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Gastblog: Black Friday – Jetzt eine Newsletter-Kampagne planen

(by Sabine Kowalski, Marketing Communications, CleverReach® GmbH & Co. KG)

Am 29.11.2019 ist es wieder so weit: Der Black Friday lockt Einkäufer in die Läden und Online-Shops, um die Gelegenheit zu nutzen, Weihnachtsgeschenke (und auch die ein oder andere Kleinigkeit für sich selbst) zum günstigen Preis zu ergattern. Tatsächlich gehört der Black Friday nach Weihnachten zu den umsatzstärksten Tagen des Jahres für den Online-Handel.

Zeit, um auch für Ihren eigenen OXID Shop eine entsprechende E-Mail Werbekampagne auf die Beine zu stellen! Warum es sich auch für Einsteiger lohnt, passend zum Black Friday Newsletter zu planen, verraten wir Ihnen im heutigen Gastbeitrag.

Fakten, die überzeugen

Wie Valentinstag und Halloween ist auch der Black Friday (der Tag nach Thanksgiving) aus den USA nach Deutschland geschwappt und hat sich hier als dankbarer Anlass für Händler etabliert, Restbestände im Sale zu verkaufen, um Platz für die neuen Winterartikel zu schaffen.

Die Zahlen sprechen für sich: Betrachtet man allein das Jahr 2018, gaben Kunden im Schnitt knapp 500 Euro für Weihnachtsgeschenke aus – die am liebsten am Black Friday besorgt werden, denn die Schnäppchen bieten sich einfach zu gut für’s Geschenkeshopping an. Deutschlandweit brachte der Black Friday ca. 2,4 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018, den etwas weniger bekannten Cyber Monday mit eingerechnet – 15 % mehr als im Vorjahr. Der Umsatz, der online gemacht wurde, betrug dabei schon in 2016 gute 18 % des Gesamtumsatzes und ist im Laufe der Jahre weiter angestiegen.

Zwischen Thanksgiving und Cyber Monday werden weltweit fast 140 Millionen Produkte allein von Marktplatzhändlern verkauft. Unter den verkauften Produkten waren 2018 Smartphones und Tablets von Samsung und Apple ganz vorne mit dabei. Aber auch Spielekonsolen, Lautsprecher, Küchengeräte und sportliche Modeartikel sind über die digitalen Ladentheken geflogen.

Kunden lieben das Schnäppchen Shopen am BlackFriday

Ob vom Desktop aus, vom Handy oder Tablet: Das Verhältnis, von welchem Gerät aus deutsche Online-Shopper auf das Angebot zugreifen, hält sich im Aktionszeitraum die Waage. Im Hinblick darauf ist es für Online-Händler sinnvoll, auf die Responsivität des eigenen Shops zu achten. Übergreifend ist jedenfalls zu beobachten, dass Zugriffe und Sales im Online-Handel im Vergleich zur Vorwoche am Black Friday um das Dreifache steigen!

Das Suchvolumen nach dem Begriff „Black Friday“ ist auf Google seit 2005 stetig gestiegen. Von 2017 auf 2018 sind Abfragen zu dem Thema um rund 40 Prozent gestiegen. Lassen Sie Ihre Kunden nicht länger suchen, sondern gehen Sie aktiv mit Angeboten auf sie zu. Eine Newsletter-Kampagne eignet sich dafür hervorragend, denn der zeitliche und finanzielle Aufwand ist im Vergleich zum hohen Return sehr gering: Auf jeden investierten Euro können Sie 34 Euro umsetzen!

Vorbereitungen treffen für die perfekte Black Friday Kampagne

Wie war das mit dem Markenrecht?

Eines vorweg zum Markennamen „Black Friday“: Als eingetragene Wortmarke ist die Verwendung des Begriffs für deutsche Händler derzeit abmahnfähig. Nur im redaktionellen Gebrauch ist die Verwendung bedenkenfrei. Verwenden Sie daher lieber kreative Abwandlungen des Begriffs, wenn Sie Ihre Black Friday Angebote im Online-Shop oder im Newsletter bewerben möchten. Ein Favorit von mir ist zum Beispiel der „Bag Friday“, den der Taschenhändler Fashionette im vergangenen Jahr beworben hat. Aber auch „Sales Friday“, „Special Friday“ und andere Alternativformulierungen können Sie Ende November in Ihren Werbeaktionen nutzen.

Black Friday Newsletter schon jetzt vorbereiten

Das Umsatzhoch am Aktionswochenende sollten Sie sich nicht entgehen lassen, und mit einer eigenen Newsletter-Kampagne zum Thema können Sie Kunden auch in Ihren Online Store locken. Ein Blick in die Vergangenheit kann dabei behilflich sein: Vielleicht haben Sie ja bereits im Vorjahr eine Black Friday Kampagne versendet? Dann betrachten Sie Ihre Zahlen der vergangenen Black Friday Mails im Reporting und werten Sie aus: Welche Betreffzeilen haben gewirkt, welche Angebote einen Klick provoziert? Spüren Sie Gewinner-Content auf und verwerten Sie diese Ideen einfach wieder. Und vernachlässigen Sie dabei alle Inhalte, die im Vorjahr nicht performt haben.

Starten Sie dieses Jahr das erste Mal eine eigene Black Friday Kampagne? Dann speichern Sie nach dem Event auf jeden Fall Ihre Reportings der Kampagne ab, als Blaupause für das kommende Jahr!

So können Sie Ihre Newsletter individueller gestalten

Es ist sinnvoll, sich vor dem Versand zunächst Gedanken zu machen, was und an wen Sie Ihre Newsletter versenden möchten. Segmentierung heißt das Zauberwort: Sofern Sie bereits Newsletter Marketing betreiben und schon eine Empfängerliste haben, nehmen Sie diese genau unter die Lupe. Gibt es Leser, die bestimmte Dinge gemeinsam haben und die Sie in Ihrer Black Friday Kampagne individuell bespielen können? Ein gutes Beispiel dafür wäre die Segmentierung in männliche und weibliche Empfänger: Für Modehändler ist diese Unterteilung besonders vorteilhaft, um den Empfängern passende Kleidung anzubieten. Oder haben Ihre Empfänger gemeinsame Interessen, sodass Sie ganz spezifische Produktgruppen bei den entsprechenden Fans bewerben können, zum Beispiel Fußball- vs. Yoga Produkte? Je individueller und gezielter Sie Ihre Angebote zum Black Friday ausstreuen, desto erfolgreicher werden Sie Ihre Produkte an die Kunden bringen.

Black Friday Shopping mit dem Smartphone

Wie oft und wann sollen Black Friday Newsletter versendet werden?

Der frühe Vogel fängt den Wurm! Wir möchten Ihnen jetzt nicht raten, Monate im Voraus die Black Friday-Glocke zu läuten, aber es kann vorteilhaft sein, wenn Kunden schon vor Tag X wissen, dass Sie einen Black Friday Sale in Ihrem Store anbieten. Auch wenn gerade deutsche Shopper eigentlich noch daran gewöhnt sind, Punkt Mitternacht mit dem Black Friday Einkauf starten zu dürfen, können Sie bereits einen Pre-Sale Marathon starten, der im Black Friday endet. Oder einfach eine Woche vor Sale-Beginn die Sonderangebote promoten, um dann am Freitag (und vielleicht zusätzlich am Cyber Monday) die Preise purzeln zu lassen.

Wichtig ist nur, dass Sie mit der Planung der Inhalte für Ihre Newsletter rechtzeitig beginnen, damit bei den Promotions alles reibungslos verläuft: Testen Sie, ob die Inhalte verständlich und die Produktbilder ansprechend sind, und prüfen Sie, ob alle Buttons auch zur gewünschten Ziel-URL führen.

Wie oft Sie Ihre Newsletter versenden, bleibt dabei ganz Ihnen überlassen. Wenn Sie beispielsweise eine Woche lang jeden Tag neue Angebote zum Black Friday bewerben möchten (und dies vorab ankündigen), kann das für den Empfänger dem Anlass entsprechend angemessen sein. Erinnern Sie hingegen jeden Tag den Kunden, dass immer noch der Black Friday Sale in Ihrem Shop stattfindet, wirkt das eher nervtötend und wird zu Abmeldungen statt zu Verkäufen führen.

Probieren Sie E-Mail Automationen für Ihre Kampagne aus!

Planen Sie eine mehrteilige E-Mail Strecke zum Thema Black Friday? Dann ist E-Mail Automation das Richtige für Sie! Denn damit können Sie alle Nachrichten in einer zusammenhängenden Strecke anlegen, zeitlich planen und mit einem Klick die Kette starten. Danach werden alle E-Mails, die Sie in der Automation abgelegt haben, automatisch an die Empfänger gesendet, die Sie ausgewählt haben! Auch Follow-Up E-Mails für Nicht-Öffner oder die automatische Vergabe von Schlagwörtern („Tags“) ist möglich. Die E-Mail Automation THEA von CleverReach® ist besonders umfangreich und auch für Einsteiger leicht zu bedienen.

Mit dem passenden Plugin von CleverReach® können Sie alle Empfängerdaten aus Ihrem OXID Shop nutzen und Ihre Black Friday Ideen in die Tat umsetzen. Jetzt Plugin downloaden und Black Friday Kampagne starten!

Autorin:

Sabine Kowalski, CleverReach

Sabine Kowalski arbeitet beim E-Mail Marketing Anbieter CleverReach® im Kommunikations-Team als kreative Texterin, Konzeptioner und kluger Kopf im Social Media Bereich. Zuvor war sie als Beraterin in einer Oldenburger Marketingagentur tätig und setzt nun ihr Wissen ein, um jeder Zielgruppe technische Sachverhalte leicht verständlich und praxisnah beizubringen.

Die 5 Herausforderungen bei der ERP- und Shop-Integration

Serie Teil II: Onlineshop und ERP-System – Stolpersteine auf dem Weg des Erfolgsduos

Ende Juli haben wir eine Serie zum Thema ERP-System und Shop-Integration gestartet. Im ersten Artikel ging es darum zu klären, welches Szenario für Onlinehändler das bessere ist, vollständige Integration oder Schnittstellenanbindung. Hier nachlesen!

Heute erläutern wir, welche Hürden bei Integrationsprojekten zu bewältigen sind. Denn mit steigender Bedeutung des E-Commerce nehmen auch die Herausforderungen zu. Unter zahlreichen weiteren Fragen kristalisieren sich die folgenden 5 Aspekte als häufige Stolpersteine heraus.

1. Fehlerhafte oder unvollständige Stammdaten

Stammdaten sind so wichtig, weil sie dauerhaft unverändert genutzt werden, um Geschäftsvorgänge durchzuführen. Für einen Onlineshop-Betrieb sind Kunden- und Artikeldaten wichtige Stammdaten. Wenn zwei oder mehr Software-Systeme zusammenarbeiten, müssen Daten ausgetauscht werden. Abweichungen in Bezeichnungen oder Bedeutungen führen hier schnell zu Problemen. Beispielsweise ist ein Kunde im Vertriebsvokabular, an dem sich die eShop-Software oft orientiert, jeder der ein Produkt oder eine Dienstleistung kauft. Im ERP-Kundendienstmodul eines produzierenden Unternehmens kann dagegen derjenige als Kunde gelten, der ein Produkt oder Service nutzt.

Aktuelle Stammdaten senken Integrationsaufwand und -kosten

Gleiche Produkte und Services werden auch oft unterschiedlich bezeichnet oder abgekürzt, sowohl im ERP-System als auch im zu integrierenden Webshop. Die Datensätze, doppelt oder mehrfach angelegt, wirken dann verwirrend. Auch müssen Stammdaten regelmäßig geprüft werden, ob sie noch richtig und vollständig sind. Schließlich ziehen Kunden um oder nehmen neue Namen an, etwa aufgrund einer Heirat. Darüber hinaus ändern sich Artikel, Produkte und Services bzw. sie werden durch neue Versionen ersetzt. Die Defizite daraus führen zu hohen Streuverlusten bei Werbung und Marketing-Kampagnen sowie Lieferverzögerungen und Falschlieferungen. Korrekte, aktuelle Stammdaten sorgen dagegen für bessere Compliance, effektiveres Cross-Selling, Kundenbindung und führen zu Marketing- und Einkaufseinsparungen. Deswegen ist es ratsam, Stammdaten im Webshop und im ERP-System vor der Integration zu prüfen und ggf. zu bereinigen.

2. Falsches Integrationslevel

Auch die Wahl des richtigen Integrationsniveaus ist wichtig. Aufgrund einer zu lockeren Integration – auch Anbindung genannt – werden Daten nicht rechtzeitig aktualisiert. Arbeitet das ERP-System oder der Webshop mit nicht aktuellen Daten, gehen Umsätze verloren. Bestellt ein Kunde etwa einen, laut Webshop-Angaben noch lieferbaren, Rasenmäher, der in Wirklichkeit schon ausverkauft ist, trübt das die Kundenerfahrung und -loyalität. Darüber hinaus wird es durch eine zu lockere Integration oft notwendig, Daten und Prozesse manuell zu verarbeiten und zu aktualisieren. Das erfordert mehr Zeit und bedeutet mehr Fehler.

Vorgefertigte Integrationslösungen schaffen Abhilfe

Eine zu enge Verzahnung erhöht andernfalls den Integrationsaufwand bei Software und verringert die Kompatibilität. Beispielsweise funktionieren dann manche Features nicht oder nur bedingt. In anderen Fällen werden Anwendungen nicht mehr vollständig ausgeführt; häufige Abstürze können folgen. Eine Alternative ist hier, sich nach vorgefertigten speziellen Integrationslösungen umzuschauen. Manche Hersteller oder Anbieter von eShop-Software vertreiben sie für bekannte und verbreitete ERP-Systeme. Unter ihnen sind sowohl Lösungen von SAP und Microsoft als auch Nischenplayer wie PSIpenta.

Drittservices: Einbindung mitdenken

Es sollte hier auch an die Anbindung von Drittanbieter-Services gedacht werden, die z. B. Online-Bezahlprozesse oder den Versand abwickeln. Heute steigt sowohl ihre Bedeutung für den Geschäftserfolg als auch die Auswahl. Neben Marktentwicklungen begünstigt auch eine modernisierte Regulierung wie etwa PSD2 (zum Artikel: Die PSD2 auf der Zielgeraden), die mehr Spielräume für Zahlungsdienste bringt, neue Services. Jedoch: Je mehr Services angebunden werden, desto höher wird die Komplexität.

3. Mehr Konflikte innerhalb der Fachbereiche

Fachabteilungen messen den Erfolg, bedingt durch ihre Schwerpunkte, jeweils anders. Für den Vertrieb sind mehr Kunden und Umsatz entscheidend, für den Kundenservice die Zahl gelöster Fragen und Reklamationen. Der Einkauf freut sich über hohe Einkaufsrabatte und sinkende Beschaffungskosten. Unterschiedliche Priorisierungen führen regelmäßig zu Konflikten, gerade dann, wenn Fachbereiche bei der Arbeit enger zusammenrücken müssen.

Webshop-Integration: Zusammenarbeit der Abteilungen notwendig

Bei Webshop-Integrationen kommt es auf eine reibungslose Zusammenarbeit verschiedener Fachabteilungen an: Das Produktmanagement oder der Vertrieb müssen Informationen über aktuelle und neue Versionen, Features und Preise liefern; die Buchhaltung korrekt abrechnen. Das Lager wird daran gemessen, wie zeitig und korrekt es Informationen über Warenbestände und Lieferzeiten bereitstellt. Das Ganze soll dazu synchron, abgestimmt und möglichst echtzeitgetreu geschehen. Verfolgt jede Abteilung nur eigene Ziele, wird die Shop-Integration zum Kraftakt. Konflikte verschärfen sich. Dazu müssen verschiedene Hilfsdienste – z. B. Payment und Versand – integriert werden. Auch wenn Silos in der Regel nicht über Nacht beseitigt werden können, sollten die Aufgaben und Erwartungen in jeder Abteilung klar definiert und zuständige Ansprechpartner benannt werden. Anregungen aus modernen Ansätzen, die die Zusammenarbeit verbessern wie etwa DevOps, können hier ebenfalls hilfreich sein.

4. Integration: zu viel Funktionalität auf einmal

Die Integration eines Webshops in das Unternehmen ist oft mit hohen Erwartungen verbunden. Fehlen entsprechende Erfahrungen, verleitet die große Auswahl an Marktoptionen schnell zu überdimensionierten Lösungen – ganz nach dem Grundsatz: mehr schadet nie. Das führt jedoch dazu, dass Aufwand und Kosten steigen und Zeitpläne nicht eingehalten werden. Dazu erhöht sich die Fehlerwahrscheinlichkeit. Das Risiko, das gilt gerade bei Funktionalität außerhalb des Kerns, wird größer, dass sich Features und Services nicht durchsetzen; in anderen Fällen zunächst erheblich modifiziert werden müssen.

Lösung: kleiner starten, Schritt für Schritt ausbauen

Kleinere Integrationslösungen sind deswegen anfangs oft besser. Man startet dabei mit dem Notwendigsten und fügt weitere Features nach und nach hinzu – bei relevantem Kundenfeedback und Bedarf. Als Beispiel wird zunächst mit klassischen Bezahlarten gestartet, andere werden später bedarfsweise eingebunden. Das gleiche gilt auch für Versandoptionen und -konditionen. Lieferungen innerhalb von 24 Stunden sind heute zwar in aller Munde, für die anvisierte Zielgruppe aber möglicherweise viel weniger wichtig als korrekte Zustellung und ein zuverlässiger Lieferservice. Der Grundgedanke dabei ist: Den Integrationsprozess lieber mit einem gut integrierbaren, funktionierenden Grundgerüst zu starten als mit vielen unausgegorenen, schlecht funktionierenden und inkompatiblen Lösungen.

5. Integrationstests werden vernachlässigt

Je tiefer zwei Software-Lösungen integriert werden, desto wichtiger ist das Testen. Ein Grund: fehlerhafte Daten breiten sich bei enger Software-Verzahnung schneller aus. Erfahrungsgemäß wird die Zeit bei Integrationsprojekten oft knapp, der Testprozess zu weit nach hinten verschoben; nicht selten kommt es dabei zu nachteiligen Abstrichen. Eine ungünstige Entwicklung, die später für böse Überraschungen sorgt. Das Bezahlen mit Kreditkarte stockt plötzlich, oder es fällt auf, dass aktuelle SSL-Zertifikate für sichere Zahlungsabwicklungen nicht installiert wurden. Dem Thema Sicherheit sollte bei Webshop-Integrationen ohnehin eine besondere Bedeutung zukommen. Weil viele ERP-Lösungen noch weitgehend on-premises betrieben werden, sind sie verglichen mit Webshops einer geringeren Angriffsgefahr durch Schadsoftware oder Hacking ausgesetzt. Entsprechend niedriger sind die Sicherheitsvorkehrungen und das -bewusstsein der Mitarbeiter. Das ist zu berücksichtigen, weil das Sicherheitsgefälle beide Software-Lösungen samt Ökosystem gefährden könnte.

Beachten: Logging und Testen unter Hochlast

Eine andere wichtige Angelegenheit: Die Zusammenarbeit zwischen ERP-System und Online-Shop sollte unter höheren Belastungen getestet werden. Das ist wichtig, wenn Kunden z. B. aufgrund einer Rabattaktion oder saisonbedingt deutlich mehr bestellen. Viele Testprozesse lassen sich heute glücklicherweise automatisieren – künstliche Intelligenz ist auch hier auf dem Vormarsch und übernimmt immer mehr das Ruder. Neben einzelnen Modulen sollte auch deren Zusammenarbeit adäquat getestet werden. Weiterhin ist beim Testen auf ein ausreichendes Logging zu achten. Denn nur so kann man später vielen Fehlern auf die Schliche kommen.

Autor:

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt ist Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG. Sie liebt gute Geschichten und ist passionierte Texterin. Sie wäre gerne als Digital Native zur Welt gekommen und bügelt diesen Nachteil im täglichen Social Media Doing durch Begeisterung wieder aus. Erfolge feierte sie bei GE Healthcare IT und der Testo AG, wo sie tiefgreifende Kenntnisse im B2B-Marketing quer durch sämtliche Marketing-Diszipline erlangen konnte und heute eine absolute Allrounderin ist.

dmexco 2019 – Und jährlich grüßt das Branchenevent

Die iBusiness befragt jedes Jahr die dmexco-Besucher, wer aus welchen Gründen nach Köln reist. 2019 wollen 80 Prozent aller Besucher, egal ob Aussteller oder nicht, Kunden treffen, sich allgemein informieren (60 Prozent) oder Leads generieren (59 Prozent). Für 55 Prozent ist die dmexco ein Ort, um Freunde, Bekannte und Kollegen zu treffen. So auch für uns als E-Commerce-Plattformanbieter.

Die dmexco ist zwar eines von vielen, aber sicherlich das wichtigste Event im E-Commerce-Kalender! Vor allem, weil der zwanglose und enge Kontakt zur Branche, der überall in den Hallen spürbare positive Spirit, die Inspiration, die man mit nach Hause nimmt, und die vielen guten Gespräche und Kontakte ungemein wichtig sind. In einem Umfeld, in dem Digitalisierung das Maß aller Dinge ist, erweist sich nichts wichtiger, als der persönliche Kontakt. Für uns ist die dmexco also weniger Pflichttermin (in der iBusiness-Umfrage für 55 Prozent aller Aussteller), sondern mehr liebgewonnene Tradition. Die perfekte Gelegenheit, um den heißen Themen der Branche nachzuspüren, und Kunden und Partner in genau der passenden Atmosphäre zu treffen.

dmexco 2019 in Köln, am 11. und 12. September.
Unter dem Motto „Trust in You“ trifft sich die Digitalbranche am 11. und 12. September in Köln.

Wir haben also keine Kosten und Mühen gescheut, einen brandneuen Stand im „Hingucker-Design“ bauen zu lassen. 6 Top Partner aus dem Netzwerk begleiten uns. Mit brickfox, dixeno, dotfly, econda, Klarna und Laudert haben wir von Multichannel E-Commerce über Payment, künstliche Intelligenz und Medienproduktion bis Digital-Experten die gesamte E-Commerce-Expertise am Stand.

Selbstverständlich reisen auch wir nicht nach Köln, ohne echte Product News im Gepäck zu haben: Die OXID eShop Enterprise Edition gibt es ab sofort auch als Cloud-Offering! Das bisherige Angebot bleibt bestehen. Für OXID Kunden, die in die Cloud möchten, heißt das in Zukunft „Rundum-Sorglos-E-Commerce“. Denn vor allem Sicherheit, Skalierbarkeit und Performance stehen im Vordergrund der Plattform. Die technische Komplexität und der Aufwand für den Betrieb sinken. Entsprechend können Onlinehändler ihre Ressourcen wesentlich zielgerichteter einsetzen und Entwickler-Kapazitäten direkt auf den Shop und die relevanten Applikationen fokussieren. Wie das funktioniert, was die OXID Cloud alles mitbringt und welches weitere Vorteile sind, erfahren Interessenten bei uns am Stand C020 in Halle 7.1.

OXID Cloud: Perfekt aufeinander abgestimmtes Paket aus Software, Infrastruktur, Hosting, Services, Monitoring und Best Practice Tools.
OXID Cloud: Perfekt aufeinander abgestimmtes Paket aus Software, Infrastruktur, Hosting, Services, Monitoring und Best Practice Tools.

Auch für Unterhaltung wird gesorgt sein. Unter dem Motto: „Vitaminrausch für Ihren E-Commerce“ können Besucher am OXID Stand ihren Smoothie unter Körpereinsatz auf dem Smoothie Bike selbst mixen. Etwas Spaß und Abwechslung dürfte also garantiert sein.

Mit dem Smoothie Bike zum Vitaminrausch radeln.

Wir laden alle herzlich ein, sich zur OXID Cloud zu informieren, eine Demo zur Personalisierungsoption zu erhalten, sich einen leckeren Smoothie oder Kaffee zu gönnen, oder einfach nur mit uns ins Gespräch zu kommen. Die gesamte OXID Crew am Stand freut sich auf regen Besuch.

Damit das alles mit möglichst wenig Wartezeit verbunden ist, empfehlen wir, vorab einen Termin zu vereinbaren. Einfach hier klicken. Allen Teilnehmern wünschen wir inspirierende Vorträge, Themen, Gespräche und Kontakte auf der dmexco nächste Woche. Wir freuen uns drauf.

Autor

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Gastblog: Forderungen effizient beitreiben – keine Kunden verlieren

In Deutschland ist die Zahlart „Kauf auf Rechnung“ die mit Abstand beliebteste und erhöht die Umsätze des Shopbetreibers. Höhere Ausfallrisiken durch Nichtzahlung oder Betrug können durch gezielte Maßnahmen reduziert werden. Dabei können Inkassounternehmen und Auskunfteien helfen.

Was spricht für eine Zusammenarbeit mit einem Inkassounternehmen?

Zufriedene Mandanten schätzen an Ihrem Inkassopartner, dass dieser die spezifischen Anforderungen der Branche kennt und mit modernster Technik, kompetentem Personal und straffen Workflows arbeitet. Schnell und sicher erfolgt ein Datenaustausch per Schnittstelle. Spätestens am Folgetag der Auftragsübergabe ist bereits das erste Inkassoschreiben an den Schuldner unterwegs. Die anschließenden Maßnahmen sind abgestimmt und werden automatisiert ausgelöst. Modernes Forderungsmanagement setzt auf Dialog. Das Telefoninkasso ist ein entscheidender Faktor für den Beitreibungserfolg. Als Mitglied im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. verpflichten sich die Mitglieder zu einer seriösen Arbeitsweise. ADU Inkasso konzentriert sich auf die persönliche Ansprache von Schuldnern – fein austarierte CRM-Systeme sorgen dafür, dass mehr Schuldner erreicht werden. Im Dialog halten die Mitarbeiter die Fäden in der Hand und bewegen den Schuldner zur Zahlung.

Inkassoverfahren

Welche Auswirkung hat die Zusammenarbeit mit einem Inkassounternehmen auf meine Kundenbeziehung?

Wenn ein Inkassounternehmen beauftragt wird, dann geht es immer um eine Leistung, bei der der Kunde des Mandanten noch nicht bezahlt hat. Daher fallen dem Inkassopartner zwei wichtige Funktionen gleichzeitig zu:

  1. die Forderungen effizient und schnell beizutreiben und
  2. die Kundenbeziehung des säumigen Zahlers nach Möglichkeit zu halten.

Nicht jeder Kunde ist ein vorsätzlicher Nichtzahler. Oft sind es kurzzeitige Umstände, die einen Zahlungsverzug bewirken. Wertschätzende Kommunikation auf verschiedenen Kanälen, die aber immer das Ziel der Zahlung vor Augen hat, helfen, Kunden zu retten und sind deutlich wirtschaftlicher, als über Neukundengewinnung neue Kunden zu gewinnen.

Heute sind Bestell- und Mahnprozesse transparenter geworden. In sozialen Netzwerken tauschen sich die User darüber aus, wo man ohne großes Risiko eine Leistung / Ware erhalten kann, ohne diese dann zu bezahlen. Eine konsequente und nachhaltige Verfolgung der offenen Forderung ist deshalb wichtig und sinnvoll.

Das „WIN-Prinzip“ von ADU Inkasso bedeutet: Wertschätzend, Individuell, Nachdrücklich. Wertschätzend: Deshalb ist ein wertschätzender Umgang in der Kommunikation für uns verpflichtend. Individuell: Die Anforderungen der Mandanten sind unterschiedlich und spezifisch. Wir analysieren die Prozesse und stellen uns individuell auf unsere Mandanten ein. Nachdrücklich: Die Realisation der Forderung steht im Vordergrund. Mit der gebotenen Konsequenz und verbindlicher Freundlichkeit.

Zahlungsausfälle vorbeugen – was leistet ein Inkassounternehmen?

Zahlungsausfälle können sich existenzbedrohend auswirken. In Zusammenarbeit mit Auskunfteien können im Bestellprozess verschiedenste Kriterien geprüft werden. Die Wichtigsten sind die Bonität des Kunden und die Adressverifizierung. Ausfallrisiken werden dadurch deutlich gesenkt. Kunden mit zweifelhafter Bonität werden z.B. nur sichere Zahlmethoden angeboten.

Wichtig sind vollautomatisierte Prozesse, die sehr trennscharf viele Risiken erkennen und den Kauf auf Rechnung gegen sichere andere Zahlarten austauscht.

Autor:

Die Allgemeiner Debitoren- und Inkassodienst GmbH (ADU-Inkasso) ist seit fast 20 Jahren aktives Mitglied im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. und übernimmt das Forderungsmanagement und den Einzug offener Forderungen.
Das Leistungsspektrum umfasst neben dem Debitorenmanagement und dem Mahn- und Inkassoverfahren auch das gerichtliche Mahnverfahren mit anschließender Überwachung titulierter Forderungen. Zur Steuerung des Risikomanagements bietet ADU-Inkasso zudem Bonitätsprüfungen über verschiedene Schnittstellen oder dem eigenen Online-Portal. Einen Namen hat sich das Osnabrücker Inkassounternehmen durch zertifizierte Arbeitsweise, seine transparenten Prozesse und individuellen Inkassolösungen zu fairen Konditionen u.a. in den Branchen des Versandhandels, E-Commerce, der Telekommunikation sowie in den Bereichen des Verlagswesens (Abonnement) sowie Energieversorgung gemacht.

Markenbildung bei Klarna

Gastblog: Wie man durch Popkultur mit Verbrauchern in Kontakt kommt

(Von Michaela Baumer, Partner Marketing Manager bei Klarna)

Für Marken ist es wichtiger denn je, die Popkultur zu nutzen, um im Leben der Menschen relevant zu sein. “Cashmere Agency” ist die kultige Lifestyle-Agentur hinter Snoop Dogg und anderen prominenten Influencern. Hier ist ihr Rat, wie man als Marke denken sollte.

Die in Los Angeles ansässige Cashmere Agency arbeitet sowohl für Musik, Mode, Kunst als auch Lifestyle. Sie sind stolz darauf, verstanden zu haben, was in der schwer zu beeindruckenden und die Popkultur beeinflussende Zielgruppe, den Millennials, vor sich geht. Ihr Versprechen ist es, Marken dabei zu helfen, für diese Gruppe interessant und relevant zu werden, was wiederum ihr Geschäft stärkt.

Klarna hat mit Cashmere an der Erstellung der Kampagne „Get Smoooth“ gearbeitet. Nick Adler, Vice President of Business Development der Agentur (und der Social Media Manager von Snoop), erklärt, warum Marken sich mehr darum kümmern müssen, wie sie in der Populärkultur Relevanz erlangen.

Markenbildung von Klarna mal anders
Get smoooth Kampagne von Klarna

„Es ist sehr wichtig, denn Kultur treibt Trends voran und wenn Marken nicht mit der zeitgenössischen Kultur resonieren, sind sie zum Scheitern verurteilt“, erklärt er. „Unternehmen müssen sich mehr denn je auf eine Bewegung oder eine Person, die eine Bewegung beeinflussen kann, ausrichten. Sie müssen für mehr stehen, als Verbrauchern Produkte zu verkaufen.“

Wie gelingt Ihnen das?
„Wir betrachten Trends, Influencer und Communities, die zu den Marken passen, und verwenden andere Taktiken wie Social Media, Experiential und PR, und finden Wege, um direkt mit den Zielgruppen zu sprechen.“

Welchen Einfluss erfahren Marken, die das richtig machen?
„Diese Marken pflegen eine erstaunlich direkte Beziehung zu ihren Verbrauchern, sie schaffen einen konsistenten Dialog und bleiben für ihre Zielgruppe relevant.“

Inwiefern ist die Kampagne von Klarna ein Beispiel dafür?
„Klarnas Kampagne ist ein hervorragendes Beispiel – sie haben eine erstaunliche Welt geschaffen, die wie eine Bewegung aussieht und sich so anfühlt. Durch die Einbindung von Snoop etablierten sie sich als kulturelle Bewegung.“

Was ist falsch an der traditionellen Art der Werbung von Waren und Dienstleistungen?
„Daran ist nichts falsch, es funktioniert einfach nicht für jeden. Die Verbraucher haben inzwischen viel gesehen und haben mehr Verständnis dafür entwickelt, wie Marketing für sie wirkt. Sie wollen eine Beziehung zu ihrer Marke und traditionelles Marketing macht das normalerweise nicht.“

Warum trifft das in der Welt des Online-Handels zu?
„Durch den Online-Handel können immer mehr Nischenunternehmen und Produkte gedeihen. Das Internet hat den Markt massiv geöffnet, und Marken müssen für viele Menschen viele Dinge sein. Deshalb: Je mehr Marken eine Beziehung zu ihrem Publikum aufbauen können, desto besser sind sie.“

Autorin

Michaela Baumer, Partnermanagerin bei Klarna

Michaela Baumer ist Partner Marketing Manager bei Klarna und interessierte Beobachterin innovativer Marketingaktivitäten und Trends im E-Commerce. Die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau konnte die in vielen Jahren gesammelten Erkenntnisse aus der Praxis später an der Hochschule in München und London theoretisch überprüfen. Heute setzt sie globale Kampagnen mit Partnern des schwedischen Payment Anbieters um.

Cairo Shop in Frankfurt

Rekord: Möbel für 96.000 Euro in OXID eShop bestellt

OXID eShop-Betreiber und Designmöbel-Händler Cairo AG wickelt den größten, reinen Online-Shop-Auftrag der Unternehmensgeschichte ab.

Manchmal flattern einem Geschichten auf den Tisch, da muss man zwei mal hinschauen. Diese hier ist so eine. Unser Kunde www.cairo.de meldete sich bei den Kollegen in der Kundenbetreuung und gab an, eine Bestellung im Cairo Shop über Möbel im Wert von 96.876,17 Euro erhalten zu haben.

Die erste Reaktion „Ja klar, und wann wird der Auftrag wieder storniert?“ Auch Cairo dachte bei einem Auftrag in dieser Größenordnung zuerst an Fake. „Gewissheit hatten wir erst, als zwei Tage nach der Bestellung die Vorauskassenzahlung auf unserem Bankkonto einging“, erklärt Gero Furchheim, Vorstand der Cairo AG.

Produkte in den Warenkorb legen, einen Blick auf die Verfügbarkeit werfen und auf den „Bestellen“-Button klicken: Das sind ganz normale Vorgänge im Onlineshop eines Händlers. Ungewöhnlich war dieses Mal bei Cairo allerdings die Anzahl der Möbel und die Größe des Warenkorbs. Mit einem Gesamtwarenwert von knapp 100.000 Euro lieferte das Cairo-Team just den größten Online-Shop-Auftrag in der Unternehmensgeschichte aus. Herzlichen Glückwunsch dazu vom gesamten Team OXID.

Rekordauftrag bei Onlinehändler Cairo AG
Vorbereitung Versand der Rekord-Bestellung im Cairo Shop

Während normale Bestellungen des Unternehmens nach dem Motto „heute bestellt – morgen geliefert“ erfüllt werden, verließ diesmal sechs Tage nach Bestelleingang ein 40-Tonnen-LKW das Firmengelände und lieferte die Möbel mit einer Direktfahrt inklusive Aufbauservice aus. „Die schnelle Warenverfügbarkeit und unkomplizierte Lieferung war für den Kunden entscheidend. Er hatte eine konkrete Vorstellung von dem, was er wollte und fand alle Produkte bei uns vorrätig“, sagt Gero Furchheim.

Der Cairo-Vorstand ist zugleich Präsident des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel (bevh). „Der durchschnittliche Warenkorb einer Online-Bestellung in Deutschland weist nach Studien des E-Commerce-Verbands 110,60 Euro auf“, so Furchheim. „Wir sehen uns bestätigt in unserer Annahme, dass es faktisch keine Grenzen oder Ausschlüsse für Waren gibt, die im Onlinehandel verkauft werden. Mehr als jeder 8. Euro im privaten Konsum wird im E-Commerce ausgegeben – auch im Jahr 2019 mit einem Plus von +10,5 %.“

Wir selbst kennen viele Erfolgsgeschichten und sind zurecht Stolz darauf, dass unsere Kunden und Partner regelmäßig renommierte E-Commere-Auszeichnungen abräumen. Ein Auftrag in dieser Höhe erscheint auch uns redkordverdächtig. Was nicht überrascht ist, dass ein solcher Auftrag rein technisch im OXID eShop keine große Herausforderung darstellt. Viel wichtiger ist für uns, dass der Kunde dem Händler und der Plattform vertraut, um solche Summen online auszugeben. Dass er sich so gut in einem Shop zurechtfindet, weiß, was er braucht und diverse Artikel in einer solchen Größenordnung sinnvoll kombinieren kann. Das ist für uns als Hersteller eine richtig gute Nachricht. Gerade weil wir bei der Weiterentwicklung unserer Plattform auf den Aspekt Customer Experience im Shop besonders viel Wert legen.

Shopping in 3D bei Cairo in Frankfurt
Eingang in den 3D Möbel Shop von Cairo in Frankfurt

Moderne Webshops bieten Beratung, Erlebnisse und Geschichten. Dies setzt OXID eSales seit 9 Jahren gemeinsam mit der Cairo AG um. So ist bei Cairo über 3d.cairo.de ein virtueller Besuch im realen Designstore möglich, bei dem Produkte aus dem fotografischen 3D-Modell des Ladengeschäfts direkt in den Warenkorb gelegt werden können. Und das in Frankfurt, Nürnberg, München und Groß-Umstadt. Inspirationen zu Neuheiten und Möbelklassikern gibt die Cairo AG auch über einen gedruckten Designkatalog, den Kunden und Interessenten regelmäßig zugeschickt bekommen.

Eine wirklich schöne Erfolgsgeschichte. Wenn Sie uns Ihre ebenfalls mitteilen möchten, schreiben Sie an [email protected].

Mehr Infos: Pressemeldung und Blog der Cairo AG.

Autor:

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Afterbuy Marktplatz Integration

Gastblog: Was bringt eine Multi-Channel Strategie?

(von Daniel Bleichroth, Senior Produktmanager bei Afterbuy)

Der deutsche Onlinehandel wächst weiterhin: So ist der E-Commerce Umsatz im letzten Jahr um 11,4% gestiegen. Online-Marktplätze sind dabei mit über 30 Milliarden Euro nach wie vor die größten bzw. umsatzstärksten Vertriebskanäle in Deutschland (Quelle: „Interaktiver Handel in Deutschland (2018)“, Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) ).

Kunden wollen bequem jederzeit von zuhause oder auch von unterwegs schnelle Einkäufe tätigen und schätzen vor allem das riesige und sofort verfügbare Produktangebot auf Marktplätzen. Der Kaufvorgang wird immer weiter vereinfacht und radikal am Kundennutzen ausgerichtet, sodass es für Onlineshopper zunehmend selbstverständlich wird, Waren von verschiedenen Händlern in einem Marktplatzeinkauf zu bündeln.

Aus diesem Grund ist es heutzutage für Onlinehändler häufig nicht mehr ausreichend, die Waren nur über den eigenen Shop zu verkaufen: Selbst Conrad Electronic, einer der umsatzstärksten Onlineshops Deutschlands, verkauft seine Produkte über Marktplätze wie Amazon oder eBay (Quelle: E-Commerce-Markt Deutschland 2018, EHI Retail Institute)

Ein Multi-Channel-Ansatz reduziert Risiken und schafft gleichzeitig mehr Reichweite, Sichtbarkeit, Vertrauen und Umsatz

Die Vorteile einer Multi-Channel-Strategie sind zahlreich: Durch den mehrgleisigen Vertrieb, z.B. im eigenen OXID eShop und auf verschiedenen Marktplätzen, erreichen Händler unterschiedliche Zielgruppen. Ein unternehmenseigener Shop bietet zwar gewisse Freiheiten in Gestaltung und Service, ist in den Möglichkeiten der Neukundengenerierung jedoch vergleichsweise eingeschränkt. Marktplätze hingegen bieten Händlern durch suchmaschinenoptimierte Websites zusätzliche Reichweite, um ihre Waren den bereits bestehenden Kundenkreisen der Plattformen anzubieten. Oft profitieren Händler zudem von der Markenbekanntheit des Marktplatzes: Das vertrauensvolle Umfeld von etablierten Marktplätzen verringert die Zweifel, die Kunden eventuell gegenüber einem unbekannten Händler haben und begünstigt die Kaufbereitschaft.

Das sollten Sie beim Umsetzen einer Multi-Channel-Strategie berücksichtigen

Der Einrichtungsaufwand einer Multi-Channel-Strategie hält sich im Allgemeinen in Grenzen. Zwar gilt es Aufgaben, wie etwa die Anpassung der eigenen Artikel an die marktplatzeigenen Suchalgorithmen zu berücksichtigen, um die Sichtbarkeit der eigenen Artikel zu erhöhen, jedoch ist hier der Aufwand eher gering. Zusätzlich müssen Sie gerade im Bereich der Artikelpräsentation nicht viel Eigenleistung erbringen, da hier die Marktplätze oftmals Standards vorgeben. Mit wenig Aufwand und in nur wenigen Schritten können Sie so Ihre Multi-Channel-Strategie mit Ihrem eigenen Unternehmen verbinden.

  1. Wählen Sie die „richtigen“ Marktplätze aus
    Fokussieren Sie sich nicht nur auf die Big-Player, sondern lernen Sie auch andere Marktplätze kennen. Jeder hat eigene Schwerpunkte – im Sortiment, in den Prozessen sowie in der Zielgruppe. Achten Sie darauf, dass die Kosten transparent sind und ein breiter Händlerservice geboten wird.
  2. Informieren Sie sich über Marktplatzanforderungen
    Jeder Marktplatz hat unterschiedliche Ansprüche und Anforderungen an Kundennutzen, Produktpräsentation bzw. –daten oder Service-Level, die es zu beachten gilt.
  3. Sie müssen wissen, was Ihre Kunden suchen
    Das Thema SEO, wie man es von der klassischen Suchmaschinenoptimierung kennt, spielt mit Amazon SEO oder eBay SEO auch bei den Marktplätzen eine wichtige Rolle, denn Kunden bevorzugen obenstehende Angebote. Sie müssen also für jeden Marktplatz die richtigen Keywords finden und in den Produktdaten, insbesondere im Produkttitel, hinterlegen.
  4. Behalten Sie Ihre Kosten stets im Blick
    Die Sortimentskompetenz ist für den Erfolg von entscheidender Bedeutung. Überprüfen Sie regelmäßig, ob Sie mit Ihren Produkten Geld verdienen. Renner-Penner-Listen geben einen Überblick über Artikel, die sich exzellent oder gar nicht verkaufen. Lagerbestände können so besser verwaltet werden.
  5. Bleiben Sie konkurrenzfähig!
    Als Händler müssen Sie genau wissen, welche Artikel Sie wo zu welchem Preis verkaufen können und dynamisch auf den Markt reagieren. Wettbewerbsanalysen, Preis-/Mengenabgleiche und Repricing-Tools helfen bei der optimalen Preisgestaltung.
  6. Software: Nicht am falschen Ende sparen!
    Um auf allen Kanälen gut performen zu können, ist es wichtig, weiterhin den Überblick über Ihr Geschäft und Ihre Verkaufsaktivitäten zu behalten. Dazu sollten Händler ein E-Commerce ERP als zentrales Steuersystem nutzen, welches Ihre Prozesse und vor allem Bestände plattformübergreifend automatisieren und managen kann.

Autor

Daniel Bleichroth, Senior Produktmanager bei Afterbuy

Daniel Bleichroth ist gelernter Software Entwickler und Senior Produktmanager bei Afterbuy. Die Cloudlösung ermöglicht die automatisierte Produktlistung, Bestandsführung und Kaufabwicklung mit Zahlungsabgleich, Rechnungsdruck, Buchhaltungs- & Versandschnittstellen sowie Kundenkommunikation. Afterbuy ist an alle führenden Marktplätze angebunden und bietet so die zentral gesteuerte Erschließung vieler Verkaufskanäle. Mit dem OXID Afterbuy Connector profitieren OXID-Händler von den Afterbuy Funktionen und können schnell auf Amazon, eBay & Co. verkaufen.

Mein Praktikum bei OXID eSales

(Gastblog: Luisa Herzberg, Praktikantin OXID eSales)

Als ich mich vor ein paar Monaten bei OXID bewarb, hatte ich noch keine Ahnung was mich in dieser Woche alles erwarten würde. Ich wusste nicht, was ich dort machen würde, wie ich arbeiten würde oder mit wem. Trotzdem war ich gespannt und freute mich auf die Praktikumswoche.

Tag eins: Wettbewerber-Recherche

Am ersten Tag war ich schon ziemlich aufgeregt, da ich erst ein Praktikum im vorherigen Jahr gemacht hatte und sich dieses enorm von meiner Praktikumsstelle bei OXID unterschied. Ich kam um 9 Uhr in der Firma an und wurde in das Büro meiner neuen Kollegen gebracht (Sebastian Lauk und Rafael Kilischowski). Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde ich dann durch die Firma geführt und mir wurden alle Mitarbeiter vorgestellt. Besonders gefiel mir der Aufenthaltsraum, da ich die Idee, eine Wii in der Firma zu haben ziemlich witzig fand. Als wir mit der Führung fertig waren bekam ich meinen ersten Arbeitsauftrag: Ich sollte eine Liste alle Wettbewerber von OXID eSales erstellen. Auf diese Liste sollte ich Informationen über die Sozialen Medien und die Websites der Wettbewerber sammeln. Für diese Aufgabe brauchte ich relativ lange, da es eine ziemlich lange Liste war. Jedoch war es cool, auch andere Unternehmen kennenzulernen.

Wii, Darts-Scheibe und mehr im OXID Fit Raum
Wii, Darts-Scheibe und mehr im OXID Fit Raum

Tag zwei: Storytelling

Am zweiten Tag ging es für mich ebenfalls wieder um 9:00 Uhr los. Als ich ins Büro kam, lernte ich eine weitere Mitarbeiterin kennen (Nicole Lipphardt). Sie ging mit mir die Wettbewerber Liste vom vorherigen Tag durch und erklärte mir dazu viel über die einzelnen Unternehmen und den E-Commerce allgemein. Danach sollte ich Arbeitsblätter zum Thema „Storytelling“ in PowerPoint erstellen. Da ich kreative Aufgaben sehr mag, machte mir diese Aufgabe besonders Spaß. Mehr zum Thema Storytelling lest Ihr hier!

Nach der Mittagspause überflog ich noch einen englischen Text von Nicole und untersuchte ihn auf Schreibfehler und Grammatikfehler. Danach zeigte mir Rafael den OXID eSales Demo-Shop, in dem ich selbst experimentieren durfte.

Original Requisite aus einem Tatort mit Richy Müller
Original Requisite aus einem Tatort mit Richy Müller im OXID Office

Tag drei: Was passiert mit meinen Daten?

Am dritten Tag lautete mein nächster Arbeitsauftrag noch weitere PowerPoint-Folien zum Thema „Storytelling“ anzufertigen. Als ich damit fertig war, schaute ich mir ein Video einer Rede von Pierluigi Meloni zum Thema Datenschutz an, welches Nicole mir am vorherigen Tag geschickt hatte. Das Video fand ich echt gut und es brachte mich sehr zum Nachdenken, was eigentlich alles mit meinen Daten gemacht wird.

Nach dem ich das Video angeschaut hatte, wartete schon meine nächste Aufgabe für mich: Ideen für neue Referenzposter zu gestalten, da OXID eSales einige neue Kunden hatte und neue Referenzposter gebraucht wurden. Diese Aufgabe machte mir sehr viel Spaß, da ich Bilder, die zu den Slogans passen sollten, aussuchen durfte.

Tag vier: Social Media Webinar

Am vierten Tag wartete um 11:00 Uhr ein Webinar zum Thema Datenschutz auf mich. Das Thema hatten wir schon öfters in der Schule, deshalb fand ich das Webinar sehr interessant. Als das Webinar zu Ende war, bekam ich schon meine nächste Aufgabe: Ich sollte eine kleine Rezension zu dem Buch „Das Online-Marketing-Cockpit“ anfertigen, beziehungsweise zu allen 8 Phasen, die in dem Buch beschrieben werden. Für diese Aufgabe benötigte ich fast den ganzen Tag, da ich das Buch erstmal zusammenfassen musste und dann in Word eintippen und gestalten musste.

Der letzte Tag: OXID Referenzen

Der fünfte und damit letzte Tag begann damit, dass mein Lehrer im Büro vorbeischaute und mit mir über meine Praktikumswoche redete. Danach sprach er noch mit meinen Vorgesetzten. Im Anschluss sollte ich alle Clippings von OXID aus den letzten zwei Jahren lochen und in einem Ordner sortieren. Als ich damit fertig war, fing ich an mit Nicole neue Referenzposter aufzuhängen. Dabei benutzten wir eine Wasserwaage mit Laser, um möglichst genau alle Bilder auszurichten. Das hat zwar echt lange gedauert, aber danach sah das Office richtig gut aus.

OXID Referenzen im Office
OXID Referenzen im Office

Fazit:

Insgesamt fand ich die Woche bei OXID eSales sehr interessant. Ich durfte in vielen Bereichen mal reinschnuppern und habe die unterschiedlichsten Sachen ausprobiert. Schon allein das Arbeiten im Büro war vor meiner Praktikumswoche komplettes Neuland für mich, geschweige denn E-Commerce. Deshalb bin ich sehr froh mein BoGy-Praktikum bei OXID verbracht zu haben.

Autor

Luisa Herzberg, Praktikantin bei OXID eSales

Luisa Herzberg ist 16 Jahre alt und geht in die 10. Klasse auf das Kepler Gymnasium im Freiburger Rieselfeld. Luisa liebt Tanzen und Zeichnen. Im Rahmen eines einwöchigen BoGy-Praktikums (Berufsorientierung) unterstützte sie das OXID Marketing-Team und schnupperte etwas E-Commerce-Luft.

Personalisierung: Nicht ahnen, wissen wo beim Online-Kunden der Schuh drückt

Teil II: KI-basierte Personalisierung im Onlineshop. Was kann OXID eShop leisten?

Sage und schreibe sechs E-Commerce Events liegen mit Ende des ersten Quartals hinter uns. Nach zahlreichen Gesprächen, Workshops, Vorträgen und Produkt-Demos ist klar: KI-basierte Personalisierung hat dieses Jahr das Potenzial, für Onlinehändler und Kunden gleichermaßen alles zu verändern. Wissen Sie wirklich, was konkret der Kunde in Ihrem Shop sucht? Wenn nicht, finden Sie es heraus. Unsere Lösung hilft Ihnen dabei.

Das Bundle, das OXID eSales gemeinsam mit econda geschnürt hat, sucht seinesgleichen am Markt. Viele Anbieter sprechen zwar über KI, haben aber keine eigene Lösung. Oder sie binden die KI über Schnittstellen erst umständlich an die Shopsoftware an. Bei uns kommt die econda KI direkt in die OXID Umgebung integriert und ist per Mausklick auf Wunsch aktivierbar.

Die KI-basierte Personalisierung kann als Option im OXID eShop hinzugebucht werden und ist sofort verfügbar. Einfacher kann man ein solch komplexes Thema wie künstliche Intelligenz nicht anpacken. Damit bringen wir die Customer Experience im OXID eShop auf das nächste Level; ebenso wie Ihr Onlinebusiness. Über die Herausforderungen hatten wir in Teil I bereits berichtet. Gerne hier nachlesen!

Was ist drin, in der Personalisierungsoption von OXID eShop?

Erstens: Zwei gut vernetzte Welten! econda in OXID eShop fließend integriert

Gerade die saubere Integration in den Shop ist eine der häufigsten Hürden, warum Projekte von vorneherein scheitern. Hier glänzt die Personalisierungsoption, da sie die beiden Welten OXID und econda verbindet und man personalisierte Produktempfehlungen und personalisierten Content einfach in der OXID Welt verarbeiten und einbinden kann.

Zweitens: Ein attraktives econda Paket

• econda Tag Manager
• econda Analytics
• econda Centricity
• econda Click Monitor
• econda Cross Sell
• econda Audience Relationship Platform

Drittens: Die KI-gesteuerte Product Recommendation

Bestehende OXID Recommendation Widgets sind “per Mausklick” mit KI-basierter und personalisierter Produktempfehlung bespielbar. Die KI erkennt nach wenigen Klicks im Shop, was der Kunde sucht, lernt stetig dazu und unterbreitet ihm ein individuelles Angebot.

Viertens: Einfache Erstellung personalisierter Landingpages

Das Ausspielen und das stetige Tuning von relevantem Content für Kunden ist keineswegs trivial. Hier punktet, wer seine Zielgruppen genau kennt und diese mit maßgeschneidertem Content über dedizierte Landingpages anspricht. Das im OXID eShop voll integrierte Visual CMS ist dafür ein unverzichtbares, einfach zu bedienendes Tool für den Händler.

Fünftens: 12 Monate Vorteilsaktion zum attraktiven Fixpreis

Personalisierung ist von außen betrachtet eine Black Box. Der Händler hat keine Garantie, dass er mit dieser auch umgehen kann. “Einsteigerpakete” von bis zu 30.000,- Euro sind am Markt keine Seltenheit. Von der Anbindung an den Shop ist da noch keine Rede. Um die Einstiegshürde so niedrig wie möglich zu halten, gibt es die Personalisierungsoption zum 12monatigen Vorteilspreis von 12.999 Euro (16.990 Euro bis zu 5 Mandanten).

Sechstens: Supportpaket und Remote Workshop zum Produktivstart

Die Personalisierungsoption ist als Paket technologisch darauf ausgelegt, einen einfachen Start in das Thema Personalisierung zu ermöglichen. Das Supportpaket und der Produktivstart-Workshop helfen dabei, häufig gemachte Fehler zu Projektbeginn zu vermeiden und sorgen für eine gute Performance des Shops.

Was passiert für den Kunden im Shop?

Kommt ein Kunde in den Shop, werden z.B. auf der Startseite auf Basis der KI Empfehlungen ausgespielt. Die KI erkennt den Kundenwunsch mit den ersten Klicks nahezu in Echtzeit und steuert den relevanten Content aus. Das zieht sich durch den gesamten Kaufprozess bis hin zur Dankesseite, die nach Kaufabschluss Produkte vorschlägt, die weit über den Ansatz „Das könnte Sie auch interessieren“ hinausgehen. Der Interessent wird mit individuellen Landingpages und entsprechendem Content bedient. Er findet im Shop das Angebot, nachdem er wirklich sucht.

Beispiel: Ein Modeshop, der die Personalisierungsoption einsetzt

Nehmen wir an, unser Fashion Shop preist zahlreiche Produkte verschiedener Marken in den unterschiedlichsten Kategorien an. Von Kleidung und Accessoires über verschiedene Designer bis hin zu diversen Preissegmenten für Frauen oder Männer.

Erster Fall: Eine bereits registrierte Kundin loggt sich ein. Sie ist modebewusst und interessiert sich für das stilvolle, hochpreisige Segment. Der Shop begrüßt sie entsprechend bildgewaltig, preisneutral und emotional. Die Bildgalerie wird von einem wertigen Text begleitet, wobei die Produktempfehlung definitiv im Vordergrund steht.

Personalisierte Landingpage Kundin
Landingpage für modebewusste Kundin

Zweiter Fall: Ein Kunde loggt sich ein, der sehr an sportlichen Produkten interessiert ist. Er steht auf Skater-Mode, ist preisbewusst und sucht bevorzugt nach Schnäppchen. Der Shop begrüßt ihn direkt mit einer attraktiven Rabattaktion. Das Skater-Video holt ihn emotional ab. Er bekommt nur die nötigsten Informationen. Das Kernprodukt steht ganz klar im Fokus.

Personalisierte Landingpage Kunde
Landingpage für preissensiblen Kunden, Skater

Welche Vorteile bietet Ihnen die Personalisierungsoption in OXID eShop

  • Schneller, einfacher Einstieg in KI-basierte Personalisierung und den damit verbundenen Business Erfolg durch Conversion Steigerungen bis zu 25%
  • Personalisierung im Standard von OXID eShop per Mausklick verfügbar
  • Keine separate und zeitaufwändige technische Integration
  • Komfortable Umsetzung
  • Mit einem Klick den Shop umfassend analysieren u.v.m.
  • Alles aus einer Hand: von OXID eSales
  • Preisvorteil für Einsteiger im Vergleich zum econda Originalpaket

Fazit

1 Klick, loslegen, Zeit sparen und Kunden zufriedenstellen. Verpassen Sie nicht Ihr Momentum und nehmen Sie sich des Themas an. Schon dieses Jahr könnten Onlinehändler die Auswirkungen künstlicher Intelligenz im Onlineshop zu spüren bekommen. Sofern sie nicht entsprechend vorbereitet sind in Form von Umsatzeinbußen, weil die Kunden dort kaufen, wo sie individuell bedient werden. Machen Sie sich den Einstieg nicht schwerer, als er sein muss. Erfahren Sie mehr in unserem kostenlosen Whitepaper „IQ-Booster für Ihren E-Commerce“. Damit Sie wissen, wo beim Kunden der Schuh drückt.

Autor

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Team am Stand 2018

Top E-Commerce Niveau auf der INTERNET WORLD EXPO

The commerce experience! So lautet der neue Claim im Logo der INTERNET WORLD EXPO vom 12. und 13. März 2019 in München. Was gibt es dieses Jahr Neues außer dem überarbeiteten Design der Website von Europas größter E-Commerce-Messe? Die Antwort: neue Impulse und die brennenden Themen der Branche! Man versucht auf der IW EXPO nicht, das Rad neu zu erfinden. Die Macher setzen auf das, was die Besucher wirklich interessiert, bauen es kontinuierlich aus und bleiben inhaltlich am Puls der Zeit. Das Konzept funktioniert!

Die INTERNET WORLD EXPO ist so beständig und erfolgreich wie der Onlinehandel selbst. Jährlich steigen die Besucher- und Ausstellerzahlen kontinuierlich an. Im ersten Jahr 2011 kamen 6.000 Besucher. Dieses Jahr erwarten die Organisatoren, die 18.000 Besuchermarke zu knacken. Eine satte Steigerung in 8 Jahren um 187%. Die CEOs und E-Commerce-Entscheider höchst persönlich kommen zu dieser Messe und suchen den Austausch mit Dienstleistern und Herstellern. Jährlich diskutiert die Branche die Trendthemen im digitalen Handel auf den Bühnen und es entstehen neue Formate, rund um die Bedürfnisse der Shopbetreiber und deren Kunden. So gibt es dieses Jahr erstmals die POS connect, wo unter anderem auf der 1.000 qm Erlebniswelt-Fläche, Lösungen und Produkte für die Digitalisierung des stationären Handels vorgestellt werden. Einen Besuch dort werden wir uns nicht entgehen lassen.

Internet World Expo 2019

The Commerce Experience auch am OXID Stand

Auch wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir die INTERNET WORLD für unsere Besucher möglichst attraktiv gestalten können und setzen dieses Jahr optisch auf ein ganz neues Standkonzept. Inhaltlich können wir aus dem vollen schöpfen und dem Thema „the commerce experience“ Leben einhauchen. Wir machen anhand zahlreicher Praxisbeispiele den Realitätscheck und zeigen Ihnen, welche der E-Commerce Trends sich in den letzten Jahren wirklich bewährt haben.

Starkes E-Commerce Partner-Netzwerk

Bei uns am Stand C42 in Halle C6 begrüßen wir die Norisk Group, eine der größten OXID Enterprise Agenturen deutschlandweit. Die Onlineshops von Reisenthel, Tretter, Sporthaus Schuster und Lodenfrey zählen zu den Norisk Referenzen. Ein erfahrenes Team konzipiert, designt und entwickelt Ihre maßgeschneiderte und nachhaltige Lösung. Lassen Sie sich beraten.

Mit von der Partie ist ebenfalls Makaira, die E-Commerce Marketing Suite, deren Herzstück das bewährte Such- und Filter-Modul ist. Seit vielen Jahren erfolgreich am Markt, getestet mit über 8 Millionen Produkten und mehr als 1.500 Mandaten in der OXID Enterprise Edition, hat die Lösung ihre Skalierbarkeit unter Beweis gestellt.

Zu den Kunden von Marmalade zählen z.B. die international agierende Pfeifer-Gruppe, der Onlineshop von Allnatura, oder der Marktführer im Segment Ski- und Ski-Hochtouren, Sport Conrad. In eigener Entwicklung hat Marmalade zahlreiche Module für OXID eShop realisiert, die das Shoppingerlebnis Ihrer Kunden weiter verbessern.

Unser Standpartner Ontraq ist Ihr Partner, wenn Sie einen reinen B2B Onlineshop, B2C Webshop ein Händlerportal oder eine Omnichannel Strategie umsetzen möchten. Die Augsburger haben bereits zahlreiche Web- E-Commerce und ERP-Lösungen für viele Arten von Geschäftsprozessen gemeinsam mit Kunden entwickelt und freuen sich auf Ihren Besuch.

KI-basierte Personalisierung in OXID eShop

Bereits in 2018 wurden auf der INTERNET WORLD ca. 10% Lösungen rund um die Personalisierung vorgestellt. Diese Zahl dürfte dieses Jahr noch signifikant steigen, ist das Thema doch erfolgsentscheidend für den Onlineshop der kommenden Jahre. Wir haben Ende 2018 die neue Personalisierungsoption in OXID eShop gelauncht und sind dabei, die Lösung auf’s nächste Level zu bringen. Weitere spannende Komponenten werden die Shopsoftware in 2019 ergänzen und für OXID Kunden zum Conversion-Treiber machen. Eine Demo dazu gibt es bei uns am Stand C42 in Halle C6. Hier können Sie sich anmelden, um einen der begehrten Plätze in unserem pickepackevollen Zeitplan zu ergattern.

Zur Terminvereinbarung mit dem OXID Team auf der Internet World Expo

Als kleinen Vorgeschmack sollten Sie sich unser Whitepaper „Personalisierung im digitalen Handel“ kostenfrei herunterladen. Hier erfahren Sie, was Sie über die Personalisierung im Onlinehandel wissen müssen.

Personalisierung im digitalen Handel

Wie jedes Jahr laden wir Interessierte, Kunden, Partner und die Community herzlich in unsere größzügige Launch ein, um einen Barista Kaffee zu genießen und mit uns ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bis bald, Ihr Team OXID.

Autor

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.