstellung als Schieberegler an. Alternativ können Sie im Vorfeld sinnvolle Preisspannen festlegen und diese als Filter realisieren. Kriterien, die für ein Produkt entweder zutreffen oder nicht („Fair Trade“, „HD-fähig“, „wasserabweisend“), lassen sich als Ja-/Nein-Filter umsetzen. Darüber hinaus sollten unterschiedliche Filter ein und derselben Gruppe zur gleichen Zeit aktiviert werden können – sofern sie sich nicht gegenseitig ausschließen.

Beraterfunktion und Filternavigation

Kaufentscheidung, leicht gemacht. Beraterfunktion und Filternavigation bringen Kunden nach der Suche mit wenigen Klicks zu einer kleinen Auswahl an passenden Produkten.

4. Guided Selling für mehr Sicherheit bei der Kaufentscheidung
Kundenberatung wird nicht selten als einer der wichtigsten USPs des stationären Handels angesehen. Doch die die Sortimentskompetenz eines realen Verkäufers lässt sich auch im eCommerce abbilden – durch eine interaktive Beraterfunktion:
Indem Sie zu bestimmten Suchbegriffen produktbezogene Fragen und Antworten hinterlegen, helfen Sie unentschlossenen Kunden, die nicht wissen, wonach sie ihre Suche einschränken sollen. Beispiel: Nach Eingabe des Suchbegriffs „Kinderwagen“ könnte eine Besucherin im Baby-Shop gefragt werden, was für eine Art Kinderwagen sie sucht – „Baby-Jogger“, „Kinderwagen mit Schirm“ oder „Zwillingskinderwagen“. Mit Klick auf die zutreffende Antwortmöglichkeit erscheint dann das gefilterte Produktset und ggf. eine weitere Frage (z.B. „Drei oder vier Räder?“) – solange, bis die Menge an relevanten Suchergebnissen klein genug ist und die Kundin ein gutes Gefühl beim Kauf hat.

5. Merchandising-Funktion zum Beeinflussen von Suchergebnissen
Diejenigen Produkte, die an oberster Stelle in den Suchergebnissen erscheinen, sollten zum Image Ihres Online-Shops und zu den Erwartungen Ihrer Kunden passen. In einem Online-Shop, der für Markenprodukte und Qualität steht, konvertieren Kunden eher, wenn sie hochwertige Ware mit positiven Bewertungen angezeigt bekommen – nicht unbedingt die günstigsten Artikel. Umgekehrt verhält es sich bei einem Händler, der für seine Niedrigpreise geschätzt wird.
Mit einer Funktion zum Definieren von Ranking-Regeln steuern Sie, welche Produktkategorien Ihre Suchfunktion mit höherer Relevanz bewerten soll und welche niedriger gewichtet werden. Dadurch erhöhen Sie die Kaufwahrscheinlichkeit und fördern den Abverkauf besonderer Produkte – z.B. Bestseller, Neuware oder margenstarke Artikel.


Autor
FF_MK_Bild_swMarkus Kehrer ist Head of Sales bei FACT-Finder und Usability-Guru. Als Experte für Suchtechnologie und Marketing-Tools im Online-Shop hat er ein tiefes Verständnis davon, worauf es bei der Umsetzung von eCommerce-Strategien ankommt. Er ist seit 2008 im FACT-Finder-Team tätig und half Hunderten Kunden dabei, besondere Einkaufserlebnisse zu schaffen.

 

 

 

Dieser Beitrag ist Teil unserer Gastblog Reihe „Conversion Optimierung“.
Weitere Beiträge dieser Reihe:
Gastblog Reihe (Teil 2): Conversion Boost durch personalisierte Ansprache – Was macht gute Personalisierung aus?
Gastblog Reihe (Teil 3): Fahndung nach den Conversion-Killern – Die Performance als Erfolgsfaktor eines Onlineshops

„O-Töne aus dem Weihnachtsgeschäft“ – Carsten Kraus, Omikron Data Quality GmbH

In der Blogserie „O-Töne aus dem Weihnachtsgeschäft“ bitten wir
Shopbetreiber und eCommerce-Experten jeden Tag um ein kurzes Statement
zum Weihnachtsgeschäft 2010. Zum Ende der Marktcheck-Umfrage ein eFire Partner aus dem Bereich Shop Optimierung.

 

Carsten Kraus von der Omikron Data Quality GmbH ist stolz auf seine musikalischen Mitarbeiter:

 

 

Carsten Kraus

Carsten Kraus

 

„Es ist schon paradox, wenn man als Technologie-Anbieter des eCommerce, für den das Weihnachtsgeschäft eine Zeit des Jubelns und Frohlockens ist, so viel zu tun hat, dass man selbst gar nicht mehr zu Weihnachtsvorbereitungen kommt. Wenigstens hatten wir eine wunderbare Weihnachtsfeier, auf der erstmals auch unsere hauseigene Band aufgetreten ist :-)“

 

 

 

 

Der Countdown läuft…

Noch bis 12:00 Uhr an der OXID Weihnachtsumfrage teilnehmen und tolle Preise gewinnen: zum OXID Marktcheck 2010!