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Markenbildung bei Klarna

Gastblog: Wie man durch Popkultur mit Verbrauchern in Kontakt kommt

(Von Michaela Baumer, Partner Marketing Manager bei Klarna)

Für Marken ist es wichtiger denn je, die Popkultur zu nutzen, um im Leben der Menschen relevant zu sein. “Cashmere Agency” ist die kultige Lifestyle-Agentur hinter Snoop Dogg und anderen prominenten Influencern. Hier ist ihr Rat, wie man als Marke denken sollte.

Die in Los Angeles ansässige Cashmere Agency arbeitet sowohl für Musik, Mode, Kunst als auch Lifestyle. Sie sind stolz darauf, verstanden zu haben, was in der schwer zu beeindruckenden und die Popkultur beeinflussende Zielgruppe, den Millennials, vor sich geht. Ihr Versprechen ist es, Marken dabei zu helfen, für diese Gruppe interessant und relevant zu werden, was wiederum ihr Geschäft stärkt.

Klarna hat mit Cashmere an der Erstellung der Kampagne „Get Smoooth“ gearbeitet. Nick Adler, Vice President of Business Development der Agentur (und der Social Media Manager von Snoop), erklärt, warum Marken sich mehr darum kümmern müssen, wie sie in der Populärkultur Relevanz erlangen.

Markenbildung von Klarna mal anders
Get smoooth Kampagne von Klarna

„Es ist sehr wichtig, denn Kultur treibt Trends voran und wenn Marken nicht mit der zeitgenössischen Kultur resonieren, sind sie zum Scheitern verurteilt“, erklärt er. „Unternehmen müssen sich mehr denn je auf eine Bewegung oder eine Person, die eine Bewegung beeinflussen kann, ausrichten. Sie müssen für mehr stehen, als Verbrauchern Produkte zu verkaufen.“

Wie gelingt Ihnen das?
„Wir betrachten Trends, Influencer und Communities, die zu den Marken passen, und verwenden andere Taktiken wie Social Media, Experiential und PR, und finden Wege, um direkt mit den Zielgruppen zu sprechen.“

Welchen Einfluss erfahren Marken, die das richtig machen?
„Diese Marken pflegen eine erstaunlich direkte Beziehung zu ihren Verbrauchern, sie schaffen einen konsistenten Dialog und bleiben für ihre Zielgruppe relevant.“

Inwiefern ist die Kampagne von Klarna ein Beispiel dafür?
„Klarnas Kampagne ist ein hervorragendes Beispiel – sie haben eine erstaunliche Welt geschaffen, die wie eine Bewegung aussieht und sich so anfühlt. Durch die Einbindung von Snoop etablierten sie sich als kulturelle Bewegung.“

Was ist falsch an der traditionellen Art der Werbung von Waren und Dienstleistungen?
„Daran ist nichts falsch, es funktioniert einfach nicht für jeden. Die Verbraucher haben inzwischen viel gesehen und haben mehr Verständnis dafür entwickelt, wie Marketing für sie wirkt. Sie wollen eine Beziehung zu ihrer Marke und traditionelles Marketing macht das normalerweise nicht.“

Warum trifft das in der Welt des Online-Handels zu?
„Durch den Online-Handel können immer mehr Nischenunternehmen und Produkte gedeihen. Das Internet hat den Markt massiv geöffnet, und Marken müssen für viele Menschen viele Dinge sein. Deshalb: Je mehr Marken eine Beziehung zu ihrem Publikum aufbauen können, desto besser sind sie.“

Autorin

Michaela Baumer, Partnermanagerin bei Klarna

Michaela Baumer ist Partner Marketing Manager bei Klarna und interessierte Beobachterin innovativer Marketingaktivitäten und Trends im E-Commerce. Die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau konnte die in vielen Jahren gesammelten Erkenntnisse aus der Praxis später an der Hochschule in München und London theoretisch überprüfen. Heute setzt sie globale Kampagnen mit Partnern des schwedischen Payment Anbieters um.

Cairo Shop in Frankfurt

Rekord: Möbel für 96.000 Euro in OXID eShop bestellt

OXID eShop-Betreiber und Designmöbel-Händler Cairo AG wickelt den größten, reinen Online-Shop-Auftrag der Unternehmensgeschichte ab.

Manchmal flattern einem Geschichten auf den Tisch, da muss man zwei mal hinschauen. Diese hier ist so eine. Unser Kunde www.cairo.de meldete sich bei den Kollegen in der Kundenbetreuung und gab an, eine Bestellung im Cairo Shop über Möbel im Wert von 96.876,17 Euro erhalten zu haben.

Die erste Reaktion „Ja klar, und wann wird der Auftrag wieder storniert?“ Auch Cairo dachte bei einem Auftrag in dieser Größenordnung zuerst an Fake. „Gewissheit hatten wir erst, als zwei Tage nach der Bestellung die Vorauskassenzahlung auf unserem Bankkonto einging“, erklärt Gero Furchheim, Vorstand der Cairo AG.

Produkte in den Warenkorb legen, einen Blick auf die Verfügbarkeit werfen und auf den „Bestellen“-Button klicken: Das sind ganz normale Vorgänge im Onlineshop eines Händlers. Ungewöhnlich war dieses Mal bei Cairo allerdings die Anzahl der Möbel und die Größe des Warenkorbs. Mit einem Gesamtwarenwert von knapp 100.000 Euro lieferte das Cairo-Team just den größten Online-Shop-Auftrag in der Unternehmensgeschichte aus. Herzlichen Glückwunsch dazu vom gesamten Team OXID.

Rekordauftrag bei Onlinehändler Cairo AG
Vorbereitung Versand der Rekord-Bestellung im Cairo Shop

Während normale Bestellungen des Unternehmens nach dem Motto „heute bestellt – morgen geliefert“ erfüllt werden, verließ diesmal sechs Tage nach Bestelleingang ein 40-Tonnen-LKW das Firmengelände und lieferte die Möbel mit einer Direktfahrt inklusive Aufbauservice aus. „Die schnelle Warenverfügbarkeit und unkomplizierte Lieferung war für den Kunden entscheidend. Er hatte eine konkrete Vorstellung von dem, was er wollte und fand alle Produkte bei uns vorrätig“, sagt Gero Furchheim.

Der Cairo-Vorstand ist zugleich Präsident des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel (bevh). „Der durchschnittliche Warenkorb einer Online-Bestellung in Deutschland weist nach Studien des E-Commerce-Verbands 110,60 Euro auf“, so Furchheim. „Wir sehen uns bestätigt in unserer Annahme, dass es faktisch keine Grenzen oder Ausschlüsse für Waren gibt, die im Onlinehandel verkauft werden. Mehr als jeder 8. Euro im privaten Konsum wird im E-Commerce ausgegeben – auch im Jahr 2019 mit einem Plus von +10,5 %.“

Wir selbst kennen viele Erfolgsgeschichten und sind zurecht Stolz darauf, dass unsere Kunden und Partner regelmäßig renommierte E-Commere-Auszeichnungen abräumen. Ein Auftrag in dieser Höhe erscheint auch uns redkordverdächtig. Was nicht überrascht ist, dass ein solcher Auftrag rein technisch im OXID eShop keine große Herausforderung darstellt. Viel wichtiger ist für uns, dass der Kunde dem Händler und der Plattform vertraut, um solche Summen online auszugeben. Dass er sich so gut in einem Shop zurechtfindet, weiß, was er braucht und diverse Artikel in einer solchen Größenordnung sinnvoll kombinieren kann. Das ist für uns als Hersteller eine richtig gute Nachricht. Gerade weil wir bei der Weiterentwicklung unserer Plattform auf den Aspekt Customer Experience im Shop besonders viel Wert legen.

Shopping in 3D bei Cairo in Frankfurt
Eingang in den 3D Möbel Shop von Cairo in Frankfurt

Moderne Webshops bieten Beratung, Erlebnisse und Geschichten. Dies setzt OXID eSales seit 9 Jahren gemeinsam mit der Cairo AG um. So ist bei Cairo über 3d.cairo.de ein virtueller Besuch im realen Designstore möglich, bei dem Produkte aus dem fotografischen 3D-Modell des Ladengeschäfts direkt in den Warenkorb gelegt werden können. Und das in Frankfurt, Nürnberg, München und Groß-Umstadt. Inspirationen zu Neuheiten und Möbelklassikern gibt die Cairo AG auch über einen gedruckten Designkatalog, den Kunden und Interessenten regelmäßig zugeschickt bekommen.

Eine wirklich schöne Erfolgsgeschichte. Wenn Sie uns Ihre ebenfalls mitteilen möchten, schreiben Sie an [email protected].

Mehr Infos: Pressemeldung und Blog der Cairo AG.

Autor:

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Afterbuy Marktplatz Integration

Gastblog: Was bringt eine Multi-Channel Strategie?

(von Daniel Bleichroth, Senior Produktmanager bei Afterbuy)

Der deutsche Onlinehandel wächst weiterhin: So ist der E-Commerce Umsatz im letzten Jahr um 11,4% gestiegen. Online-Marktplätze sind dabei mit über 30 Milliarden Euro nach wie vor die größten bzw. umsatzstärksten Vertriebskanäle in Deutschland (Quelle: „Interaktiver Handel in Deutschland (2018)“, Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) ).

Kunden wollen bequem jederzeit von zuhause oder auch von unterwegs schnelle Einkäufe tätigen und schätzen vor allem das riesige und sofort verfügbare Produktangebot auf Marktplätzen. Der Kaufvorgang wird immer weiter vereinfacht und radikal am Kundennutzen ausgerichtet, sodass es für Onlineshopper zunehmend selbstverständlich wird, Waren von verschiedenen Händlern in einem Marktplatzeinkauf zu bündeln.

Aus diesem Grund ist es heutzutage für Onlinehändler häufig nicht mehr ausreichend, die Waren nur über den eigenen Shop zu verkaufen: Selbst Conrad Electronic, einer der umsatzstärksten Onlineshops Deutschlands, verkauft seine Produkte über Marktplätze wie Amazon oder eBay (Quelle: E-Commerce-Markt Deutschland 2018, EHI Retail Institute)

Ein Multi-Channel-Ansatz reduziert Risiken und schafft gleichzeitig mehr Reichweite, Sichtbarkeit, Vertrauen und Umsatz

Die Vorteile einer Multi-Channel-Strategie sind zahlreich: Durch den mehrgleisigen Vertrieb, z.B. im eigenen OXID eShop und auf verschiedenen Marktplätzen, erreichen Händler unterschiedliche Zielgruppen. Ein unternehmenseigener Shop bietet zwar gewisse Freiheiten in Gestaltung und Service, ist in den Möglichkeiten der Neukundengenerierung jedoch vergleichsweise eingeschränkt. Marktplätze hingegen bieten Händlern durch suchmaschinenoptimierte Websites zusätzliche Reichweite, um ihre Waren den bereits bestehenden Kundenkreisen der Plattformen anzubieten. Oft profitieren Händler zudem von der Markenbekanntheit des Marktplatzes: Das vertrauensvolle Umfeld von etablierten Marktplätzen verringert die Zweifel, die Kunden eventuell gegenüber einem unbekannten Händler haben und begünstigt die Kaufbereitschaft.

Das sollten Sie beim Umsetzen einer Multi-Channel-Strategie berücksichtigen

Der Einrichtungsaufwand einer Multi-Channel-Strategie hält sich im Allgemeinen in Grenzen. Zwar gilt es Aufgaben, wie etwa die Anpassung der eigenen Artikel an die marktplatzeigenen Suchalgorithmen zu berücksichtigen, um die Sichtbarkeit der eigenen Artikel zu erhöhen, jedoch ist hier der Aufwand eher gering. Zusätzlich müssen Sie gerade im Bereich der Artikelpräsentation nicht viel Eigenleistung erbringen, da hier die Marktplätze oftmals Standards vorgeben. Mit wenig Aufwand und in nur wenigen Schritten können Sie so Ihre Multi-Channel-Strategie mit Ihrem eigenen Unternehmen verbinden.

  1. Wählen Sie die „richtigen“ Marktplätze aus
    Fokussieren Sie sich nicht nur auf die Big-Player, sondern lernen Sie auch andere Marktplätze kennen. Jeder hat eigene Schwerpunkte – im Sortiment, in den Prozessen sowie in der Zielgruppe. Achten Sie darauf, dass die Kosten transparent sind und ein breiter Händlerservice geboten wird.
  2. Informieren Sie sich über Marktplatzanforderungen
    Jeder Marktplatz hat unterschiedliche Ansprüche und Anforderungen an Kundennutzen, Produktpräsentation bzw. –daten oder Service-Level, die es zu beachten gilt.
  3. Sie müssen wissen, was Ihre Kunden suchen
    Das Thema SEO, wie man es von der klassischen Suchmaschinenoptimierung kennt, spielt mit Amazon SEO oder eBay SEO auch bei den Marktplätzen eine wichtige Rolle, denn Kunden bevorzugen obenstehende Angebote. Sie müssen also für jeden Marktplatz die richtigen Keywords finden und in den Produktdaten, insbesondere im Produkttitel, hinterlegen.
  4. Behalten Sie Ihre Kosten stets im Blick
    Die Sortimentskompetenz ist für den Erfolg von entscheidender Bedeutung. Überprüfen Sie regelmäßig, ob Sie mit Ihren Produkten Geld verdienen. Renner-Penner-Listen geben einen Überblick über Artikel, die sich exzellent oder gar nicht verkaufen. Lagerbestände können so besser verwaltet werden.
  5. Bleiben Sie konkurrenzfähig!
    Als Händler müssen Sie genau wissen, welche Artikel Sie wo zu welchem Preis verkaufen können und dynamisch auf den Markt reagieren. Wettbewerbsanalysen, Preis-/Mengenabgleiche und Repricing-Tools helfen bei der optimalen Preisgestaltung.
  6. Software: Nicht am falschen Ende sparen!
    Um auf allen Kanälen gut performen zu können, ist es wichtig, weiterhin den Überblick über Ihr Geschäft und Ihre Verkaufsaktivitäten zu behalten. Dazu sollten Händler ein E-Commerce ERP als zentrales Steuersystem nutzen, welches Ihre Prozesse und vor allem Bestände plattformübergreifend automatisieren und managen kann.

Autor

Daniel Bleichroth, Senior Produktmanager bei Afterbuy

Daniel Bleichroth ist gelernter Software Entwickler und Senior Produktmanager bei Afterbuy. Die Cloudlösung ermöglicht die automatisierte Produktlistung, Bestandsführung und Kaufabwicklung mit Zahlungsabgleich, Rechnungsdruck, Buchhaltungs- & Versandschnittstellen sowie Kundenkommunikation. Afterbuy ist an alle führenden Marktplätze angebunden und bietet so die zentral gesteuerte Erschließung vieler Verkaufskanäle. Mit dem OXID Afterbuy Connector profitieren OXID-Händler von den Afterbuy Funktionen und können schnell auf Amazon, eBay & Co. verkaufen.

Mein Praktikum bei OXID eSales

(Gastblog: Luisa Herzberg, Praktikantin OXID eSales)

Als ich mich vor ein paar Monaten bei OXID bewarb, hatte ich noch keine Ahnung was mich in dieser Woche alles erwarten würde. Ich wusste nicht, was ich dort machen würde, wie ich arbeiten würde oder mit wem. Trotzdem war ich gespannt und freute mich auf die Praktikumswoche.

Tag eins: Wettbewerber-Recherche

Am ersten Tag war ich schon ziemlich aufgeregt, da ich erst ein Praktikum im vorherigen Jahr gemacht hatte und sich dieses enorm von meiner Praktikumsstelle bei OXID unterschied. Ich kam um 9 Uhr in der Firma an und wurde in das Büro meiner neuen Kollegen gebracht (Sebastian Lauk und Rafael Kilischowski). Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde ich dann durch die Firma geführt und mir wurden alle Mitarbeiter vorgestellt. Besonders gefiel mir der Aufenthaltsraum, da ich die Idee, eine Wii in der Firma zu haben ziemlich witzig fand. Als wir mit der Führung fertig waren bekam ich meinen ersten Arbeitsauftrag: Ich sollte eine Liste alle Wettbewerber von OXID eSales erstellen. Auf diese Liste sollte ich Informationen über die Sozialen Medien und die Websites der Wettbewerber sammeln. Für diese Aufgabe brauchte ich relativ lange, da es eine ziemlich lange Liste war. Jedoch war es cool, auch andere Unternehmen kennenzulernen.

Wii, Darts-Scheibe und mehr im OXID Fit Raum
Wii, Darts-Scheibe und mehr im OXID Fit Raum

Tag zwei: Storytelling

Am zweiten Tag ging es für mich ebenfalls wieder um 9:00 Uhr los. Als ich ins Büro kam, lernte ich eine weitere Mitarbeiterin kennen (Nicole Lipphardt). Sie ging mit mir die Wettbewerber Liste vom vorherigen Tag durch und erklärte mir dazu viel über die einzelnen Unternehmen und den E-Commerce allgemein. Danach sollte ich Arbeitsblätter zum Thema „Storytelling“ in PowerPoint erstellen. Da ich kreative Aufgaben sehr mag, machte mir diese Aufgabe besonders Spaß. Mehr zum Thema Storytelling lest Ihr hier!

Nach der Mittagspause überflog ich noch einen englischen Text von Nicole und untersuchte ihn auf Schreibfehler und Grammatikfehler. Danach zeigte mir Rafael den OXID eSales Demo-Shop, in dem ich selbst experimentieren durfte.

Original Requisite aus einem Tatort mit Richy Müller
Original Requisite aus einem Tatort mit Richy Müller im OXID Office

Tag drei: Was passiert mit meinen Daten?

Am dritten Tag lautete mein nächster Arbeitsauftrag noch weitere PowerPoint-Folien zum Thema „Storytelling“ anzufertigen. Als ich damit fertig war, schaute ich mir ein Video einer Rede von Pierluigi Meloni zum Thema Datenschutz an, welches Nicole mir am vorherigen Tag geschickt hatte. Das Video fand ich echt gut und es brachte mich sehr zum Nachdenken, was eigentlich alles mit meinen Daten gemacht wird.

Nach dem ich das Video angeschaut hatte, wartete schon meine nächste Aufgabe für mich: Ideen für neue Referenzposter zu gestalten, da OXID eSales einige neue Kunden hatte und neue Referenzposter gebraucht wurden. Diese Aufgabe machte mir sehr viel Spaß, da ich Bilder, die zu den Slogans passen sollten, aussuchen durfte.

Tag vier: Social Media Webinar

Am vierten Tag wartete um 11:00 Uhr ein Webinar zum Thema Datenschutz auf mich. Das Thema hatten wir schon öfters in der Schule, deshalb fand ich das Webinar sehr interessant. Als das Webinar zu Ende war, bekam ich schon meine nächste Aufgabe: Ich sollte eine kleine Rezension zu dem Buch „Das Online-Marketing-Cockpit“ anfertigen, beziehungsweise zu allen 8 Phasen, die in dem Buch beschrieben werden. Für diese Aufgabe benötigte ich fast den ganzen Tag, da ich das Buch erstmal zusammenfassen musste und dann in Word eintippen und gestalten musste.

Der letzte Tag: OXID Referenzen

Der fünfte und damit letzte Tag begann damit, dass mein Lehrer im Büro vorbeischaute und mit mir über meine Praktikumswoche redete. Danach sprach er noch mit meinen Vorgesetzten. Im Anschluss sollte ich alle Clippings von OXID aus den letzten zwei Jahren lochen und in einem Ordner sortieren. Als ich damit fertig war, fing ich an mit Nicole neue Referenzposter aufzuhängen. Dabei benutzten wir eine Wasserwaage mit Laser, um möglichst genau alle Bilder auszurichten. Das hat zwar echt lange gedauert, aber danach sah das Office richtig gut aus.

OXID Referenzen im Office
OXID Referenzen im Office

Fazit:

Insgesamt fand ich die Woche bei OXID eSales sehr interessant. Ich durfte in vielen Bereichen mal reinschnuppern und habe die unterschiedlichsten Sachen ausprobiert. Schon allein das Arbeiten im Büro war vor meiner Praktikumswoche komplettes Neuland für mich, geschweige denn E-Commerce. Deshalb bin ich sehr froh mein BoGy-Praktikum bei OXID verbracht zu haben.

Autor

Luisa Herzberg, Praktikantin bei OXID eSales

Luisa Herzberg ist 16 Jahre alt und geht in die 10. Klasse auf das Kepler Gymnasium im Freiburger Rieselfeld. Luisa liebt Tanzen und Zeichnen. Im Rahmen eines einwöchigen BoGy-Praktikums (Berufsorientierung) unterstützte sie das OXID Marketing-Team und schnupperte etwas E-Commerce-Luft.

Personalisierung: Nicht ahnen, wissen wo beim Online-Kunden der Schuh drückt

Teil II: KI-basierte Personalisierung im Onlineshop. Was kann OXID eShop leisten?

Sage und schreibe sechs E-Commerce Events liegen mit Ende des ersten Quartals hinter uns. Nach zahlreichen Gesprächen, Workshops, Vorträgen und Produkt-Demos ist klar: KI-basierte Personalisierung hat dieses Jahr das Potenzial, für Onlinehändler und Kunden gleichermaßen alles zu verändern. Wissen Sie wirklich, was konkret der Kunde in Ihrem Shop sucht? Wenn nicht, finden Sie es heraus. Unsere Lösung hilft Ihnen dabei.

Das Bundle, das OXID eSales gemeinsam mit econda geschnürt hat, sucht seinesgleichen am Markt. Viele Anbieter sprechen zwar über KI, haben aber keine eigene Lösung. Oder sie binden die KI über Schnittstellen erst umständlich an die Shopsoftware an. Bei uns kommt die econda KI direkt in die OXID Umgebung integriert und ist per Mausklick auf Wunsch aktivierbar.

Die KI-basierte Personalisierung kann als Option im OXID eShop hinzugebucht werden und ist sofort verfügbar. Einfacher kann man ein solch komplexes Thema wie künstliche Intelligenz nicht anpacken. Damit bringen wir die Customer Experience im OXID eShop auf das nächste Level; ebenso wie Ihr Onlinebusiness. Über die Herausforderungen hatten wir in Teil I bereits berichtet. Gerne hier nachlesen!

Was ist drin, in der Personalisierungsoption von OXID eShop?

Erstens: Zwei gut vernetzte Welten! econda in OXID eShop fließend integriert

Gerade die saubere Integration in den Shop ist eine der häufigsten Hürden, warum Projekte von vorneherein scheitern. Hier glänzt die Personalisierungsoption, da sie die beiden Welten OXID und econda verbindet und man personalisierte Produktempfehlungen und personalisierten Content einfach in der OXID Welt verarbeiten und einbinden kann.

Zweitens: Ein attraktives econda Paket

• econda Tag Manager
• econda Analytics
• econda Centricity
• econda Click Monitor
• econda Cross Sell
• econda Audience Relationship Platform

Drittens: Die KI-gesteuerte Product Recommendation

Bestehende OXID Recommendation Widgets sind “per Mausklick” mit KI-basierter und personalisierter Produktempfehlung bespielbar. Die KI erkennt nach wenigen Klicks im Shop, was der Kunde sucht, lernt stetig dazu und unterbreitet ihm ein individuelles Angebot.

Viertens: Einfache Erstellung personalisierter Landingpages

Das Ausspielen und das stetige Tuning von relevantem Content für Kunden ist keineswegs trivial. Hier punktet, wer seine Zielgruppen genau kennt und diese mit maßgeschneidertem Content über dedizierte Landingpages anspricht. Das im OXID eShop voll integrierte Visual CMS ist dafür ein unverzichtbares, einfach zu bedienendes Tool für den Händler.

Fünftens: 12 Monate Vorteilsaktion zum attraktiven Fixpreis

Personalisierung ist von außen betrachtet eine Black Box. Der Händler hat keine Garantie, dass er mit dieser auch umgehen kann. “Einsteigerpakete” von bis zu 30.000,- Euro sind am Markt keine Seltenheit. Von der Anbindung an den Shop ist da noch keine Rede. Um die Einstiegshürde so niedrig wie möglich zu halten, gibt es die Personalisierungsoption zum 12monatigen Vorteilspreis von 12.999 Euro (16.990 Euro bis zu 5 Mandanten).

Sechstens: Supportpaket und Remote Workshop zum Produktivstart

Die Personalisierungsoption ist als Paket technologisch darauf ausgelegt, einen einfachen Start in das Thema Personalisierung zu ermöglichen. Das Supportpaket und der Produktivstart-Workshop helfen dabei, häufig gemachte Fehler zu Projektbeginn zu vermeiden und sorgen für eine gute Performance des Shops.

Was passiert für den Kunden im Shop?

Kommt ein Kunde in den Shop, werden z.B. auf der Startseite auf Basis der KI Empfehlungen ausgespielt. Die KI erkennt den Kundenwunsch mit den ersten Klicks nahezu in Echtzeit und steuert den relevanten Content aus. Das zieht sich durch den gesamten Kaufprozess bis hin zur Dankesseite, die nach Kaufabschluss Produkte vorschlägt, die weit über den Ansatz „Das könnte Sie auch interessieren“ hinausgehen. Der Interessent wird mit individuellen Landingpages und entsprechendem Content bedient. Er findet im Shop das Angebot, nachdem er wirklich sucht.

Beispiel: Ein Modeshop, der die Personalisierungsoption einsetzt

Nehmen wir an, unser Fashion Shop preist zahlreiche Produkte verschiedener Marken in den unterschiedlichsten Kategorien an. Von Kleidung und Accessoires über verschiedene Designer bis hin zu diversen Preissegmenten für Frauen oder Männer.

Erster Fall: Eine bereits registrierte Kundin loggt sich ein. Sie ist modebewusst und interessiert sich für das stilvolle, hochpreisige Segment. Der Shop begrüßt sie entsprechend bildgewaltig, preisneutral und emotional. Die Bildgalerie wird von einem wertigen Text begleitet, wobei die Produktempfehlung definitiv im Vordergrund steht.

Personalisierte Landingpage Kundin
Landingpage für modebewusste Kundin

Zweiter Fall: Ein Kunde loggt sich ein, der sehr an sportlichen Produkten interessiert ist. Er steht auf Skater-Mode, ist preisbewusst und sucht bevorzugt nach Schnäppchen. Der Shop begrüßt ihn direkt mit einer attraktiven Rabattaktion. Das Skater-Video holt ihn emotional ab. Er bekommt nur die nötigsten Informationen. Das Kernprodukt steht ganz klar im Fokus.

Personalisierte Landingpage Kunde
Landingpage für preissensiblen Kunden, Skater

Welche Vorteile bietet Ihnen die Personalisierungsoption in OXID eShop

  • Schneller, einfacher Einstieg in KI-basierte Personalisierung und den damit verbundenen Business Erfolg durch Conversion Steigerungen bis zu 25%
  • Personalisierung im Standard von OXID eShop per Mausklick verfügbar
  • Keine separate und zeitaufwändige technische Integration
  • Komfortable Umsetzung
  • Mit einem Klick den Shop umfassend analysieren u.v.m.
  • Alles aus einer Hand: von OXID eSales
  • Preisvorteil für Einsteiger im Vergleich zum econda Originalpaket

Fazit

1 Klick, loslegen, Zeit sparen und Kunden zufriedenstellen. Verpassen Sie nicht Ihr Momentum und nehmen Sie sich des Themas an. Schon dieses Jahr könnten Onlinehändler die Auswirkungen künstlicher Intelligenz im Onlineshop zu spüren bekommen. Sofern sie nicht entsprechend vorbereitet sind in Form von Umsatzeinbußen, weil die Kunden dort kaufen, wo sie individuell bedient werden. Machen Sie sich den Einstieg nicht schwerer, als er sein muss. Erfahren Sie mehr in unserem kostenlosen Whitepaper „IQ-Booster für Ihren E-Commerce“. Damit Sie wissen, wo beim Kunden der Schuh drückt.

Autor

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Team am Stand 2018

Top E-Commerce Niveau auf der INTERNET WORLD EXPO

The commerce experience! So lautet der neue Claim im Logo der INTERNET WORLD EXPO vom 12. und 13. März 2019 in München. Was gibt es dieses Jahr Neues außer dem überarbeiteten Design der Website von Europas größter E-Commerce-Messe? Die Antwort: neue Impulse und die brennenden Themen der Branche! Man versucht auf der IW EXPO nicht, das Rad neu zu erfinden. Die Macher setzen auf das, was die Besucher wirklich interessiert, bauen es kontinuierlich aus und bleiben inhaltlich am Puls der Zeit. Das Konzept funktioniert!

Die INTERNET WORLD EXPO ist so beständig und erfolgreich wie der Onlinehandel selbst. Jährlich steigen die Besucher- und Ausstellerzahlen kontinuierlich an. Im ersten Jahr 2011 kamen 6.000 Besucher. Dieses Jahr erwarten die Organisatoren, die 18.000 Besuchermarke zu knacken. Eine satte Steigerung in 8 Jahren um 187%. Die CEOs und E-Commerce-Entscheider höchst persönlich kommen zu dieser Messe und suchen den Austausch mit Dienstleistern und Herstellern. Jährlich diskutiert die Branche die Trendthemen im digitalen Handel auf den Bühnen und es entstehen neue Formate, rund um die Bedürfnisse der Shopbetreiber und deren Kunden. So gibt es dieses Jahr erstmals die POS connect, wo unter anderem auf der 1.000 qm Erlebniswelt-Fläche, Lösungen und Produkte für die Digitalisierung des stationären Handels vorgestellt werden. Einen Besuch dort werden wir uns nicht entgehen lassen.

Internet World Expo 2019

The Commerce Experience auch am OXID Stand

Auch wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir die INTERNET WORLD für unsere Besucher möglichst attraktiv gestalten können und setzen dieses Jahr optisch auf ein ganz neues Standkonzept. Inhaltlich können wir aus dem vollen schöpfen und dem Thema „the commerce experience“ Leben einhauchen. Wir machen anhand zahlreicher Praxisbeispiele den Realitätscheck und zeigen Ihnen, welche der E-Commerce Trends sich in den letzten Jahren wirklich bewährt haben.

Starkes E-Commerce Partner-Netzwerk

Bei uns am Stand C42 in Halle C6 begrüßen wir die Norisk Group, eine der größten OXID Enterprise Agenturen deutschlandweit. Die Onlineshops von Reisenthel, Tretter, Sporthaus Schuster und Lodenfrey zählen zu den Norisk Referenzen. Ein erfahrenes Team konzipiert, designt und entwickelt Ihre maßgeschneiderte und nachhaltige Lösung. Lassen Sie sich beraten.

Mit von der Partie ist ebenfalls Makaira, die E-Commerce Marketing Suite, deren Herzstück das bewährte Such- und Filter-Modul ist. Seit vielen Jahren erfolgreich am Markt, getestet mit über 8 Millionen Produkten und mehr als 1.500 Mandaten in der OXID Enterprise Edition, hat die Lösung ihre Skalierbarkeit unter Beweis gestellt.

Zu den Kunden von Marmalade zählen z.B. die international agierende Pfeifer-Gruppe, der Onlineshop von Allnatura, oder der Marktführer im Segment Ski- und Ski-Hochtouren, Sport Conrad. In eigener Entwicklung hat Marmalade zahlreiche Module für OXID eShop realisiert, die das Shoppingerlebnis Ihrer Kunden weiter verbessern.

Unser Standpartner Ontraq ist Ihr Partner, wenn Sie einen reinen B2B Onlineshop, B2C Webshop ein Händlerportal oder eine Omnichannel Strategie umsetzen möchten. Die Augsburger haben bereits zahlreiche Web- E-Commerce und ERP-Lösungen für viele Arten von Geschäftsprozessen gemeinsam mit Kunden entwickelt und freuen sich auf Ihren Besuch.

KI-basierte Personalisierung in OXID eShop

Bereits in 2018 wurden auf der INTERNET WORLD ca. 10% Lösungen rund um die Personalisierung vorgestellt. Diese Zahl dürfte dieses Jahr noch signifikant steigen, ist das Thema doch erfolgsentscheidend für den Onlineshop der kommenden Jahre. Wir haben Ende 2018 die neue Personalisierungsoption in OXID eShop gelauncht und sind dabei, die Lösung auf’s nächste Level zu bringen. Weitere spannende Komponenten werden die Shopsoftware in 2019 ergänzen und für OXID Kunden zum Conversion-Treiber machen. Eine Demo dazu gibt es bei uns am Stand C42 in Halle C6. Hier können Sie sich anmelden, um einen der begehrten Plätze in unserem pickepackevollen Zeitplan zu ergattern.

Zur Terminvereinbarung mit dem OXID Team auf der Internet World Expo

Als kleinen Vorgeschmack sollten Sie sich unser Whitepaper „Personalisierung im digitalen Handel“ kostenfrei herunterladen. Hier erfahren Sie, was Sie über die Personalisierung im Onlinehandel wissen müssen.

Personalisierung im digitalen Handel

Wie jedes Jahr laden wir Interessierte, Kunden, Partner und die Community herzlich in unsere größzügige Launch ein, um einen Barista Kaffee zu genießen und mit uns ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bis bald, Ihr Team OXID.

Autor

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Verpackungsmüll entsteht bei Warenversand

Gastblog: Verpackungsgesetz! 3 Tipps, die Ihnen das Leben leichter machen

Nachhaltigkeit ist in aller Munde und der Druck, zu handeln, wächst spürbar. Von To-go- und Convenience-Produkten bis zum boomenden Onlinehandel: Gesellschaftliche Bedingungen unserer Zeit haben für die Herausbildung eines enormen Verpackungseinsatzes gesorgt, dessen Auswirkungen wir mehr und mehr spüren.

Das am 1. Januar 2019 in Deutschland in Kraft getretene Verpackungsgesetz will hier Abhilfe schaffen, indem es die Recyclingquoten für Verpackungsabfälle signifikant erhöht und all jene in die Pflicht nimmt, die die Verpackungen erst in Umlauf bringen: Hersteller, (Online-)Händler, Importeure. Sie müssen sich an den Kosten für die Sammlung, Sortierung und das Recycling der Verpackungsabfälle per „Lizenzentgelt“ an einem dualen System beteiligen und ihr Unternehmen bei der neu geschaffenen Zentralen Stelle Verpackungsregister registrieren. Wer dem nicht nachkommt, muss mit hohen Geldbußen bis zu 200.000 EUR und Verkaufsverboten rechnen.

Der Onlineversand produziert Verpackungsabfälle
Der boomende Onlinehandel produziert vermehrt Verpackungsabfälle.

So weit, so gut. Doch wie wird der Umgang mit dem Gesetz praktischer? Wo lässt sich sparen? Mit diesen 3 Tipps blicken Sie den kommenden Jahren hinsichtlich des VerpackG entspannt entgegen:

1. Dokumentieren Sie Ihre Mengen

Das Thema Mengenmeldung sorgt wiederholt für Stirnrunzeln. Denn sowohl die Zentrale Stelle wie auch die dualen Systeme fragen Sie als Lizenzierungspflichtigen stets nach der Kilogrammangabe der von Ihnen verwendeten Verpackungen, jeweils aufgeteilt nach den einzelnen Verpackungsmaterialien. Insofern ist es sinnvoll, diese Daten künftig über das Jahr hinweg verlässlich nachzuhalten, um sie schnell parat zu haben und das jährliche Meldeprozedere möglichst zeiteffizient zu gestalten.

Eine Möglichkeit stellt hier der Verpackungshändler als Anlaufstelle dar, denn einige der Lieferanten übermitteln Ihnen diese Zahlen zusammen mit der Bestellung gleich mit oder halten diese im jeweiligen Kundenkonto nach.

Ist dies nicht der Fall, bietet es sich an, die üblicherweise verwendeten Verpackungen sowie das zugehörige Pack- und Polstermaterial einmal zu verwiegen, die Werte zu notieren und dann anhand der zum Einsatz gekommenen Stückzahlen hochzurechnen. Diesen Schritt erleichtert Ihnen übrigens auch die vom Dualen System Interseroh entwickelte Lizenzero-Berechnungshilfe: Hier müssen bloß die Stückzahlen eingetragen werden, den Rest übernimmt das Tool und kalkuliert die Angaben in Kilogrammwerte um.

Händler können Verpackungsmengen unterjährig anpassen um hohe Nachzahlungen zu vermeiden
Händler können Verpackungsmengen unterjährig anpassen, um hohe Nachzahlungen zu vermeiden.

2. Nutzen Sie die Möglichkeit unterjähriger Mengenanpassungen

Es gilt: Vor Jahresbeginn bzw. unverzüglich im Rahmen der Geschäftsaufnahme muss jeder vom Verpackungsgesetz betroffene Händler seine Verpackungsmengen für das gesamte folgende Kalenderjahr melden. Hier stellt sich durchaus berechtigt die Frage der praktischen Umsetzung – angesichts nicht vorhersehbarer Schwankungen, die über das Jahr auftreten können.

Tatsächlich ist es so: Die initiale Mengenmeldung stellt bloß eine Vorausschätzung der Mengen dar. Diese sollte sich möglichst an Realwerten orientieren, wie z. B. den Verkaufszahlen des vorherigen Geschäftsjahres. Zu Beginn des Folgejahres ist dann ohnehin noch einmal der Wert der tatsächlich über das Jahr in Verkehr gebrachten Mengen als Jahresabschluss-Mengenmeldung an das duale System und die Zentrale Stelle zu kommunizieren.

Eine Orientierung an fundierten Werten für Ihre Initialmeldung ist insofern auch für Sie sinnvoll, da auf diese Weise zumindest allzu hohen Nachmeldungen (und -zahlungen) vorgebeugt werden kann. Sollte sich das Geschäft dennoch deutlich besser als erwartet entwickeln, können Händler unterjährige Mengenmeldungen über ihr duales System vornehmen, um exponentiell hohe Nachzahlungen am Jahresende zu vermeiden. So können die Mengen über das Jahr verteilt stets den aktuellen Verkaufszahlen angepasst werden.

3. Langfristig: Optimieren Sie Ihre Verpackungen

Studien und Umfragen belegen, dass Endverbraucher vermehrt nach einer Reduzierung der Verpackungsabfälle verlangen. Dieses Ziel unterstützt auch das Verpackungsgesetz, das mit der erheblichen Steigerung der Recyclingquoten und der Förderung recyclingfreundlicher Verpackungen zu einem bewussteren Einsatz von Verpackungen animieren will.

Mit dem Angehen der folgenden Maßnahmen können Inverkehrbringer ihre Verpackungen nicht nur in Sachen Recyclingfähigkeit optimieren, sondern auch bei ihrem Lizenzentgelt sparen. Denn das richtet sich schließlich primär nach den zum Einsatz kommenden Mengen und Materialien:

  • Reduzierung der Verpackungsmengen und -größen auf den ursprünglichen Zweck des Produktschutzes
  • Effizienter Einsatz von Füll- und Polstermaterialien sowie Packhilfsmitteln
  • Zusammenfassung einzelner Sendungen statt des Versands vieler einzelner Pakete
  • Förderung des Einsatzes von Mehrwegverpackungen
  • Wenn Verwendung von Einwegverpackungen, dann sollten diese möglichst recyclingfreundlich sein und (mitunter) aus Recyclaten (= Recyclingkunststoffen) bestehen
  • Verzicht auf Materialverbunde, denn der Verbraucher kann diese oftmals nicht fachgerecht entsorgen

Nebenbei sind nachhaltige Verpackungen eine wirksame Marketingbotschaft, insbesondere angesichts des wachsenden Nachhaltigkeitsbewusstseins der Öffentlichkeit.

Autor:

Uda J. Schlößer, Content Marketing Manager Interseroh

Ida Schlößer ist für den Umweltdienstleister Interseroh tätig und betreut hier das Contentmarketing rund um das Verpackungsgesetz. Als bundesweit festgestelltes duales System im Sinne von § 18 VerpackG erfüllt Interseroh die Maßgaben der Zentralen Stelle Verpackungsregister und des VerpackG und bietet verpflichteten Händlern einen zeit- und kosteneffizienten Lizenzierungsservice an.

Work-Life-Balance ist Programm! Recap „Net & Work“ 2019

Bereits zum zweiten Mal luden der Händlerbund und Michael Atug zum E-Commerce Networking nach Frankfurt/Main, zur NET & WORK 2019. Wir waren vor Ort und konnten uns ein eigenes Bild vom Event machen, das versprach mit Promi-Faktor an einem Samstag, E-Commerce-Know-how einer breiten Teilnehmerschaft zugänglich zu machen.

Work-Life-Balance als Leitthema

1.400 Besucher zog es am vergangenen Samstag, 16. Februar, ins The Squaire nach Frankfurt. Der >>Händlerbund und der >>E-Commerce Rockstar.de Michael Atug organisierten gemeinsam ein Branchen-Happening, das sich mit gut 60 Fachvorträgen mit vielen Expertenevents messen kann. Dennoch stellten sie etwas anderes in den Vordergrund: die Balance. Denn digital gut arbeiten (handeln) und gut leben – das gelingt nur als ausgewogene Kombination, so der Tenor.

Entertainment auf der Bühne

Mit dem deutschen Entertainer >>Oliver Pocher hatte sich die Veranstalter einen bekannten Namen und eine spitze Zunge für die Keynote gesichert. Schon im Vorfeld gab dieses kurze Video einen Vorgeschmack und wurde über die sozialen Netze breit geteilt. Einschätzung nach der Keynote? Versprechen eingelöst! 🙂

Breite Vielfalt – in Format und Inhalt

Im Laufe des Tages kamen Referenten, Aussteller und Besucher in entspannter, humorvoller Atmosphäre zu vielen verschiedenen Themen ins Gespräch. Das Programm unterteilte sich in vier Schwerpunkte „Marktplätze & Payment“, „Logistik & Internationalisierung“, „Shopsysteme & -tools“ sowie „Online-Marketing“ und wurde durch zusätzliche interatktive Format wie Workshops und Speaker Corners ergänzt und aufgelockert.

Einen interessanten Einblick seitens der Organisatoren vermittelt dieser >>Rückblick des Veranstalters, der OHN News, selbst. Hier kommen 5 Mitarbeiter mit sehr persönlichen Erlebnissen und Tageshighlights zu Wort.

Work-Life-Balance hautnah erleben

Auch war das Event-Motto „Work-Life-Balance“ weit mehr als ein Lippenbekenntnis und sondern ernst gemeint und fest im Tagesablauf verankert. Friseur, Schuhputzer, Massagesessel, Karikaturist und Tattoo-Artist stellten sicher, dass alle Teilnehmer sich entspannen und amüsieren konnten. Eine Herzensangelegenheit von Rockstar-Gastgeber Michael Atug. Er war im Vorfeld des Messe auch noch eine ganz körperbetonte Wette eingegangen: bis zum Event wollte Atug 10 kg Gewicht verlieren. 5000 Euro Spende für einen guten Zweck war es ihm wert. Der Händlerbund hielt dagegen … und verlor! Wie beim Boxkampf stieg Atug dafür auf der Bühne (nahezu) hüllenlos auf die Waage – und gab dem Event-Motto damit nochmal eine ganz wörtliche Lesart. 😉

Fazit

Unterm Strich hat uns das noch junge und in mancher Hinsicht unkonventionelle Format ehrlich überzeugt. Eingelöst wurde nicht nur aber vor allem das Versprechen, eine breitere Masse zu erreichen als typische Branchenevents. Dabei blieben die Themen sehr nah am Tagesgeschehen professioneller Händler. Aber zugleich rückten sie mit dem Motto in den Mittelpunkt, was bei vielen Fachmessen oft aus den Augen verloren wird: Dass E-Commerce und Digitalisierung neben einem breiten Geschäftsfeld vor allem auch nicht wegzudenkende Bausteine des Alltagserlebens geworden sind.

Autor

Kerstin Domin

Kerstin Domin bereichert seit 2016 als Key Account Manager das OXID Team mit ihren langjährigen Erfahrungen in Vertrieb und Beratung zu ITK-Softwarelösungen, internetbasierten B2B-Plattformen, E-Procurement und Services. Sie war 15 Jahre im Key Account Management der Siemens AG tätig, bevor sie die Position des Sales Director ITK Cloud bei der Bechtle AG übernahm. Zuletzt leitete die E-Health-Expertin das Partner- und Vertriebsmanagement Region Südwest der Deutsche Telefon Standard AG.

Gastblog: 3 Punkte, die im E-Mail-Marketing alles zulässig oder unzulässig machen

Seit Geltung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind das E-Mail-Marketing und die Leadgenerierung für Marketiers nicht gerade einfacher geworden.
Es stellen sich jetzt Fragen wie „Über welchen Kanal darf ich den Lead kontaktieren?“, „Darf ich das Klickverhalten speichern?“ oder „Welche Daten kann ich für unser E-Mail-Marketing nutzen?

Kompliziert ist es auch, weil nicht nur das Datenschutzrecht zu beachten ist, denn parallel dazu gelten für deutsche Unternehmen außerdem das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) sowie das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) weiter.

Die Konsequenzen bei Verstößen sind dabei ganz unterschiedlich: Wer unbefugt Daten verarbeitet, unzulässige E-Mails verschickt oder unerlaubt Werbeanrufe tätigt, dem drohen nicht nur Bußgelder der Datenschutzbehörden nach der DSGVO wegen unzulässiger Datenverarbeitung. Er könnte auch unter anderem von Mitbewerbern, Abmahnvereinen oder Verbraucherschutzverbänden wettbewerbsrechtlich abgemahnt werden. Hinzu kommt, dass die Empfänger der E-Mails oder die Angerufenen ebenfalls zivilrechtlich Unterlassung verlangen und kostenpflichtig abmahnen können.

1. Auch Firmendaten können personenbezogene Daten sein

Die DSGVO gilt immer dann, wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden. Dazu gehören zwar nach Art. 1 DSGVO und Erwägungsgrund 14 DSGVO nicht die Daten einer juristischen Person an sich (Beispiel: Name und Adresse der Beispielsfirma XY GmbH). Allerdings unterscheidet die Verordnung nicht zwischen personenbezogenen Daten aus dem Bereich B2C (Business-to-Consumer) oder B2B (Business-to-Business). Damit können grundsätzlich auch Daten von geschäftlichen Kontakten personenbezogen sein. Es muss aber ein sog. Personenbezug gegeben sein, d. h. eine natürliche Person hinter den Daten stehen. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Name einer Person in der E-Mailadresse verwendet wird.

2. Die Nutzung von Daten zu Werbezwecken benötigt eine eigene Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung von Daten zum Zwecke der Kontaktaufnahme zu einem Interessenten, Kunden oder sonstigen Geschäftspartner erfordert entweder eine gesetzliche Grundlage oder die vorherige Einwilligung des Betroffenen:

Zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen auf eine Anfrage des Betroffenen hin oder zur Erfüllung eines Vertrags dürfen personenbezogene Daten bereits nach dem Gesetz verarbeitet werden, ohne dass es einer vorherigen Einwilligung des Betroffenen bedarf.

(Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO)

Beispiele:

  • jemand fragt per E-Mail nach einem Angebot;
  • über das Kontaktformular der Webseite wird ein Katalog bestellt;
  • eine Bestellung aus dem Onlineshop wird abgewickelt und der Käufer erhält die Bestell-Eingangsbestätigung, Auftragsbestätigung oder Rechnung per E-Mail.

Hier muss der Betroffene nicht jeweils erst gefragt werden, ob er mit der Speicherung seiner Daten einverstanden ist, damit seine Anfrage beantwortet oder seine Bestellung bearbeitet werden kann.
Allerdings dürfen die Kontaktdaten des Betroffenen nicht automatisch auch zu Werbezwecken gespeichert und später für die Leadgenerierung genutzt werden.

Sollen Daten von Interessenten und Kunden auch zu Werbezwecken genutzt werden, ist das nur mit einer speziellen Werbe-Einwilligung zulässig (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) oder es besteht ein überwiegendes berechtigtes Interesse des Unternehmens (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO):

Profiling und personalisierte Kundemails: wann eine spezielle Werbe-Einwilligung nötig ist.

Es gibt Fälle, in denen E-Mails ohne Einwilligung versendet werden dürfen. § 7 Abs. 3 UWG lässt das zum Beispiel unter bestimmten Voraussetzungen an Bestandskunden zu. Dann dürfen die Daten dafür auch nach DSGVO ohne besondere Einwilligung verarbeitet und auf Grundlage eines berechtigten Interesses verarbeitet werden.
Gleiches gilt beim Versand von Werbung auf dem Postweg, der ebenfalls nach § 7 UWG ohne Einwilligung des Empfängers zulässig ist.

Wie die Datenschutzbehörden das sehen, hat die Datenschutzkonferenz (DSK) im November 2018 in einer Orientierungshilfe (https://www.datenschutzkonferenz-online.de/media/oh/20181107_oh_werbung.pdf) veröffentlicht. Danach soll es zulässig sein, die aus eigenen Gewinnspielen oder Prospekt- und Kataloganfragen generierten Postadressen für die Direktwerbung ohne Einwilligung der Betroffenen zu nutzen (vgl. Ziffer 4.2).

Wer jedenfalls E-Mails an Interessenten verschicken will, nicht die Voraussetzungen für das Versenden an Mails an Bestandskunden nach § 7 Abs. 3 UWG erfüllt oder auch telefonisch mit Interessenten in Kontakt treten will, sollte dazu jeweils eine Einwilligung einholen. Dafür bieten sich die Kontaktformulare oder Bestell- und Registrierungsformulare an, in denen jeweils eine eigene Checkbox mit einem entsprechenden Einwilligungstext eingefügt wird.

3. Wer ganz rechtssicher sein will, holt für das Tracking eine Einwilligung ein

Wird das Öffnungs- und Klickverhalten des Empfängers getrackt, in einem Profil gespeichert und werden auf dieser Basis personalisierte E-Mail versendet, stellt sich die Frage, ob dafür eine Extra-Einwilligung eingeholt werden muss oder ob ein überwiegendes berechtigtes Interesse ausreichend sein kann.

Eingriffsintensivere Maßnahmen wie automatisierte Selektionsverfahren zur Erstellung detaillierter Profile, Verhaltensprognosen bzw. Analysen, die zu zusätzlichen Erkenntnissen führen, sprechen hingegen dafür, dass ein Interesse der betroffenen Person am Ausschluss der Datenverarbeitung überwiegt. In diesen Fällen handelt es sich um Profiling, das nicht mehr auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt werden kann und damit die Einholung einer Einwilligung vor der Datenverarbeitung erforderlich macht. Das Widerspruchsrecht des Art. 21 DSGVO reicht dann nicht aus.“

(vgl. Ziffer 1.3 der Orientierungshilfe)
  • Nach einer Gegenmeinung und auch nach der von uns vertretenen Auffassung spricht jedoch viel dafür, die bloße Analyse des Öffnungs- und Klickverhaltens auch ohne Einwilligung zuzulassen. Die DSGVO erkennt in Art. 21 Abs. 1 und 2 DSGVO ausdrücklich an, dass „Profiling“ zum Betreiben von Direktwerbung auch im Rahmen eines berechtigten Interesses nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zulässig sein kann. Dort ist das Widerspruchsrecht des Betroffenen gegen Datenverarbeitungen auf der Grundlage eines berechtigten Interesses geregelt und das „Profiling“ wird dort explizit genannt.

„Die wirtschaftlichen Interessen eines Unternehmens und die damit zusammenhängenden Marketinginteressen sind als ein berechtigtes Interesse einzuordnen (vgl. Erwägungsgrund 47 DSGVO zum „Direktmarketing“). Gleiches muss daher für das Ziel gelten, möglichst passgenaue und auf die Interessen des Empfängers ausgerichtete Werbebotschaften versenden zu können. Eine Abwägung mit den Interessen des Betroffenen ergibt dann, dass diesem eher nur solche Informationen zugeleitet werden, die seinen Interessen entsprechen, womit der Belästigungsfaktor niedrig gehalten wird. Außerdem ist das Speichern des Öffnungs- und Klickverhaltens für den Betroffenen in einem Dateiprofil nicht überraschend, insbesondere dann nicht, wenn über das Tracking in der Datenschutzinformation umfassend informiert wird.“

(Art. 21 Abs. 1 und 2 DSGVO)

Es stehen sich damit zwei Meinungen gegenüber und ob eine Einwilligung für Tracking erforderlich ist oder nicht, wird irgendwann durch die Rechtsprechung geklärt werden müssen.

Wer möglichst risikolos vorgehen will, sollte der Auffassung der DSK folgen und auch für das Tracking eine spezielle Einwilligung des Betroffenen einholen. Der Einwilligungstext im Onlineformular bezieht sich dann mit einer ersten Checkbox auf die Einwilligung für den Empfang von Werbe-E-Mails nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG und mit einer zweiten Checkbox auf die Einwilligung zum Anlegen eines Profils mit dem Speichern des Öffnungs- und Klickverhaltens.

Wer der Gegenmeinung folgen möchte, muss eine detaillierte Interessenabwägung vornehmen, diese im Verarbeitungsverzeichnis des Unternehmens sorgfältig begründen und in der Datenschutzerklärung genauestens darüber informieren. Außerdem ist eine Opt-Möglichkeit zu implementieren. Es wird dann nur eine datenschutzrechtliche bzw. wettbewerbsrechtliche Einwilligung für die Verarbeitung der Namens- und Adressdaten zum Zwecke der Versendung von Werbe-E-Mails eingeholt, das Anlegen eines Profils mit dem Speichern des Öffnungs- und Klickverhaltens des Empfängers erfolgt dann aber auf der Grundlage eines berechtigten Interesses.

Diese Punkte und individuelle Fragen beantworten wir am 28.2. 2019 ab 11 Uhr persönlich und live im Webinar der OXID Academy
„Legal-Update: Rechtssicher mit Lead-Generierung und E-Mail-Marketing“.

Autor

>>Sabine Heukrodt-Bauer ist Sprecherin auf diversen Events und Kongressen der IT-Branche und Dozentin für IT-Recht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie veröffentlicht regelmäßig Artikel zu aktuellen Themen im IT-Recht und E-Commerce und betreut seit über 10 Jahren für die INTERNET WORLD Business die Kolumne „E-Shop-Tipp“. Sie sitzt im Ausschuss „IT-Recht“ der Bundesrechtsanwaltskammer.

Mobile shopping auch im Laden

Gastblog: Megatrend Mobile Commerce. Tipps & Tricks für Online-Händler

Der E-Commerce ist im Wandel. Statt per Laptop oder Desktop-PC geht der Trend klar in Richtung mobiles Shopping: So haben drei Viertel der Europäer schon einmal das Handy zum Shoppen benutzt. Auf den Wandel ist noch nicht jeder Online-Shop-Betreiber vorbereitet. Das neue Whitepaper von PayPal „Erfolgreich im M-Commerce“ gibt einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen, Zahlen, Daten, Fakten – und zeigt Wege, wie Händler den Trend für Ihr Geschäft nutzen können.

Chatten, Nachrichten lesen, Selfies machen, shoppen – inzwischen gibt es kaum etwas, das sich nicht über unsere täglichen Begleiter Smartphones und Tablets erledigen lässt. Kein Wunder, dass das Shopping über mobile Endgeräte als der Wachstumstreiber im E-Commerce gilt. Inzwischen werden sogar 34% des Online-Umsatzes über Smartphones und Tablets generiert – ein Trend, der sich in den kommenden Jahren verstärken wird.

Fakt ist: Am Mobile Commerce (M-Commerce) führt kein Weg vorbei. Ein Viertel der Europäer kauft bereits zwei bis dreimal pro Monat mit dem Smartphone ein – sieben Prozent tun dies sogar jeden Tag. Also egal, ob Kunden Bücher, Musik, Lampen, Brillen, Kickertische oder Kontaktlinsen online kaufen – sie werden die Online-Shops zunehmend über ein Mobilgerät aufsuchen.

Megatrend mobile Shopping
Ob am Strand, auf der Couch oder in der Bahn – Shopping per Smartphone und Tablet boomt. Um vom Trend zu profitieren, müssen Händler genau wissen, welche Anforderungen Kunden an das mobile Shopping stellen.

Was für Kunden einen wachsenden Komfort verspricht, ist für so manchen Betreiber eines Online-Shops mit Fragen oder gar Unsicherheiten verbunden: Wie muss ich meinen Shop strategisch positionieren, um am Erfolg des Mobile Commerce teilzuhaben? Wie kann ich herausfinden, ob mein Online-Shop für mobile Geräte optimiert ist? Und lohnt sich eine App für mein Geschäft? So hat z.B. der OXID Kunde SCHIESSER diese Fragen für sich erfolgreich beantworten können. Nach dem letzten Relaunch unter der Prämisse „mobile first“ erreichte das Traditionsunternehmen satte 28% Umsatzsteigerung.

PayPal hat die wichtigsten Antworten und Fakten im aktuellen Whitepaper „Erfolgreich im M-Commerce“ zusammengestellt. Denn mit 19 Millionen Geschäftskunden weltweit und Zahlungen in Höhe von 155 Milliarden US-Dollar, die 2017 abgewickelt wurden, kennt der Zahlungsanbieter die Bedürfnisse der mobilen Shopper.

Lesen Sie im aktuellen Whitepaper, worauf Kunden beim mobilen Shopping Wert legen – und wie Sie sich darauf einstellen und mit den passenden Services punkten können. Wussten Sie zum Beispiel, dass 80% der Mobile-Shopper am liebsten zwischen 18:00 und 22:00 Uhr von zu Hause aus einkaufen? Oder dass den Händlern in Großbritannien laut Schätzungen jährlich Umsätze in Höhe von 7,5 Milliarden Euro entgehen, weil das Geschäft nicht auf mobiles Shopping ausgelegt ist?

Erfahren Sie außerdem, wie wichtig trotz des rasanten Wachstums das Thema Sicherheit ist oder wie ein responsives Design das Kaufverhalten der mobilen Shopper beeinflusst – und warum jetzt eine gute Gelegenheit ist, sich auf den Trend Mobile Commerce einzustellen und davon zu profitieren.

Zur PayPal Plus Erweiterung für OXID eShop, hier klicken!

Autor:

PayPal (Nasdaq: PYPL) setzt sich für die Demokratisierung von Finanzdienstleistungen ein. Damit sollen Menschen und Unternehmen die Möglichkeit bekommen, an der globalen Wirtschaft teilzunehmen und erfolgreich zu sein – basierend auf der Idee, dass der Zugang zu Finanzdienstleistungen Chancen schafft. Mit seiner offenen digitalen Bezahlplattform ermöglicht es PayPal seinen 254 Millionen aktiven Kontoinhabern, sich auf neue und leistungsfähige Art zu verbinden und Geschäfte zu tätigen –egal, ob diese online, auf einem mobilen Gerät, in einer App oder persönlich stattfinden. Durch eine Kombination aus technologischen Innovationen und strategischen Partnerschaften schafft PayPal bessere Wege, Geld zu verwalten und zu bewegen, bietet Auswahl und Flexibilität beim Senden von Zahlungen, beim Bezahlen und bezahlt werden. Die PayPal-Plattform inklusive Braintree, Venmo und Xoom steht in mehr als 200 Märkten weltweit zur Verfügung. Verbraucher und Händler können Geld in mehr als 100 Währungen empfangen, Geld in 56 Währungen auf ihr Konto abheben und in 25 Währungen Guthaben auf ihrem PayPal-Konto halten.