Beiträge

„Haben Sie noch Tickets?“

Die DMEXCO 2019 auf dem Weg zum nachdenklichen Digital-Event

Vergangene Woche am 11. und 12. öffnete die etablierteste Digitalmesse Deutschlands wieder ihre Pforten. Wie angekündigt („DMEXCO 2019 – Und jährlich grüßt das Branchenevent“) repräsentierte OXID auch dieses Jahr mit großem Partnerstand das E-Commerce Business in Halle 7. Konnte uns das Event nach so vielen Jahren noch überraschen?

Beziehungsstatus „nicht mit und nicht ohne“?

Sagen wir es gerade heraus: die DMEXCO ist eine große Marke und rot im Kalender jedes Digital-Akteurs angestrichen – aber leicht hat sie es nicht.

In den letzten Jahren haben sich nicht nur sehr viele, sondern auch sehr viele gute neue Digital-Events etabliert. Sie alle sehen sich nun der schwierigen Herausforderung gegenüber, dass sie sich gegenseitig die Besucherströme anzapfen.

DMEXCO, K5, OMR, InternetWorld und wie sie alle heißen, plus diverse internationale Branchen-Konferenzen und Haus-Messen: so wenig man sie ignorieren kann…, auf allen präsent zu sein ist schon allein durch Parallelveranstaltungen inzwischen nur schwer möglich. Aber Unternehmen möchten das vielleicht auch gar nicht.

Volle Präsenz und Fokus sind in Zeiten von Reizüberflutung essentiell. Unternehmen wollen nicht zu allen, sondern zu den richtigen Events gehen. Man will nicht mit allen, sondern mit den richtigen Unternehmen, Kunden, Partnern, Experten sprechen. Das weiß auch die DMEXCO.

Gute Gründe für die DMEXCO Präsenz

Was man sich von der 2019er dmexco wünschte/befürchtete/erhoffte war sogar selbst Teil der Vorabkommunikation: von Konferenzprogramm bis App und WLAN – nichts bliebt unkommentiert.

Unter neuer Führung von Dominik Matyka (Chief Advisor der dmexco) und neuer Konferenzleitung durch Judith Kuehn (Director Conference) hatte das Event einen hohen Anspruch sich zu verändern und dies weitestgehend auch eingelöst. Das Motto „trust in you“ führt jeglichen Intepretationsversuch sofort in Richtung Werte, Authentizität und Verlässlichkeit. Ein hoher Anspruch für eine Branche, die das all zu gern und vielleicht auch viel zu lange ausgeklammert hat. Die allermeisten DMEXCO-Gänger honorierten soviel Novum in relativ bekanntem Rahmen höflich. Am Ende war die DMEXCO noch immer die DMEXCO.

Dabei war die gesamte Veranstaltung nicht ohne Sprengkraft. Wer Rednern eine Bühne bietet, die von den nebenan ausstellenden Googles und Facebooks sagt, dass sie über Zielgruppe und Reichweite lügen und das menschliche Dasein bedrohen, dem mangelt es nicht an Mut.

Dass dieses Erdbebenpotential sich dann aber doch als wohlwollend-fröhliches Getümmel einer großen Community realisiert, hat manche enttäuscht, lag aber wohl in der Natur der Sache.

Was diesmal auch noch anders war

Denn letztlich möchten sich DMEXCO-Kenner am Ende des Tages nicht daran aufhängen, ob einzelne Vortragsslots, das WLAN oder die Event- App die Erwartungen erfüllten. Sie setzen den Schwerpunkt woanders.

Fakt ist, dass für die meisten Aussteller und Besucher die DMEXCO eben kein Bildungs- sondern vor allem ein Businessevent ist: Die Konferenz sollte überzeugen, aber die Messe mit der Ausstellerfläche ist zentral!

Und da muss man erwähnen: es waren nicht alle bekannten Gesichter da, mit denen gerechnet wurde. Für manche war DMEXCO 2019 kein Pflichttermin mehr.

Die kommunizierten Zahlen von 40.000 Besuchern und knapp 1.000 Ausstellern wurden von einigen angezweifelt. Es wäre übertrieben mit sorgenvollen Gedanken an die CeBIT gleich einen Abgesang anzustimmen. Dennoch war in manchen Hallen Leerstand deutlich zu bemerken. Viele Stände hatten sich im Vergleich zum Vorjahr verkleinert und kamen nicht mehr mit der Top-Riege des Unternehmens. Ganz neue Aussteller waren hingegen kaum zu finden.

Dennoch war die Stimmung ausgezeichnet, je nach Halle war im Ausstellungsbereich „ richtig was los“. Das lag vor allem auch an dem Phänomen, dass viele ehemalige Aussteller sich dann doch nicht ganz fernhielten, sondern als Besucher kamen, um sich „einfach mal umzuschauen“ und zu bewerten.

Und das Umschauen lohnte sich, denn – auch hierbei muss man ehrlich sein – an den gezeigten Standards für Standkonzepte, Screens & Licht und Eventkommunikation und das nicht nur von Facebook, Google und Co. müssen sich andere Digitalevents messen lassen. Die DMEXCO hat Klasse.

Digital people – Feel good vibes 😀

Wir selbst hatten uns auf die DMEXCO voll eingelassen, um mit einem großen Konzept- und Partnerstand ein komplettes Erlebnis versammelter Digitalkompetenz bieten zu können. Aus unserer Sicht waren es zwei großartige Tage.

Es sind die Erfahrungen und das Mensch-zu-Mensch-Erlebnis, das man nicht missen möchte. Unsere Technologie- und Agenturpartner aber vor allem auch unsere Kunden und laufenden Projekte schätzen die Nahbarkeit des versammelten Teams an einem Ort. Das Event hatte eine gute Energie und Atmosphäre, die jeden in unserer Nähe erfasste, und das lag sich nicht nur an dem Mini-Workout mit Vitamin-Cocktail unseres Smoothie-Bikes. 😉

Launch-News, Kompetenz und Know-how-Transfer

Inhaltlich bearbeiteten wir weiterhin das immer wichtiger werdende Thema von KI-Anwendungen wie Personalisierung im E-Commerce. Desweiteren wir stellten wir unser neues Enterprise Cloud Offering vor, das erst kurz vor dem Event veröffentlicht und wahrgenommen worden war.

Teil des großen OXID Stands waren econda, mit KI und Personalisierung, DIXENO für Marktplatz-Konzepte, die Channel-Experten von brickfox, dotfly Digitalagentur für prämierte Shops, Europas teuerstes Fintech-Startup Klarna und die internationalen Content und Media Produktionsexperten von Laudert Home of Media. (Laudert schreibt eine eigene Review der dmexco hier: „Vertrauen im Marketing: Dmexco rückt ethische Fragen in den Blickpunkt“)

Michael Atug ist im Moment eine der umtriebigsten und bekanntesten Persönlichkeiten im deutschen Onlinehandel. Ob auf der Bühne, in seiner erfolgreichen Facebook Gruppe Multichannel Rockstars oder als Feedbackstimme für Plattformbetreiber wie eBay selbst: alle schätzen seine offene und zugewandte Art und seine No-Bullshit-Bingo-Attitüde. Was oft aus dem Fokus gerät: der Marktplatzexperte ist selbst als Händler im B2B-Geschäft tätig. Damit war er für uns der ideale Kandidat die Interviewserie „Vitamin B“ zu begleiten.

Wir drehten direkt auf der dmexco; denn wo sonst findet sich eine so hohe Dichte gesprächsbereiter Experten!?

Alle Video-Interviews sind im OXID Youtube Channel über die Playlist E-Commerce Update: „Vitamin B2B“ zu finden.

Fazit: Mit der DMEXCO ist zu rechnen

Die DMEXCO 2019 war in Summe ein lohnendes und spannendes Event. Das erkennt man vor allem auch daran, dass selbst Kritiker auf eine Teilnahme nicht ganz verzichten wollten.

Das Networking ist nach wie vor erstklassig; weil eben die allermeisten letztlich doch da waren. Bei uns wie bei vielen anderen hieß es kurz vor knapp dann von mehreren Seiten noch: „Habt ihr noch ungenutzte Tickets? Also, nur für die Messe…“

‚Wasch mich, aber mach mich nicht nass.‘ heißt das berühmte deutsche Sprichwort dazu. Oder ein bisschen schöner auf Englisch (nebenher bemerkt: Tolle internationale Speaker dieses Jahr auf der Bühne! Auch das ein großes Plus):

‚You cannot have the cake and eat it“

Nun – manchmal eben doch. Dann nämlich, wenn jemand anderes genügend Kuchen, beziehungsweise Tickets, übrig hat.

Und es ist auch ein Stück der Wahrheit der #dmexco19, dass am Schluss dann eben doch noch genug Tickets übrig waren.

Autorin:

Caroline Helbing, OXID eSales

Caroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce tätig, seit 2007 beim Freiburger Open Source E-Commerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Customer Experience“. Sie ist in E-Commerce Jurys und als Speakerin aktiv, und teilt ihr Wissen regelmäßig als Referentin in der OXID Academy.

Markenbildung bei Klarna

Gastblog: Wie man durch Popkultur mit Verbrauchern in Kontakt kommt

(Von Michaela Baumer, Partner Marketing Manager bei Klarna)

Für Marken ist es wichtiger denn je, die Popkultur zu nutzen, um im Leben der Menschen relevant zu sein. “Cashmere Agency” ist die kultige Lifestyle-Agentur hinter Snoop Dogg und anderen prominenten Influencern. Hier ist ihr Rat, wie man als Marke denken sollte.

Die in Los Angeles ansässige Cashmere Agency arbeitet sowohl für Musik, Mode, Kunst als auch Lifestyle. Sie sind stolz darauf, verstanden zu haben, was in der schwer zu beeindruckenden und die Popkultur beeinflussende Zielgruppe, den Millennials, vor sich geht. Ihr Versprechen ist es, Marken dabei zu helfen, für diese Gruppe interessant und relevant zu werden, was wiederum ihr Geschäft stärkt.

Klarna hat mit Cashmere an der Erstellung der Kampagne „Get Smoooth“ gearbeitet. Nick Adler, Vice President of Business Development der Agentur (und der Social Media Manager von Snoop), erklärt, warum Marken sich mehr darum kümmern müssen, wie sie in der Populärkultur Relevanz erlangen.

Markenbildung von Klarna mal anders
Get smoooth Kampagne von Klarna

„Es ist sehr wichtig, denn Kultur treibt Trends voran und wenn Marken nicht mit der zeitgenössischen Kultur resonieren, sind sie zum Scheitern verurteilt“, erklärt er. „Unternehmen müssen sich mehr denn je auf eine Bewegung oder eine Person, die eine Bewegung beeinflussen kann, ausrichten. Sie müssen für mehr stehen, als Verbrauchern Produkte zu verkaufen.“

Wie gelingt Ihnen das?
„Wir betrachten Trends, Influencer und Communities, die zu den Marken passen, und verwenden andere Taktiken wie Social Media, Experiential und PR, und finden Wege, um direkt mit den Zielgruppen zu sprechen.“

Welchen Einfluss erfahren Marken, die das richtig machen?
„Diese Marken pflegen eine erstaunlich direkte Beziehung zu ihren Verbrauchern, sie schaffen einen konsistenten Dialog und bleiben für ihre Zielgruppe relevant.“

Inwiefern ist die Kampagne von Klarna ein Beispiel dafür?
„Klarnas Kampagne ist ein hervorragendes Beispiel – sie haben eine erstaunliche Welt geschaffen, die wie eine Bewegung aussieht und sich so anfühlt. Durch die Einbindung von Snoop etablierten sie sich als kulturelle Bewegung.“

Was ist falsch an der traditionellen Art der Werbung von Waren und Dienstleistungen?
„Daran ist nichts falsch, es funktioniert einfach nicht für jeden. Die Verbraucher haben inzwischen viel gesehen und haben mehr Verständnis dafür entwickelt, wie Marketing für sie wirkt. Sie wollen eine Beziehung zu ihrer Marke und traditionelles Marketing macht das normalerweise nicht.“

Warum trifft das in der Welt des Online-Handels zu?
„Durch den Online-Handel können immer mehr Nischenunternehmen und Produkte gedeihen. Das Internet hat den Markt massiv geöffnet, und Marken müssen für viele Menschen viele Dinge sein. Deshalb: Je mehr Marken eine Beziehung zu ihrem Publikum aufbauen können, desto besser sind sie.“

Autorin

Michaela Baumer, Partnermanagerin bei Klarna

Michaela Baumer ist Partner Marketing Manager bei Klarna und interessierte Beobachterin innovativer Marketingaktivitäten und Trends im E-Commerce. Die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau konnte die in vielen Jahren gesammelten Erkenntnisse aus der Praxis später an der Hochschule in München und London theoretisch überprüfen. Heute setzt sie globale Kampagnen mit Partnern des schwedischen Payment Anbieters um.

Gastblog: Wie die Angehörigkeit zur Popkultur der Markenbildung beiträgt

Mehr denn je suchen Verbraucher heute nach den Marken, die mit ihren Werten und Überzeugungen am besten in Einklang stehen. Viele Studien haben gezeigt, dass Millennials und Zugehörige der Gen Z es vorziehen, bei Unternehmen mit einem klaren Ziel einzukaufen. Die Marken, mit denen wir uns identifizieren, werden Teil der Gestaltung unserer Identität und geben uns das Gefühl, dass wir einem kulturellen Kontext angehören.

Der Durchbruch in die Popkultur und in Alltagsgespräche der Zielgruppe ist ein bewährtes Erfolgsrezept, um Relevanz und Bedürfnisse bei Konsumenten zu wecken. Aber das ist leichter gesagt als getan. Ein ausgezeichnetes Produkt zu haben ist ein guter Anfang, aber Sie müssen zu Menschen auf einer tieferen, emotionalen Ebene eine Verbindung knüpfen. Dies kann erreicht werden, indem man sich an einer bereits bestehenden Debatte oder kulturellen Ausdruck beteiligt oder etwas tut, das an sich zum Gegenstand der Diskussion wird.

Durchbruch in der Popkultur von Klarna trägt zur Markenbildung bei

Fame ist wohl einer der am meisten unterschätzten Werte in der heutigen Geschäftswelt. Es treibt eine Vielzahl wichtiger Faktoren voran, darunter Umsatzwachstum und Kundenbindung. Teil der Popkultur zu sein und damit das aktuelle Diskussionsthema zu definieren, ist eine der besten Messwerte für Ruhm und das effizienteste Mittel zu Markenbildung. In einem vernetzten, globalen Geschäftsumfeld war dies noch nie bedeutender.

Fast jeder Bestandteil eines Unternehmens kann kopiert werden – die Produkte, die Prozesse, das Design. Aber es gibt ein paar Dinge, bei denen das nicht geht. Der Platz, den das Unternehmen in der zeitgenössischen Kultur einnimmt, ist einer davon.

Wie trifft dies auf die E-Commerce-Branche zu? Wir sind überzeugt, dass wir als bevorzugte Zahlungsmethode und Lieblingsmarke der Konsumenten auch für Sie als Händler gewinnbringend sind. Für uns geht es darum, “Smoooth” in die Welt des Zahlungsverkehrs und des Online-Shoppings zu bringen. Wir glauben, dass wir durch die Beseitigung aller Reibungspunkte die erste Wahl, sowohl für Verbraucher als auch für Händler, sein werden. Um unsere Mission zu manifestieren, haben wir die Kampagne „Get Smoooth“ gestartet – unsere bisher größte Marketingmaßnahme zur Markenbildung. Anstatt zu reden, haben wir uns zum Ziel gesetzt, aufzufallen und etwas Einzigartiges zu schaffen.

Get Smooth Kampagne von Klarna trägt zur Markenbildung bei

Das Klarna-Logo steht für ein reibungsloses Einkaufserlebnis, so dass Kunden mit größerer Wahrscheinlichkeit bei Ihnen, als Klarna-Händler einkaufen. In der Welt des E-Commerce, in der Händler einem harten Wettbewerb durch globale Handelsriesen ausgesetzt sind, darf dieser Wert nicht unterschätzt werden.

Autor:

Michaela Baumer ist Partner Marketing Manager bei Klarna und interessierte Beobachterin innovativer Marketingaktivitäten und Trends im E-Commerce. Die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau konnte die in vielen Jahren gesammelten Erkenntnisse aus der Praxis später an der Hochschule in München und London theoretisch überprüfen. Heute setzt sie globale Kampagnen mit Partnern des schwedischen Payment Anbieters um.

Press it again

Gastblog: Wie „babymarkt.de“ seinen Warenkorbwert um 10% steigern konnte

Den wichtigen Schritt der Spezialisierung hat OXID Händler babymarkt.de schon lange gemeistert. Über 100.000 Artikel umfasst das Sortiment des Baby- und Kinderausstatters, das in über 14 Onlineshops in 13 Ländern in Europa sowie in China, und offline in 6 Stores in NRW verkauft wird.

Als einer der wachstumsstärksten Shops im E-Commerce sah sich der deutsche Shop des Online-Versandhandel babymarkt.de, mit einer besonderen Herausforderung konfrontiert: Wie kann der Shop das enorme Wachstum weiter vorantreiben? Optimierungspotential wurde schnell identifiziert: der Bestell- und Bezahlprozess. Die beliebte Bezahlmethode „Rechnungskauf“ sowie einige weitere gängige Zahlungsverfahren standen bereits zur Verfügung.

Darüber hinaus gab es jedoch Optimierungspotential. Mehr Zahlarten und ein verbessertes Nutzungserlebnis sollten nicht nur Neukunden anziehen, sondern auch Kaufabbrüche vermeiden und so unter dem Strich für mehr Umsatz sorgen. Dafür mussten hohe Erwartungen erfüllt werden: An oberster Stelle standen eine intuitive und einfache Bedienung, die sowohl Desktop-basiert als auch mobil schnell und reibungslos zum Kaufabschluss führt.

Homepage von babymarkt.de

Die Lösung für ein smoothes Nutzererlebnis?

Auf der Suche nach einem Anbieter, der das gewünschte Portfolio an Bezahlmethoden und Know-how in der Optimierung der Customer Journey mitbringt, fiel die Entscheidung auf Klarna. Mit der „smooothen“ Komplettlösung „Klarna Checkout“ können Händler die beliebtesten Bezahlmethoden des jeweiligen Markts mit nur einer Integration für alle Endgeräte anbieten. Neben Klarnas eigenen Zahlungsarten – Sofortüberweisung, Lastschrift, Rechnungs- und Ratenkauf – beinhaltet das auch Verfahren anderer Anbieter wie Visa oder Mastercard. Einen ersten Testdurchlauf führte der Online-Fachhändler im österreichischen Markt durch. Direkt im Anschluss an den reibungslosen Roll-out in Deutschland wurden die vorhandenen Checkouts in den Online-Shops der anderen Märkte überarbeitet. Zusätzlich bekam babymarkt.de Experten zur Seite, die einen optimalen After-Sales-Service ermöglichten. Innerhalb von nur drei Monaten konnte babymarkt.de so seinen Online-Shop deutlich optimieren.

Mobile Shopping mit Check-Out Prozess bei babymarkt.de

Ergebnisse: bessere Usability und zufriedene Kunden

Im Ergebnis konnte babymarkt.de seinen Bestell- und Bezahlprozess verschlanken sowie die Usability und Customer Journey verbessern, was sich positiv auf Warenkorbwert, Conversion und Kundenzufriedenheit auswirkt. So ist der Warenkorbwert von babymarkt.de um rund 10 % gestiegen und die Abbruchquote um 5 % gesunken. Zudem konnte der Kundenservice deutlich entlastet werden, denn alle Anfragen rund um Zahlungen und Gutschriften bearbeitet Klarna direkt selbst. Die zum Checkout gehörende Prefill-Funktion erkennt Nutzer wieder und füllt auf Wunsch sämtliche Daten in den Bestellformularen automatisch aus. Dadurch wird der Bezahlprozess im Idealfall auf nur einen Klick verkürzt – und das zeigt Wirkung: babymarkt.de-Kunden ohne Prefill-Funktion haben eine Wahrscheinlichkeit von 41 % den Kauf abzuschließen. Bei Kunden mit Autovervollständigung sind es 61 %. Damit erhöht die PrefillOption die Wahrscheinlichkeit für einen Kaufabschluss um bis zu 50 %.

Wohlfühlambiente für den Kunden bei babymarkt.de

Gemeinsam wollen die Partner weitere Potenziale identifizieren, um die Bezahlmethoden auch in Zukunft weiter zu optimieren und diese personalisiert auf die Kunden zuzuschneiden.

Zur vollständigen Case Study, hier klicken! Mehr zur OXID Klarna Integration, hier lesen!

Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren OXID Ansprechpartner, Markus Tarasow unter [email protected].

Autor:

Michaela Baumer ist Partner Marketing Manager bei Klarna und interessierte Beobachterin innovativer Marketingaktivitäten und Trends im E-Commerce. Die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau konnte die in vielen Jahren gesammelten Erkenntnisse aus der Praxis später an der Hochschule in München und London theoretisch überprüfen. Heute setzt sie globale Kampagnen mit Partnern des schwedischen Payment Anbieters um.

OXID @ eCommerce Expo, London

Eindrücke aus dem OXID Partner Channel

Internationale Projekte auf OXID Basis gibt es bereits viele (>>OXID Whitepaper „Weltweit erfolgreich handeln“). Aber als Unternehmen waren wir bisher überwiegend im DACH Raum aktiv.
Um das zu ändern sind wir mit offenen Augen und vielen Fragen nach London zur >>ECOMMERCE EXPO, einer der führenden E-Commerce Messen in England, gefahren.
Schließlich heißt es oft, der englische Markt sei dem deutschen stets einige Jahre voraus.

Tradition, Charme und Schlangen

Als Rahmen der Veranstaltung wurde das altehrwürdige Olympia in Kensington gewählt. Eine traditionsreiche zentrale Location, die ihr Alter aber an vielen Stellen nicht verleugnen kann. Neben einer schönen zentralen Halle gibt es große Flächen mit sehr niedrigen Decken, die uns an „gute, alte Zeiten“ auf der Wiesbadener Mail Order World erinnern.

Auch das Publikum zeigte sich sehr gemischt. Goodies und Give Aways finden bei einem Besuchersegment einen reißenden Absatz. Das haben wir auf >>Internetworld und >>DMEXCO so lange nicht mehr gesehen.
Ein Publikumsmagnet ist die Veranstaltung aber auf jeden Fall, so dass wir an Aufgängen und Engpässen an der englischen Leidenschaft für’s Schlangestehen teilhaben können.

Unsere Themen: Customer Experience, Personalisation, Omnichannel

Am Konferenzprogramm lassen sich im Vergleich keine großen Unterschiede in Ausrichtung und Schwerpunktsetzung festmachen.
Hier begegnen uns dieselben Themen wie in München oder Köln. Alles dreht sich um Customer Experience, Engagement, Marketing Automation, Omnichannel, Payment Solutions und Personalisation (>> ECOMMERCE EXPO Conference Programme 2018).

Die zahlreichen Vorträge auf insgesamt elf kleinen Bühnen sind durch die Bank ausgezeichnet besucht, auch wenn häufiger ein Produkt oder ein Service im Vordergrund steht.
Alle Besucher der Vorträge werden dabei vom Servicepersonal erfasst. Falls die Kontaktdaten anschließend den Vortragenden zugänglich gemacht werden ist dies sicher ein echter Mehrwert, den wir von deutschen Events so nicht kennen.

Partnerschaften, dies- und jenseits des Kanals

Besonders wichtig und spannend waren für uns die Gespräche mit unseren Partnern, die bereits im englischen Markt präsent sind und uns gutes und offenes Feedback zu ihren Erfahrungen und Aktivitäten geben konnten. Ein herzliches Dankschön für den partnerschaftlichen Austausch an >>Trusted Shops, >>Klarna, >>FACT-Finder, >>Styla, >>Akeneo und >>Avalara.

Netzwerken! OXID Partnertag 2018 und Planung 2019

Unser Fazit: we’ll be back!
Nächstes Jahr werden wir uns auf dieser Messe sicher wiedersehen. Auch die zweite große Veranstaltung, die >>Internet Retailing Conference, ist im Kalender vermerkt.
Partner, die uns auf dieses Event beziehungsweise in den Markt begleiten möchten, sind herzlich eingeladen sich mit uns auszutauschen.

Der OXID Partnertag am 15. November (>>Tickets hier ab 1.10.2018) ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, gemeinsam die Aktivitäten für 2019 zu planen.

Autor

Markus Baars hat es als Nordlicht in die Toskana Deutschlands gezogen, wo er seit 2011 für das Partnergeschäft der Freiburger OXID eSales AG verantwortlich ist.
Amazon-Kunde ist er seit 2000 und hat sein Online-Sozialisation auch in der „Plattformökonomie“ bei Google in Dublin und Amazon in Luxemburg erhalten, noch bevor diese so genannt wurde. Heute ist er der richtige Ansprechpartner für alle, die mit der OXID eSales AG ein gemeinsames Geschäftsmodell entwickeln wollen.

Bestellprozess-Optimierung mit Klarna Checkout

Klarna_TaglineUm Kaufabbrüchen aufgrund komplizierter Bestellprozesse vorzubeugen, bietet Klarna Checkout die ideale Lösung: Durch die Reduktion der benötigten Kundendaten auf ein Minimum können die Konversionsraten, insbesondere im mobilen Bereich, enorm gesteigert werden. Mit der neuen OXID eFire Extension Klarna sind die Vorteile von Klarna Checkout jetzt auch für OXID Kunden verfügbar.

 

Immer wieder kommt es vor, dass Kunden in Onlineshops stöbern, Artikel auf Wunschlisten und in den Warenkorb legen, den Bestellprozess aber doch nicht abschließen. Dies kann unterschiedliche Gründe haben – die gewünschten Zahlungsarten werden nicht angeboten, die Dateneingabe gestaltet sich zu unübersichtlich und lang oder es sind schlichtweg zu viele Schritte im Checkout-Prozess notwendig, um die Bestellung final abzuschließen.

 

Vereinfachter Bestellprozess mit Klarna Checkout

Klarna_Checkout_mobileDer OXID Plattform Partner Klarna hat diese Problematik erkannt: Mit Klarna Checkout wird der Bestellprozess bestmöglich vereinfacht und verkürzt, um so die Konversionsrate in Onlineshops zu optimieren.
Klarna beschränkt die Dateneingabe im Checkout dafür auf das Nötigste: Hat der Kunde bereits einmal, egal in welchem Shop, mit Klarna Checkout gezahlt, muss er lediglich seine E-Mail-Adresse und Postleitzahl eingeben. Die restlichen Daten werden dann automatisch durch Klarna ausgefüllt. Insbesondere beim Einkauf mit Smartphones und Tablets, wo die Dateneingabe aufgrund der Hardware oft müßig ist, zahlt sich diese Vereinfachung aus!

 

Viele der beliebtesten Zahlungsarten integriert

Anschließend hat der Kunde die Wahl zwischen unterschiedlichen Zahlungsarten wie Rechnungs- und Ratenkauf, SOFORT-Überweisung, Lastschrift oder der Zahlung per Kreditkarte. Dank einer blitzschnellen Überprüfung der Kundendaten im Hintergrund übernimmt Klarna dabei das gesamte Zahlungsausfall- und Betrugsrisiko.

 

 

Bewährtes Konzept

Die ersten Zahlen aus Skandinavien, wo Klarna Checkout bereits 2013 eingeführt wurde, sprechen für sich: Mit Klarna Checkout konnten die Konversionsraten deutlich gesteigert werden – bei mobilen Einkäufen sogar um bis zu 46%. In Schweden werden weniger als 18 Monate nach der Einführung bereits 10% der Online-Einkäufe über Klarna Checkout abgewickelt.
Für Onlineshop-Betreiber zahlt sich dabei nicht nur die gesteigerte Konversionsrate dank des vereinfachten Checkout-Prozesses aus, sondern sie profitieren auch von einem Vertrag, einer Integration, einem Anbieter, einer Auszahlung, einer Abrechnung und einem Kundenservice. So können sie sich voll und ganz auf das Wachstum ihres Unternehmens konzentrieren.

 

Klarna Checkout jetzt auch für OXID eShop

Mit der neuen OXID eFire Extension Klarna ist es nun auch für OXID Kunden ganz einfach, ihren Kunden den vereinfachten Bestellprozess von Klarna Checkout anzubieten. Die zertifizierte Extension verspricht mit ihrer hohen Code-Qualität eine bestmögliche Funktion und beinhaltet neben der Möglichkeit zum Express Checkout auch die klassischen Zahlungsarten von Klarna, Klarna Rechnungskauf und Klarna Ratenkauf.
Die OXID eFire Extension Klarna ist kostenlos im OXID eXchange erhältlich.

 

Besonderes Angebot zum Start

Für Schnellentschlossene bietet Klarna jetzt noch ein besonderes Angebot: Bei Registrierung bis 31.10.2014 werden Ihnen die Startgebühr sowie die monatliche Grundgebühr im ersten Jahr erlassen – Sie sparen damit über 1000,- Euro und können sich in Ruhe von den Vorteilen von Klarna Checkout überzeugen!

 

Autorin

Foto_Elisabeth_GreitschusElisabeth Greitschus betreut als Manager Platform Relations die Technologie-Partner bei der OXID eSales AG. Sie studierte Werbung und Marktkommunikation an der Hochschule der Medien (B.A.) und General Management an der Steinbeis School of International Business and Entrepreneurship (M.A). Bevor es sie 2013 zurück nach Freiburg zog, war sie als Junior Key Account Manager bei der Robert Bosch GmbH tätig.