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Afterbuy Marktplatz Integration

Gastblog: Was bringt eine Multi-Channel Strategie?

(von Daniel Bleichroth, Senior Produktmanager bei Afterbuy)

Der deutsche Onlinehandel wächst weiterhin: So ist der E-Commerce Umsatz im letzten Jahr um 11,4% gestiegen. Online-Marktplätze sind dabei mit über 30 Milliarden Euro nach wie vor die größten bzw. umsatzstärksten Vertriebskanäle in Deutschland (Quelle: „Interaktiver Handel in Deutschland (2018)“, Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) ).

Kunden wollen bequem jederzeit von zuhause oder auch von unterwegs schnelle Einkäufe tätigen und schätzen vor allem das riesige und sofort verfügbare Produktangebot auf Marktplätzen. Der Kaufvorgang wird immer weiter vereinfacht und radikal am Kundennutzen ausgerichtet, sodass es für Onlineshopper zunehmend selbstverständlich wird, Waren von verschiedenen Händlern in einem Marktplatzeinkauf zu bündeln.

Aus diesem Grund ist es heutzutage für Onlinehändler häufig nicht mehr ausreichend, die Waren nur über den eigenen Shop zu verkaufen: Selbst Conrad Electronic, einer der umsatzstärksten Onlineshops Deutschlands, verkauft seine Produkte über Marktplätze wie Amazon oder eBay (Quelle: E-Commerce-Markt Deutschland 2018, EHI Retail Institute)

Ein Multi-Channel-Ansatz reduziert Risiken und schafft gleichzeitig mehr Reichweite, Sichtbarkeit, Vertrauen und Umsatz

Die Vorteile einer Multi-Channel-Strategie sind zahlreich: Durch den mehrgleisigen Vertrieb, z.B. im eigenen OXID eShop und auf verschiedenen Marktplätzen, erreichen Händler unterschiedliche Zielgruppen. Ein unternehmenseigener Shop bietet zwar gewisse Freiheiten in Gestaltung und Service, ist in den Möglichkeiten der Neukundengenerierung jedoch vergleichsweise eingeschränkt. Marktplätze hingegen bieten Händlern durch suchmaschinenoptimierte Websites zusätzliche Reichweite, um ihre Waren den bereits bestehenden Kundenkreisen der Plattformen anzubieten. Oft profitieren Händler zudem von der Markenbekanntheit des Marktplatzes: Das vertrauensvolle Umfeld von etablierten Marktplätzen verringert die Zweifel, die Kunden eventuell gegenüber einem unbekannten Händler haben und begünstigt die Kaufbereitschaft.

Das sollten Sie beim Umsetzen einer Multi-Channel-Strategie berücksichtigen

Der Einrichtungsaufwand einer Multi-Channel-Strategie hält sich im Allgemeinen in Grenzen. Zwar gilt es Aufgaben, wie etwa die Anpassung der eigenen Artikel an die marktplatzeigenen Suchalgorithmen zu berücksichtigen, um die Sichtbarkeit der eigenen Artikel zu erhöhen, jedoch ist hier der Aufwand eher gering. Zusätzlich müssen Sie gerade im Bereich der Artikelpräsentation nicht viel Eigenleistung erbringen, da hier die Marktplätze oftmals Standards vorgeben. Mit wenig Aufwand und in nur wenigen Schritten können Sie so Ihre Multi-Channel-Strategie mit Ihrem eigenen Unternehmen verbinden.

  1. Wählen Sie die „richtigen“ Marktplätze aus
    Fokussieren Sie sich nicht nur auf die Big-Player, sondern lernen Sie auch andere Marktplätze kennen. Jeder hat eigene Schwerpunkte – im Sortiment, in den Prozessen sowie in der Zielgruppe. Achten Sie darauf, dass die Kosten transparent sind und ein breiter Händlerservice geboten wird.
  2. Informieren Sie sich über Marktplatzanforderungen
    Jeder Marktplatz hat unterschiedliche Ansprüche und Anforderungen an Kundennutzen, Produktpräsentation bzw. –daten oder Service-Level, die es zu beachten gilt.
  3. Sie müssen wissen, was Ihre Kunden suchen
    Das Thema SEO, wie man es von der klassischen Suchmaschinenoptimierung kennt, spielt mit Amazon SEO oder eBay SEO auch bei den Marktplätzen eine wichtige Rolle, denn Kunden bevorzugen obenstehende Angebote. Sie müssen also für jeden Marktplatz die richtigen Keywords finden und in den Produktdaten, insbesondere im Produkttitel, hinterlegen.
  4. Behalten Sie Ihre Kosten stets im Blick
    Die Sortimentskompetenz ist für den Erfolg von entscheidender Bedeutung. Überprüfen Sie regelmäßig, ob Sie mit Ihren Produkten Geld verdienen. Renner-Penner-Listen geben einen Überblick über Artikel, die sich exzellent oder gar nicht verkaufen. Lagerbestände können so besser verwaltet werden.
  5. Bleiben Sie konkurrenzfähig!
    Als Händler müssen Sie genau wissen, welche Artikel Sie wo zu welchem Preis verkaufen können und dynamisch auf den Markt reagieren. Wettbewerbsanalysen, Preis-/Mengenabgleiche und Repricing-Tools helfen bei der optimalen Preisgestaltung.
  6. Software: Nicht am falschen Ende sparen!
    Um auf allen Kanälen gut performen zu können, ist es wichtig, weiterhin den Überblick über Ihr Geschäft und Ihre Verkaufsaktivitäten zu behalten. Dazu sollten Händler ein E-Commerce ERP als zentrales Steuersystem nutzen, welches Ihre Prozesse und vor allem Bestände plattformübergreifend automatisieren und managen kann.

Autor

Daniel Bleichroth, Senior Produktmanager bei Afterbuy

Daniel Bleichroth ist gelernter Software Entwickler und Senior Produktmanager bei Afterbuy. Die Cloudlösung ermöglicht die automatisierte Produktlistung, Bestandsführung und Kaufabwicklung mit Zahlungsabgleich, Rechnungsdruck, Buchhaltungs- & Versandschnittstellen sowie Kundenkommunikation. Afterbuy ist an alle führenden Marktplätze angebunden und bietet so die zentral gesteuerte Erschließung vieler Verkaufskanäle. Mit dem OXID Afterbuy Connector profitieren OXID-Händler von den Afterbuy Funktionen und können schnell auf Amazon, eBay & Co. verkaufen.

Gastblog: Übernehmen Sie die Verantwortung – starten Sie richtig auf Amazon Marketplace durch!

(Gastblog von Constanze Neigenfind für OXID eSales)

Keine Frage – die Digitalisierung hat den Handel grundlegend verändert. Es liegt nun an Ihnen die Synergien einer Multichannel-Strategie für Ihr Unternehmen nutzbar zu machen. Die integrierte Verkaufsplattform Amazon Marketplace macht es auch für Unternehmen und Privatpersonen möglich, die herausragende Stellung von Amazon zu nutzen und die E-Commerce Aktivitäten auf- und auszubauen.

Der Amazon Marketplace

Amazon ist der größte Onlineversandhändler der Welt. Mit dem Bestreben „The Everything Store“ zu werden bietet der Online-Gigant laut >>sellics allein auf dem deutschen Markt mehr als 229 Millionen Produkte in über 35 Hauptkategorien an. Es überrascht also nicht, dass Amazon als größte Produktsuchmaschine für immer mehr Menschen die erste Anlaufstelle zur Produkt- und Informationssuche geworden ist. Nach einer Hochrechnung von >>t3n beherrschte Amazon bereits 2017 mit rund 53 Prozent des deutschen E-Commerce-Umsatzes den deutschen Online-Handel.

Durchstarten, aber wie? Als Seller oder Vendor?

Mit dem Seller Central und dem Vendor Central können Waren auf Amazon über zwei Wege verkauft werden. Dabei sollte gut überlegt sein, welchen Weg Sie einschlagen wollen, denn beide Varianten bieten jeweils Vor- und Nachteile, die individuell in Hinblick auf Ihr Unternehmen abgewogen werden sollten.

Die Entscheidung, welches Modell besser zu Ihnen passt, treffen Sie allerdings nicht direkt zu Beginn. Am Anfang starten alle Händler, die auf dem Amazon Marketplace ihre Waren verkaufen möchten als Seller und können sich im Amazon Seller Central (ASC) registrieren. Während das ASC allen Verkäufern zur Verfügung steht, können Sie als Vendor nur mit einer Einladung an der Direktkooperation mit Amazon teilnehmen. Ob es sich lohnt, eine Einladung als Vendor anzunehmen oder abzulehnen ist in jedem Fall eine weitreichende Entscheidung.

Der grundlegendste Unterschied der Modelle liegt wohl darin, wer letztlich den Vertrieb der Produkte übernimmt und das Marketing sowie die Logistik steuert – Sie selbst oder Amazon. Während sich das third-party seller (dt. Drittanbieter) Marktplatzmodell bisher eher an kleine bis mittelständische Händler richtete, waren bislang vor allem Markenhersteller bzw. größere Manufakturen und Großhändler als Vendoren auf Amazon aktiv. Nicht zuletzt aufgrund unflexibler Vertragskonditionen ist der Trend zu beobachten, dass immer mehr große Vendoren zum Seller Programm wechseln.

Wie viel Kontrolle möchten Sie abgeben?

Seller sind in jeder Hinsicht verantwortlich für den Verkaufsprozess sowie das Marketing und die Logistik – sie haben die volle Kontrolle über das Produkt-Listing, die Preisgestaltung, den Verkauf der Ware sowie den Kundensupport. Neben dem eigenen Versand (Fulfillment by Merchant – FBM) bietet Amazon allen Sellern die Möglichkeit an dem Programm Fulfillment by Amazon (FBA) teilzunehmen. Ähnlich eines Konsignationslagers werden in Deutschland die Waren innerhalb eines der 12 Amazon Fulfillment Centern (AFC) eingelagert, gehören bis zum Verkauf jedoch weiterhin den Händlern und lediglich der Versand sowie das Retourenmanagement werden von Amazon übernommen. Während Seller am Ende des Tages ihre Produkte an den Endkunden (B2C) verkaufen, agieren Vendoren im Gegensatz dazu vielmehr wie reine Lieferanten und beliefern Amazon mit ihren Produkten (B2B). Sie sind somit lediglich verantwortlich für die Produktauswahl und geben darüber hinaus die volle Kontrolle an Amazon ab.

Immer mehr Seller entscheiden sich für den Versand durch Amazon. Da die Produkte dann in einem der AFC vorrätig sind, kann Amazon diese unter Prime-Bedingungen anbieten. Die über 17 Millionen Prime Mitglieder (Stand 2016) profitieren dadurch von einem kostenlosen und schnelleren Versand unabhängig des Bestellwerts. Damit die eigenen Produkte auch bei den Kunden angezeigt werden, die ihre Suchergebnisse nach Prime-Produkten filtern, lohnt es sich auf jeden Fall an dem Programm FBA teilzunehmen. Hinsichtlich der unterschiedlichen Modelle wird den Kunden unterhalb des Einkaufswagen-Feldes ersichtlich, mit wem sie gerade ein Geschäft abschließen und wer die Ware unter welchen Bedingungen versendet.  

Abhängigkeiten vermeiden – Gehen Sie Ihren eigenen Weg

Vendoren begeben sich in letzter Konsequenz in eine Abhängigkeit, >>die weniger schöne Konsequenzen nach sich ziehen kann[. Während Seller mit deutlich höherem Aufwand ihren Produktverkauf selbstständig managen und direkten Kundenkontakt pflegen, haben diese weiterhin die Freiheit selbstständig und unabhängig zu entscheiden. Hingegen geben Vendoren die gesamte Kontrolle über die Preisgestaltung ab.

Fazit

Der entscheidende Punkt liegt also in der Kontrolle über die eigenen Produkte und Strategie. Die Schlüsselfrage, die Sie sich bei einer Einladung ins Vendoren Programm stellen sollten ist also, ob Sie diese vollends an Amazon abgeben wollen oder den Mehraufwand und die damit verbundenen Vorteile als Möglichkeit nutzen, Ihre Produkte auf Amazon Ihren Wünschen und Ihrer Strategie entsprechend zu positionieren.

Autorin:

Constanze Neigenfind ist Account Managerin bei der Braunschweiger Amazon-Strategieberatung FISCHER & HABEL. In ihrem Managementstudium mit der Ausrichtung auf digitale Medien spezialisierte sie sich insbesondere auf die Bereiche Medienmarketing und Unternehmenskommunikation und unterstützt nun mittelständische Unternehmen bei der Entwicklung und Implementierung Ihrer Amazon-Strategie.

Die richtige Strategie zum erfolgreichen Versandhandel

(Versand)Handel und Wandel scheidet die Freundschaft

Fortsetzung Serie Markt-Trends 2018

Allem Wandel voran geht die Erkenntnis, dass der Status Quo nicht aufrechterhalten werden kann. Die Einsicht und Offenheit für den digitalen Wandel ist in den Chefetagen im klassischen Versandhandel mittlerweile angekommen. Alleine die Schmerzpunkte sind so groß und zahlreich, dass die Transformation dennoch schwerfällt. Was die größten Hindernisse auf dem Weg zum digitalen Erfolg sind und wie diese aus dem Weg geräumt werden können? Lesen Sie unten mehr.

1. Der Shift vom Multi- zum Omnichannel Commerce

Der Multichannel-Versandhandel ist ein wesentlicher Vertriebsweg für viele Waren. Durch die stetig zunehmende Online-Nutzung der Kunden, ergeben sich attraktive Kombinationen für den Absatz. Gerade Versandhändler nutzen diese Kanäle, egal ob in Form von Direktmarketing, über einen Webshop oder sogar über Filialen. Bis zu einer echten Omnichannel-Strategie ist es aber noch ein weiter Weg. Viele Kanäle werden zwar bespielt, aber nicht nahtlos miteinander verknüpft. Dadurch entstehen Medienbrüche und wertvolle Kunden- und Artikel-Informationen gehen von einem Kanal zum anderen verloren.

 

Angebotene Kanäle im MultichannelVernetzte Kanäle im Omnichannel

 

 

 

 

 

 

 

Erster Schritt: Organisation neu ausrichten

Die Umsetzung einer Omnichannel-Strategie erfordert einen erheblichen Change-Management-Prozess, der sorgsam moderiert werden muss. Das beginnt mit dem Verständnis für die Kraft und Macht, die von der digitalen Transformation ausgeht und endet bei der Erkenntnis, dass der digitale Handel niemals ruht. Dieser Change-Prozess betrifft das gesamte Unternehmen, insbesondere auch das Marketing, das nur erfolgreich ist, wenn die kanalübergreifende Kundenansprache zentral entwickelt und gesteuert wird. Es gilt in den Köpfen der Belegschaft Denkhaltungen in Richtung übergreifender Ziele zu verändern, dafür Prozesse sowie Zuständigkeiten neu zu ordnen und die Unternehmensorganisation auf die veränderten Anforderungen hin auszurichten.

Zweiter Schritt: IT-Systeme konsolidieren

Eine weitere Herausforderung stellt die Verknüpfung der relevanten IT-Systeme dar. Neben den zentralisierten Prozessen sind sie es, die über Erfolg oder Misserfolg im Omnichannel Commerce entscheiden. Historisch bedingt sind Lösungen für Enterprise Resource Planning (ERP), Media Asset Management (MAM), Product Information Management (PIM) und Content-Management-Systeme (CMS) häufig getrennt voneinander gewachsen. Das erschwert die Interoperabilität der Systeme, zieht immer wieder Schnittstellenanpassungen nach sich und bleibt am Ende doch nur ein Kompromiss, der mühsam am Laufen gehalten werden muss. Dabei ist die Lösung keine Rocket Science, sondern eine gezielte Investition in die wirklich notwendigen Systeme. Im Idealfall wird neben dem ERP-System und Onlineshop nur noch ein einziges Content-System benötigt, das bisherige MAM-, PIM- und CMS-Systeme ablöst und die zentrale Steuerung sämtlicher Marketing-Maßnahmen auf transparente Weise ermöglicht.Der Katalog als Inspiration für den Onlinekauf

2. Die Konkurrenz der Online Pure Player

Für die Größten der Branche ist das Mithalten mit dem digitalen Wandel zwar nicht trivial, aber doch wesentlich einfacher als für den Durchschnittshändler. Sie verfügen über ausreichend IT-Know-how und Ressourcen, um neue Technologien umsetzen zu können. So sah sich Zalando gezwungen, im Marketing 250 Stellen zu streichen, um die Marketing Strategie mittels Algorithmen und Künstlicher Intelligenz auf das nächste Level zu heben. Vermutlich haben sich die meisten Versandhändler noch nicht einmal mit einer einfachen Marketing Automation auseinandergesetzt. Geschweige denn haben sie KI-getriebene Technologien für ihr Marketing auf der Agenda stehen.

Aber genau solche Player setzen die Trends und verändern die Haltung und Erwartungen der Kunden in Bezug auf das Einkaufserlebnis. Während der Kunde zu Hause bereits nur mit seiner Stimme bei Alexa Dinge des täglichen Bedarfs bestellt, ohne dafür auch nur einen Mausklick in einem Shop tätigen zu müssen, geht es für den Versandhandel ums nackte Überleben. Und ein Aspekt dieses Überlebenskampfes ist, die Zukunft des Mediums Katalog. Denn dass dieser seine Daseinsberechtigung hat ist unbestritten. Denn immer mehr Online Pure Player setzen auf den Katalog oder Magalog als vorbereitendes Element für den Onlineverkauf. Und das in einer Zeit, da nicht einmal mehr 10% des Gesamtumsatzes über die klassischen Bestellwege (Katalog, Fax) umgesetzt werden (Quelle: EHI Handelsdaten).

Und ein weiterer Wandel zeichnet sich ab: Früher machten Hersteller ihre Ware mithilfe von Katalog-Versendern einer großen Zielgruppe zugänglich. Heute treten Markenhersteller zunehmend direkt an den Kunden heran. Unternehmen wie Mammut oder Adidas betreiben ihre eigenen Onlineshops und bieten zum einen dem Kunden ein authentisches Markenerlebnis, das er so z.B. in einem Katalog nicht finden kann. Zum anderen gewinnen sie direkten Zugang zu Kundendaten, auf die sie über den Katalogversender zuvor keinen Zugriff hatten.Die richtige Strategie zum erfolgreichen Versandhandel

3. Falsche Partner und Entscheidungen

„Wir sind weltweit der einzige Katalogversender, der überlebt hat“, sagte kürzlich Rainer Hillebrand, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Otto Group. Tatsächlich ist die Gruppe im Onlinehandel ganz vorne mit dabei. Der E-Commerce-Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2017/18 nach Unternehmensschätzungen um gut 11 Prozent auf rund 7,8 Milliarden Euro. Deutschlandweit betrug das Plus 10,2 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro.

Dieser Erfolg ist nicht selbstverständlich. Traditionsunternehmen wie Quelle und Neckermann, die in den 1950er und 60er Jahren den wirtschaftlichen Aufschwung und Wohlstand symbolisierten, haben den Wandel nicht geschafft. Und auch heute sieht man immer wieder Beispiele gescheiterter strategischer Ansätze. Immer wieder suchen Unternehmen den schnellen Lösungsweg, wo sie sich die Zeit nehmen sollten, die Business Strategie sauber zu durchdenken, als quick and dirty schnelle Erfolge erzielen zu wollen. Viele setzen auf falsche Ratgeber, Partner oder treffen die falsche Entscheidung bezüglich des passenden E-Commerce-Konzeptes oder Shopsystems.

Fazit:

Die Herausforderungen im Versandhandels sind zwar groß, aber die Chancen keineswegs aussichtslos. Es liegt in der menschlichen Natur, dass nach der Erkenntnis, dass sich etwas ändern muss, die Taten selbst erfolgen müssen. Vom einen bis zum anderen Schritt kann es mitunter ein weiter Weg sein. In den oben beschriebenen Herausforderungen stecken noch viele Aspekte, die es zu beleuchten gilt. Doch scheint die Branche alle Zeit der Welt zu haben. Und genau das ist eben nicht der Fall. Während die einen noch Wege in die digitale Transformation suchen, transformieren sich die anderen bereits zum x-ten Male selbst und passen ihr Geschäftsmodell den immer neuen Anforderungen stetig an. Die tiefe Kenntnis über jeden Artikel und Kunden, das umfangreiche Angebot aus einer Hand, vom Katalog über den Versand, bis hin zum Kundenservice, spielt dem Versandhandel in die Hände. Es gilt, dieses Wissen mit dem richtigen Mindset, den passenden IT-Lösungen und zukunftsfähigen Konzepten schnell in die Tat umzusetzen.

Sie sind Versandhändler und haben Fragen zur Digitalisierung?
Wir bieten ein Netzwerk von Experten und Dienstleistern sowie angepasste Software für den speziellen Bedarf von Katalog-basierten Geschäftsmodellen.
Sprechen Sie uns an!

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

 

 

 

Gastblog: TRIGEMA blickt in die Zukunft des E-Commerce

Nach dem erfolgreichen Relaunch seines Onlineshops ist Bekleidungshersteller TRIGEMA bereit für weitere Innovationen. Auf welche Neuerungen sich Kunden freuen können, erläutert Jürgen Gassner, Bereichsleiter Einkauf und E-Commerce bei TRIGEMA.

Wir bei TRIGEMA sind seit der Firmengründung darauf bedacht, uns weiter zu entwickeln und stetig neu zu erfinden. Daher suchen wir beständig nach Innovationen, um das Unternehmen fit für die Zukunft und unseren Kunden Freude zu machen.

Einen Schritt voraus
Als kunden- und mitarbeiterorientiertes Unternehmen haben wir ein Auge auf aktuelle Entwicklungen und sind ihnen oft einen Schritt voraus. So haben wir zum Beispiel  den Trend zur nachhaltigen Produktion schon vor Jahrzehnten erkannt. Im Jahr 2006 hat TRIGEMA bereits das erste vollständig kompostierbare und ressourcenschonende T-Shirt hergestellt. Auch den E-Commerce hatten wir von Anfang an im Blick und haben im Jahr 2004 unseren ersten Onlineshop eröffnet. Damit haben wir Digitalisierung und Online-Handel zu einer Zeit mitgestaltet, in der Kunden begannen Kleidung und Mode nicht mehr nur in stationären Geschäften zu kaufen.

Shop-Relaunch mit OXID
Smartphones und Tablet-PC waren das nächste große Thema im E-Commerce: Auf einmal kaufen Kunden nicht mehr nur von zu Hause ein, sondern auch von unterwegs. Neue Verkaufskanäle erweitern und ergänzen die klassischen Kanäle Geschäft und Katalog, in der Fachsprache spricht man auch von Multi- oder Cross-Channel-Handel. Für Kunden ist das Konzept bequem, für uns ist es anspruchsvoll. Aber wir mögen Herausforderungen. Daher haben wir unseren Shop jüngst technisch erneuert und sind auf OXID migriert. Die Plattform ist eine solide technische Grundlage für die Zukunft und hilft uns etwa dabei, das Angebot deutlich schneller an aktuellen Ereignissen auszurichten, neue Angebote oder neue Funktionen zu implementieren. Im Moment arbeiten wir übrigens an einem Shirt-Designer, über den wir Kunden individualisierte Produkte liefern.

Ein Blick in die Zukunft
In naher Zukunft steht der Ausbau des mobilen Webauftritts und unserer Multi-Channel-Strategie im Vordergrund. Hier bietet die OXID Plattform eine hervorragende Basis, um zum Beispiel eine eigene TRIGEMA-Web-App zu entwickeln. Neben dem gesamten TRIGEMA-Sortiment könnten Nutzer dort zusätzliche Informationen finden, in denen die einzelnen Stücke einer Kollektion präsentiert werden. Die Web-App würde Bestellen und Bezahlen einfach und bequem machen. Doch TRIGEMA schaut nicht nur auf die nahe Zukunft. Schon heute beobachten wir Trends, die in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen könnten. Ein sehr spannendes Thema, das auch als Megatrend gilt, ist für mich Virtual Reality – das Verschmelzen der Wirklichkeit mit computergenerierten Inhalten.

Virtuelle Realität für mehr Kundenzufriedenheit
Diese Technologie würde für TRIGEMA vielfältige Einsatzmöglichkeiten eröffnen: Ein erster Schritt könnten zum Beispiel virtuelle TRIGEMA-Ladengeschäften sein, die mit Hilfe von Datenbrillen besucht werden. Dann würden Kunden nicht mehr auf der TRIGEMA-Webseite surfen, sondern könnten ein Geschäft virtuell betreten und sich darin umschauen, so wie sie es aus auch der echten Welt kennen. Die Kunden könnten in diesem Geschäft Produkte in die Hand nehmen, von allen Seiten ansehen oder auch an virtuellen Schaufensterpuppen betrachten. Wir könnten diese Läden auf jeden Kunden individuell zuschneiden und ihm Kollektionen zeigen, die für ihn aufgrund seiner Kaufhistorie besonders interessant sind.

Im zweiten Schritt könnten wir den virtuellen Einkauf auch noch um eine soziale Komponente erweitern. Warum soll der Kunde alleine einkaufen gehen? Zwei oder mehr Nutzer könnten sich zum Beispiel zu einem Einkaufsbummel verabreden und das Geschäft gemeinsam besuchen. Dabei müssen die Kunden nicht am selben Ort sein und könnten trotzdem zusammen das gesamte TRIGEMA-Sortiment durchstöbern.

Auch wenn die entsprechende Technologie  noch in den Kinderschuhen steckt, bietet Virtual Reality hohes Potenzial, um den Alltag in Zukunft massiv zu beeinflussen. Durch die rasanten Fortschritte bei der Entwicklung der Datenbrillen und der dazugehörigen Software erscheint eine Marktreife in den nächsten Jahren durchaus realistisch. Ich bin gespannt. Der E-Commerce ist ständigen Veränderungen unterworfen und bringt viele Neuerungen hervor. Allerdings werden sich wohl nicht alle davon in Zukunft durchsetzen können. Deshalb prüfen wir bei TRIGEMA genau, welche Trends für uns interessant sind, damit wir immer einen Schritt voraus sind.

Autor
Juergen_Gassner_sw
Jürgen Gassner ist seit 2006 Bereichsleiter Einkauf und E-Commerce bei Deutschlands größtem Hersteller von Sport- und Freizeitbekleidung: TRIGEMA Inh. W. Grupp e.K. In seinen Verantwortungsbereich fallen unter anderem die Materialwirtschaft, das Performance Marketing sowie die strategische Planung und Implementierung der E-Commerce Strategie des Unternehmens. Im Anschluss an sein Studium zum Betriebswirt an der Württembergischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Stuttgart, hat Jürgen Gassner 2013 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Steinbeis University Berlin erfolgreich abgeschlossen.

Konsumentenverhalten im Wandel – Schlüsselfaktoren für erfolgreichen Multichannel E-Commerce

Dem Konsumenten steht heute eine breite Palette an Vertriebskanälen offen. Je nach Produkt und Situation werden diese vor dem Kaufabschluss unterschiedlich genutzt. Viele Handelsunternehmen stehen daher vor der Entscheidung: Multichannel-Strategie, ja oder nein? Andreas Kopatz, langjähriger Experte im Online-Handel und Key Account Manager bei der OXID eSales AG fasst die wichtigsten Erfolgsfaktoren zusammen.

Die Marktentwicklung spricht klar für Multichannel

Sowohl die Entwicklung auf dem deutschen, als auch auf den internationalen Märkten folgt einem klaren Trend. Die E-Commerce-Umsätze steigen stetig, während die Umsätze stationärer Händler stagnieren oder zurückgehen. Das Wachstum wird dabei sowohl von den „Online Pure Playern“ als auch von den „Multichannel-Retailern“ vorangetrieben. Der „traditionelle“ Onlineshop, der nicht mehr als einen digitalen Produktkatalog abbildet, gerät verstärkt unter Druck, da er die Bedürfnisse des modernen Crosschannel-Konsumenten nicht erfüllt.

Neue Technologien

Schon der klassische Onlineshop muss heute durch perfekte Usability bestechen. Um sich jedoch vom Wettbewerb abzuheben und einen deutlichen Mehrwert für den Konsumenten zu schaffen, sind neue Ideen und Technologien erforderlich. Ein Viertel aller Smartphone-User nutzt sein Gerät, um damit einzukaufen, 76 Prozent suchen mobil nach Produkten und sogar 80 Prozent der Nutzer schließen den Kauf nach mobiler Informationsbeschaffung mit ihrem Smartphone ab. Daher bildet dieser den Katalysator für digitale Geschäftsmodelle. Der mobile Nutzer erwartet dabei weit mehr als nur eine einfache Kopie des Onlineshops. QR-Codes und RFIDs beispielsweise ebnen den Weg für ein entspanntes und schnelles Einkaufserlebnis. Die Schnittstelle der momentan verfügbaren Einkaufsmöglichkeiten wird künftig der Point of Sale sein. Als Cloud-Service und mit den sozialen Medien verknüpft, werden die Vorteile des Onlineshops mit dem physischen Einkaufserlebnis in der Offline-Welt verschmelzen. Dem Händler ermöglicht der POS gleichzeitig die volle Integration des Kassensystems und erleichtert damit die logistischen Abläufe.

Kunden erwarten Einkaufserlebnisse auf allen Kanälen

Der Konsument erwartet Marken und Produkte auf allen Vertriebswegen. Beispielsweise möchte er sich über einen Artikel, den er in der Filiale gesehen hat, später online näher informieren. Ist dieser jedoch im Onlineshop nicht zu finden, ist der Kunde unzufrieden und sucht sich einen anderen Anbieter. Die Herausforderung für Shopbetreiber besteht daher darin, dem Kunden ein Einkaufserlebnis zu bieten unabhängig von Zeit, Ort und Vertriebskanal.

Fazit

Wer mit Multichannel erfolgreich sein möchte, benötigt eine E-Commerce Plattform, die alle Verkaufskanäle aus einer Datenquelle bedient und diese vernetzt. In Kombination mit der richtigen Strategie, sowie prozessoptimiertem Denken und Arbeiten kann dem Kunden ein kanalübergreifendes Einkaufserlebnis geboten werden.

Autor
Andreas Kopatz ist ein langjähriger Experte im Onlinehandel und seit 1998 mit Themen Andreas_Kopatz_15x15swrund um E-Commerce vertraut. Mit einer breiten Palette von Wissen in Commerce, Content und Online-Analytics durch seine Engagements bei Oracle, ATG, Vignette und Intershop ist er mit den Möglichkeiten und Herausforderungen für „handelnde“ Unternehmen im internationalen Wettbewerb bestens vertraut. Lieblingsthemen: Wie Menschen heute einkaufen und morgen einkaufen werden, Was Unternehmen tun müssen, damit sie den Wünschen der Menschen entgegen kommen.

dmexco 2013 – Turning Visions into Reality

dmexco 2013Unter diesem Motto öffnet vom 18. – 19. September die internationale Leitmesse für digitale Wirtschaft in Köln ihre Tore und präsentiert erstmals in drei Hallen rund 720 Aussteller aus aller Welt.

Natürlich sind auch wir wieder mit den Neuerungen rund um die OXID Plattform vor Ort und freuen uns auf zahlreiche Besucher an unserem Stand C 011 / D 010 in Halle 7.

Besonders im Fokus haben wir bei der diesjährigen Messe die Themen: Multichannel, Mobile Commerce, B2B-Handel sowie High-End-Performance für Enterprise-Kunden.

Wir empfangen Sie gemeinsam mit weiteren erfahrenen Experten von 11 ausgewählten Partneragenturen aus dem OXID Ökosystem:

 

Persönliche Gesprächstermine können vorab über das Kontaktformular auf unserer Website vereinbart werden. Für den kostenfreien Eintritt zur Messe ist eine Besucherregistrierung erforderlich.

Im Rahmen eines Gewinnspiels in Kooperation mit Trusted Shops, Klarna und etracker werden zudem tolle Preise verlost: vom iPad bis hin zur Spiegelreflexkamera. Mitmachen lohnt sich!

Zum Ausklang des ersten Messetages laden wir ab 17:00 Uhr alle Messebesucher zu einer Standparty mit leckerem Fingerfood und frischen Cocktails ein.

Wir freuen uns auf zwei ereignisreiche Messetage und jede Menge Networking mit unseren Partnern sowie den Messebesuchern.

Multichannel- und Mobile-Strategien mit PayPal QRShopping

In der letzten Woche haben wir das PayPal QRShopping-Modul auf dem Modulmarktplatz OXID eXchange veröffentlicht. Dieses Modul steht unter der Open-Source-Lizenz GPLv3, ist
kostenfrei erhältlich und verknüpft den eigenen Online-Shop mit der Offline-Welt.

Eine Installations- und Konfigurationsanleitung wird mit dem Modul geliefert. Wurden alle Einstellungen korrekt vorgenommen, generiert die Erweiterung für einzelne Artikel oder im Bulk für eine oder mehrere Kategorien QR-Codes, die der Shopbetreiber als Grafik in verschiedenen Formaten herunterladen und nach Wunsch weiterverarbeiten kann:
Beispielsweise können die generierten Grafiken im Print-Bereich in Zeitungsanzeigen,
auf Plakaten oder am Schaufenster des eigenen Ladengeschäfts abgebildet werden, aber

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natürlich ist auch die Darstellung in Affiliate-Bannern oder gar im eigenen Webshop möglich. Der potentielle Kunde hat nun die Möglichkeit, den dargestellten Artikel direkt über PayPal QRShopping
zu kaufen. Dazu lädt er lediglich die App “PayPal QRShopping” aus dem Google Play Store für Android oder aus dem iTunes Store für Apple-Geräte herunter, damit der QR-Code eingescannt und für die Bestellung verarbeitet werden kann.

Der Kauf wird direkt über PayPal abgewickelt, die entstehenden Bestelldaten werden im OXID eShop des Betreibers dargestellt, so dass z.B. automatisiert in die Warenwirtschaft übernommen und an den Versand übergeben werden kann.

Das Modul PayPal QRShopping steht bis auf weiteres lediglich für deutsche Onlinehändler zur Verfügung – weitere Länder werden sicher bald folgen.

Bei Fragen zur PayPal-QRShopping-App oder zur OXID-eShop-Erweiterung steht ihnen der kostenlose PayPal Business-Support unter der Rufnummer 0800-7234570 zur Verfügung.

Viel Erfolg beim Umsetzen Ihrer individuellen Multichannel- und Mobile-Strategien!

OXID Commons am 16. und 17. Mai in Freiburg

OXID Commons 2013Wie jedes Jahr im Mai findet auch in diesem Jahr wieder die mittlerweile legendäre Veranstaltung “OXID Commons” statt. Zur Konferenz und begleitender Messe laden wir Online-Händler, Partneragenturen, strategische Partner und Interessenten ein, die sich für E-Commerce im weitesten Sinne begeistern.

  • Datum: 16. Mai 2013
  • Einlass: ab 8:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Messe Freiburg

Der “Call for Papers” ist bereits geschlossen – wir bedanken uns für die zahlreichen Einsendungen von hochkarätigen Vorträgen. Das Programm wird derzeit zusammen gestellt und in Kürze veröffentlicht. Im Programm beleuchten Experten in zwei parallelen Tracks das E-Commerce Business von morgen; es wird ein spannender Mix aus Vorträgen, Case Studies, Best Practices und Diskussionsrunden geboten. Die Themenschwerpunkte in diesem Jahr sind: Multichannel, TV-Werbung, Internationalisierung und B2B wie auch Quality Assurance und Mobile Shopping. Natürlich kann man alle Sessions wieder per Livestream auf der Veranstaltungsseite erleben.

Bereits zum achten Mal vergeben wir den “GOLDEN CART” in fünf Kategorien an herausragende Shoplösungen. Dabei werden insbesondere die ganzheitliche Lösung im Gesamtauftritt und in der Innovationskraft sowie die Komplexität der Herausforderungen bei der Projektumsetzung bewertet.

Unser Dank gilt natürlich auch den vielen Ausstellern und Sponsoren.

Wie üblich, wollen wir auch in diesem Jahr die Arbeit des letzten Jahres am Abend miteinander feiern und in gemütlicher Runde netzwerken.

Am Tag darauf, am 17. Mai, laden wir alle Entwickler und technisch affinen Menschen zur OXID Unconference ins SIC (Solar Info Center) in Freiburg ein. Wie bei einer Unconference üblich, wird hier das Programm erst am Tag der Veranstaltung selbst zusammengestellt aber natürlich sind Vorschläge vorab herzlich willkommen. Um die Veranstaltung besser planen zu können, bitten wir um Vorab-Registrierung, dabei kann eine kurze Beschreibung des Vortrags direkt eingereicht werden.

Bitte benutzt beim Versenden von Tweets den Hashtag #oxcom13

Auf ein gutes Gelingen der Veranstaltung, wir freuen uns darauf!

OXID Commons on May 16th and 17th in Freiburg

OXID Commons 2013As with every year in May, what has become in the meanwhile the legendary event, “OXID Commons” will take place. To this conference and accompanying trade fair we invite online merchants, partner agencies, strategic partners and interested parties enthused in e-commerce within its broadest sense.

The call for papers is already closed – we’d like to thank you for the numerous submissions of top-notch talks. Presently, the schedule is prepared and will be published soon. During the program experts will highlight the e-commerce business of tomorrow in two parallel tracks. An interesting mix of talks, case studies, best practices and discussion panels will be offered. The highlights this year will be: multichannel, TV commercials, internationalization and B2B as well as quality assurance and mobile shopping. Of course, all sessions can be streamed live on the event’s page.

Already for the 8th time we will award the “GOLDEN CART” in five categories to outstanding shopping cart solutions, judging especially the holistic solution of the whole presence, the innovation, as well as the complexity of the challenges during the implementation.

Our special thanks of course goes to the many exhibitors and sponsors of this event.

As usual we would like to celebrate with you the work done during the last year, networking in a cozy atmosphere in the evening.

On the next day, May 17th, we’d like to invite all developers and technically oriented people to OXID Unconference to the SIC (Solar Info Center) in Freiburg. As usual for an unconference, the schedule will be done only on the day of the event, but of course advance proposals are always welcome. This event is entirely free, but requires a pre-registration so we can do some planning. Please submit your proposal during the registration.

For tweets, please use the hash tag #oxcom13.

To the success of the event! Looking forward to it!

10 Essentials for Mobile Commerce – Part 3

Finally we publish the 3rd part of our series „10 essentials for mobile commerce“. The last part focuses on the importance of usability and user experience as well as speed and security.

7. Usability is even more important on smaller screens

The usability of your online shop has a huge impact on the success of your business strategy. The smaller screens of smartphones and tablets turn the importance of usability friendly design even higher. There are a few basic principals which should be considered: Use a consistent design throughout the app. Make buttons big enough for touchscreens and use icons or images to make it more clear. Facilitate the navigation through different categories with a “Back”-button. Use intuitive gestures for multitouch-devices such as swiping to let customers navigate through articles. Make use of the accelerometer to show bigger images of articles in the landscape view. There are surely many more ways to optimize the usability of smartphone apps – keep always in your mind, that usability is crucial!

8. Be as secure as you could be

There is a very recent study of Forrester, which says, amongst other things, that many people have problems with entering their sensitive data in the tiny smartphone text boxes. For retailers this has two implications. First of all, be as secure as you could be in your app. Offer the possibility to pay via PayPal or other payment services without entering all the sensitive data. Use SSL or other security methods and communicate this fact to your customer.  Show your credibility by implementing the Trusted Shops seal in your app. Second implication is, that you have to practice educational work that mobile commerce isn’t at all unsecure and that all data lays on secure servers and so on. Explain your customer why she or he hasn’t to be afraid of purchasing your products on the smartphone and on the tablet.

9. Create a seamless user experience

Seamless user experience – what an expression. Sounds very complicated, but is in fact very banal. Create corporate identity guidelines which are consistent over all touchpoints with your customer. Print, ads, mobile, online shop, brick and mortar store and all other touchpoints with your customer should reflect the brand. Especially the recognition value of the mobile and the online shop has to be very high. Point 3 (in part 1 of our series) also counts onto the account of a seamless user experience. If there are cuts between different touchpoints it’s not seamless. To account for the fact that many people inform mobile and purchase articles in the online shop, you have to implement a basket which is persistent on all devices. Or, if this is too expensive/complicated, you may implement a possibility to email the basket and/or to create a link to the basket with all the products in it. This way you’ll facilitate your customer the change of the touchpoint and thus increase the possibility that this customer is buying. And remember, it doesn’t matter which touchpoint does which part during the customer journey, important is only that she or he completes the order!

10. Speed is the key to conversion

When we visit an online shop we expect instant loading of the sites, if the different sites are not loading as expected, we leave the website and the turnover for the retailer is gone. That’s exactly the same with mobile apps. And there is also a tiny little point why native apps are better than mobile optimized templates. Native apps are faster and exploit the hardware of the smartphone in an optimal way. So keep in mind that speed is the key to conversion.