Beiträge

Recap K5 2018: Next Generation E-Commerce

Noch ein E-Commerce Event? Tradition und Neuanfang der K5

Wer im E-Commerce gut vernetzt sein möchte, hat ein Problem. Ein Zeitproblem. Oder ein Präsenzproblem; Je nachdem wie man es betrachten möchte.

Der Event-Jahreskalender ist voller, als es der Branche gut tut. Darunter sind zu viele mittelmäßig bis gute Veranstaltungen, die man nicht alle bedienen möchte. Und zu wenig sehr gute, auf die man sich guten Gewissens beschränken könnte. In einem Markt mit rasantem Entwicklungstempo kann man nicht auf exzellentes Networking verzichten. Zugleich ist jeder Tage jenseits des eigenen Themenbereichs ein echtes Opfer.

Auch bei der K5, einem der renommiertesten Formate, muss man sich die Frage stellen: Lohnt sich diese Konferenz für mich wirklich?

>>Seit 2011 steht sie quasi als Synonym für hochkarätige Speaker, ernsthafte Analyse und ein sicheres Gespür dafür, welche Trends nicht nur Hype sondern Businessrelevanz bieten.

Doch die vor 3 Jahren gewagte Verpflanzung aus dem bayrischen Millionendorf in die Hauptstadt und die Einführung der Ausstellerfläche haben gerade im letzten Jahr nicht 100%ig überzeugt. Entsprechend vorsichtig fiel der obligatorische Twitter-Dank zu Konferenzauftakt aus.

Innovation und Mut: Next Generation Commerce

Die Vorsicht beim Verteilen der Vorschusslorbeeren war rasch über Bord geworfen, als klar wurde, was für ein >>sorgfältig geplantes Programm hier auf die Bühne kam!

Eine sehr gut abgestimmte Mischung aus Entrepreneur Best Practice, Business Insights und Marktanalysen brachte genau den Fokus auf echte Business Opportunities, den sich die rund 3.000 Teilnehmer wünschten.

Egal ob als Digital Native Startup, Commerce’ler im digitalen Wandel, Tech Head oder Investor. Genau diese Mischung funktioniert am allerbesten in Berlin. In der Vergangenheit haben Umzüge den Formaten nicht immer gut getan. Bei der K5 muss man sagen: Glückwunsch zur Standortentscheidung! Zielgruppe erreicht.

K5-Liebling #1: Plattform-Modelle! – Fashion und Lifestyle

Die Moderation der Hauptbühne übernahmen die Macher, >>Sven Rittau und >>Jochen Krisch selbst. Dies gab dem Programm nicht nur eine angenehme Vetrautheit und Nähe, sondern auch zusätzliche Perspektiven. So erfuhr man etwa, dass es laut >>E-Commerce Blogger Krisch, eigentlich gar keinen Schwerpunkt „Plattform“ hätte geben sollen. Zu häufig wurde das Schlagwort in den letzten Monaten und auf dem Vorjahresevent rauf und runter diskutiert.

Doch die aktuelle Marktentwicklung drängte es geradezu auf: Vor allem im Fashion- und Lifestyle-Bereich gaben Shoepassion, Thomas Sabo, AboutYou, Amorelie, Modomoto, Zalando, Amazon, Lesara, KellerSports, Adidas und Co. Einblick in Erfolgsfaktoren, die jenseits des klassischen Handels angesiedelt sind (>>Das vollständige Programm hier.)

K5-Liebling #2: Food!

Twitter ist für mich auf Veranstaltung immer das „soziale Medium der Wahrheit“. Facebook und Instagram sind atmosphärisch wichtig; Aber den richtigen Biss kann man nur von der Community erwarten, die weiß, wie man (zur Not) in 140 Zeichen alles sagen kann. Social Media kann wie ein Brennglas wirken.

Die K5-Vorträge im Food-Bereich haben digital nach meinem Empfinden besonders Feuer gefangen. Elektrisierend, was man hier plötzlich an Know-How und Gestaltungswillen auf der Bühne sah! Nach der Präsenz von Amazon Fresh – gerade hier in Berlin- und >>den jüngsten Rückziehern im Bereich der Delivery Dienste, wurde in diesem Segment nicht mehr viel erwartet. (NGIN Food, Studie GfK, bevh).

Service, Media, Customer Experience

Das Hauptthema und Grundtenor aller Beiträge der Konferenz war eindeutig das Thema „Experience“, in allen Ausprägungen. Von Tech-Standards, über AI, Servicitation, Publishing und Design. Es wird im Commerce nicht mehr nur gekauft. Es wird gelebt, sich identifiziert, nach Werten und Gemeinschaftsgefühl gesucht und Infrastruktur gestaltet. Brands sind auch hier wieder der Vorreiter. Aber der Transfer auf andere Modelle zeichnet sich heute schon ab.

National vs. International

Natürlich kann man sich immer noch etwas mehr wünschen. Bei der K5 2018 wäre das für mich die angemessene Reflektion des starken E-Commerce Wachstums in den asiatischen Märkte gewesen.

>>Mit Adidas, Ebay, Amazon, Wayfair waren zwar durchaus internationale Player auf der Bühne. Und auch die Internationalisierungs- Cases wie von bergfreunde.de waren hochrelevant für alle, die den Blick über D,A,CH hinaus ernst meinen.

Aber ganz ohne Alibaba, afrikanische Retail-Plattformen und den Mobile-Vorreiter Korea geht es heute eben auch nicht mehr.

Fazit #K5BLN: lohnendes Event!

Ich zitiere auch hier wieder gern Twitter als den Kanal der Wahrheit:

Es ist interessant, dass bei allem Freudentaumel auch Rück- und Ausblick auf die anderen Großevents wie OMR und dmexco nicht ausbleiben. Und dies schließt den Bogen zum eingangs genannten Problem:

Wir haben zu viele Events auf der E-Commerce Agenda. Dass eine CeBIT dieses Jahr in der Auflistung von Konkurrenzevents fehlt, macht klar: großen Namen sind keine Garantie. Es werden sich auf Dauer auch nicht alle E-Commerce Branchen-Events halten können.

Dieses Jahr hat die K5 sehr überzeugend abgeliefert.

Wenn sie in diesem Duktus weitermacht, muss sie sich keine Sorgen machen. K5 2019? Für mich gesetzt.

Autor:

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

Jochen Schweizer

Recap OXID Commons 2018: Was für ein E-Commerce Event!

Serie Teil IV #oxcom18

Fast drei Wochen ist die #oxcom18 nun schon wieder her. Mit etwas Abstand betrachtet können wir stolz sagen: es war ein rundum gelungenes E-Commerce Event, von dem wir als OXID, die Partner, Kunden und die Community sehr viel positive Eindrücke und Anregungen mitgenommen haben. Es ist uns gelungen zu zeigen, wie wir uns gegenseitig ergänzen, voneinander profitieren und dass OXID eben mehr ist, als die Summe der Einzelteile. Das Feedback in den zahlreichen Gesprächen des Tages war extrem positiv. Die 600 Gäste der OXID Commons Networking Conference & Exhibition erlebten in der Messe Freiburg einen absolut tollen Tag.

Gut gelaunte Aussteller, Besucher und Gäste

Die Halle war mit 34 Ausstellern voll besetzt. An den Ständen fanden zahlreiche Begegnungen und Gespräche statt. Die VR-Area war Publikumsmagnet und so manch einer stieg mit wackeligen Beinen aus dem Rennwagen und musste sich im Anschluss an den zahlreichen Catering-Ständen wieder stärken.

 

Top Sprecher begeisterten das Publikum mir ihrem Know-how

Der Themenmix vor allem auf der Strategy Stage war abolut gelungen. Nach einem inspirierenden und spannenden Vortrag von Jochen Schweizer drehte sich alles um KI, Machine Learning und Personlisierung. Bis hin zu Content Commerce und Marketing KPIs waren echte Experten auf der Bühne, die in strategischen, theoretischen und praktischen Fragen das Publikum begeisterten konnten.

Glückliche Kunden und Partner nahmen stolz den Golden Cart Award entgegen

In 5 Kategorien wurden die besten OXID eShops Deutschlands ausgezeichnet. Freuen konnten sich saueracker.de in der Kategorie B2B Großhandel, protiq.com in der Kategorie B2B Hersteller, trigema.de in der Kategorie Markenhersteller, matratzen-concord.de in der Kategorie Omnichannel & Retail und die bergfreunde.de in der Kategorie Online Pure Player & Versandhandel. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte! Wer trotzdem mehr zum Golden Cart Award erfahren möchte klickt hier!

Den ganzen Tag einfach nur schlemmen

Unzählige mega-leckere Getränke und Desserts fanden nach der Freiburger Curry Wurst dem Geschnetzelten oder der Pizza glückliche Abnehmer. Das Team rund um Hermann Vetter vom Business Catering Freiburg hatte sich mal wieder selbst übertoffen. Bis in die späten Abendstunden konnte an diversen Food-Ständen geschlemmt oder gar selbst gegrillt werden. Ein Hochgenuss.

Feiern bis in die frühen Morgenstunden

Es ist kaum in Worte zu fassen, wie die Commons in der After Show Party ihren würdigen Ausklang fand. Die neue Frisur beim Barber Shop, die selbst gedrehte Zigarre, der XXL-Kicker oder das geile Tatoo von Scale Commerce… Es gab jede Menge zu entdecken. OXID Kunde und DJ Ralf Mager rockte die Hütte und lockte stundenlang die Tanzbegeisterten auf das Parkett. Sage und Schreibe 1300 Cocktails wurden an die Feiernden ausgeschenkt. Einfach ein mega cooler und chilliger Abend!

Fazit #oxcom18

Das OXID Netwerk traf sich am 14. Juni in der Breisgaumetropole und hatte riesigen Spaß am Netzwerken, dem gegenseitigen Kennenlernen, dem Austausch unter Gleichgesinnten, lauschten den zahlreichen tollen Geschichten, Tipps & Tricks, die auf den drei Bühnen erzählt wurden und genossen das gemeinsame Feiern. Tausend Dank an alle Sponsoren, allen voran dem Hauptsponsor Amazon Pay. Ein rundum gelungenes Event, von dem viele Kunden, Partner, Sponsoren, Aussteller und das gesamte OXID Team mit einem Dauergrinsen im Gesicht, frischen Ideen und neuem Tatendrang nach Hause fuhren.

Mehr Eindrücke von der Commons gibt es hier!

Save the Date OXID Commons 2020 am 25. Juni!

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuhörer Keynote oxcom 2016

OXID Commons 2018. Alles was das E-Commerce-Herz begehrt!

Serie Teil III #oxcom18

In 3 Tagen öffnet die OXID Commons wieder die Türen in der Messe Freiburg und lädt alle E-Commerce Experten, Dienstleister, Partner, Shopbetreiber, Entwickler und Nerds zum Netzwerken und Branchen-Update ein. Vom roten Faden im Programm zum Motto „Handel für eine digitale Welt“ über das Speaker Line-Up, die Aussteller, die Auswahl der Sponsoren und Medienpartner, bis hin zur mit Spannung erwarteten Golden Cart Award Verleihung – es ist angerichtet! Alles was Sie jetzt noch tun müssen, ist Ihr Ticket zu kaufen: hier!

OXID Commons Tickets

Das OXID Commons Programm hat es in sich

Es erwartet uns ein Tag mit einer abwechslungsreichen Agenda, die sich an DEN brennenden Themen im Onlinehandel orientiert. Von KI und Machine Learning, über Change Management, dem richtigen Digital Mindset und Content Commerce 4.0 wird auf der Strategy Stage alles geboten. Hochkarätige Speaker wie Prof. Dr. Bulander, Dr. Florian Ilgen, Carsten Kraus, Martin Meinert, Mirko Lange oder Daniel Karrasch bringen dem Publikum strategische, visionäre, wissenschaftliche oder pragmatische Ansätze für die verschiedenen Fragestellungen näher. Für jeden Geschmack ist was dabei: Von der Keynote von Jochen Schweizer: „Letzter Ausweg: Digitalisierung“ über Christian Ehls Vortrag „AI hat das Potenzial, alles zu verändern!“ bis zu „Von der Theorie zur Praxis. So geht Personalisierung!“ powered by Econda und OXID PM Pierluigi Meloni. Einen ersten Vorgeschmack auf das Thema Personalisierung finden Sie hier!

Auf der Operations Stage heißt es „Lernen von den Besten“, wenn es darum geht, die Kundenwünsche im Onlineshop ins Zentrum zu stellen. Spannende Use Cases zeigen, wie man zum Erfolg kommen kann, in einer immer komplexer werdenden digitalen Welt, die vor dem Handel nicht Halt macht. Hier werfen Sie einen Blick ins Programm!

Auf der Tech Stage geht es ans Eingemachte und Entwickler kommen auf Ihre Kosten zu Performance, DI, Monolog, Composer, Kubernetes und vielem mehr. 4 Workshops runden das Angebot ab: Zu den Workshops bitte hier anmelden, da die Teilnehmerkapazitäten begrenzt sind!

Als Sprecher aktiv dabeisein

Netzwerken, Award genießen und feiern

Nach einem Tag voller Inspiration, frischen Ideen und unkonventionellen Denkanstößen findet das Programm seinen Höhepunkt im Golden Cart Award. Wir haben die Ehre, wieder die besten OXID eShops Deutschlands für ihre außergewöhnlichen Leistungen auszuzeichnen. Erfahren Sie hier, wer auf der Shortlist steht und Aussichten auf die Trophäe in einer der 5 Kategorien hat. Die Sieger können sich direkt auf der anschließenden Party gebührend feiern lassen und bis in die frühen Morgenstunden die zahlreichen Eindrücke der Commons verarbeiten 😉

Bleibt uns nur noch, Ihnen eine gute Anreise zu wünschen. Meiden Sie bei der Anfahrt per PKW die Granadaallee, wo sich derzeit wegen einer Baustelle der Verkehr staut. Parkplätze sind auf dem Messeglände reichlich kostenfrei vorhanden. Halten Sie beim Check-In Ihr Ticket bereit, dass alles möglichst reibungslos vonstattengeht. Ab 8:30 Uhr ist Einlass und ab 9:30 startet das Programm. Kommen Sie rechtzeitig und genießen sie bei einem Frühstück die ersten Gespräche des Tages auf der Ausstellung. Wir freuen uns auf einen tollen Tag mit Ihnen am 14. Juni in der Messe Freiburg.

Zuhörer Keynote oxcom 2016

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

 

Gastblog: Wie E-Commerce Wachstum für stationären Handel schafft

Handel zwischen Ladengeschäft, Webshop und Marktplatz. Während die großen Online-Händler mit Läden näher an Kunden rücken, bahnen sich die etablierten Filialketten den Weg in das digitale Einkaufserlebnis. Haben in diesem Spiel kleine Einzelhändler noch eine Chance?

Klar scheint, dass im Multi-Touchpoint Management die Zukunft im Handel liegt. Eine Studie von Accenture zeigt: Die Generation Z, also die heute unter 20-jährigen, bevorzugt trotz hoher Affinität zum Online-Shopping den physischen Laden als Einkaufskanal.

 

Selektives Online-Shopping braucht vernetzte Touchpoints

Die Mehrheit der Verbraucher über alle Generationen gehört zu den selektiven Online-Shoppern. Das heißt: Kunden erwarten Omnichannel-Services. Dabei sind sie für kreative Angebote durchaus offen.
Und genau hier liegen die Chancen, aber auch die Herausforderungen – insbesondere wenn es darum geht, Konzepte zu Ende zu denken, um Erfolg zu haben. Ein typisches Beispiel ist Click & Collect. Ist die Abholung im Laden einfach? Stehen Verkäufer für Beratung parat? Gibt es im Fall von Fashion Umkleidekabinen? Wenn ja, erweist sich Click & Collect als Umsatzmotor mit hoher Kundenbindung. Ansonsten wird es schnell zum Ärgernis für beide Seiten. Daher gilt: Flexibel, relevant und unterhaltsam müssen die Formate entlang der Customer Journey sein. Mode Weingarten

Mit kreativen Beratungsideen punkten

Umsatz und Kundenbindung durch kreative Innovationen ist keineswegs eine Frage von Budget. So bietet der Modehändler Weingarten für große Größen neben Click & Reserve auch Termine für Personal Shopping und Stilberatung im Laden. Style Coaches bereiten sich so gezielt auf Kunden vor, die mit einer hohen Kaufbereitschaft vorbeikommen. Der Schuhladen 39einhalb bietet „Schuhkränzchen“, bei denen Freundinnen nach Online-Vorab-Buchung ein individuelles Shopping-Erlebnis mit Prosecco und Häppchen außerhalb der Öffnungszeiten genießen. Die kleine Boutique Belgique hat es durch seine Styling-Postings auf Instagram geschafft, eine Fangemeinde von über 350.000 Follower zu versammeln. Schuhe von 39einhalb

Mit Strategie und Technologie zum persönlichen Shopping

Individuelle Beratung als USP: Technische Helfer wie Smartassistant und Chatbots für die interaktive Kaufberatung im Webshop, Curated Shopping-Modelle oder Apps und Virtual-Reality-Brillen als mobile Berater im Laden – große Händler wie auch Start-ups testen neue Wege für den Handel, der Online- und Offline-Einkauf verbindet und die Stärken des jeweiligen Kanals nutzt.

Boutique Belgique

Aus innovativen Ideen nachhaltige Lösungen gestalten

Die Vielfalt der Ansätze macht deutlich: Im Wettbewerb setzt sich durch, wer Kunden mit Beratung und Service zur Seite steht, mit frischen Ideen tatsächlich Mehrwerte schafft und über mehrere „Touchpoints“ omni-präsent wahrnehmbar ist. Das hat mit Größe wenig zu tun. Vielmehr ist es die – scheinbare – Leichtigkeit, mit der ein Händler die für seine Zielgruppen relevanten Kanals identifiziert, vernetzt und als Alleinstellungsmerkmal nutzt. Für nachhaltigen Erfolg braucht es allerdings spezialisierte Technologie- und Medienpartner, die aus kreativen Ideen wirtschaftlich tragfähige Lösungen realisieren.

 

Autor

Robert Scheider, Geschäftsführer w&co

Robert Schneider ist seit 2009 Geschäftsführer und Gesellschafter der w&co MediaServices GmbH & Co KG, Fullservice-Mediendienstleister in München, nachdem er dort zehn Jahre in verantwortlicher Position tätig war und 2002 Mitglied der Geschäftsleitung wurde. Davor war Schneider Mitglied der Geschäftsleitung und Gesellschafter beim Mediendienstleister Köhler & Lippmann in Braunschweig, einem Unternehmen der Graphic Group.

 

Die richtige Strategie zum erfolgreichen Versandhandel

(Versand)Handel und Wandel scheidet die Freundschaft

Fortsetzung Serie Markt-Trends 2018

Allem Wandel voran geht die Erkenntnis, dass der Status Quo nicht aufrechterhalten werden kann. Die Einsicht und Offenheit für den digitalen Wandel ist in den Chefetagen im klassischen Versandhandel mittlerweile angekommen. Alleine die Schmerzpunkte sind so groß und zahlreich, dass die Transformation dennoch schwerfällt. Was die größten Hindernisse auf dem Weg zum digitalen Erfolg sind und wie diese aus dem Weg geräumt werden können? Lesen Sie unten mehr.

1. Der Shift vom Multi- zum Omnichannel Commerce

Der Multichannel-Versandhandel ist ein wesentlicher Vertriebsweg für viele Waren. Durch die stetig zunehmende Online-Nutzung der Kunden, ergeben sich attraktive Kombinationen für den Absatz. Gerade Versandhändler nutzen diese Kanäle, egal ob in Form von Direktmarketing, über einen Webshop oder sogar über Filialen. Bis zu einer echten Omnichannel-Strategie ist es aber noch ein weiter Weg. Viele Kanäle werden zwar bespielt, aber nicht nahtlos miteinander verknüpft. Dadurch entstehen Medienbrüche und wertvolle Kunden- und Artikel-Informationen gehen von einem Kanal zum anderen verloren.

 

Angebotene Kanäle im MultichannelVernetzte Kanäle im Omnichannel

 

 

 

 

 

 

 

Erster Schritt: Organisation neu ausrichten

Die Umsetzung einer Omnichannel-Strategie erfordert einen erheblichen Change-Management-Prozess, der sorgsam moderiert werden muss. Das beginnt mit dem Verständnis für die Kraft und Macht, die von der digitalen Transformation ausgeht und endet bei der Erkenntnis, dass der digitale Handel niemals ruht. Dieser Change-Prozess betrifft das gesamte Unternehmen, insbesondere auch das Marketing, das nur erfolgreich ist, wenn die kanalübergreifende Kundenansprache zentral entwickelt und gesteuert wird. Es gilt in den Köpfen der Belegschaft Denkhaltungen in Richtung übergreifender Ziele zu verändern, dafür Prozesse sowie Zuständigkeiten neu zu ordnen und die Unternehmensorganisation auf die veränderten Anforderungen hin auszurichten.

Zweiter Schritt: IT-Systeme konsolidieren

Eine weitere Herausforderung stellt die Verknüpfung der relevanten IT-Systeme dar. Neben den zentralisierten Prozessen sind sie es, die über Erfolg oder Misserfolg im Omnichannel Commerce entscheiden. Historisch bedingt sind Lösungen für Enterprise Resource Planning (ERP), Media Asset Management (MAM), Product Information Management (PIM) und Content-Management-Systeme (CMS) häufig getrennt voneinander gewachsen. Das erschwert die Interoperabilität der Systeme, zieht immer wieder Schnittstellenanpassungen nach sich und bleibt am Ende doch nur ein Kompromiss, der mühsam am Laufen gehalten werden muss. Dabei ist die Lösung keine Rocket Science, sondern eine gezielte Investition in die wirklich notwendigen Systeme. Im Idealfall wird neben dem ERP-System und Onlineshop nur noch ein einziges Content-System benötigt, das bisherige MAM-, PIM- und CMS-Systeme ablöst und die zentrale Steuerung sämtlicher Marketing-Maßnahmen auf transparente Weise ermöglicht.Der Katalog als Inspiration für den Onlinekauf

2. Die Konkurrenz der Online Pure Player

Für die Größten der Branche ist das Mithalten mit dem digitalen Wandel zwar nicht trivial, aber doch wesentlich einfacher als für den Durchschnittshändler. Sie verfügen über ausreichend IT-Know-how und Ressourcen, um neue Technologien umsetzen zu können. So sah sich Zalando gezwungen, im Marketing 250 Stellen zu streichen, um die Marketing Strategie mittels Algorithmen und Künstlicher Intelligenz auf das nächste Level zu heben. Vermutlich haben sich die meisten Versandhändler noch nicht einmal mit einer einfachen Marketing Automation auseinandergesetzt. Geschweige denn haben sie KI-getriebene Technologien für ihr Marketing auf der Agenda stehen.

Aber genau solche Player setzen die Trends und verändern die Haltung und Erwartungen der Kunden in Bezug auf das Einkaufserlebnis. Während der Kunde zu Hause bereits nur mit seiner Stimme bei Alexa Dinge des täglichen Bedarfs bestellt, ohne dafür auch nur einen Mausklick in einem Shop tätigen zu müssen, geht es für den Versandhandel ums nackte Überleben. Und ein Aspekt dieses Überlebenskampfes ist, die Zukunft des Mediums Katalog. Denn dass dieser seine Daseinsberechtigung hat ist unbestritten. Denn immer mehr Online Pure Player setzen auf den Katalog oder Magalog als vorbereitendes Element für den Onlineverkauf. Und das in einer Zeit, da nicht einmal mehr 10% des Gesamtumsatzes über die klassischen Bestellwege (Katalog, Fax) umgesetzt werden (Quelle: EHI Handelsdaten).

Und ein weiterer Wandel zeichnet sich ab: Früher machten Hersteller ihre Ware mithilfe von Katalog-Versendern einer großen Zielgruppe zugänglich. Heute treten Markenhersteller zunehmend direkt an den Kunden heran. Unternehmen wie Mammut oder Adidas betreiben ihre eigenen Onlineshops und bieten zum einen dem Kunden ein authentisches Markenerlebnis, das er so z.B. in einem Katalog nicht finden kann. Zum anderen gewinnen sie direkten Zugang zu Kundendaten, auf die sie über den Katalogversender zuvor keinen Zugriff hatten.Die richtige Strategie zum erfolgreichen Versandhandel

3. Falsche Partner und Entscheidungen

„Wir sind weltweit der einzige Katalogversender, der überlebt hat“, sagte kürzlich Rainer Hillebrand, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Otto Group. Tatsächlich ist die Gruppe im Onlinehandel ganz vorne mit dabei. Der E-Commerce-Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2017/18 nach Unternehmensschätzungen um gut 11 Prozent auf rund 7,8 Milliarden Euro. Deutschlandweit betrug das Plus 10,2 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro.

Dieser Erfolg ist nicht selbstverständlich. Traditionsunternehmen wie Quelle und Neckermann, die in den 1950er und 60er Jahren den wirtschaftlichen Aufschwung und Wohlstand symbolisierten, haben den Wandel nicht geschafft. Und auch heute sieht man immer wieder Beispiele gescheiterter strategischer Ansätze. Immer wieder suchen Unternehmen den schnellen Lösungsweg, wo sie sich die Zeit nehmen sollten, die Business Strategie sauber zu durchdenken, als quick and dirty schnelle Erfolge erzielen zu wollen. Viele setzen auf falsche Ratgeber, Partner oder treffen die falsche Entscheidung bezüglich des passenden E-Commerce-Konzeptes oder Shopsystems.

Fazit:

Die Herausforderungen im Versandhandels sind zwar groß, aber die Chancen keineswegs aussichtslos. Es liegt in der menschlichen Natur, dass nach der Erkenntnis, dass sich etwas ändern muss, die Taten selbst erfolgen müssen. Vom einen bis zum anderen Schritt kann es mitunter ein weiter Weg sein. In den oben beschriebenen Herausforderungen stecken noch viele Aspekte, die es zu beleuchten gilt. Doch scheint die Branche alle Zeit der Welt zu haben. Und genau das ist eben nicht der Fall. Während die einen noch Wege in die digitale Transformation suchen, transformieren sich die anderen bereits zum x-ten Male selbst und passen ihr Geschäftsmodell den immer neuen Anforderungen stetig an. Die tiefe Kenntnis über jeden Artikel und Kunden, das umfangreiche Angebot aus einer Hand, vom Katalog über den Versand, bis hin zum Kundenservice, spielt dem Versandhandel in die Hände. Es gilt, dieses Wissen mit dem richtigen Mindset, den passenden IT-Lösungen und zukunftsfähigen Konzepten schnell in die Tat umzusetzen.

Sie sind Versandhändler und haben Fragen zur Digitalisierung?
Wir bieten ein Netzwerk von Experten und Dienstleistern sowie angepasste Software für den speziellen Bedarf von Katalog-basierten Geschäftsmodellen.
Sprechen Sie uns an!

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

 

 

 

Jetzt Demo für den neuen OXID eShop anfordern

Hier trifft sich die E-Commerce-Branche: Internet World EXPO

Die Internet World EXPO in München war letztes Jahr ein voller Erfolg für uns. Dementsprechend sehen wir der Veranstaltung auch dieses Jahr mit großer Vorfreude und entsprechenden Erwartungen entgegen. Der Veranstalter kündigt erstmals über 17.000 Besucher aus mehr als 6.000 (inter)nationalen Unternehmen an. Das Motto „The Future of Commerce“ ist ein nachvollziehbares. Denn unter den Trends Voice Commerce, Chatbots, Wearables, Virtual Reality, Internet of Things, big und smart Data und weitere mehr, hat der ein oder andere bereits heute das Potenzial, so einige liebgewonnene Gewohnheiten im E-Commerce obsolet werden zu lassen. Die Frage, wo also der E-Commerce angesichts dieser Entwicklungen hinsteuert, ist berechtigt und kann gar nicht oft genug diskutiert werden.

5 Gründe, warum Sie uns besuchen sollten

 

1. Den neuen OXID eShop kennenlernen

Nachdem das Jahr 2017 ganz im Zeichen des neuen OXID eShop stand, ist dieser nun seit einigen Monaten offiziell released und hat die ersten Stresstests mit Bravour bestanden. Alle die den Messebesuch nutzen möchten, um mehr darüber zu erfahren, klicken hier für einen ganz persönlichen Demotermin!

 

Jetzt Demo für den neuen OXID eShop anfordern

 

2. Ein umfangreiches E-Commerce Portfolio an einem einzigen Stand

Auch dieses Jahr haben wir wieder exklusive Partner am Stand, die alle absolute Experten ihres Faches sind und auf jahrelange Erfahrung im E-Commerce zurückblicken können.

– Die Crew von Flying Circus sind Experten im Entwickeln und Betreiben anspruchsvoller, agiler Webprojekte.
– Das Team der ERGO Direkt erwartet Sie mit seinem Versicherungsmodul für Onlineshops.
– Mit dabei ist ebenfalls die norisk GmbH, die maßgeschneiderte Shop-Konzepte plant, entwickelt und umsetzt.
OntraQ entwickelt E-Commerce und ERP-Lösungen für die unterschiedlichsten Geschäftsprozesse.
Portica bietet mit dem rundum-sorglos E-Commerce Fulfillment alles von der Programmierung über die Lagerung, bis hin zu Versand und Payment.
GEDAK finden Sie gemeinsam mit Portica an einem Partnerstand. Auch hier dreht sich alles um Shopsysteme, Sales-, CRM-, ERP- und Reporting-Lösungen.
– Die Profis von Salt Solutions sprechen Sie an, wenn es darum geht, den Online-Kanal in alle übrigen Vertriebskanäle zu integrieren.

 

3. Mehr Erfolg für Ihre E-Commerce-Projekte

Wir sind nicht nur mit einem Stand vor Ort, sondern halten auch einen Vortrag am 6. März um 11:40 Uhr in der Infoarena II: Oliver Charles, Bereichsleiter Professional Services spricht über „Verlässliche Aufwandsschätzungen in E-Commerce Projekten, vorab und agil!“ Nicht verpassen! Oliver Charles steht vor und nach seinem Vortrag für Gespräche zur Verfügung.

 

4. Das neue OXID ERP powered by ALEA speziell für Versandhändler

Nein, der Katalog ist nicht tot. Auch wenn sich zugegebenermaßen das Kaufverhalten der Kunden stark auf die digitalen Kanäle verlagert hat, glauben wir an das Potenzial des Katalogs im Versandhandel. Welche Lösung wir für diese Branche bereithalten und wie Sie es schaffen, wettbewerbsfähig zu bleiben, erfahren Sie hier, oder direkt bei der OXID Crew am Stand.

 

OXID ERP powered by ALEA

5. Latest News, anstehende Events und was Sie sonst noch wissen müssen

Dieses Jahr steigt sie wieder: Die OXID Commons am 14. Juni 2018 in der Messe Freiburg sponsored by Amazon Pay. Mit von der Partie als Keynote Speaker ist dieses Jahr kein Geringerer als Erlebnisexperte, Buchautor und Unternehmer mit Visionen – Jochen Schweizer! Wie gewohnt bieten wir für die knapp 1000 Besucher, darunter Shopbetreiber, Onlinehändler, Digitalexperten, Branchenkenner, Partneragenturen und die Community

  • ein spannendes, attraktives und gehaltvolles Konferenz-Programm
  • eine umfangreiche Ausstellung mit allerlei Dienstleistungen, Services und digitalen Produkten
  • Catering vom Feinsten
  • die begehrten Golden Cart Awards für die besten OXID eShops
  • Networking mit den bekanntesten Größen der Branche
  • und die legendäre Aftershow Party.

Der Call for Papers und Ticketverkauf sind eröffnet. Mehr Infos gibt’s direkt bei uns am Stand.

 

#oxcom18

Fazit

Wir erwarten Sie bei uns am Stand C072 in Halle A6 auf der Internet World EXPO am 6. oder 7. März 2018. Und wenn Sie vom Messetrubel mal eine Auszeit benötigen, gönnen Sie sich in unserer gemütlichen Lounge ein Pause. Sprechen Sie bei einer Tasse Kaffee und einer Leckerei mit den OXID Mitarbeitern vor Ort über Ihre Pläne, Wünsche, Anregungen oder Probleme. Wir haben ein offenes Ohr und freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen. Wir wünschen Ihnen eine gute Anreise. Bis bald in München.

 

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

 

 

 

 

 

Neue Informationspflichten für Onlinehändler

Gastblog: Neue DSGVO – Was Shopbetreiber jetzt tun müssen!

Neues EU-Datenschutzrecht ab Mai 2018 – Das sind die To Dos für Onlinehändler

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) tritt zum 25.05.2018 in allen Mitgliedsländern der Europäischen Union in Kraft. Soweit danach noch nationale Regelungen möglich, hat Deutschland bereits ein neues Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) verabschiedet, das ebenfalls zum 25.05.2018 in Kraft tritt. Es gibt weitreichende Änderungen, um die sich Onlinehändler, die sich bislang noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt haben, jetzt dringend kümmern müssen. Denn: Während Datenschutz bislang eher unter dem Motto „nice to have“ gehandhabt wurde, drohen jetzt mit der DSGVO extrem hohe Bußgelder für denjenigen, der sich nicht an die Vorschriften hält. Je nach Verstoß können hier zukünftig bis zu 10 Mio. EUR bzw. 20 Mio. EUR oder bis zu 4 % des gesamten, weltweit erzielten Jahresumsatzes verhängt werden.

 

1. To do: Führen eines Verfahrensverzeichnisses

Bis 25.05.2018 muss ein „Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten“ vorhanden sein, dass auf Anfrage, etwa im Rahmen eines Audits der Datenschutzbehörde, vorgelegt werden kann. Es gibt zwar eine Einschränkung der Dokumentationspflichten für kleine Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern, u. a. wenn die Verarbeitung personenbezogener Daten nur gelegentlich erfolgt. Davon kann jedoch auch selbst bei kleinen Shopbetreibern nicht die Rede sein, denn sie verarbeiten täglich die Bestelldaten ihrer Kunden. Auch sie müssen daher künftig alle Systeme und Verfahren auflisten, mit denen personenbezogene Daten verarbeitet werden. Beispiele: E-Mail-Software, CRM, Newsletter-Systeme, Analyse-Systeme (IP-Adresse!), Personal-Management-Systeme. Es muss u. a. aufgeführt werden, was der Zweck der jeweiligen Datenverarbeitung ist, welche Kategorien von betroffenen Personen und personenbezogenen Daten es gibt, welche Fristen für die Löschung der Daten vorgesehen sind, ob Daten in Drittstaaten übermittelt werden und welche technischen und organisatorischen Maßnahmen die Datensicherheit gewährleisten.

 

2. To do: Anpassen der Auftragsdatenverarbeitungsverträge

Beispiele für Auftragsverarbeitungen sind etwa die Nutzung von Cloud-Anwendungen wie Lohnbuchhaltung, CRM, Mailing-Systeme, eines externen Call-Centers für den Kundenservice, Durchführung von Gewinnspielen über eine externe Agentur oder das Managed Hosting von Webseiten/Onlineshops oder oder auch von Google Analytics. Immer dann, wenn die eigenen Kundendaten an Dritte zur Verarbeitung weitergegeben werden, ist auch nach jetzigem Recht bereits ein Auftragsdatenverarbeitungsvertrag nach § 11 BDSG abzuschließen. Die bisherige „Auftragsdatenverarbeitung“ wird jetzt zur „Auftragsverarbeitung“ und bringt neue Pflichten auch für den Auftragsverarbeiter mit sich. Während früher einfach nur Weisungsverhältnis zwischen dem Auftragsgeber und dem Auftragsnehmer bestand und der Auftragsgeber der verantwortliche „Herr der Daten” war, ist mit der DSGVO jetzt nur noch ein Auftragsverhältnis über die Datenverarbeitung erforderlich. Der Auftragsnehmer ist zwar immer noch weisungsgebunden, hat jetzt jedoch eigene Pflichten – auch gegenüber der Datenschutzbehörde – und haftet selbst neben dem Auftragsgeber.

Sämtliche bisherigen Auftragsdatenverarbeitungsverträge sind auf die neuen Pflichten und technischen und organisatorischen Maßnahmen hin zu aktualisieren. Die DSGVO sieht dazu auch Standardvertragsklauseln vor, die jedoch noch nicht vorliegen. Shopbetreiber können aber bereits jetzt schon einmal listen, welche Verträge es bei ihnen gibt und auch schon die vorhandenen Zertifizierungen überprüfen.

 

Die neue DSGVO 2018

 

3. To do: Überprüfung aller Erlaubnistatbestände und Einwilligungsprozesse

Wie bisher darf eine Datenverarbeitung nur erfolgen, wenn ein sog. Erlaubnistatbestand greift. Das können sein:
• die Einwilligung des Betroffenen,
• das berechtigtes Interesse des Unternehmers
• die Erfüllung vertraglicher Pflichten,
• die Beantwortung vorvertraglicher Anfragen,
• die Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen.

Wie bisher dürfen Daten zur Erfüllung vertraglicher Pflichten wie die Abwicklung einer Bestellung ohne besondere Einwilligung des Kunden verarbeitet werden. Gleiches gilt für die Beantwortung vorvertraglicher Anfragen, wenn etwa ein Interessent sich über das Kontaktformular der Webseite meldet. Die Erfüllung gesetzlicher Pflichten betrifft etwa die steuerrechtlichen Aufbewahrungspflichten. Zu Marketingzwecken dürfen Daten bei Vorliegen einer Einwilligung oder einem berechtigten Interesse verarbeitet und genutzt werden. Das berechtigte Interesse wird aber einen weiteren Anwendungsbereich haben als das bisher nach deutschem Recht der Fall ist. So erkennt die DSGVO beispielsweise die Werbeinteressen der Onlinebranche als ein berechtigtes Interesse an. In einem Erwägungsgrund wird ausdrücklich klargestellt, dass die Durchführung von Direktmarketing als berechtigtes Interesse betrachtet werden kann. Neben dem Einwilligungserfordernis wird also das „berechtigte Interesse“ an der Datenverarbeitung praktisch eine größere Rolle im Marketing spielen. Aber: Das Wettbewerbsrecht gilt weiterhin. E-Mail-Marketing wird daher zukünftig trotzdem immer nur mit vorherigem, ausdrücklichem Einverständnis des betroffenen zulässig sein und kann nicht einfach auf das berechtigte Interesse gestützt werden.

 

4. To Do: Anpassung der Einwilligungen

Einwilligungen können zukünftig formlos mündlich, elektronisch oder schriftlich eingeholt werden. Allerdings müssen Unternehmen das Vorliegen einer Einwilligung künftig nachweisen können. Sie müssen also schriftlich oder digital protokolliert werden. Digitale Einwilligungen sollten mit einer nicht vorab angeklickten Checkbox mit Double-Opt-In eingeholt werden. Außerdem muss der Betroffene bei der Einwilligung auf sein Widerrufsrecht hingewiesen werden.

 

5. To do: Stellen Sie sich auf die Betroffenenrechte ein

Nutzer und Kunden sind über eine Datenschutzinformation im Shop über ihre Betroffenenrechte zu informieren. Sie haben im Rahmen der DSGVO ein Auskunfts-, Berichtigungs-, Löschungs-, Einschränkungs-, Widerspruchs- oder ggf. Widerrufsrecht sowie das Recht auf Übertragbarkeit der Daten und das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde. Diese Rechte sind nicht alle neu. Neu sind allerdings die Konsequenzen, wenn der Shopbetreiber nicht innerhalb einer Frist von einem Monat auf entsprechende Anfragen von Betroffenen reagiert, denn dann können Bußgelder verhängt werden. Es ist daher erforderlich, alle Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren, denn es muss jedem klar sein, dass jede Anfrage die einmonatige Frist in Gang setzt. Es sollten in größeren Unternehmen daher Organisationsanweisungen formuliert werden. Eine weitere Möglichkeit ist auch, ein Onlineformular für die Anfragen auf die Webseite zu stellen, zum Beispiel direkt in die Datenschutzinformation, um eingehende Anfrage möglichst zu kanalisieren. Betroffene sind allerdings nicht verpflichtet, das Formular zu nutzen. Auch auf E-Mail-Anfragen oder Anfragen per Telefon oder Fax muss daher fristgerecht reagiert werden.

 

6. To Do: Anpassung der Rechtstexte

Es bestehen teilweise neue Informationspflichten für Shopbetreiber als „Verantwortliche“, die eine Anpassung der Werbe-Einwilligungstexte, der Datenschutzinformation, der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der sonstigen Informationstexte im Shop erforderlichen machen können. Der Kunde ist zu informieren über die Zwecke und die jeweilige Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung, ob ein Datentransfer in Drittstaaten erfolgt einschließlich der Angabe der jeweiligen Rechtsgrundlage, die Dauer der Datenspeicherung, das Bestehen des Auskunfts-, Berichtigungs-, Löschungs-, Einschränkungs-, Widerspruchs- oder ggf. Widerrufsrecht sowie das Recht auf Übertragbarkeit der Daten und das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde.

 

Autor

Sabine Heukrodt-Bauer

Sabine Heukrodt-Bauer ist Sprecherin auf diversen Events und Kongressen der IT-Branche und Dozentin für IT-Recht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie veröffentlicht regelmäßig Artikel zu aktuellen Themen im IT-Recht und E-Commerce und betreut seit über 10 Jahren für die INTERNET WORLD Business die Kolumne „E-Shop-Tipp“. Sie sitzt im Ausschuss „IT-Recht“ der Bundesrechtsanwaltskammer.

 

In Ruhe von zu Hause bestellen

Digitalisierung für den Katalog-Versandhandel

Serie Markt-Trends 2018

„Das Internet revolutioniert den Handel!“ „Online läuft dem stationären Geschäft zunehmend den Rang ab!“ So oder ähnlich klingt in der Branche jede zweite Headline.

Das sieht nach Komplettaustausch, radikalem Bruch und Umwälzung aus. Und legt eine einfache Schlussfolgerung nah: Print, insbesondere Kataloge, und stationäre Ladengeschäfte kommen aus früheren Zeiten und sind heute überholt. Online ist der neue, einzig zeitgemäße Kanal.

Kann es so einfach sein? Eine Analyse zur Situation des klassischen Versandhandels.

Tatsächlich kauft ein jährlich wachsender Prozentsatz der Konsumenten online ein. (>>Statista, >>Bitkom)

Auch stimmt es, dass große Online-Player – allen voran Amazon – für neue Kräfteverhältnisse am Markt gesorgt haben. Mit ihnen können sich inzwischen nur noch reformierte Handelsunternehmen messen. (Porträt World-of-Sweets-Gründer Markus Heide >>Handelsblatt). Wer traditionell nur auf das Ladengeschäft oder den Papier-Katalog setzt, hat es schwer.

Diese Entwicklung bedeutet aber nicht automatisch, dass die ‚guten alten‘ Kanäle gar keinen Platz mehr im Business und Konsumentenalltag hätten. Das stationäre Potential etwa lotet nicht nur der Plattform-Gigant Amazon aus („Amazon goes offline“ >>Spiegel). Auch ehemals klassische Pureplayer machen stationär ernst („Was planen notebooksbilliger.de und Medimax?“ >>Channelpartner).

Die Rolle und Wertschätzung der lang etablierten Kanäle haben sich deutlich verschoben. Aber die Digitalisierung als die Geschichte einer Verdrängung durch Online zu lesen, greift zu kurz. Omnichannel bedeutet eben auch, dass der Webshop allein nicht genug ist.

Commerce für Mensch oder Maschine

In den nächsten Jahren wachsen zwei Trends sehr stark, deren Ausprägung unterschiedlicher nicht sein könnten.

Zwei Commerce-Wege: Cyber

Im Industrie- und Fertigungsumfeld stehen die nächsten Jahre im Zeichen intelligenter Commerce-Automatisierung im Rahmen von Industrie 4.0-Installationen und direktem Machine-to-Machine-Commerce).

Hier sind Schnittstellen, Integration und Selbst-Optimierung entscheidend. User-Interfaces werden im Prozess nicht mehr gebraucht.

… und Human.

Andererseits werden aber immer dann, wenn Menschen die Kaufentscheidungen treffen (B2B oder B2C), die humanen Bedürfnisse nach Emotion, Entertainment und Convenience und damit Content und Frontend-Design zum entscheidenden Erfolgsfaktor.

Die Wünsche der Konsumenten gilt es zu bedienen, wenn das Offering nicht am Markt vorbeigehen soll.

Eine alte Challenge: zu Hause einkaufen

Ein Dauerbrenner unter den Wünschen ist, die Kaufentscheidung im selbst gewählten Umfeld zu treffen.

Kunden möchten nicht an einem bestimmten Ort (im Ladengeschäft), sondern in Ruhe zu Hause Vergleiche ziehen, Details unter die Lupe nehmen, andere Meinungen einholen, und sich unterhalten oder inspirieren lassen.

Sie wollen zu einer selbstgewählten Zeit (unabhängig von Öffnungszeiten) sofort Entscheidungen treffen und Services in Lieferung und Kommunikation in Anspruch nehmen. (>>Bitkom)


Diese Wünsche sind nicht erst mit der Jahrtausendwende und dem Onlinehandel aufgekommen, sondern waren schon gut 100 Jahre zuvor Motivation und Erfolgsfaktor für den Distanzhandel.
Die Praxis von zu Hause oder vom Schreibtisch aus zu kaufen, ist älter als Smartphone und Computer, und wurde lange mit dem Print-Katalog realisiert.

Ziel der klassischen Versand-Händler war es schon immer Bedarf zu wecken, zu unterhalten, zu stöbern (“browsen“), spontane Kaufentscheidungen zu triggern, mit Exklusivangeboten zu locken und mit personalisierter Angebotserstellung und direkten Kontaktmöglichkeiten Kunden zu binden.

Diese Situation ändert sich nicht wesentlich, sondern spitzt sich zu, wenn der Kunde plötzlich Alexa in der Küche stehen hat. Wer zwischen Kaffeekochen und Frühstück Batterien nachbestellt, will sofort zum Ziel kommen. Wer Inspiration sucht, möchte nicht mit einem „buy now“-Button abgefertigt werden. Wird diese Erwartung nicht erfüllt, kauft man woanders. Der Konsument wird kompromissloser.

Katalog-Versandhandel: 100 Jahre Menschenkenntnis

Als der Handel über das Internet Aufwind bekam, hatten Katalog-Versandhändler einen beträchtlichen Vorsprung. Was sich die neu startenden Online-Händler erst erarbeiten mussten, war ihr täglich Brot:

tiefe Produktkenntnis, intensive Kundenbeziehung und das Angebot aus einer Hand – von Medium (Druckerzeugnis) über Logistik bis zum Kundenservice.

Die Risiken, die mit hohen Investitionen im Lager sowie hochpreisigen Werbe- und Verkaufsmittel einhergingen, waren enorm. Aber das Geschäft lohnte sich, weil es aus dem Handwerk und der Erfahrung berechenbar war.

Überholt vom kleinen Bruder E-Commerce

Online war plötzlich „in“, aber wie schnell sich der Markt wandeln würde, hatte niemand erwartet. In nur 12 Jahren verschoben sich die Bestellwege von 80% Katalog zu 80% online und führte in den 2000er Jahren unter anderem zu den historischen Insolvenzen von Neckermann und Quelle.

Online hat den klassischen Bestellwegen nicht nur Marktanteile abgenommen, sondern ist auch kontinuierlich stark gewachsen.

Während im Jahr 2007 bei 27,6 Mrd. Euro Gesamtumsatz immerhin noch gut 60% über die klassischen Bestellwege (Katalog, Fax) umgesetzt wurde, waren es 2016 mit 4,38 Mrd. Euro nicht mal mehr 10%.

Online hatte den klassischen Bestellkanälen nicht nur große Anteile abgenommen, sondern war zudem auch noch mit Rekordzahlen gewachsen.

 

Versand-Größen auf der Gewinnerseite

Der Schock saß tief, nicht nur in der Versandhandelsbranche selbst. Auch heute noch beobachten andere Wirtschaftsbereiche (siehe aktuell den Druck auf den Industrie-Mittelstand) mit Sorge die unbarmherzigen Konsequenzen von verpatzter Digitalisierung am Beispiel Handel.

Dennoch gibt es unter den klassischen Versandhändlern auch Gewinner der Digitalisierung. Und zwar immer dann, wenn ein Unternehmen es verstanden hat, sein Geschäftsmodell neu zu erfinden und nicht einfach versuchte, einen Katalog ins Netz zu stellen.

Alles auf Null. In einem Klima ständigen Wandels müssen gerade etablierte Geschäftsmodelle radikal überdacht werden.

Etwa Otto, Tchibo oder Klingel haben sich mit einem Fokus aus Omnichannel, Services, Internationalisierung oder Ventures neu ausgerichtet.

Das gelang mit einer großen Bereitschaft sich zu wandeln und alles auf den Kopf zu stellen – aber eben auch durch ein Verdichten und Übertragen der eigenen jahrzehntelangen Handelserfahrung.

Das stationäre Geschäft ist nicht am Ende; und auch der Katalog ist nicht am Ende. Aber: das Geschäft der klassischen Katalog-Versandhändler steht unter hohem Druck sich zu transformieren. Ein Katalog im Stil der 80er/90er Jahre wird heute nicht mehr bestehen können. Das Medium muss auf ein neues Level gehoben werden; und zwar ohne dass Branchenkenntnis und Wissen über Kundenverhalten verloren geht.

Einige Erfolgsbeispiele:

Spezialversender Bergzeit

Spezialversender wie bergzeit.de bieten ihrer Community passgenaue Produkte und Experten-Content im Magazin.

Die Schwab-Tochter Sheego macht 75% des Umsatzes online – und 28 Kataloge im Jahr!

Tchibo hat sich mit B2B2C-Modellen und Omnichannel breit aufgestellt. Hier: Tchibo Coffee Service.

„User Experience“, „mobile first“, „Connected Commerce“ all diese Schlagworte erfolgreicher Commerce-Konzepte sind kein Selbstzweck. Sie sind das nötige Handwerkszeug für eine zeitgemäße Form und dienen einzig dem Ziel, den Kunden besser zu erreichen und zu bedienen. Aber die Inhalte („der Content“, >>Mehr dazu im Content Commerce Webinar) und personalisierten Angebote, mit denen der Kunde gefesselt, unterhalten, fasziniert werden kann – dieses Wissen muss nach wie vor aus den Unternehmen selbst kommen.

Perspektiven für den Katalog-Versandhandel

Heute gibt es 4K Spezialversender mit Print-Katalogen allein in Deutschland, Österreich, Schweiz.

Heute, das heißt „immer noch“; nach einer Markt-Bereinigung und unter massivem Druck von Online-Pure-Playern oder Generalisten und internationalen Plattformen mit Dumping-Preisen.

Viele sind bereits mitten im Changeprozess getrieben durch die neuen Anforderungen und Erwartungen und Bedürfnisse im Zuge der Digitalisierung. Anderen steht dies noch bevor.

In einer klassischen SWOT-Analyse zur Potential- und Strategiefindung sind die Stärken (Strengths) ud Schwächen (Weaknesses) im Herzen des Unternehmens zu finden und hochindividuell. Hingegen die Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats) sind marktgetrieben und somit innerhalb einer Branche ein Stück weit gleich. Zwei Bereiche, bei denen es sich für den Katalog-Versandhandel lohnt, genauer hinzuschauen.

Zu den Chancen zählt auf jeden Fall, dass die Katalog-Versender für einen Omnichannel-Ansatz bessere Voraussetzungen mitbringen als Online-Pure Player, von denen 90% kurz- bis mittelfristig wieder verschwinden (aktuelle Erhebung des IFH Köln).

Gerade hinsichtlich des Printkanals haben Katalog-Versender einen Vorsprung, denn es auszunutzen gilt. Wenn etwa Startups sehr ernsthaft den Weg in Richtung Publishing und Print einschlagen (>>Tagesspiegel übernimmt Vertrieb für das Glossybox Magazin) sollte sich dieser Bereich für Print-erfahrene Katalog-Versandhändler umso mehr anbieten.

Auf der Risiken-Seite müssen bei der Digitalisierung die Abhängigkeiten überschaubar bleiben.
Sei es, dass man Amazons Einfluss auf das eigene Geschäft reduzieren will – aber eben auch nicht völlig darauf verzichten kann.
Sei es, dass man selbst zum Dreh- und Angelpunkt eines vernetzten Geschäftsmodells werden möchte und sich mit einer mehrstufigen Plattform, Community-Services und Vermittler-Strukturen anpasst und neu erfindet. Für beides ist vor allem eines essentiell: den direkten Zugang zum Kunden aufzubauen und zu halten.

Fazit

Mit der richtigen Strategie und Technologie sind Katalog-Versandhändler in einer guten Position, die Chancen der Digitalisierung für sich zu nutzen. Immerhin haben sie das Shopping von der Couch erfunden!

Sie sind Versandhändler und haben Fragen zur Digitalisierung? Sie interessieren sich für unsere Referenzen?

Wir bieten ein Netzwerk von Experten und Dienstleistern sowie angepasste Software für den speziellen Bedarf von >>Katalog-basierten Geschäftsmodellen.

 >>Sprechen Sie uns an!

–Photo Credits: Death to Stock, Refe, Pixabay oder wie genannt.–

Autor

Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

OXID eSales AG, Messestand dmexco 2015

Digital muss in die eigene DNA – dmexco 2017, wir sind dabei!

Am 13. und 14. September 2017 steht Köln Kopf. Die dmexco gibt sich die Ehre als eine der führenden Konferenzen im E-Commerce. Viel ist letztes Jahr über diese Messe geschrieben worden. Die Horizont berichtete von einer Messe der Rekorde mit über 50.000 Besuchern, über 1000 Ausstellern in 5 Hallen und 570 Speakern. Als „absolut einzigartig auf der Welt“ bezeichneten die Macher Christian Muche und Frank Schneider die Expo und Konferenz in puncto Qualität und Quantität.

Kontroverse hat noch nie geschadet. Auch nicht der dmexco.

So manch anderer fühlte sich hingegen genervt von der dmexco, dem „selbstverliebten deutschen Digitalzirkus“. Christian Meyer, Media- und Digitalverantwortlicher bei Müller Milch, rechnete in einem offenen Brief kräftig mit der Veranstaltung ab und löste heftige Diskussionen aus. Vom „Hang-over am Morgen nach der Party“, von „Fahrstuhlmusik“, „Unbehagen“ und längst vergangenem „Rock ‚n‘ Roll“ war da die Rede. Und auch das Motto von 2016 „Digital is everything“ bekam kräftigen Gegenwind: „No it’s not!“

Man mag geteilter Meinung sein. Fakt ist, wie in kaum einer anderen Branche ist im Digitalen Marketing und E-Commerce der Wandel ein immer wiederkehrendes Thema. Für 2017 haben sich die Veranstalter deshalb vorgenommen, das Zeitalter der Digitalen Transformation genauer zu beleuchten, unter dem Motto: „Lightening the AGE of Transformation.“ Was sich dahinter verbirgt? Es geht um „einen fortlaufenden Prozess, der mit den hochdynamischen kontinuierlichen und dauerhaften Veränderungen unserer Wirtschaft einhergeht“, so die Erläuterung auf der dmexco Webseite.

 

OXID eSales AG, Messestand dmexco 2015

OXID eSales Messestand auf der dmexco 2015

Digital muss in die eigene DNA

Was wir damit verbinden? Längst ist der digitale Wandel kein Trend mehr. Unternehmen müssen digital denken und handeln. Wer als Organisation die digitale Sicht- und Handlungsweise noch nicht verinnerlicht hat, muss sich schleunigst damit auseinandersetzen. Die Zeiten haben sich geändert. Die klare Trennung zwischen Produktion-, Groß- und Einzelhandel hat sich vielfach bereits überlebt. Selbst in traditionellen Branchen verändern sich Geschäftsmodelle. B2B-Unternehmen entdecken den Endkunden, On- und Offline wachsen zusammen, Kunden-Touchpoints verschmelzen zu einer nahtlosen Customer Journey und Organisationen entwickeln sich im Zuge von Digitalisierung und Industrie 4.0 rasant weiter. 

Der OXID Kosmos an einem Stand

Gemeinsam mit ausgewählten Partnerunternehmen – ERGO Direkt, kernpunkt, Laudert, OpusCapita, Shoptimax mit Pixelboxx und w&co – ist OXID am Stand C 058 in Halle 7 dieses Jahr auf der dmexco dabei. Unsere 6 (respektive 7 – Shoptimax und Pixelboxx treten gemeinsam auf) Partner geben tiefe Einblicke in das jeweilige Portfolio, das im Onlinehandel eine zentrale Rolle spielt. Vom Versicherungsmodul für den Onlineshop über Realtime Image Publishing Systeme, Multi-Channel Medienproduktion, E-Procurement, E-Invoicing, Omnichannel-Marketing und strategische Weitsicht und Projektkompetenz, wird alles geboten.

Der neue OXID eShop 6 #läuft

Wir selbst informieren auf der dmexco erstmals ausführlich über die brandneue Version OXID eShop 6, die unter der Haube umfangreich modernisiert, erweitert und verschlankt wurde. Damit erhalten Partner und Kunden eine starke und zukunftsfähige Basis für die schnelle Umsetzung von E-Commerce Projekten, die sich rechnen.

Außerdem vertiefen wir das Thema Content Marketing im E-Commerce. Die Kollegen Caroline Helbing und Stephan Wehrle halten am 13. September ab 12:00 Uhr im dmexco Speakers‘ Forum ihren Vortrag „Sprich mit mir, ich bin dein König!“ Sie erläutern, wie Händler mit attraktivem Storytelling, Content-Angeboten und digitalen Services rund um das Produkt mit OXID eShop nachhaltig Umsätze generieren können.

Wir sind also gespannt auf die dmexco 2017 und freuen uns auf ein Wiedersehen mit unseren Partnern und Kunden, sowie auf spannende Gespräche und neue Denkanstöße für die nächste Welle der Digitalen Transformation.

>> Jetzt Termin vereinbaren <<

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur  Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

idealo knallt richtig

Gastblog: Reichweiten- und Umsatzsteigerung dank idealo Direktkauf

Viel Umsatz erzielt, wer viele Kunden gewinnt. Viele Kunden gewinnt, wer auf den wichtigen E-Commerce-Plattformen am besten sichtbar ist. Bei idealo gilt: Eine Top-Platzierung ist nicht käuflich. Jeder Händler hat die Chance, mit dem günstigsten Produkt an erster Stelle zu stehen – und mit dem neuen Vertriebskanal idealo Direktkauf auch gleich an interessierte Nutzer zu verkaufen.

So bieten wir Ihnen eine einfache und risikofreie Lösung, Ihren Umsatz nachhaltig zu steigern. Denn idealo ist mit mehr als 15 Millionen monatlichen Besuchern Deutschlands größter Preisvergleich und eines der größten Portale im deutschen E-Commerce-Markt.

Ihre Vorteile:
•    einfache technische Anbindung an idealo
•    bis zu 25 Prozent Mobile Conversion Rate
•    stark gesteigerte Sichtbarkeit auf idealo
•    hohe Markenpräsenz im Bestellprozess

Für Shopbetreiber eines OXID eShops ist die Schnittstelle zum neuen Vertriebskanal bereits in OXID eXchange verfügbar! Die Anbindung Ihres OXID eShops an idealo Direktkauf funktioniert damit unkompliziert und schnell.

Als OXID Nutzer profitieren Sie außerdem von einem exklusiven Angebot:
Wenn Sie Ihr gesamtes Sortiment bis 15. April 2017 in idealo Direktverkauf live stellen, erhalten Sie einen CPO von 2% bis 15. Juli 2017.
Ihr Aktions-Code: oxid2017

Informieren Sie sich jetzt zu Ihren Vorteilen und starten Sie voll durch!

idealo knallt richtig

Autor
Franziska Grunwald idealoFranziska Grunwald, Head of Partner Management bei idealo internet GmbH.