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Auf zur virtuellen Konsumparty

Virtuelle KonsumpartyDer „Black Friday“ ist vorbei, nun kommt der „Cyber Monday“. Bisher lässt sich das Weihnachtsgeschäft in Amerika aber nicht allzu gut an.

FAZ Online berichtet über die virtuelle Konsumparty des Jahres in den USA.

Kokser kauften auch

Kunden kauften auch„Röhrchen aus Aluminium“? Kannst du deiner Mama erzählen – Amazon weiß genau, wofür du’s benutzt! „Kunden kauften auch“ verrät mehr über dich, als du denkst.

Die jetzt-Redaktion (Süddeutsche Zeitung) hat amüsante und interessante „Kunden kauften auch“-Beispiele zusammengestellt. Viel Spaß beim Ansehen.

Gastblog: Bester Weinhändler Deutschlands mit neuem Online-Shop

Silkes Weinkeller Responsive Design

Responsive Design beim besten Weinhändler Deutschlands

Die Geschichte des Onlineweinhändlers Silkes Weinkeller beginnt im Jahr 1998. Vom Online-Vertrieb noch weit entfernt, wurden Weine aus dem Wohnzimmer nach ganz Deutschland geschickt. Silke Spruch hatte ihr Hobby zum Beruf gemacht und sich im Freundes- und Bekanntenkreis einen Namen als absolute Weinkennerin erworben. So war es nicht verwunderlich, dass man sie immer öfter nach Tipps und Empfehlungen fragte, wenn man mal wieder auf der Suche nach einem neuen oder außergewöhnlichen Wein war. Die Kundschaft war dementsprechend: passionierte Weintrinker, die sich im Bezug auf Regionen und Weingüter sehr gut auskennen. Die gute Sortimentsauswahl wurde 2011, 2012 und 2013 durch die Auszeichnung zum „Besten Weinhändler Deutschlands“ durch die Fachzeitschrift Selection unterstrichen. Der Endverbrauchershop, der unter www.internetoase.de zu finden war, sprach somit vorrangig Weinkenner an, die gezielt nach Weinen und Weingütern suchten.

Um zukünftig sowohl den Bedürfnissen der Bestands- als auch der Neukunden gerecht zu werden, ging nun nach einigen Monaten Konzeption, Abstimmung und Umsetzung der neue Shop von Silkes Weinkeller online. Weinneulinge sollen durch verschiedene Such- und Filterfunktionen sowie durch spezielle Empfehlungsseiten die Möglichkeit bekommen, ausgiebig im Webshop zu stöbern.

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Sven Kliebenstein, E-Commerce Architekt bei Valiton.

Das Projekt war eine Gemeinschaftsarbeit von Silkes Weinkeller in Kooperation mit Valiton.

Sven Kliebenstein, E-Commerce Architekt bei Valiton, betreute die Umsetzung des Relaunchs: „Für mich war von Beginn des Projekts an klar, dass wir bei Silkes Weinkeller die OXID eShop Enterprise Edition einsetzen werden, da diese die Anforderungen an eine Mehrmandantenlösung, in denen B2C- und B2B-Geschäftsmodelle abgebildet werden können, bestens abdeckt. Es ist eine Responsive-Lösung mit dem OXID eShop und das Ergebnis ist toll geworden – gerade auf dem Smartphone macht es richtig viel Spaß durch den Shop zu surfen.“

Dass hinter Silkes Weinkeller eine reale Silke mit ihrem Team steht, transportiert die neue Website ebenfalls. Ob Silkes Empfehlungen, Mitarbeiter-Kommentare zu einzelnen Weinen oder die „Über uns“-Seiten – die Inhalte sollen den Kunden Silkes Weinkeller noch näher bringen und eine emotionale Verbindung zu dem Unternehmen schaffen.

Aus dem früheren Portal www.internetoase.de wurde nun also www.silkes-weinkeller.de.

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Elena Vollmer, Projektleiterin bei Silkes Weinkeller.

Eine wesentliche Veränderung des Shops stellt in erster Linie die verbesserte Suchfunktion dar. So kann nun mit Hilfe von Keywords (Weinname, Land, Region oder Winzer) unkompliziert nach dem Wunschprodukt gesucht werden. Mit einer zusätzlichen Filterfunktion wird dem Verbraucher die Suche nach dem perfekten Wein um ein Vielfaches erleichtert. Der Shop wurde zudem responsive gestaltet und hält damit eine optimale Präsentation für Smartphone-, Tablet- und Desktop-User bereit. Angepasst an das heutige Kaufverhalten der User, gibt es nun auch neue zusätzliche Zahlungsmöglichkeiten in Form von PayPal, Kreditkarte und Sofortüberweisung.

Für Silkes Weinkeller gilt es nun, mit dem verbesserten Shop neue Kundengruppen zu erschließen und noch effizientere Abverkäufe zu erzielen. „Mit dem neuen Shop haben wir eine sehr gute Basis für alle weiteren Online-Maßnahmen geschaffen“, so Elena Vollmer, Projektleiterin bei Silkes Weinkeller. „Die Arbeit im Team mit Valiton hat außerdem viel Spaß gemacht!“

Gastblog: Zeigen Sie Ihren Kunden wo es langgeht

Mobile Shopping ist einer der E-Commerce Trends des Jahres und beschleunigt die notwendige Verknüpfung der On- und Offline Shopping Kanäle. Damit die mobilen Online-Shopper den Weg in Ihre Filiale finden, ist es wichtig, diese bei der Navigation zu unterstützen und so erfolgreich in Ihren Store zu lotsen.

Navigation zur Filiale

In der mobil geprägten Shopping-Welt ist es für Shopbetreiber mit Ladengeschäft empfehlenswert, den Kunden frühzeitig zu unterstützen und mithilfe von Navigationsprogrammen abzuholen und die Suche nach der Filiale zu vereinfachen. Eine einfache Möglichkeit bietet beispielsweise die direkte Integration von Google Maps in Ihren Onlineshop. Auf diese Weise können Smartphone-User mithilfe der Google-Karte in Fußgängerzonen einfach zum Ladengeschäft gelangen ohne eine weitere Navigationssoftware zu starten. Viele Smartphones können zudem direkt aus dem Kartenausschnitt heraus, die im Gerät integrierte Navigationslösung starten. Dadurch ersparen sich Autofahrer die manuelle Adresseingabe.

Einfache Integration in den OXID eShop

Die Integration von interaktiven Google Maps Kartenausschnitten in Ihren OXID eShop ist mit nur wenigen Schritten realisierbar. Wichtig ist der Einbau eines kurzen Codes in eine vorhandene CMS-Seite wie beispielsweise dem Impressum oder in eine neue CMS-Seite. Hierbei ist außerdem zu beachten, dass die neue Seite im Footer des OXID mobile themes korrekt und gut sichtbar verlinkt wird. Ihre Shopanschrift wird nun automatisch aus den Stammdaten ermittelt und Ihr Standort auf der Karte zentriert dargestellt. Der User kann die Karte nun je nach Bedarf vergrößern, verkleinern und/oder als Favorit abspeichern. Eine neu angelegte Seite, kann selbstverständlich mit eigenen Inhalten angereichert werden. Ein Foto Ihrer Filiale erleichtert Ihrem Kunden zum Beispiel das Finden des Ladengeschäfts in der Einkaufsstraße. Mein Tipp zum Schluss: Die Ladenöffnungszeiten sollten immer im Bereich der Anschrift zu finden sein, denn jede noch so gute Navigation ist für den Kunden nutzlos, wenn das Geschäft geschlossen ist.Ein einfaches Codebeispiel für den OXID eShop finden Sie im Blog Beitrag von eComStyle.de.

 Autor
Josef A. Puckl ist der Inhaber von eComStyle.de, einem Portal für alle OXID und WordPress-Begeisterten, mit eigenem eCommerce-Blog, in dem vorzugsweise die Themen eCommerce, OXID und WordPress behandelt werden.

Der Weg zur Begehrlichkeit

Im Kampf um die optimale Platzierung bei Google und das Conversion Tuning bleibt häufig der Bestandskunde auf der Strecke. Warum ist für viele Händler der Kunde, der bereits gekauft hat und dessen Daten in der Datenbank liegen, so uninteressant?

Die Anstrengungen für die Neukundengewinnung sind enorm und eine ganze Branche hat sich rund um das Thema ausgebildet. Agenturen für SEO, SEM und Conversion Optimization werben um die Budgets der Onlineshops. Aber was ist mit dem Potential der Stammkunden?

Die meisten Onlineshops profitieren noch vom Gesamtwachstum des E-Commerce-Versandhandels. Ständig kommen neue Menschen ins Netz und kaufen immer mehr Dinge ihres Bedarfs im Internet. Dabei ist es dem Shopbetreiber relativ egal, ob der Kunde Neukunde oder Stammkunde ist. Kunde, Umsatz und fertig. Dabei weiß jeder aus eigener Erfahrung, dass man sich zunehmend „seine“ Shops aussucht und die Auswahl minimiert. Die Präferenzen werden jetzt gesetzt und es ist noch offen, wie shoptreu User künftig sein werden.

Das höchste Ziel für einen Shopbetreiber sollte die absolute Kundenzufriedenheit sein. Kunden sind dann zufrieden, wenn die Bestellung perfekt geklappt hat und die Lieferung rechtzeitig gekommen ist. Zufrieden ist der User aber auch, wenn der Shop gut sortiert ist, Produkte schnell auffindbar sind, wenn der Shop schnell ist, wenn die Bestellung einfach funktioniert. Nach dem zufriedenen Kunden kommt der begeisterte Kunde – der echte Fan. Kein Facebook-Fan, sondern ein echter Fan, der Ihren Shop zum Lieblingsshop erklärt und seinen Freunden und Bekannten davon erzählt.

Ihr Shop wird dadurch schrittweise selbst zur Marke. Wenige große, aber viele kleine Shops haben dieses Ziel schon erreicht. Sie wurden zur ersten Wahl für den User. Ratioform bei Verpackung, Herrenausstatter.de bei Herrenmode, Zalando bei Schuhen und Mode, Conrad Elektronik bei Bastlern und Tüftlern, Fahrrad.de bei Fahrrädern … Die Liste der echten Gewinner ist lang – die Liste der Shops, die es zu einer Identität geschafft haben.

Planen Sie die Optimierung Ihres Shops nicht anhand der offensichtlichen Trends und nach den Angeboten der lautesten Dienstleister. Agieren Sie wie eine Marke: Professionell, qualitativ, ausdauernd, konsequent in eine Richtung und immer mit dem Userbedürfnis im Fokus.

Autor
Johannes Altmann ist Gründer und Geschäftsführer der Shoplupe GmbH. Er berät mit seinem Team Online-Shops zum Thema Usability. Johannes Altmann ist Dozent an der Akademie des Deutschen Buchhandels und ist auf Tagungen und Veranstaltungen als Gastredner präsent.