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Gastblog: Wie „babymarkt.de“ seinen Warenkorbwert um 10% steigern konnte

Den wichtigen Schritt der Spezialisierung hat OXID Händler babymarkt.de schon lange gemeistert. Über 100.000 Artikel umfasst das Sortiment des Baby- und Kinderausstatters, das in über 14 Onlineshops in 13 Ländern in Europa sowie in China, und offline in 6 Stores in NRW verkauft wird.

Als einer der wachstumsstärksten Shops im E-Commerce sah sich der deutsche Shop des Online-Versandhandel babymarkt.de, mit einer besonderen Herausforderung konfrontiert: Wie kann der Shop das enorme Wachstum weiter vorantreiben? Optimierungspotential wurde schnell identifiziert: der Bestell- und Bezahlprozess. Die beliebte Bezahlmethode „Rechnungskauf“ sowie einige weitere gängige Zahlungsverfahren standen bereits zur Verfügung.

Darüber hinaus gab es jedoch Optimierungspotential. Mehr Zahlarten und ein verbessertes Nutzungserlebnis sollten nicht nur Neukunden anziehen, sondern auch Kaufabbrüche vermeiden und so unter dem Strich für mehr Umsatz sorgen. Dafür mussten hohe Erwartungen erfüllt werden: An oberster Stelle standen eine intuitive und einfache Bedienung, die sowohl Desktop-basiert als auch mobil schnell und reibungslos zum Kaufabschluss führt.

Homepage von babymarkt.de

Die Lösung für ein smoothes Nutzererlebnis?

Auf der Suche nach einem Anbieter, der das gewünschte Portfolio an Bezahlmethoden und Know-how in der Optimierung der Customer Journey mitbringt, fiel die Entscheidung auf Klarna. Mit der „smooothen“ Komplettlösung „Klarna Checkout“ können Händler die beliebtesten Bezahlmethoden des jeweiligen Markts mit nur einer Integration für alle Endgeräte anbieten. Neben Klarnas eigenen Zahlungsarten – Sofortüberweisung, Lastschrift, Rechnungs- und Ratenkauf – beinhaltet das auch Verfahren anderer Anbieter wie Visa oder Mastercard. Einen ersten Testdurchlauf führte der Online-Fachhändler im österreichischen Markt durch. Direkt im Anschluss an den reibungslosen Roll-out in Deutschland wurden die vorhandenen Checkouts in den Online-Shops der anderen Märkte überarbeitet. Zusätzlich bekam babymarkt.de Experten zur Seite, die einen optimalen After-Sales-Service ermöglichten. Innerhalb von nur drei Monaten konnte babymarkt.de so seinen Online-Shop deutlich optimieren.

Mobile Shopping mit Check-Out Prozess bei babymarkt.de

Ergebnisse: bessere Usability und zufriedene Kunden

Im Ergebnis konnte babymarkt.de seinen Bestell- und Bezahlprozess verschlanken sowie die Usability und Customer Journey verbessern, was sich positiv auf Warenkorbwert, Conversion und Kundenzufriedenheit auswirkt. So ist der Warenkorbwert von babymarkt.de um rund 10 % gestiegen und die Abbruchquote um 5 % gesunken. Zudem konnte der Kundenservice deutlich entlastet werden, denn alle Anfragen rund um Zahlungen und Gutschriften bearbeitet Klarna direkt selbst. Die zum Checkout gehörende Prefill-Funktion erkennt Nutzer wieder und füllt auf Wunsch sämtliche Daten in den Bestellformularen automatisch aus. Dadurch wird der Bezahlprozess im Idealfall auf nur einen Klick verkürzt – und das zeigt Wirkung: babymarkt.de-Kunden ohne Prefill-Funktion haben eine Wahrscheinlichkeit von 41 % den Kauf abzuschließen. Bei Kunden mit Autovervollständigung sind es 61 %. Damit erhöht die PrefillOption die Wahrscheinlichkeit für einen Kaufabschluss um bis zu 50 %.

Wohlfühlambiente für den Kunden bei babymarkt.de

Gemeinsam wollen die Partner weitere Potenziale identifizieren, um die Bezahlmethoden auch in Zukunft weiter zu optimieren und diese personalisiert auf die Kunden zuzuschneiden.

Zur vollständigen Case Study, hier klicken! Mehr zur OXID Klarna Integration, hier lesen!

Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren OXID Ansprechpartner, Markus Tarasow unter [email protected].

Autor:

Michaela Baumer ist Partner Marketing Manager bei Klarna und interessierte Beobachterin innovativer Marketingaktivitäten und Trends im E-Commerce. Die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau konnte die in vielen Jahren gesammelten Erkenntnisse aus der Praxis später an der Hochschule in München und London theoretisch überprüfen. Heute setzt sie globale Kampagnen mit Partnern des schwedischen Payment Anbieters um.

E-Mail Marketing am Valentinstag

Gastblog: So holen Sie mit E-Mail Markting die Valentinstag-Liebhaber und -Muffel ab

Der Valentinstag trifft auch in Deutschland bei vielen Konsumenten mitten ins Herz und ist gerade für den E-Commerce ein starker Umsatz-Booster. Seine Liebe kann man am 14. Februar natürlich auch anders als durch Geschenke bekunden. Dennoch ist der Valentinstag für jeden 5. Deutschen ein willkommener Anlass, seinen Liebsten mit etwas Gekauftem zu beschenken.

Doch Achtung, der Tag der Liebenden weckt nicht bei jedem eine romantische Kauflust. Sicher, die einen geraten ins Schwärmen und freuen sich auf den Tag der Verliebten und Liebenden und die anderen …? Ja, was ist mit all den anderen? Also mit den unzähligen Singles und den Valentinstag-Muffeln, die per se gegen den “Valentins-Konsumtag“ sind?
Jetzt gibt es eine gute Nachricht: Sie können mit einer Valentinstag-Kampagne der etwas anderen Art auch diese Zielgruppe am Valentinstag erfolgreich durch E-Mail Marketing erreichen!

Machen Sie mit Ihrer Valentinstag-Kampagne auch diejenigen glücklich, die sich an so einem Tag am liebsten verkriechen oder den Valentinstag ganz aus dem Kalender streichen würden.

Valentinstag bei Rewe
Verlangt Eigeninitiative: Tipps zum Selbstgestalten des Valentinstages bei Rewe

Wir zeigen Ihnen, wie Sie beide Zielgruppen mit zwei unterschiedlichen Newsletter-Kampagnen am Valentinstag erreichen können.

So finden Sie Ihre Zielgruppe

Sie werden evtl. bereits wissen, welcher Ihrer Abonnenten männlich oder weiblich ist, und vielleicht auch das Alter kennen. Doch wer ist ein Valentins-Liebhaber und wer ist ein Valentinstag-Muffel?

Mithilfe eines A/B Tests versenden Sie z.B. vorab eine Valentins-Ankündigung mit zwei unterschiedlichen Betreffzeilen. Eine für die Valentins-Liebhaber und eine für die Singles und Valentins-Muffel. Anhand der Öffnungsraten können Sie dann entscheiden, ob Sie auf die romantische Valentins-Kampagne setzen oder lieber die Singles und Valentinstag-Muffel ansprechen möchten.

Sollten Sie Ihre Zielgruppe noch nicht genau kennen oder mit einer Vorab-Mail nicht segmentieren können, schauen Sie sich die Öffnungsraten aus den letzten Jahren zum Valentinstag an. Entscheiden Sie dann, ob Sie mit Ihrer Valentinstag-Kampagne die Liebenden erreichen oder dieses Jahr mutig gegen den Strom schwimmen möchten.

Nur die Liebe zählt! Der Valentinstag für Verliebte

3 romantische Newsletter-Aktionsideen zum Valentinstag:

• Du bist zum Vernaschen süß! Überraschen Sie Ihre Kunden und verschenken Sie bei jeder Online-Bestellung ein bisschen Liebe. Von hübsch verpackten Schoko-Herzen, über rosa Pralinen bis hin zu süßen Macarons ist alles möglich.

• Wenn es nach Liebe duftet. Bieten Sie z.B. alle rosafarbenen oder roten Parfümflakons in Ihrem Online-Shop zum Valentinstag-Rabatt an. Oder den zweiten Valentinstag-Duft zum halben Preis. Es können auch Lippenstifte für den perfekten Valentinstag-Kuss sein.

• Das perfekte Valentinstag-Dinner. Die Last-Minute-Geschenkidee mit dem Gutschein zum Ausdrucken. Bieten Sie Ihren Abonnenten Online-Gutscheine sowie spezielle Lebensmittelproduktkörbe und -boxen für den romantischen Gaumenschmaus zu Hause an.

3 romantische Betreffzeilen, die ins Herz treffen:

• Zuckersüße Valentinstaggeschenke unwiderstehlich günstig!
• Love is in the air! Dein zweiter Valentinstag-Duft zum halben Preis!
• 20% auf alle Valentinstag-Dinner Produkte für Verliebte.

Fazit 1: Mit Ihrer E-Mail Kampagne treffen Sie mit Sicherheit ins Herz. Denn Liebe kann man sich vielleicht nicht erkaufen, aber mit Liebe etwas Schönes verschenken geht immer. Und einen persönlichen Liebesbrief können sich die Liebenden ja immer noch schreiben. 😉

Valentinstag bei Blume 2000
Der Klassiker: Zum Valentinstag Duftendes von Blume 2000

Gegen den Strom! Der Valentinstag für Singles und Valentinstag-Muffel

3 Aktionsideen, die bei Singles und Valentinstag-Muffeln ankommen

• Das ist dein Verwöhntag! Geben Sie Ihren Kunden 10 Verwöhn-dich-Tipps mit passenden Produktempfehlungen z.B. aus dem Kosmetik- und Wellnessbereich. Von Pflegeprodukten, über Badezusätze oder Massage-Artikel bis hin zum Saunabesuch ist alles möglich.

• Gegen den Strom-Tag! Motivieren Sie Ihre Abonnenten, sich selbst zu beschenken. Ganz nach dem Motto: Belohne Dich selbst mit deinem Lieblingsteil. Bieten Sie hierzu besondere Produkte zu Loveyourself-Preisen an.

• Genug vom Valentinstag? Bieten Sie Ihren Kunden eine Rabatt-Aktion an, die sie den Valentinstag vergessen lassen. Z.B. 15%, die Sie auf andere Gedanken bringen. 20 Dinge, die Ihnen an diesem Tag Freude bereiten können. Diese Produkte helfen Ihnen, den Valentinstag zu überstehen.

3 Betreffzeilen, die Singles und Valentintags-Muffel ansprechen

• V für Verwöhntag-Rabatte, die Ihr Herz höherschlagen lassen.
• Nervt dich der Valentinstag? Dann gönn dir was Gutes.
• Vergiss den Valentinstag mit 20% auf deine Herzenswünsche.

Fazit 2: Mit dieser Newsletter-Kampagne, sorgen Sie auch bei Singles für Begeisterung. Denn Shoppen macht zwar nicht glücklich, sorgt aber für schöne Glücksmomente. Besonders an einem Tag wie Valentinstag.

Auf die Herzen, fertig los!
Versüßen Sie Ihren Abonnenten und Kunden mit einer verführerischen Newsletter-Kampagne den Valentinstag mit unwiderstehlichen Angeboten und Aktionen.

Zum Newsletter-Modul von Cleverreach® für OXID eShop hier entlang!

Autor:

Morny Russell arbeitet im Marketing beim E-Mail-Software Anbieter CleverReach® in Rastede. Als kreative Textjongleurin und Über-den-Tellerrand Guckerin verfasst Sie Texte rund um das Thema E-Mail Marketing. Davor war sie viele Jahre als Autorin und Redakteurin für verschiedene TV-Produktionsfirmen wie der Brainpool TV GmbH in Köln und der Constantin Entertainment in München, in der TV-Unterhaltungsbranche tätig. In ihrer Freizeit ist sie bekennender Foodie und leidenschaftliche Instagrammerin.

Wie zufrieden sind Onlinehändler mit dem Weihnachtsgeschäft

Sehr gutes Weihnachtsgeschäft 2018 für OXID Händler

Die Vorweihnachtszeit ist ja bekanntlich eine der wichtigsten im ganzen Jahr für Einzel- und Online-Händler. Der Händlerbund befragte 2018 bereits im vierten Jahr in Folge knapp 400 stationäre und Online-Händler. 68 Prozent dieser Teilnehmer rechneten vor Weihnachten mit einem Umsatzplus für das Amazon und Ebay mittlerweile für 81 Prozent der Befragten die wichtigsten Verkaufskanäle darstellte.

Der Einzelhandel, so der HDE (Handelsverband Deutschland), könne mit Umsätzen von erstmals über 100 Milliarden Euro rechnen, was Statista bestätigt.

Auch Amazon hat laut der etailment (Warum Edeka Patchull Alibaba fürchten muss) das beste Weihnachtsgeschäft seiner Geschichte erlebt. „Mehrere zehn Millionen Kunden weltweit starteten eine Prime-Probemitgliedschaft oder eine bezahlte Prime-Mitgliedschaft, um etwa vom kostenlosen Premiumversand oder den exklusiven Shopping- und Entertainment-Vorteilen zu profitieren,“ zitiert das Digital Commerce Magazin eine Amazon Unternehmensmeldung. Und weiter: „Aus den zwölf deutschen Logistikzentren gingen in der Zeit vor Weihnachten Pakete an Kunden in 134 Länder…“

Ertragsreiche Zeiten also für den Handel. Wir wollten wissen,

Wie sieht das Weihnachtsgeschäft eigentlich bei OXID Online-Händlern aus?

Die Frage, „Wie zufrieden sind Sie mit dem Weihnachtsgeschäft?“ konnten über 80 Prozent mit sehr zufrieden oder zufrieden beantworten.

80 Prozent aller OXID Händler sind mit dem Weihnachtsgeschäft zufrieden oder sehr zufrieden.

71 Prozent der befragten Händler machten bis zu 25 Prozent ihres Jahresumsatzes im Weihnachtsgeschäft. Knapp 30 Prozent sogar zwischen 26 und 50 Prozent ihres Jahresumsatzes.

Über 70 Prozent erwirtschaften im Weihnachtsgeschäft bis zu 25 Prozent ihres Jahresumsatzes.

62 Prozent der OXID Händler konnten im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung des Umsatzes feststellen. Nur 14 Prozent mussten einen Umsatzrückgang hinnehmen und 24% stellten keine Veränderung fest.

Über 60 Prozent aller Händler erreichen eine Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr.

Unter den größten Herausforderungen stand für OXID Händler die Performance des Shops mit fast 50 Prozent, gefolgt von Personalkapazitäten, um das Geschäft überhaupt abwickeln zu können.

Für fast 50% ist die Performance im Shop die größte Herausforderung im Weihnachtsgeschäft.

Dass 28 Prozent der OXID Händler das Retourenmanagement als Herausforderung wahrnahmen, deckt sich in etwa mit den Ergebnissen der Umfrage des Händlerbundes. 34 Prozent nannten dort das Retourenmanagement als zweitgrößte Herausforderung, wobei die Logistik mit über 80 Prozent deutlich das größte Problem darstellte. Dieses entwickelt sich von Jahr zu Jahr als immer größerer Unsicherheitsfaktor im Weihnachtsgeschäft.

OXID Händler haben ein sehr gutes Ergebnis im Weihnachtsgeschäft 2018 eingefahren

Das Fest der Liebe ist und bleibt im B2C-Segment der Umsatztreiber. In Sachen Performance können wir nur raten, sich bereits in den Sommermonaten entsprechend auf den Ansturm im Shop vorzubereiten. Unser Whitepaper „Maximale Onlineshop-Performance“ gibt wertvolle Tipps & Tricks, wo man den Hebel für Performance unter Hochlast setzen kann, um genau dann – wenn es brummt – das Geschäft erfolgreich abwickeln zu können.

Um im neu gestarteten Jahr bereits an das nächste Weihnachten zu denken, ist es vielleicht noch etwas früh. Händler, die jedoch schon mal ihre Möglichkeiten auf noch mehr Umsatz ausloten möchten, empfehlen wir unser nächstes kostenfreies Webinar: „Storytelling & KI funktioniert im Content Commerce“. Ein Thema, das Shopbetreiber aktiv vorantreiben sollten, um noch mehr aus dem Shop herauszuholen und eine gute Customer Experience für sich zu nutzen. Allen OXID Kunden wünschen wir ein hervorragendes Jahr 2019. Viel Erfolg.

Autor:

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

20 Jahre E-Commerce Dynamik

Wie plant man Erfolg in einem (großen) Markt, der sich ständig verändert?

2018 erwarten wir einen Gesamtumsatz im digitalen Handel allein im B2C Commerce von knapp 64 Milliarden Euro (Statista) in Deutschland. Das ist Rekord. Mal wieder.

Der dt. E-Commerce wächst exponentiell und als einziges Handelssegment seit 20 Jahren 2-stellig.

(Statista)

Im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte sind die E-Commerce Umsätze Jahr für Jahr zweistellig gewachsen. Was man dabei gern vergisst:
dies geschah nicht als von Beginn an absehbare Kumulation oder als ein gesteuerter Schritt-für-Schritt-Transfer des Einkaufsalltags ins Web. Und positiv bewertet wurde dieses nahezu lineare Wachstum auch nicht.

So selbstverständlich und fast schon zwingend uns diese Entwicklung der Digitalisierung des Handels heute auch erscheinen mag; die Erfolgsgeschichte des E-Commerce wurde nicht nur lange angezweifelt, sondern ist bis heute von einem moralisierenden Unterton begleitet.
À la: ‚Toll, dass ihr wachst, aber ihr wisst schon, dass andere deswegen sterben!
Als sei Handel per Definition auf einen Kanal festgelegt – den stationären natürlich – und stehe nicht etwa das veränderte Bedürfnis der Kunden im Zentrum des digitalen Wandels. So mancher stationäre Einzelhändler glaubt noch, ein zufälliger und umkehrbarer Digitalhype locke die Menschen vor den Bildschirm statt durch die Ladentür. Und eine Umkehr wäre ihnen das Allerliebste.

Dabei sind 20 Jahre eine wirklich lange Zeit, um sich an einen Wandel zu gewöhnen. Entscheidende Jahre, in denen sich heutige Riesen wie Amazon immer wieder neu erfanden und ihr Gesamtmodell perfektionierten. 1998 war das Jahr in dem Amazon – nachdem es seinen IPO hingelegt hatte – auch in Deutschland startete und sich anderen Warengruppen als Büchern öffnete.

Aber selbst damals kam der Online-Umsatz nicht urplötzlich aus dem Nichts, sondern wurde nur nicht ernst genommen. Was für eine enorme Marktgewalt sich aus „diesem Internet“ entwickeln könnte, war auch dann noch nicht ansatzweise gesellschaftliches Thema, als es 1998 im Prinzip schon jedem zugänglich und in der öffentlichen Wahrnehmung etabliert war.

Blast from the Past: „Online sein“ vor 20 Jahren

Dieser Tweet bringt in bester „Show-don’t tell“-Manier in Erinnerung, wie suspekt „Online“ schien und wie distanziert diskutiert wurde. (Dieser Beitrag stammt wohlgemerkt aus einem Jugendmagazin für Computer- und Videospiele!)

Das war 1998, als der digitale Handel im Konsumentenbereich überschaubare aber dennoch nicht zu verachtende 1,5 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftete. (Zum Vergleich ein aktuelles „offline“ Beispiel: Für dieselbe Summe stattet die London Underground gerade die Piccadilly Line mit 94 neuen Züge von Siemens aus.)

2018 hat sich dieses Volumen mit knapp 64 Mrd. Euro nicht nur vervierzigfacht, sondern wird parallel begleitet von einem sprunghaften Wachstum im B2B Bereich, das für 2018 auch auf etwa 40 Milliarden Euro geschätzt wird (Statista).

Von 1.5 auf knapp 64 Mrd. € – in 20 Jahren hat sich allein der B2C E-Commerce Umsatz in Deutschland vervierzigfacht. (>>Quelle: OXID eSales)

Ob man die Digitalisierung mit Begeisterung oder Besorgnis betrachtet: es steht außer Frage, dass der digitale Handel ein wirklich großes Rad dreht. Und wer als Unternehmen an diesem Erfolg teilhaben möchte, muss mindestens genauso schnell mit dem Markt mitwachsen. (Beziehungsweise schneller, wenn Marktanteile nicht nur gehalten sondern sogar gewonnen werden sollen.)

Doch wie gelingt dies? Welche Faktoren haben dieses Marktwachstum möglich gemacht? Und wie stellt man sich als Onlinehändler darauf ein?

Mal wieder ein Jahresrückblick – Erfolg dank Trends?

Zum Ausklang des alten und Beginn des neuen E-Commerce-Jahres kann man ihnen nicht ausweichen: den alljährliche Trendschauen. Was lief gut, was verlor an Bedeutung und was beweist in den kommenden Monaten Hypepotential? Kein Newsletter, kein Magazin, kein Blog kommen ohne diese feste Größe in der Redaktionsplanung aus.

In Verbindung mit dem beachtlichen Marktwachstum sieht die Begeisterung für Trends und Hypes nach einer vielversprechenden Tatik aus. Wenn die Dynamik sich rasant entwickelt, mischt man am besten dort mit, wovon alle reden – oder nicht?
Fakt ist: Die Zahlen haben sich beeindruckend entwickelt. Aber während das Umsatzwachstum kontinuierlich anstieg, galt das für Trends nicht unbedingt. Nehmen wir bespielsweise den mobilen Touchpoint als Checkout („M-Commerce“ nannte man es eine zeitlang).

Nichts hat die flächendeckende Digitalisierung aller Bevölkerungsschicten und Alterstufen so vorangetrieben wie das Smartphone. Doch die Vorstellungskraft und Bereitschaft, mobil einzukaufen, drängte schon lange vorher in den Markt.
Vor 18 Jahren begleitete ich in einer Kommunikationsagentur den Markteintritt von mobilen Bezahlkonzepten. Die Idee, bargeldlos mit dem Handy zu bezahlen, hat uns damals schon elektrisiert. (Der große Durchbruch der Smartphones gelang erst 2007 mit dem iPhone.)
Paybox, Payitmobile und andere Pioniere von damals, sind seitdem gänzlich verschwunden oder in der Bedeutungslosigkeit versunken. Seit einigen Jahren hat sich Bezahlen mit Swipern oder nativen Apps wie von Paypal etabliert. Mit dem jüngsten Markteintritt von Apple Pay darf man nun allmählich von einem massiven Anstieg der Nutzung ausgehen. 16 Jahre liegen dazwischen. 16 Jahre in denen man diesen Trend gut und gerne auf die lange Bank schieben konnte.

„Die Digitalisierung“ ist kein Eisberg – Erfolg erklären mit Modellen?

Das Eisberg-Modell von Paul Watzlawick hat eine steile Karriere hinter sich. Ursprünglich entwickelt für zwischenmenschliche Kommunikationssituationen wird es mittlerweile auf vielfältigste Szenarien und mehr oder weniger verwandte Gebiete angewandt – auch auf die Digitalisierung und Digitalisierungsprojekte.

Plausibel, zugänglich, Botschaft sofort erfassbar – das Eisberg-Modell hat zurecht viel Fans.

Der Eisberg hat aber auch, wie alle Modelle, das Problem, dass er auf alles ein wenig, aber auf nichts perfekt passt. Während wunderbar klar wird, dass vieles ungewiss und gerade zu Beginn unüberschaubar ist. Wird zugleich mit diesem Bild eine gefährliche Illusion erzeugt: der Eindruck, dass, wenn wir den Eisberg nur von vornherein sehen könnten (bspw. durch Tauchen), wir ihn problemlos erkennen und sofort in den Griff bekommen könnten. Das ist ein Trugschluss: denn unausgesprochene Glaubenssätze sind genauso wenig im Vorfeld zu erkennen, wie der weitere Verlauf des digitalen Wandels.

Nehmen wir ein typisches Beispiel digitalen Wandels: Einführung eines Online-Vertriebskanals im Unternehmen. Zunächst denkt man, mit dem Aufsetzen einer E-Commerce Plattform ist es getan (Spitze des Eisbergs). Dann merkt man, dass bisherige IT-Strukturen auch davon betroffen sind wie PIM, CRM, ERP, CMS… (man taucht allmählich unter die Oberfläche und erkennt, dass da noch mehr Eis wartet) und schließlich realisiert man, das Produktion, Portfolio, Kommunikation ja die gesamte Firmenkultur ganz genauso davon betroffen ist (Erkenntnis: der Eisberg ist unter Wasser viel, viel größer als über der Oberfläche zu erkennen war).

Der Trugschluss ist nun zu glauben, dass man die großen Ausmaße des Projekts eben von vornherein einmal komplett in Augenschein hätte nehmen müssen. Dann hätte man von Anfang alles im Blick gehabt und später keine Überraschung. Und genau das ist falsch, das stimmt nicht! Denn der digitale Wandel ist nicht statisch, sondern – wie der Name schon sagt – ein Prozess! Erst während man den Wandel begleitet und erlebt, bilden sich die Veränderungen heraus. Sie stehen nicht von vornherein fest. Mit einem neuen Kanal, entwickelt sich eine neue Zielgruppe, eine neuer Kommunikationsbedarf, neue Business Katalysatoren und neue Produkte und Services. Man kann dies nicht von Tag 1 festlegen, sie bilden sich heraus und werden von denen, die den Wandel mitgehen, erschaffen.

Rinding the wave: Anforderungen an E-Commerce Player

Wenn man also nach einem geeigneten Gleichnis für den digitalen Wandel (des Handels, eines Geschäftsmodell, des Nutzerverhaltens) sucht, dann eignet sich dafür statt des Eisbergleichnisses viel besser die Welle.

Im Modell der Welle ist eine ständige Dynamik der Umwälzung und des Neuentstehens fest und unveränderbar enthalten. Sie bewegt sich kilometerweit über Wasser und verändert dabei ständig die Form. (So wie sich der Wunsch und praktische Ideen, mobil zu bezahlen über 16 Jahre kontinuierlich da waren sich über die Zeit aber verändert haben.)
Zudem – ist der auf der Oberfläche sichtbare Wellenkamm nur ein kleinerer Teil der Welle und eher Wirkung als Ursache. (Das Mobiltelefon haben wir alle seit Jahren in der Tasche.)

E-Commerce Wachstum: die Kraft der Welle
Eine Welle bricht sich Bahn. Die Gischt und der Wellenkamm sind sichtbar, aber das, was die Bewegung vorantreibt, passiert unter Wasser; wie beim Digitalen Handel.

Die antreibende Kraft und der Großteil der Bewegung passiert unter der Oberfläche.

So wie sich das mobile Bezahlen nicht aus sich selbst speist, sondern von vielen Faktoren abhängig ist, gilt dies ebenso für andere Digitalisierungszenarien. Technologie, Marktbegleiter, Konsum, Budgets, Werte, Lebensumfeld und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Fähigkeiten und Kompetenzen müssen in geeigneter Konstellation zusammentreffen, damit aus einem Trends nachhaltiges Wachsum entsteht.

Erfolg durch Fokus? -Was ist eigentlich „Kerngeschäft“?

 

Die interessanten Lehrstücke der letzten 20 Jahre E-Commerce sind diejenigen Beispiele, in denen Entwicklungen zwar aufgegriffen aber nicht ernsthaft oder nicht weitreichend genug implementiert wurden. Dass bei einer schwer vorhersagbaren Entwicklung Experimente notwendig sind, ist den Meisten klar. Aber wann ein Experiment gescheitert ist, oder ob man gerade dann die nächste Stufen zünden muss, bleibt ein großes Rätsel – oder eine hohe Kunst. Das Gefühl für den richtigen Augenblick, genannt „Kairos“ (nach seinen altgriechischen Meistern).

Tatsächlich sind viele unterwegs auf der Strecke geblieben, nicht weil, sie sich der digitalen Entwicklung gänzlich verschlossen hätten. Sondern häufig, weil sie versucht haben sich treu zu bleiben und damit auf das falsche Pferd gesetzt haben. Zu früh oder zu spät aktiv geworden sind. Für wie viele Unternehmen war der beliebte Management-Klassiker sich „auf das Kerngeschäft zu konzentrieren“ eigentlich das Todesurteil? (aktuell begründet so etwa Condé Nast das Einstampfen eines neuen thematischen Zweigs ihres Verlagsportfolios)

Vor einem Jahr haben wir bei OXID mit den Schwerpunkt Katalog-Versandhandel ein Schlaglicht auf ein Medium gesetzt das nur vermeintlich ein eigenes Geschäft ist. (Ein Überblick über gute Beispiele hier, und der Nachruf auf den dann prompt im Sommer eingestellten Otto-Katalog hier.) Rückblickend ist klar: der Katalog als Kanal hat Zukunft, aber er ist kein „Kern“. Katalog allein ist kein Geschäftsmodell.

Erfolgstipp: Kenne deinen ‚Gegner‘ – und reiche ihm die Hand!

Der Blick – quasi sich als Gegenprobe – auf die vergangenen 20 Jahre von Google zeigt es in beispielloser Klarheit: Statt das Kerngeschäft „Suche“ zu eng und rückwärtsgewandt zu zementieren, wird „Sichtbarkeit für den User“ immer wieder neu definiert. Suchalgorithmen brauchen Plattformen, Browser fürs Web, Speaker für den physischen Raum und viele weiteren Touchpoints, mit denen sich der Kunden gern und häufig beschäftigt.

20 Jahre Sichtbarkeit: Wie Google sich mit dem Wandel aufstellte.

„Digitalisieren heißt Feindbilder aufzugeben“, so fasste es Karin Stäbler, Geschäftsführerin von Reich Online und treibende Kraft hinter der Digitalisierung der Calida Group, im Sommer dieses Jahres zusammen.
Im Zentrum steht immer der oder die Kundin mit ihren Bedürfnissen, die zu bedienen sind. Und das darum entwickelte Geschäftsmodell ist nur Mittel zum Zweck und darf nicht unverrückbar sein. (Das ganze Video-Interview auf der OXID Commons 2018 fnden Sie unten.)

„Zusammenrücken, um dem Kunden das zu  bieten, was er braucht.“

Karin Stäbler, CALIDA, im Juni 2018 auf der OXID Commons.

 

 

Fazit: Erfolgstraining? „Watching the waves“

Agil bleiben, sich anzupassen und zu experimentieren, sind der einzige Weg zum Erfolg und zugleich niemals eine Erfolgsgarantie. Es gehört mehr dazu.

Geschäftsmodelle werden nicht einfach ‚ins Netz gehoben‘. Produkte werden nicht einfach digitalisiert. Sondern: Es werden zum Teil bekannte, zum Teil aber auch ganz neue Bedürfnisse des Kunden mit digitalen Maßnahmen erfüllt. Es ist nicht das mobile Bezahlen an sich. Und auch nicht die Möglichkeit des Personalisierens durch Machine Learning. Diese Bedingungen und Möglichkeiten sind schon lange da. Wie die Welle auch. Es ist der richtige Augenblick für den Wandel, der über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Und die Fähigkeit, diesen richtigen Augenblick zu erkennen.

Übung macht den Meister. Und wie beim Surfen hilft es auch im Handel, viele Wellen gesehen und sich vorbereitet zu haben, um im nächsten günstigen Moment zur Stelle zu sein. Insofern haben die alljährlichen Trendschauen vielleicht doch ihren Sinn. „Watching the waves“ nennt es der Surfer. Eine schöne und wichtige, vorbereitende Aufgabe. Aber man muss die Welle auch reiten wollen. Vom Zuschauen allein, kommt keine Meisterschaft.

Watching the waves… (Foto: C.Helbing, privat.)

Um im Surfer-Bild zu bleiben, könnte man noch ergänzen: niemand kann alle Wellen reiten.
Aber die, die man wirklich mitnehmen will, muss man zwingend im richtigen Augenblick erwischen.

 

 

Autor:

Caroline Helbing, OXID eSales

 Caroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce tätig, seit 2007 beim Freiburger Open Source E-Commerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Customer Experience“. Sie ist in E-Commerce Jurys und als Speakerin aktiv, und teilt ihr Wissen regelmäßig als Referentin in der OXID Academy.

Gastblog: Wie der Ratenkauf die Chance auf mehr Umsatz bietet

Die aktuelle ibi research-Studie Der Ratenkauf im deutschen Einzelhandel – Status quo und Ausblick aus Händlersicht zeigt: Sowohl Kunden als auch Händler fahren gut mit dem Ratenkauf als Zahlungsoption.

Umsatzpotenzial für Onlinehändler dank Ratenkauf

Haifischbecken Onlinehandel – Aus dem Wachstum des Onlinehandels ziehen vor allem die großen Unternehmen einen Nutzen. Um sich gegen die dicken Fische durchzusetzen, müssen kleinere Händler mit innovativen Ideen aufwarten. Denn der Konsolidierungsprozess im Onlinehandel hält an und die Konkurrenz schläft nicht. Es gilt die Devise: Heute gut sein, um morgen mithalten zu können. Und weil jeder Kunde zählt ist die Neukundengewinnung für den Erfolg eines Shops essentiell – besonders für den kleinen Händler. Genauso wichtig ist es, die Kundenzufriedenheit sicher zu stellen, denn dann geht die Gleichung auf: Neukunden werden zu wiederkehrenden Kunden und bleiben letztendlich als Stammkunden. Und die sind es, die im Vergleich überproportional viel Umsatz machen. Doch wie erreicht man die Customer Loyalty? Hier sollten Händler zwei Sachen beachten: Einerseits ein perfektes Service-Angebot und andererseits die Qualität der bereitgestellten Customer Journey. Hübsches Design und nutzerfreundliches Layout reichen allerdings schon lange nicht mehr aus.

Optimaler Payment-Mix sorgt für zufriedene Kunden

In einer gelungenen Customer Journey spielt der Checkout eine besondere Rolle. Trotzdem wird er von Händlerseite oft auf die leichte Schulter genommen. Die Studie Einkaufswelten 2017 der TeamBank AG zeigt, dass 41 Prozent aller Onlineshopper am Ende des Einkaufs verärgert sind, wenn ihre gewünschte Zahlungsart nicht angeboten wird. Ganze 9 Prozent verlangen explizit nach einer Ratenzahlung. Händler sollten sich also die Wünsche ihrer Kunden ganz genau ansehen. Denn nichts ist ärgerlicher als Abbrüche im Checkout. Vor allem, weil ein ausgewogener, an den Kundenwünschen ausgerichteter Payment-Mix kein Hexenwerk ist. Zum Standard – so viel ist klar – gehören eine Walletlösung sowie Kreditkarten- und Rechnungszahlung. Was nicht so vielen Händler klar ist: Auch der Ratenkauf etabliert sich immer deutlicher als »must-have« im Checkout. Wie die aktuelle ibi research-Studie Der Ratenkauf im deutschen Einzelhandel – Status quo und Ausblick aus Händlersicht zeigt, bringt er dauerhaft positive Effekte mit sich. Und die sollte man sich nicht entgehen lassen.

Ratenkauf als Chance für Umsatzsteigerung

Laut der ibi research-Studie bieten bisher rund 28 Prozent der befragten Online-Händler den Ratenkauf an. Mehr als ein Drittel von ihnen führte dieses Verfahren erst in den vergangenen 12 Monaten ein – Tendenz steigend. Denn ganze 53 Prozent der Händler können sich grundsätzlich vorstellen, den Ratenkauf mit in den Payment-Mix aufzunehmen oder planen bereits seinen Einsatz. Besonders interessant sind die Umfrageergebnisse der Unternehmen, die den Ratenkauf schon integriert haben: 70 Prozent der befragten Händler gaben an, ihren Umsatz gesteigert zu haben. Für 68 Prozent der Händler hat das Ratenkauf-Angebot außerdem zu einer Verbesserung der Kundenzufriedenheit geführt und mehr als die Hälfte der Händler verzeichneten einen Zuwachs an Neukunden. Tatsächlich konnten 35 Prozent der Händler auch ihre Abbruchquote im Checkout-Prozess deutlich nach unten korrigieren und somit zeitgleich die Conversion Rate optimieren.

70% aller Händler stellen eine Umsatzsteigerung nach Einführung von Ratenkauf fest

Gerade wenn es um hochpreisige Produkte geht: Der Ratenkauf ist nicht nur Entscheidungsbeschleuniger für Kunden sondern bringt naturgemäß höhere Warenkörbe mit sich. Und er wird besonders von Haushalten mit mittlerem Einkommen genutzt: Denn so können sie finanziell flexibel bleiben, auch wenn die unmittelbare Gesamtzahlung durchaus möglich wäre.

Einmal integriert, bietet der Ratenkauf also dauerhaft große unternehmerische Chancen. Wer darauf verzichtet, verpasst sie nicht nur, sondern ignoriert auch die Erwartungen der Kunden.

Mehr Infos zum Ratenkauf für Ihren OXID eShop finden sie hier!

Autor

Hannes Rogall, Produkt und Vertrieb von ratenkauf bei easyCredit

Hannes Rogall hat an der Universität Göttingen und der Staatlichen Universität Sankt Petersburg International Economics (M.A.) studiert. Er ist Spezialist im Bereich Payment und Banking. Derzeit ist er verantwortlich für Produkt und Vertrieb von ratenkauf by easyCredit bei der TeamBank AG.

Gastblog: Facebook Fanpages und Custom Audiences – Was ist noch erlaubt?

In letzter Zeit hat die Rechtsprechung durch zwei Urteile von sich Reden gemacht, die Shopbetreiber mit einer Facebook Fanpage und solche, die Custom Audiences nutzen, in rechtliche Schwierigkeiten gebracht haben.

Zum einen entschied das Verwaltungsgerichtes Bayreuth, dass Facebook Custom Audiences from your List ohne Einwilligung der Kunden gegen Datenschutzrecht verstößt (>>Beschluss vom 08.05.2018, Az.: B 1 S 18.105)

Zum anderen stufte der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Betreiber von Facebook-Fanpages als Verantwortliche für den Datenschutz ein (>>Urteil vom 05.06.2018, Az. C-210/16), obwohl sie keinen Einfluss auf das haben, was Facebook datenschutzrechtlich tut oder nicht.
Es stellt sich daher die Frage, wie sich Shopbetreiber aktuell zu den beiden Themen verhalten sollen.

1. Facebook Custom Audiences

Was ist was?

Bei Facebook Custom Audiences (Fb.CA) ist zwischen zwei Varianten zu unterscheiden:

Über die Variante „Kundenliste“ ist es möglich selbst erstellte Kundenlisten mit Facebook Nutzern abzugleichen, um auf Facebook gezielte Werbekampagnen für Kunden durchzuführen.
Hierbei werden zum Beispiel E-Mailadressen oder Telefonnummern in den Facebook Adverts Manager im eigenen Unternehmensaccount hochgeladen und so durch den Shopbetreiber an Facebook übermittelt.

Bei der Nutzung der Variante „über Pixel“ wird ein sogenanntes Tracking-Pixel von Facebook auf Ihrer Webseite eingebaut. Durch das Pixel werden Cookies gesetzt. Mithilfe der Informationen aus den Cookies erfährt Facebook, welche seiner Nutzer die Webseite mit dem Pixel besucht haben und zeigt diesen bei Nutzung von Facebook Werbung der Webseite an.
Ist zusätzlich die Funktion „erweiterter Datenabgleich“ aktiviert, werden die erzeugten Informationen außerdem mit über die Webseite erhobenen Daten angereichert und an Facebook übertragen. Dies können z.B. E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Nutzerkontodaten oder Ähnliches sein.

Rechtliche Lage

Der Dienst Fb.CA „Kundenliste“ sollte zukünftig nur noch mit Einwilligung des Nutzers verwendet werden.
Mit Beschluss vom 08.05.2018 bestätigt das Verwaltungsgericht Bayreuth eine entsprechende Anordnung des Bayrischen Landesbeauftragten für Datenschutz (BayLDA), nach der ein Einsatz dieses Marketing Werkzeuges ohne Einwilligung des Nutzers unzulässig ist. Die Anordnung erging vor Inkrafttreten der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), berücksichtigt aber bereits vorsorglich die neue Rechtslage. Da die DSGVO den Schutz der Betroffenen grundsätzlich erweitert, ist davon auszugehen, dass die Anordnung auch einer gerichtlichen Überprüfung auf der Grundlage des neuen Datenschutzrechts standhalten würde. Eine Nutzung des Dienstes trotz fehlender Einwilligung der Betroffenen kann daher zu Abmahnungen und Bußgeldern führen.

Für die Nutzung von Fb. CA „über Pixel“ mit aktiviertem erweiterten Datenabgleich, ist aufgrund der Übertragung der angereicherten Daten an Facebook ebenfalls eine Einwilligung einzuholen.
Auch die Nutzung von Fb. CA „über Pixel“ ohne Zusatzfunktion ist zumindest nach einer >>Stellungnahme der Datenschutzkonferenz vom 26.04.2018 ohne vorherige Einwilligung der Betroffenen unzulässig, denn nach Meinung der Datenschützer erfordert der Einsatz von Tracking-Diensten jeglicher Art immer eine vorherige Einwilligung. Wer als Shopbetreiber also jegliches Risiko ausschließen möchte, sollte beim Einsatz von Fb.CA in allen Varianten immer eine Einwilligung einholen.

Allerdings gibt es noch keine gerichtlichen Entscheidungen zu dieser Thematik.
Nach unserer Einschätzung sollte die Nutzung von Fb.CA zumindest in der einfachen Pixel-Variante (also ohne jeglichen Datenabgleich) auch ohne vorherige Einwilligung auf der Grundlage eines berechtigten Interesses gemäß Art. 6 Abs. 1 f DSGVO möglich sein.
Voraussetzung wäre jedoch, dass die Webseitenbesucher in der Datenschutzerklärung umfassend informiert werden und ihnen eine Opt-Out-Möglichkeit angeboten wird. Wir meinen, dass durchaus auch grundlegende, statistische Analysefunktionen künftig unter ein berechtigtes Interesse fallen und somit keiner Einwilligung der Betroffenen bedürfen.

In allen Fällen ist in der Datenschutzerklärung umfassend über die Verwendung der Dienste zu informieren.

Was müssen Sie tun?

Holen Sie für die Nutzung von Facebook Custom Audiences „Kundenliste“ die Einwilligung der Nutzer für die Datenverarbeitung ein. Sofern Sie den Dienst Facebook Custom Audiences „Pixel“ mit erweitertem Datenabgleich nutzen wollen, holen Sie bitte auch hier eine Einwilligung der Webseitenbesucher ein. Die Einwilligungen können in beiden Fällen über ein sogenanntes Cookie-Banner abgefragt werden. Bitte stellen Sie sicher, dass bereits vor dem Setzen des ersten Cookies eine Zustimmung vorliegt.

Zusätzlich muss den Nutzern in allen Varianten die Möglichkeit geboten werden Ihre Einwilligung zu widerrufen. Bei der Gestaltung der Widerrufsmöglichkeit sollten die entsprechenden >>„Hinweise und Anforderungen für Verantwortliche zum Einsatz von Facebook Custom Audience“ des BayLDA beachtet werden.
Ein Widerruf soll demnach durch Setzen eines Opt-Out-Cookies erfolgen. Dieses verhindert das Setzen von Tracking-Cookies und sollte unbegrenzte Gültigkeit besitzen. Nach Setzen des Opt-Out-Cookies darf keinerlei weiterer Datenverkehr mit Facebook stattfinden.
Der Webseitenbetreiber muss selbst eine geeignete Opt-Out-Lösung implementieren und darf nicht einfach auf Facebook verweisen. 

2. Facebook Fanpages

Das rechtliche Problem

Nachdem der EuGH sowohl Facebook als auch die Betreiber von Fanpages als „Verantwortliche“ im Sinne des Datenschutzrechts eingeordnet hatte, musste Facebook reagieren.
Die DSGVO sieht in Art. 26 ausdrücklich vor, dass bei mehreren Verantwortlichen vertraglich festgelegt werden muss, „wer von ihnen welche Verpflichtung gemäß dieser Verordnung erfüllt, insbesondere was die Wahrnehmung der Rechte der betroffenen Person angeht und wer welchen Informationspflichten […] nachkommt.

Wie hat Facebook reagiert?

Am 11.09.2018 hat die Facebook die Allgemeinen Geschäftsbedingungen geändert und um die entsprechenden Regelungen ergänzt. Im >>„Page Controller Addendum“ wird jetzt geregelt, dass Facebook mit dem Fanpage-Betreiber gemeinsam verantwortlich ist und die Verantwortung für die Bereiche Informationspflichten (Art. 12 – 13 DSGVO), Betroffenenrechte (Art. 15 – 22 DSGVO) und Datensicherheit und Meldung von Datenschutzverletzungen (Art. 32-34 DSGVO) übernimmt. 

Was müssen Sie tun?

Der Fanpage-Betreiber selbst muss nur noch eine umfassende Datenschutzinformation in die eigene Fanpage integrieren mit Infos dazu, zu welchem Zweck bzw. auf welcher Rechtsgrundlage welche personenbezogenen Daten verarbeitet werden.

Außerdem ist anzugeben, dass Facebook ein gemeinsam Verantwortlicher ist und es sollte auf die Datenschutzinformation von Facebook hingewiesen und verlinkt werden.

Schließlich muss darüber informiert werden, welche Rechte ein Betroffener gegenüber Facebook geltend machen kann und wie er dazu vorzugehen hat. Auch hier kann auf die entsprechenden Infos bei Facebook hingewiesen und verlinkt werden.

Autor

>>Sabine Heukrodt-Bauer ist Sprecherin auf diversen Events und Kongressen der IT-Branche und Dozentin für IT-Recht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie veröffentlicht regelmäßig Artikel zu aktuellen Themen im IT-Recht und E-Commerce und betreut seit über 10 Jahren für die INTERNET WORLD Business die Kolumne „E-Shop-Tipp“. Sie sitzt im Ausschuss „IT-Recht“ der Bundesrechtsanwaltskammer.

Gastblog: E-Commerce international – 8 Fragen zur Geoblocking-VO

Die neue Geoblocking-Verordnung im Onlinehandel ab Dezember 2018

Als hätte der Onlinehandel nicht schon genug mit dem Weihnachtsgeschäft zu tun… Nach dem Beschluss des EU-Parlaments Anfang des Jahres (wir berichteten) wird es jetzt konkret, denn ab dem 3. Dezember 2018 gilt die neue Verordnung (EU) 2018/302 gegen ungerechtfertigtes Geoblocking im Binnenmarkt (GB-VO).

Ziel ist es, innerhalb der Europäischen Union einen freien und reibungslosen Binnenmarkt zu gewährleisten.

Die Verordnung regelt das im Wesentlichen über zwei Verbote: Zum einen ist die Sperrung von Webseiten, zum anderen das Zugrundelegen von unterschiedlichen Vertragskonditionen einschließlich Nettopreisen und Zahlungsoptionen auf der Grundlage von Staatsangehörigkeit, Wohnsitz oder Niederlassung verboten. Jegliche Differenzierungen und Beschränkungen aus Gründen des Aufenthaltsortes des Kunden sollen künftig unterbunden werden.

Das hat für den Onlinehandel weitreichende Auswirkungen, denn das bisher übliche Geoblocking wird unzulässig und Anbieter von Waren und Dienstleistungen werden faktisch gezwungen, auch Kunden aus anderen EU-Mitgliedsstaaten zu akzeptieren.

1.     Was ist Geoblocking?

Beim Geo-Blocking werden bestimmte Internetinhalte nur einem regional definierten Nutzerkreis zugänglich gemacht. Beispiele:

  • Einem Internetnutzer aus Frankreich wird ein deutschsprachiger Onlineshop nicht angezeigt, sondern er wird automatisch auf den französischen Onlineshop des Händlers umgeleitet. Technisch läuft das über die IP-Adresse des Nutzers, über die das System erkennt, aus welchem Land der Nutzer stammt.
  • Ein Kunde aus Spanien kann in einem deutschen Onlineshop nicht bestellen, weil das System über das Bestellformular seine spanische Adresse ausschließt.

2.     Für wen gilt die Verordnung – und für wen nicht?

Die Verordnung verpflichtet alle Unternehmen im geschäftlichen Verkehr mit „Kunden“. Das können nach Art. 2 Nr. 13 GB-VO Verbraucher sein, die die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaats besitzen oder ihren Wohnsitz in einem Mitgliedstaat haben (B2C), aber auch andere Unternehmen, die ihre Niederlassung in einem Mitgliedstaat haben und das Geschäft als Endkunde tätigen. Damit gilt die GB-VO auch im Bereich B2B, solange der Kunde in dem Fall kein Wiederverkäufer ist.

3.     Für welche Waren oder Dienstleistungen gilt die GB-VO nicht?

Die GB-VO gilt u. a. nicht für Händler, die urheberrechtlich geschützte Inhalte verkaufen. Beispiele: E-Books, Zugriff auf Mediatheken oder Musik- oder Film-Streaming. In diesem Bereich gilt jedoch seit dem 1. April 2018 die Portabilitätsverordnung (EU) 2017/1128. Danach muss der Abruf der Inhalte für EU-Bürger auch dann möglich sein, wenn sich diese nur vorübergehend in einem anderen Mitgliedsstaat aufhalten.

Die Geo-VO gilt auch nicht für Dienstleistungen nach Art. 2 Abs. 2 der Richtlinie 2006/123/EG über Dienstleistungen im Binnenmarkt. Dazu gehören u. a. Dienstleistungen im Bereich Finanzen, elektronische Kommunikation, Verkehr, Gesundheit oder Soziales. Auch ausgenommen sind sog. audiovisuelle Dienste, auch im Kino- und Filmbereich, und Rundfunk.

4.     Ist das Umleiten auf Länder-Shops jetzt verboten?

Die neue Verordnung verbietet das „Routing“, also das automatische Umleiten von Nutzern einer bestimmten IP-Adresse auf eine bestimmte Webseite (Art. 3 Abs. 2 GB-VO). Beispiel: Ein schwedischer Webseitenbesucher wird automatisch auf die schwedische Version eines Shops umgeleitet und hat keine Möglichkeit, auf die deutsche Version des Anbieters zuzugreifen. Das ist künftig unzulässig.

Es gibt jedoch eine Ausnahme: Die Umleitung ist doch im Einzelfall zulässig, wenn der Webseitenbesucher vorab ausdrücklich zustimmt. Aber auch dann müssen die anderen Versionen der Webseite weiterhin für ihn frei zugänglich bleiben. Auch muss der Webseitenbesucher seine Einwilligung jederzeit widerrufen können. Beispiel: Der schwedische Webseitenbesucher erhält im deutschen Onlineshop die Wahlmöglichkeit, d.h. er kann zustimmen, auf den schwedischen Onlineshop umgeleitet zu werden. Die Zustimmung kann auch dauerhaft oder innerhalb eines Kundenkontos eingeholt werden und muss dann nicht bei jedem Besuch des Shops erneut abgefragt werden (Erwägungsgrund 20).

5.     Dürfen in unterschiedlichen Länder-Shops unterschiedliche Preise verlangt werden?

Grundsätzlich bleibt es beim Grundsatz der Privatautonomie, d.h. einem Shopbetreiber steht es weiterhin frei, seine Preise selbst zu bestimmen und unterschiedliche Nettoverkaufspreise innerhalb seiner unterschiedlichen Länder-Shops zu verlangen. Allerdings ist es künftig verboten, einen Kunden wegen der seiner Staatsangehörigkeit, seinem Wohnsitz oder seiner Niederlassung durch Zugrundelegung unterschiedlicher Vertragsbedingungen oder Preise zu diskriminieren, wenn eine dieser drei Fallkonstellationen vorliegt (Art. 4 GB-VO):

  • Ein Kunde kauft Ware in einem Onlineshop, der die Lieferung in einen Mitgliedsstaat oder die dortige Abholmöglichkeit anbietet. Hier müssen für den Kunden aus dem anderen Mitgliedsstaat ebenfalls dieselben Preise und Lieferbedingungen gelten. Beispiel: Ein deutscher Onlineshop bietet die Lieferung innerhalb Deutschlands an. Dann darf ein französischer Kunde zu denselben Konditionen bestellen, wenn er die Ware in Deutschland abholt oder sonst selbst den Transport organisiert.
  • Ein Kunde bezieht elektronisch erbrachte Dienstleistungen, die nicht urheberrechtlich geschützte Inhalte sind (z. B. die Nutzung von Cloud-Diensten, Hosting). Auch wenn der Anbieter seinen Sitz in einem anderen Mitgliedsstaat hat, muss er seine Dienste grenzübergreifend zu denselben Bedingungen innerhalb der EU anbieten.
  • Ein Kunde nimmt andere als elektronisch erbrachte Dienstleistungen von einem Anbieter mit Sitz in einem anderen Mitgliedstaat in Anspruch (z. B. Buchung von Hotelzimmern, Nutzung eines Mietwagens, Buchung eines Konzerttickets). Auch hier darf der Anbieter für Kunden aus anderen Mitgliedstaaten keine anderen Konditionen zugrunde legen.

6.     Dürfen noch unterschiedliche Ländershops eingerichtet werden?

Es bleibt weiterhin zulässig, für unterschiedliche EU-Länder unterschiedliche Shop-Versionen anzubieten, nur das automatische Sperren bzw. Umleiten ist nicht mehr erlaubt. So regelt Art. 4 Abs. 2 GB-VO ausdrücklich, dass Anbieter nicht daran gehindert sind, „allgemeine Geschäftsbedingungen für den Zugang, einschließlich Nettoverkaufspreisen, anzubieten, die sich von einem Mitgliedstaat zum anderen oder innerhalb eines Mitgliedstaats unterscheiden und die Kunden in einem bestimmten Gebiet oder bestimmten Kundengruppen in nichtdiskriminierender Weise angeboten werden.“

Erforderlich ist jedoch, dass sämtliche Shop-Versionen allen Kunden mit allen Bestellmöglichkeiten und Nettoverkaufspreisen gleich zugänglich sind. In Erwägungsgrund 20 heißt es dazu: „Manche Anbieter betreiben verschiedene Versionen ihrer Online-Benutzeroberflächen für Kunden aus verschiedenen Mitgliedstaaten. Das sollte zwar weiterhin möglich sein, hingegen sollte es untersagt werden, Kunden ohne deren ausdrückliche Zustimmung von einer Version der Online-Benutzeroberfläche zu einer anderen Version weiterzuleiten.“

7.     Werden Onlinehändler jetzt gezwungen, ins gesamte EU-Ausland zu liefern?

Nein, kein Händler wird zur Versendung der Ware ins EU-Ausland gezwungen. Allerdings ergibt sich aus Art. 4 Abs. 1 a und Erwägungsgrund 23 GB-VO, dass Kunden aus anderen Mitgliedsstaaten zu denselben Konditionen bestellen können müssen, wie inländische Kunden. Insgesamt müssen die Kunden in der Lage sein, Waren zu genau den gleichen Bedingungen, einschließlich Preisen und Lieferbedingungen zu bestellen wie sie für vergleichbare Kunden mit Wohnsitz oder Niederlassung in dem Mitgliedstaat, in den die Waren geliefert oder in dem sie abgeholt werden können, gelten. In Erwägungsgrund 23 GB-VO heißt es dazu: „Das kann bedeuten, dass ausländische Kunden die Ware in dem betreffenden Mitgliedstaat oder in einem anderen Mitgliedstaat, in den der Anbieter liefert, abholen oder die grenzüberschreitende Lieferung der Waren auf eigene Kosten selbst organisieren müssen.“

Onlinehändler werden daher zwar nicht gezwungen, in jeden Mitgliedsstaat zu versenden, sie müssen aber die Abholung durch den Kunden innerhalb ihres Liefergebietes ermöglichen. Beispiel: Wenn ein Spanier Ware in einem deutschen Onlineshop bestellt, darf seine Bestellung wegen seines Wohnsitzes in Spanien nicht abgelehnt werden. Hat der Händler das Liefergebiet in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf Deutschland begrenzt, kann er nicht gezwungen werden, die Ware auch nach Spanien zu liefern. Er muss dem Kunden aber die die Möglichkeit bieten, die Ware entweder selbst in Deutschland abzuholen oder den Transport sonst selbst zu organisieren.

8.     Bleibt es erlaubt, weiterhin einen nur auf ein bestimmtes Liefergebiet beschränkten Onlineshop zu betreiben?

Ja, denn Unternehmen werden durch die Geo-VO nicht verpflichtet, künftig ihr Liefergebiet auf die gesamte EU auszuweiten. Beispiel: Es bleibt zulässig, etwa über die deutsche Sprache nur deutsche Kunden oder solche aus der DACH-Region anzusprechen und das Liefergebiet in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen entsprechend nur auf Deutschland oder Deutschland, Österreich, Schweiz zu definieren.

Was ist das To Do bis 03.12.2018r Shopbetreiber?

  1. Löschen aller automatischen Umleitungen auf Länder-Shops
  2. Installation einer technischen Möglichkeit, die Zustimmung zu Weiterleitungen einzuholen
  3. Anpassung der Bestellformulare, Kundenregistrierungen usw. zur Ermöglichung der Eingabe von ausländischen Adressen
  4. Anpassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen in Bezug auf das Liefergebiet
  5. Anpassung der Zahlungsoptionen
  6. Einrichtung der Prozesse zur Ermöglichung von Warenabholungen

Autor

Sabine Heukrodt-Bauer
Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M.

Sabine Heukrodt-Bauer ist Sprecherin auf diversen Events und Kongressen der IT-Branche und Dozentin für IT-Recht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie veröffentlicht regelmäßig Artikel zu aktuellen Themen im IT-Recht und E-Commerce und betreut seit über 10 Jahren für die INTERNET WORLD Business die Kolumne „E-Shop-Tipp“. Sie sitzt im Ausschuss „IT-Recht“ der Bundesrechtsanwaltskammer.

Gastblog: One-fits-all-Mentalität im Content Marketing

Die Mehrheit kann Content-Marketing-Ziele nicht erreichen, gefragt sind mehr Kreativität und zentrale IT-Plattformen für Content Management – so lassen sich die Ergebnisse aus der aktuellen w&co Snapshot-Studie „Content Marketing 2018: Spagat zwischen realen Hürden und theoretischen Anforderungen“ zusammenfassen.

Wie sieht die Praxis im Content Marketing bei Online-Händlern und Markenherstellern in Deutschland aus? Für einen echten Einblick hat w&co MediaService in persönlichen Gesprächen Geschäftsführer sowie Marketing- und Vertriebsverantwortliche unter anderem auf der Internet World Messe 2018 befragt.

Halbherziges Content Marketing ohne Kontinuität

Das Ergebnis: Nur sechs Prozent der befragten Führungskräfte setzen Content Marketing zielorientiert um mit übergreifender Gesamtstrategie sowie zentraler Planung und Umsetzung. Jeder Fünfte betreibt im Grunde kein Content Marketing, obwohl es für wichtig erachtet wird. In etwa der gleiche Anteil (18%) wird nur nach Bedarf aktiv, kampagnenorientiert für einzelne Kanäle – es fehlt Kontinuität. Weitere 14% nutzt nur den eigenen Web-Blog und Newsletter.

w&co Snapshot Studie

90% arbeiten nach dem One-fits-all-Prinzip

Geht es um die Inhalte selbst, bestätigten lediglich zehn Prozent, dass sie ihren Content spezifisch auf die unterschiedlichen Anforderungen der Zielgruppen, die Customer Journey und die einzelnen Kanäle ausrichten. Der Umkehrschluss: 90% verteilen generische Inhalte, deren Relevanz, Format und Timing mehr oder weniger auf dem Prinzip „One fits all“ basiert.

Mehrheit verfolgt nur vage Ziele

Auch die Ziele, die mit Content Marketing verbunden werden, zeigen Problemfelder: 37% wollen sich vom Wettbewerb differenzieren, bei 15% geht es um Image, bei 13% um den Bekanntheitsgrad der Marke. Das heißt, ganze 65% verfolgen im Content Marketing klassische Ziele, die sich in nichts angestammten Werbeformaten unterscheiden.

Konkret werden nur wenige: So gaben 15% als wichtigstes Ziel die Kundenbindung an, gut jeder Zehnte (11%) will damit den Umsatz bei Bestandskunden steigern, sechs Prozent haben vor allem neue Zielgruppen im Fokus. Für nur zwei Prozent steht der Transport von bestimmten Unternehmenswerten im Mittelpunkt.

Niemand jedoch entschied sich für die Antwortoption, aus der Response-Analyse von Content Marketing Kundenbedürfnisse besser zu verstehen. Ebenso keiner setzt auf Kundenkontaktdaten für eine personalisierte Ansprache oder den Aufbau einer Community bzw. Influencer, die sich aktiv mit der Marke auseinandersetzen.

w&co Snapshot Studie

Technik und Organisation sind Hemmschuh

Die Gründe für diese schwammigen Zielsetzungen sind technischer und organisatorischer Natur. Für ein knappes Drittel (31 Prozent) sind die komplexen Prozesse die größte Herausforderung – viele Schnittstellen und Abstimmungsprobleme verzögern die Entwicklung, Produktion und Freigabe von Inhalten. Weitere 14% sagen, dass ihr Content-Management unzureichend und fehleranfällig ist. Die Suche nach bestimmten Versionen und Formaten von Content kostet Zeit, vieles erfolgt manuell ohne systemgestützte Workflows.
Gut jeder Zehnte (11%) erachtet als größtes Problem, dass Kontrollmöglichkeiten während der Content-Produktion fehlen, Korrekturen erfolgen erst zu einem sehr späten Zeitpunkt.

Also insgesamt 56 Prozent – über der Hälfte – fehlen geeignete IT-Infrastrukturen und Workflow-Steuerung über Medien-Plattformen.
Hinzu kommt: Bei nahezu jeden Vierten wird Content nicht aus einem Guss produziert. Das Content Marketing über einzelne Kanäle trägt daher zu wenig zur übergreifenden Markenentwicklung und -identität bei. Das heißt, die aktuell höchsten Ziele von Content Marketing können bei 79 Prozent der Befragten von vornherein nicht erreicht werden.

Wunschliste: Zeit, Kreativität sowie zentrale IT-Plattformen und Partner

Wenn die Befragten einen Wunsch frei hätten, stehen zwei Forderungen fast gleichauf: Ein Viertel (26 Prozent) würden mehr Zeit und Kreativität in die Konzeption von Content investieren, der sich vom Wettbewerb abhebt und entlang der Customer Journey für Kunden wirklich relevant und interessant ist. Ein weiteres Viertel (25 Prozent) würde zuerst in eine zentrale IT-Plattformen für Content-Management, -Speicherung und Veröffentlichung mit automatisierten Workflows investieren. 17 Prozent der Stimmen entfallen auf den Wunsch, einen zentralen Partner für Content-Produktion und -Nutzung zu haben, um mit höherer Qualität und Reaktionsgeschwindigkeit agieren zu können.

 

Fazit

Für viele ist Content Marketing noch mühselig. Die technischen Mängel beeinträchtigen die Marketing-Teams erheblich – viel schlimmer noch – ersticken die Kreativität, eine Kernkompetenz, die gerade im Content Marketing den Unterschied ausmacht, um sich als Marke zu differenzieren.
Eine Situation, die in gesättigten Märkten durchaus zu einer Neuordnung führen kann durch Marken, die mit strategisch organisiertem Content Marketing ihre Chancen nutzen: mit einer systematischen Neuordnung ihrer Marketingteams, Dienstleister und IT-Infrastrukturen.
Die Fähigkeit dazu ist keine Frage der Größe des Unternehmens oder des Budgets – im Gegenteil: Mittelständische Unternehmen sind oft sehr viel flexibler für Veränderungen, um ihre Ressourcen für Content Marketing wesentlich effektiver und mit einem höheren Return-on-Investment einzusetzen.

Die kompletten Ergebnisse der w&co-Snapshot-Studie „Content Marketing 2018: Spagat zwischen realen Hürden und theoretischen Anforderungen“ stehen zur Verfügung unter:
www.w-co.de/studie-content-marketing-2018

 

Autor

Janina PielkenJanina Pielken, Marketing Managerin bei w&co MediaServices, studierte Germanistik und Anglistik an der Ruhr-Universität Bochum. Nach journalistischer Tätigkeit in unterschiedlichen Redaktionen, betreute sie das Marketing einer internationalen Digitalagentur in Düsseldorf. In München ist sie nun für das Marketing von w&co MediaServices verantwortlich und damit in der Welt des Omichannel vollständig angekommen.

 

Recap K5 2018: Next Generation E-Commerce

Noch ein E-Commerce Event? Tradition und Neuanfang der K5

Wer im E-Commerce gut vernetzt sein möchte, hat ein Problem. Ein Zeitproblem. Oder ein Präsenzproblem; Je nachdem wie man es betrachten möchte.

Der Event-Jahreskalender ist voller, als es der Branche gut tut. Darunter sind zu viele mittelmäßig bis gute Veranstaltungen, die man nicht alle bedienen möchte. Und zu wenig sehr gute, auf die man sich guten Gewissens beschränken könnte. In einem Markt mit rasantem Entwicklungstempo kann man nicht auf exzellentes Networking verzichten. Zugleich ist jeder Tage jenseits des eigenen Themenbereichs ein echtes Opfer.

Auch bei der K5, einem der renommiertesten Formate, muss man sich die Frage stellen: Lohnt sich diese Konferenz für mich wirklich?

>>Seit 2011 steht sie quasi als Synonym für hochkarätige Speaker, ernsthafte Analyse und ein sicheres Gespür dafür, welche Trends nicht nur Hype sondern Businessrelevanz bieten.

Doch die vor 3 Jahren gewagte Verpflanzung aus dem bayrischen Millionendorf in die Hauptstadt und die Einführung der Ausstellerfläche haben gerade im letzten Jahr nicht 100%ig überzeugt. Entsprechend vorsichtig fiel der obligatorische Twitter-Dank zu Konferenzauftakt aus.

Innovation und Mut: Next Generation Commerce

Die Vorsicht beim Verteilen der Vorschusslorbeeren war rasch über Bord geworfen, als klar wurde, was für ein >>sorgfältig geplantes Programm hier auf die Bühne kam!

Eine sehr gut abgestimmte Mischung aus Entrepreneur Best Practice, Business Insights und Marktanalysen brachte genau den Fokus auf echte Business Opportunities, den sich die rund 3.000 Teilnehmer wünschten.

Egal ob als Digital Native Startup, Commerce’ler im digitalen Wandel, Tech Head oder Investor. Genau diese Mischung funktioniert am allerbesten in Berlin. In der Vergangenheit haben Umzüge den Formaten nicht immer gut getan. Bei der K5 muss man sagen: Glückwunsch zur Standortentscheidung! Zielgruppe erreicht.

K5-Liebling #1: Plattform-Modelle! – Fashion und Lifestyle

Die Moderation der Hauptbühne übernahmen die Macher, >>Sven Rittau und >>Jochen Krisch selbst. Dies gab dem Programm nicht nur eine angenehme Vetrautheit und Nähe, sondern auch zusätzliche Perspektiven. So erfuhr man etwa, dass es laut >>E-Commerce Blogger Krisch, eigentlich gar keinen Schwerpunkt „Plattform“ hätte geben sollen. Zu häufig wurde das Schlagwort in den letzten Monaten und auf dem Vorjahresevent rauf und runter diskutiert.

Doch die aktuelle Marktentwicklung drängte es geradezu auf: Vor allem im Fashion- und Lifestyle-Bereich gaben Shoepassion, Thomas Sabo, AboutYou, Amorelie, Modomoto, Zalando, Amazon, Lesara, KellerSports, Adidas und Co. Einblick in Erfolgsfaktoren, die jenseits des klassischen Handels angesiedelt sind (>>Das vollständige Programm hier.)

K5-Liebling #2: Food!

Twitter ist für mich auf Veranstaltung immer das „soziale Medium der Wahrheit“. Facebook und Instagram sind atmosphärisch wichtig; Aber den richtigen Biss kann man nur von der Community erwarten, die weiß, wie man (zur Not) in 140 Zeichen alles sagen kann. Social Media kann wie ein Brennglas wirken.

Die K5-Vorträge im Food-Bereich haben digital nach meinem Empfinden besonders Feuer gefangen. Elektrisierend, was man hier plötzlich an Know-How und Gestaltungswillen auf der Bühne sah! Nach der Präsenz von Amazon Fresh – gerade hier in Berlin- und >>den jüngsten Rückziehern im Bereich der Delivery Dienste, wurde in diesem Segment nicht mehr viel erwartet. (NGIN Food, Studie GfK, bevh).

Service, Media, Customer Experience

Das Hauptthema und Grundtenor aller Beiträge der Konferenz war eindeutig das Thema „Experience“, in allen Ausprägungen. Von Tech-Standards, über AI, Servicitation, Publishing und Design. Es wird im Commerce nicht mehr nur gekauft. Es wird gelebt, sich identifiziert, nach Werten und Gemeinschaftsgefühl gesucht und Infrastruktur gestaltet. Brands sind auch hier wieder der Vorreiter. Aber der Transfer auf andere Modelle zeichnet sich heute schon ab.

National vs. International

Natürlich kann man sich immer noch etwas mehr wünschen. Bei der K5 2018 wäre das für mich die angemessene Reflektion des starken E-Commerce Wachstums in den asiatischen Märkte gewesen.

>>Mit Adidas, Ebay, Amazon, Wayfair waren zwar durchaus internationale Player auf der Bühne. Und auch die Internationalisierungs- Cases wie von bergfreunde.de waren hochrelevant für alle, die den Blick über D,A,CH hinaus ernst meinen.

Aber ganz ohne Alibaba, afrikanische Retail-Plattformen und den Mobile-Vorreiter Korea geht es heute eben auch nicht mehr.

Fazit #K5BLN: lohnendes Event!

Ich zitiere auch hier wieder gern Twitter als den Kanal der Wahrheit:

Es ist interessant, dass bei allem Freudentaumel auch Rück- und Ausblick auf die anderen Großevents wie OMR und dmexco nicht ausbleiben. Und dies schließt den Bogen zum eingangs genannten Problem:

Wir haben zu viele Events auf der E-Commerce Agenda. Dass eine CeBIT dieses Jahr in der Auflistung von Konkurrenzevents fehlt, macht klar: großen Namen sind keine Garantie. Es werden sich auf Dauer auch nicht alle E-Commerce Branchen-Events halten können.

Dieses Jahr hat die K5 sehr überzeugend abgeliefert.

Wenn sie in diesem Duktus weitermacht, muss sie sich keine Sorgen machen. K5 2019? Für mich gesetzt.

Autor:

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

Jochen Schweizer

Recap OXID Commons 2018: Was für ein E-Commerce Event!

Serie Teil IV #oxcom18

Fast drei Wochen ist die #oxcom18 nun schon wieder her. Mit etwas Abstand betrachtet können wir stolz sagen: es war ein rundum gelungenes E-Commerce Event, von dem wir als OXID, die Partner, Kunden und die Community sehr viel positive Eindrücke und Anregungen mitgenommen haben. Es ist uns gelungen zu zeigen, wie wir uns gegenseitig ergänzen, voneinander profitieren und dass OXID eben mehr ist, als die Summe der Einzelteile. Das Feedback in den zahlreichen Gesprächen des Tages war extrem positiv. Die 600 Gäste der OXID Commons Networking Conference & Exhibition erlebten in der Messe Freiburg einen absolut tollen Tag.

Gut gelaunte Aussteller, Besucher und Gäste

Die Halle war mit 34 Ausstellern voll besetzt. An den Ständen fanden zahlreiche Begegnungen und Gespräche statt. Die VR-Area war Publikumsmagnet und so manch einer stieg mit wackeligen Beinen aus dem Rennwagen und musste sich im Anschluss an den zahlreichen Catering-Ständen wieder stärken.

 

Top Sprecher begeisterten das Publikum mir ihrem Know-how

Der Themenmix vor allem auf der Strategy Stage war abolut gelungen. Nach einem inspirierenden und spannenden Vortrag von Jochen Schweizer drehte sich alles um KI, Machine Learning und Personlisierung. Bis hin zu Content Commerce und Marketing KPIs waren echte Experten auf der Bühne, die in strategischen, theoretischen und praktischen Fragen das Publikum begeisterten konnten.

Glückliche Kunden und Partner nahmen stolz den Golden Cart Award entgegen

In 5 Kategorien wurden die besten OXID eShops Deutschlands ausgezeichnet. Freuen konnten sich saueracker.de in der Kategorie B2B Großhandel, protiq.com in der Kategorie B2B Hersteller, trigema.de in der Kategorie Markenhersteller, matratzen-concord.de in der Kategorie Omnichannel & Retail und die bergfreunde.de in der Kategorie Online Pure Player & Versandhandel. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte! Wer trotzdem mehr zum Golden Cart Award erfahren möchte klickt hier!

Den ganzen Tag einfach nur schlemmen

Unzählige mega-leckere Getränke und Desserts fanden nach der Freiburger Curry Wurst dem Geschnetzelten oder der Pizza glückliche Abnehmer. Das Team rund um Hermann Vetter vom Business Catering Freiburg hatte sich mal wieder selbst übertoffen. Bis in die späten Abendstunden konnte an diversen Food-Ständen geschlemmt oder gar selbst gegrillt werden. Ein Hochgenuss.

Feiern bis in die frühen Morgenstunden

Es ist kaum in Worte zu fassen, wie die Commons in der After Show Party ihren würdigen Ausklang fand. Die neue Frisur beim Barber Shop, die selbst gedrehte Zigarre, der XXL-Kicker oder das geile Tatoo von Scale Commerce… Es gab jede Menge zu entdecken. OXID Kunde und DJ Ralf Mager rockte die Hütte und lockte stundenlang die Tanzbegeisterten auf das Parkett. Sage und Schreibe 1300 Cocktails wurden an die Feiernden ausgeschenkt. Einfach ein mega cooler und chilliger Abend!

Fazit #oxcom18

Das OXID Netwerk traf sich am 14. Juni in der Breisgaumetropole und hatte riesigen Spaß am Netzwerken, dem gegenseitigen Kennenlernen, dem Austausch unter Gleichgesinnten, lauschten den zahlreichen tollen Geschichten, Tipps & Tricks, die auf den drei Bühnen erzählt wurden und genossen das gemeinsame Feiern. Tausend Dank an alle Sponsoren, allen voran dem Hauptsponsor Amazon Pay. Ein rundum gelungenes Event, von dem viele Kunden, Partner, Sponsoren, Aussteller und das gesamte OXID Team mit einem Dauergrinsen im Gesicht, frischen Ideen und neuem Tatendrang nach Hause fuhren.

Mehr Eindrücke von der Commons gibt es hier!

Save the Date OXID Commons 2020 am 25. Juni!

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.