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Gastblog: Das EuGH-Urteil zu Cookies – Was ist genau das Problem?

(Gastblog von Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. für OXID eSales)

Am 01.10.2019 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass Internetanbieter die Einwilligung ihrer Nutzer für Cookies nur dann wirksam einholen, wenn der Nutzer aktiv zustimmen kann (Urteil vom 1.10.2019 –  C-673/17).

Im konkreten Fall hatte ein Unternehmen bei einem Online-Gewinnspiel zu Werbezwecken ein Ankreuzkästchen mit einem voreingestellten Häkchen verwendet, mit dem Gewinnspielteilnehmer zugleich ihre Einwilligung in das Speichern von Cookies erklärten. Diese Cookies bzw. die darüber erhobenen Daten sollten zu Marketingzwecken verwendet werden. Dagegen hatte der deutsche Bundesverband der Verbraucherverbände geklagt.

Was hat der EuGH entschieden?

Der EuGH hat entschieden, dass die Einwilligung für Cookies aktiv erteilt werden muss. Die Einwilligung könne nicht über ein voreingestelltes Ankreuzkästchen, das der Nutzer zur Verweigerung seiner Einwilligung abwählen müsse, wirksam erteilt werden.

Der EuGH stellte außerdem klar, dass der betroffene Nutzer u.a. auch zur Funktionsdauer der Cookies und zur Zugriffsmöglichkeit durch Dritte (z.B. Facebook oder Google) umfassend zu informieren ist.

Muss jetzt für jede Art von Cookie eine Einwilligung eingeholt werden?

–    Rein funktionale Cookies

Der EuGH bezieht sich insoweit auf Art. 5 Abs. 3 der „alten“ EU-Cookie-Richtlinie (2002/58/EG) und entschied, dass rein technische Cookies, die der Herstellung der Funktionalität einer Website dienen, noch keine Einwilligung benötigen.

Ein Beispiel dafür wären Warenkorbcookies, mit denen der Warenkorb des Nutzers gespeichert werden kann.

Rechtsgrundlage wäre dann das sog. berechtigte Interesse gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, welches hier in der bedarfsgerechten Gestaltung der Website zu sehen ist. Dies umfasst konsequenterweise auch das Wissen darüber, woher ein Nutzer kommt (Sprache), welche Endgeräte verwendet (erforderlich für die Darstellung) oder welche Artikel, Videos oder sonstigen Elemente besonders häufig genutzt werden.

–    Cookies zu Marketingzwecken

Der EuGH hat ansonsten im aktuellen Urteil nicht entschieden, unter welchen Voraussetzungen welche Cookies eine Einwilligung des Nutzers benötigen.

Was Cookies betrifft, die zu Marketingzwecken eingesetzt werden, etwa zur Analyse oder zur Durchführung von Trackingmaßnahmen, vertritt die deutsche Datenschutzkonferenz (DSK), das Gremium der unabhängigen deutschen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder, eine strenge Meinung. Danach erfordert der Einsatz von Mitteln, „die das Verhalten von betroffenen Personen im Internet nachvollziehbar machen und bei der Erstellung von Nutzerprofilen“, in jedem Falle die vorherige Einwilligung der Nutzer nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Danach wäre für das Setzen von Cookies o.ä. durch Analysedienste grundsätzlich eine Einwilligung einzuholen. Dies gilt vor allem, wenn Daten an Dritte weitergegeben oder Tracking-Pixel eingesetzt werden bzw. eine websiteübergreifende Zusammenführung personenbezogener Daten vorgenommen wird. Vgl. dazu die Orientierungshilfe der DSK vom 03. April 2019 unter https://www.datenschutzkonferenz-online.de/media/oh/20190405_oh_tmg.pdf.

Diese Auffassung stellt bislang erst einmal „nur“ eine Behördenmeinung dar und wurde immer wieder kritisiert, da auch ein Tracking mitumfasst ist, das lediglich in pseudonymisierter Form, wie z.B. bei Google Analytics erfolgt.

Wie sollte man sich jetzt verhalten?

Wer in jedem Falle kein Risiko eingehen und abwarten will, bis es eine unstrittige Auffassung oder klare gesetzliche Regelungen zur Cookie-Thematik gib, sollte die Einwilligungen der Nutzer für Cookies in den Fällen einzuholen, wo Daten an Drittanbieter übermittelt werden (z.B. Google oder Facebook) und wo die Datenverarbeitung über die reine Analyse hinaus geht.

So könnte ein Cookie-Banner mit Einwilligung aussehen

Wie ein Cookie-Banner für Dienste wie z.B. Google-Analytics, Google AdSense oder auch z.B. Facebook – Custom Audience, aussehen könnte, ist hier dargestellt:

Quelle: https://res-media.net/Beispiel-Cookie-Banner/

Das ist außerdem zu beachten

  • Es müssen alle Dienste einzeln angegeben werden. Ob dazu auch die einzelnen Cookies aufgeführt werden müssen, ist streitig.
  • Es dürfen keine vorab angeklickten Checkboxen zur Einwilligung verwendet werden.
  • Technisch muss das Ganze so gestaltet sein, dass diese Cookies erst aktiv werden, wenn der Nutzer seine Einwilligung erteilt.
  • Weiterhin muss in den Datenschutzerklärungen der Webseiten die Funktionsdauer angezeigt und der Zugriff durch Dritte auf die Daten dargestellt werden.
  • Dem Nutzer muss – wenn Rechtsgrundlage des Cookie-Einsatzes das berechtigte Interesse des Verantwortlichen ist – eine Widerspruchsmöglichkeit (Opt-Out) zur Verfügung gestellt werden.
  • Ist die Einwilligung die Rechtsgrundlage, muss der Nutzer auf sein jederzeitiges Recht hingewiesen werden, die Einwilligung wieder zu widerrufen.

To do

Betreiber von Webseiten müssen klären, ob und welche Cookies sie genau einsetzen. Werden Cookies zu Marketingzwecken eingesetzt, ist zunächst zu entscheiden, ob bereits jetzt der strengen Auffassung der Datenschutzbehörden gefolgt werden soll. Dann wäre ein Cookie-Banner zu installieren und damit die Einwilligung der Nutzer einzuholen. Anderenfalls – oder bei nur rein funktionalen Cookies – ist eine umfassende Information in die Datenschutzerklärung zu integrieren und zunächst auf ein Banner zu verzichten.

Diese und weitere Fragen beantworten wir im OXID Academy Webinar Legal Update: „Die Keyfacts zum neuen Cookie-Urteil des EuGH“ am 28. November um 11 Uhr. Melden Sie sich gleich hier an!

Autorin

>>Sabine Heukrodt-Bauer. LL.M. ist Sprecherin auf diversen Events und Kongressen der IT-Branche und Dozentin für IT-Recht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Sie veröffentlicht regelmäßig Artikel zu aktuellen Themen im IT-Recht und E-Commerce und betreut seit über 10 Jahren für die INTERNET WORLD Business die Kolumne „E-Shop-Tipp“. Sie sitzt im Ausschuss „IT-Recht“ der Bundesrechtsanwaltskammer.

Gastblog: Black Friday – Jetzt eine Newsletter-Kampagne planen

(by Sabine Kowalski, Marketing Communications, CleverReach® GmbH & Co. KG)

Am 29.11.2019 ist es wieder so weit: Der Black Friday lockt Einkäufer in die Läden und Online-Shops, um die Gelegenheit zu nutzen, Weihnachtsgeschenke (und auch die ein oder andere Kleinigkeit für sich selbst) zum günstigen Preis zu ergattern. Tatsächlich gehört der Black Friday nach Weihnachten zu den umsatzstärksten Tagen des Jahres für den Online-Handel.

Zeit, um auch für Ihren eigenen OXID Shop eine entsprechende E-Mail Werbekampagne auf die Beine zu stellen! Warum es sich auch für Einsteiger lohnt, passend zum Black Friday Newsletter zu planen, verraten wir Ihnen im heutigen Gastbeitrag.

Fakten, die überzeugen

Wie Valentinstag und Halloween ist auch der Black Friday (der Tag nach Thanksgiving) aus den USA nach Deutschland geschwappt und hat sich hier als dankbarer Anlass für Händler etabliert, Restbestände im Sale zu verkaufen, um Platz für die neuen Winterartikel zu schaffen.

Die Zahlen sprechen für sich: Betrachtet man allein das Jahr 2018, gaben Kunden im Schnitt knapp 500 Euro für Weihnachtsgeschenke aus – die am liebsten am Black Friday besorgt werden, denn die Schnäppchen bieten sich einfach zu gut für’s Geschenkeshopping an. Deutschlandweit brachte der Black Friday ca. 2,4 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018, den etwas weniger bekannten Cyber Monday mit eingerechnet – 15 % mehr als im Vorjahr. Der Umsatz, der online gemacht wurde, betrug dabei schon in 2016 gute 18 % des Gesamtumsatzes und ist im Laufe der Jahre weiter angestiegen.

Zwischen Thanksgiving und Cyber Monday werden weltweit fast 140 Millionen Produkte allein von Marktplatzhändlern verkauft. Unter den verkauften Produkten waren 2018 Smartphones und Tablets von Samsung und Apple ganz vorne mit dabei. Aber auch Spielekonsolen, Lautsprecher, Küchengeräte und sportliche Modeartikel sind über die digitalen Ladentheken geflogen.

Kunden lieben das Schnäppchen Shopen am BlackFriday

Ob vom Desktop aus, vom Handy oder Tablet: Das Verhältnis, von welchem Gerät aus deutsche Online-Shopper auf das Angebot zugreifen, hält sich im Aktionszeitraum die Waage. Im Hinblick darauf ist es für Online-Händler sinnvoll, auf die Responsivität des eigenen Shops zu achten. Übergreifend ist jedenfalls zu beobachten, dass Zugriffe und Sales im Online-Handel im Vergleich zur Vorwoche am Black Friday um das Dreifache steigen!

Das Suchvolumen nach dem Begriff „Black Friday“ ist auf Google seit 2005 stetig gestiegen. Von 2017 auf 2018 sind Abfragen zu dem Thema um rund 40 Prozent gestiegen. Lassen Sie Ihre Kunden nicht länger suchen, sondern gehen Sie aktiv mit Angeboten auf sie zu. Eine Newsletter-Kampagne eignet sich dafür hervorragend, denn der zeitliche und finanzielle Aufwand ist im Vergleich zum hohen Return sehr gering: Auf jeden investierten Euro können Sie 34 Euro umsetzen!

Vorbereitungen treffen für die perfekte Black Friday Kampagne

Wie war das mit dem Markenrecht?

Eines vorweg zum Markennamen „Black Friday“: Als eingetragene Wortmarke ist die Verwendung des Begriffs für deutsche Händler derzeit abmahnfähig. Nur im redaktionellen Gebrauch ist die Verwendung bedenkenfrei. Verwenden Sie daher lieber kreative Abwandlungen des Begriffs, wenn Sie Ihre Black Friday Angebote im Online-Shop oder im Newsletter bewerben möchten. Ein Favorit von mir ist zum Beispiel der „Bag Friday“, den der Taschenhändler Fashionette im vergangenen Jahr beworben hat. Aber auch „Sales Friday“, „Special Friday“ und andere Alternativformulierungen können Sie Ende November in Ihren Werbeaktionen nutzen.

Black Friday Newsletter schon jetzt vorbereiten

Das Umsatzhoch am Aktionswochenende sollten Sie sich nicht entgehen lassen, und mit einer eigenen Newsletter-Kampagne zum Thema können Sie Kunden auch in Ihren Online Store locken. Ein Blick in die Vergangenheit kann dabei behilflich sein: Vielleicht haben Sie ja bereits im Vorjahr eine Black Friday Kampagne versendet? Dann betrachten Sie Ihre Zahlen der vergangenen Black Friday Mails im Reporting und werten Sie aus: Welche Betreffzeilen haben gewirkt, welche Angebote einen Klick provoziert? Spüren Sie Gewinner-Content auf und verwerten Sie diese Ideen einfach wieder. Und vernachlässigen Sie dabei alle Inhalte, die im Vorjahr nicht performt haben.

Starten Sie dieses Jahr das erste Mal eine eigene Black Friday Kampagne? Dann speichern Sie nach dem Event auf jeden Fall Ihre Reportings der Kampagne ab, als Blaupause für das kommende Jahr!

So können Sie Ihre Newsletter individueller gestalten

Es ist sinnvoll, sich vor dem Versand zunächst Gedanken zu machen, was und an wen Sie Ihre Newsletter versenden möchten. Segmentierung heißt das Zauberwort: Sofern Sie bereits Newsletter Marketing betreiben und schon eine Empfängerliste haben, nehmen Sie diese genau unter die Lupe. Gibt es Leser, die bestimmte Dinge gemeinsam haben und die Sie in Ihrer Black Friday Kampagne individuell bespielen können? Ein gutes Beispiel dafür wäre die Segmentierung in männliche und weibliche Empfänger: Für Modehändler ist diese Unterteilung besonders vorteilhaft, um den Empfängern passende Kleidung anzubieten. Oder haben Ihre Empfänger gemeinsame Interessen, sodass Sie ganz spezifische Produktgruppen bei den entsprechenden Fans bewerben können, zum Beispiel Fußball- vs. Yoga Produkte? Je individueller und gezielter Sie Ihre Angebote zum Black Friday ausstreuen, desto erfolgreicher werden Sie Ihre Produkte an die Kunden bringen.

Black Friday Shopping mit dem Smartphone

Wie oft und wann sollen Black Friday Newsletter versendet werden?

Der frühe Vogel fängt den Wurm! Wir möchten Ihnen jetzt nicht raten, Monate im Voraus die Black Friday-Glocke zu läuten, aber es kann vorteilhaft sein, wenn Kunden schon vor Tag X wissen, dass Sie einen Black Friday Sale in Ihrem Store anbieten. Auch wenn gerade deutsche Shopper eigentlich noch daran gewöhnt sind, Punkt Mitternacht mit dem Black Friday Einkauf starten zu dürfen, können Sie bereits einen Pre-Sale Marathon starten, der im Black Friday endet. Oder einfach eine Woche vor Sale-Beginn die Sonderangebote promoten, um dann am Freitag (und vielleicht zusätzlich am Cyber Monday) die Preise purzeln zu lassen.

Wichtig ist nur, dass Sie mit der Planung der Inhalte für Ihre Newsletter rechtzeitig beginnen, damit bei den Promotions alles reibungslos verläuft: Testen Sie, ob die Inhalte verständlich und die Produktbilder ansprechend sind, und prüfen Sie, ob alle Buttons auch zur gewünschten Ziel-URL führen.

Wie oft Sie Ihre Newsletter versenden, bleibt dabei ganz Ihnen überlassen. Wenn Sie beispielsweise eine Woche lang jeden Tag neue Angebote zum Black Friday bewerben möchten (und dies vorab ankündigen), kann das für den Empfänger dem Anlass entsprechend angemessen sein. Erinnern Sie hingegen jeden Tag den Kunden, dass immer noch der Black Friday Sale in Ihrem Shop stattfindet, wirkt das eher nervtötend und wird zu Abmeldungen statt zu Verkäufen führen.

Probieren Sie E-Mail Automationen für Ihre Kampagne aus!

Planen Sie eine mehrteilige E-Mail Strecke zum Thema Black Friday? Dann ist E-Mail Automation das Richtige für Sie! Denn damit können Sie alle Nachrichten in einer zusammenhängenden Strecke anlegen, zeitlich planen und mit einem Klick die Kette starten. Danach werden alle E-Mails, die Sie in der Automation abgelegt haben, automatisch an die Empfänger gesendet, die Sie ausgewählt haben! Auch Follow-Up E-Mails für Nicht-Öffner oder die automatische Vergabe von Schlagwörtern („Tags“) ist möglich. Die E-Mail Automation THEA von CleverReach® ist besonders umfangreich und auch für Einsteiger leicht zu bedienen.

Mit dem passenden Plugin von CleverReach® können Sie alle Empfängerdaten aus Ihrem OXID Shop nutzen und Ihre Black Friday Ideen in die Tat umsetzen. Jetzt Plugin downloaden und Black Friday Kampagne starten!

Autorin:

Sabine Kowalski, CleverReach

Sabine Kowalski arbeitet beim E-Mail Marketing Anbieter CleverReach® im Kommunikations-Team als kreative Texterin, Konzeptioner und kluger Kopf im Social Media Bereich. Zuvor war sie als Beraterin in einer Oldenburger Marketingagentur tätig und setzt nun ihr Wissen ein, um jeder Zielgruppe technische Sachverhalte leicht verständlich und praxisnah beizubringen.

Die 5 Herausforderungen bei der ERP- und Shop-Integration

Serie Teil II: Onlineshop und ERP-System – Stolpersteine auf dem Weg des Erfolgsduos

Ende Juli haben wir eine Serie zum Thema ERP-System und Shop-Integration gestartet. Im ersten Artikel ging es darum zu klären, welches Szenario für Onlinehändler das bessere ist, vollständige Integration oder Schnittstellenanbindung. Hier nachlesen!

Heute erläutern wir, welche Hürden bei Integrationsprojekten zu bewältigen sind. Denn mit steigender Bedeutung des E-Commerce nehmen auch die Herausforderungen zu. Unter zahlreichen weiteren Fragen kristalisieren sich die folgenden 5 Aspekte als häufige Stolpersteine heraus.

1. Fehlerhafte oder unvollständige Stammdaten

Stammdaten sind so wichtig, weil sie dauerhaft unverändert genutzt werden, um Geschäftsvorgänge durchzuführen. Für einen Onlineshop-Betrieb sind Kunden- und Artikeldaten wichtige Stammdaten. Wenn zwei oder mehr Software-Systeme zusammenarbeiten, müssen Daten ausgetauscht werden. Abweichungen in Bezeichnungen oder Bedeutungen führen hier schnell zu Problemen. Beispielsweise ist ein Kunde im Vertriebsvokabular, an dem sich die eShop-Software oft orientiert, jeder der ein Produkt oder eine Dienstleistung kauft. Im ERP-Kundendienstmodul eines produzierenden Unternehmens kann dagegen derjenige als Kunde gelten, der ein Produkt oder Service nutzt.

Aktuelle Stammdaten senken Integrationsaufwand und -kosten

Gleiche Produkte und Services werden auch oft unterschiedlich bezeichnet oder abgekürzt, sowohl im ERP-System als auch im zu integrierenden Webshop. Die Datensätze, doppelt oder mehrfach angelegt, wirken dann verwirrend. Auch müssen Stammdaten regelmäßig geprüft werden, ob sie noch richtig und vollständig sind. Schließlich ziehen Kunden um oder nehmen neue Namen an, etwa aufgrund einer Heirat. Darüber hinaus ändern sich Artikel, Produkte und Services bzw. sie werden durch neue Versionen ersetzt. Die Defizite daraus führen zu hohen Streuverlusten bei Werbung und Marketing-Kampagnen sowie Lieferverzögerungen und Falschlieferungen. Korrekte, aktuelle Stammdaten sorgen dagegen für bessere Compliance, effektiveres Cross-Selling, Kundenbindung und führen zu Marketing- und Einkaufseinsparungen. Deswegen ist es ratsam, Stammdaten im Webshop und im ERP-System vor der Integration zu prüfen und ggf. zu bereinigen.

2. Falsches Integrationslevel

Auch die Wahl des richtigen Integrationsniveaus ist wichtig. Aufgrund einer zu lockeren Integration – auch Anbindung genannt – werden Daten nicht rechtzeitig aktualisiert. Arbeitet das ERP-System oder der Webshop mit nicht aktuellen Daten, gehen Umsätze verloren. Bestellt ein Kunde etwa einen, laut Webshop-Angaben noch lieferbaren, Rasenmäher, der in Wirklichkeit schon ausverkauft ist, trübt das die Kundenerfahrung und -loyalität. Darüber hinaus wird es durch eine zu lockere Integration oft notwendig, Daten und Prozesse manuell zu verarbeiten und zu aktualisieren. Das erfordert mehr Zeit und bedeutet mehr Fehler.

Vorgefertigte Integrationslösungen schaffen Abhilfe

Eine zu enge Verzahnung erhöht andernfalls den Integrationsaufwand bei Software und verringert die Kompatibilität. Beispielsweise funktionieren dann manche Features nicht oder nur bedingt. In anderen Fällen werden Anwendungen nicht mehr vollständig ausgeführt; häufige Abstürze können folgen. Eine Alternative ist hier, sich nach vorgefertigten speziellen Integrationslösungen umzuschauen. Manche Hersteller oder Anbieter von eShop-Software vertreiben sie für bekannte und verbreitete ERP-Systeme. Unter ihnen sind sowohl Lösungen von SAP und Microsoft als auch Nischenplayer wie PSIpenta.

Drittservices: Einbindung mitdenken

Es sollte hier auch an die Anbindung von Drittanbieter-Services gedacht werden, die z. B. Online-Bezahlprozesse oder den Versand abwickeln. Heute steigt sowohl ihre Bedeutung für den Geschäftserfolg als auch die Auswahl. Neben Marktentwicklungen begünstigt auch eine modernisierte Regulierung wie etwa PSD2 (zum Artikel: Die PSD2 auf der Zielgeraden), die mehr Spielräume für Zahlungsdienste bringt, neue Services. Jedoch: Je mehr Services angebunden werden, desto höher wird die Komplexität.

3. Mehr Konflikte innerhalb der Fachbereiche

Fachabteilungen messen den Erfolg, bedingt durch ihre Schwerpunkte, jeweils anders. Für den Vertrieb sind mehr Kunden und Umsatz entscheidend, für den Kundenservice die Zahl gelöster Fragen und Reklamationen. Der Einkauf freut sich über hohe Einkaufsrabatte und sinkende Beschaffungskosten. Unterschiedliche Priorisierungen führen regelmäßig zu Konflikten, gerade dann, wenn Fachbereiche bei der Arbeit enger zusammenrücken müssen.

Webshop-Integration: Zusammenarbeit der Abteilungen notwendig

Bei Webshop-Integrationen kommt es auf eine reibungslose Zusammenarbeit verschiedener Fachabteilungen an: Das Produktmanagement oder der Vertrieb müssen Informationen über aktuelle und neue Versionen, Features und Preise liefern; die Buchhaltung korrekt abrechnen. Das Lager wird daran gemessen, wie zeitig und korrekt es Informationen über Warenbestände und Lieferzeiten bereitstellt. Das Ganze soll dazu synchron, abgestimmt und möglichst echtzeitgetreu geschehen. Verfolgt jede Abteilung nur eigene Ziele, wird die Shop-Integration zum Kraftakt. Konflikte verschärfen sich. Dazu müssen verschiedene Hilfsdienste – z. B. Payment und Versand – integriert werden. Auch wenn Silos in der Regel nicht über Nacht beseitigt werden können, sollten die Aufgaben und Erwartungen in jeder Abteilung klar definiert und zuständige Ansprechpartner benannt werden. Anregungen aus modernen Ansätzen, die die Zusammenarbeit verbessern wie etwa DevOps, können hier ebenfalls hilfreich sein.

4. Integration: zu viel Funktionalität auf einmal

Die Integration eines Webshops in das Unternehmen ist oft mit hohen Erwartungen verbunden. Fehlen entsprechende Erfahrungen, verleitet die große Auswahl an Marktoptionen schnell zu überdimensionierten Lösungen – ganz nach dem Grundsatz: mehr schadet nie. Das führt jedoch dazu, dass Aufwand und Kosten steigen und Zeitpläne nicht eingehalten werden. Dazu erhöht sich die Fehlerwahrscheinlichkeit. Das Risiko, das gilt gerade bei Funktionalität außerhalb des Kerns, wird größer, dass sich Features und Services nicht durchsetzen; in anderen Fällen zunächst erheblich modifiziert werden müssen.

Lösung: kleiner starten, Schritt für Schritt ausbauen

Kleinere Integrationslösungen sind deswegen anfangs oft besser. Man startet dabei mit dem Notwendigsten und fügt weitere Features nach und nach hinzu – bei relevantem Kundenfeedback und Bedarf. Als Beispiel wird zunächst mit klassischen Bezahlarten gestartet, andere werden später bedarfsweise eingebunden. Das gleiche gilt auch für Versandoptionen und -konditionen. Lieferungen innerhalb von 24 Stunden sind heute zwar in aller Munde, für die anvisierte Zielgruppe aber möglicherweise viel weniger wichtig als korrekte Zustellung und ein zuverlässiger Lieferservice. Der Grundgedanke dabei ist: Den Integrationsprozess lieber mit einem gut integrierbaren, funktionierenden Grundgerüst zu starten als mit vielen unausgegorenen, schlecht funktionierenden und inkompatiblen Lösungen.

5. Integrationstests werden vernachlässigt

Je tiefer zwei Software-Lösungen integriert werden, desto wichtiger ist das Testen. Ein Grund: fehlerhafte Daten breiten sich bei enger Software-Verzahnung schneller aus. Erfahrungsgemäß wird die Zeit bei Integrationsprojekten oft knapp, der Testprozess zu weit nach hinten verschoben; nicht selten kommt es dabei zu nachteiligen Abstrichen. Eine ungünstige Entwicklung, die später für böse Überraschungen sorgt. Das Bezahlen mit Kreditkarte stockt plötzlich, oder es fällt auf, dass aktuelle SSL-Zertifikate für sichere Zahlungsabwicklungen nicht installiert wurden. Dem Thema Sicherheit sollte bei Webshop-Integrationen ohnehin eine besondere Bedeutung zukommen. Weil viele ERP-Lösungen noch weitgehend on-premises betrieben werden, sind sie verglichen mit Webshops einer geringeren Angriffsgefahr durch Schadsoftware oder Hacking ausgesetzt. Entsprechend niedriger sind die Sicherheitsvorkehrungen und das -bewusstsein der Mitarbeiter. Das ist zu berücksichtigen, weil das Sicherheitsgefälle beide Software-Lösungen samt Ökosystem gefährden könnte.

Beachten: Logging und Testen unter Hochlast

Eine andere wichtige Angelegenheit: Die Zusammenarbeit zwischen ERP-System und Online-Shop sollte unter höheren Belastungen getestet werden. Das ist wichtig, wenn Kunden z. B. aufgrund einer Rabattaktion oder saisonbedingt deutlich mehr bestellen. Viele Testprozesse lassen sich heute glücklicherweise automatisieren – künstliche Intelligenz ist auch hier auf dem Vormarsch und übernimmt immer mehr das Ruder. Neben einzelnen Modulen sollte auch deren Zusammenarbeit adäquat getestet werden. Weiterhin ist beim Testen auf ein ausreichendes Logging zu achten. Denn nur so kann man später vielen Fehlern auf die Schliche kommen.

Autor:

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt ist Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG. Sie liebt gute Geschichten und ist passionierte Texterin. Sie wäre gerne als Digital Native zur Welt gekommen und bügelt diesen Nachteil im täglichen Social Media Doing durch Begeisterung wieder aus. Erfolge feierte sie bei GE Healthcare IT und der Testo AG, wo sie tiefgreifende Kenntnisse im B2B-Marketing quer durch sämtliche Marketing-Diszipline erlangen konnte und heute eine absolute Allrounderin ist.

Gastblog: Mit Content Marketing überzeugende Einkaufserlebnisse schaffen

(by Tanja Josche, Content-Marketing-Expertin, freiberufliche Texterin und Autorin)

Um Aufmerksamkeit zu wecken und neue Kunden zu gewinnen, spielen redaktionelle Inhalte heute eine wichtige Rolle. Auch Shop-Betreiber setzen verstärkt auf Content Marketing. Wer mit seinen Ressourcen haushalten muss, sollte dabei pragmatisch vorgehen.

Immer mehr Kunden kaufen online ein. Laut der Verbraucherstudie des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) legte der E-Commerce-Umsatz im 1. Halbjahr 2019 erneut deutlich zu: um 11,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit dem konstant hohen Wachstum verschärft sich allerdings die Konkurrenz zwischen den Online-Händlern weiter. Für sie wird es immer schwieriger, sich zu differenzieren und potenzielle Kunden auf sich aufmerksam zu machen. SEO-Content allein reicht hier längst nicht mehr aus.

In den Fokus rückt stattdessen die Customer Experience: Es geht heute darum, den Kunden ein besonderes Einkaufserlebnis zu bieten. Mit Produktvideos, Vergleichstools oder virtuellen Anproben beispielsweise, die bei der Kaufentscheidung unterstützen. Oder mit redaktionellen Inhalten, die dem Leser einen Mehrwert bieten. Content Marketing nennt man diesen Ansatz, der auch im E-Commerce immer mehr Anhänger findet.

Mit nützlichen Inhalten überzeugen

Ziel des Content-Marketings ist es, mit nützlichen oder unterhaltenden Inhalten das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen und sie langfristig zu treuen Kunden zu machen. Auch die Konversionsrate lässt sich mit hochwertigem Content nachweislich verbessern. Außerdem wirken sich nützliche Inhalte positiv auf die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen aus – und sorgen so für zusätzlichen Traffic.

Doch wer meint, mit ein paar schnell erstellten Blogbeiträgen in kürzester Zeit neue Kunden gewinnen zu können, der irrt. Content Marketing ist langfristig angelegt. Und es braucht ein durchdachtes Konzept, damit der Brückenschlag zwischen redaktionellen Inhalten und Verkäufen im Shop wirklich gelingt.

Kundenbedürfnisse im Fokus

Shop-Besitzer, die auf Content Marketing setzen wollen, sollten sich zuerst intensiv mit den Bedürfnissen ihrer Kunden auseinanderzusetzen: Welche Fragen stellen sich diese im Alltag? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Und welche Informationen könnten ihnen dabei weiterhelfen? Mit Website-Analysen oder Social-Media-Monitoring kann man hier erste Antworten finden. Auch die eigenen Service-Mitarbeiter können wertvolle Insights liefern: Sie haben täglich Kontakt mit Kunden und kennen deren Bedürfnisse in der Regel gut.

Wichtig zu wissen ist auch: Der Informationsbedarf der Kunden ändert sich im Verlauf der Customer Journey. Am Anfang sind eher allgemeine Inhalte gefragt, mit denen sie sich einen Überblick über ein Thema verschaffen können. Je weiter sie im Entscheidungsprozess voranschreitet, desto spezieller müssen die Inhalte sein. Das gilt für den B2B-Bereich ebenso wie für B2C. Der einzige Unterschied: Entscheidungen von Unternehmen dauern oft länger, und es sind in der Regel mehrere Personen involviert.

Content für die Customer Journey

Wie sich der Informationsbedarf im Verlauf des Kaufprozesses verändern kann, zeigt die folgende Content-Map am Beispiel einer Kaufentscheidung im IT-Bereich. Der Entscheidungsprozess gliedert sich hier in sechs Phasen, die horizontal eingetragen sind. Darunter finden sich die Content-Formate, die für Entscheider in der jeweiligen Phase relevant sind – und zwar sortiert nach ihrer Wirksamkeit.

Der Informationsbedarf variiert entlang der Customer Journey im Kaufprozess
Abb. 1: Welche Formate im IT-Kaufprozess gefragt sind, hat IDG in einer Studie ermittelt (Quelle: IDG, 2017 Customer Engagement Study)

Es zeigt sich: News und Fachartikel spielen anfangs noch eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, sich einen Überblick zu verschaffen und mögliche Lösungen zu eruieren. Kurz vor der Kaufentscheidung sind sie dagegen nicht mehr relevant. Dann setzen die potenziellen Kunden eher auf Produkttests und -demos, Bewertungen anderer Kunden und Kalkulatoren, um ihre Kaufentscheidung abzusichern.

Pragmatisch starten

Viele Unternehmen tun sich schwer damit, die richtigen Themen für ihr Publikum zu finden. Sie wissen nicht genau, was die Zielpersonen benötigen und lassen sich deshalb von eigenen Annahmen leiten. Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden. Doch sollte man in diesem Fall nicht gleich aufwändige Content-Stücke produzieren. Was, wenn man mit seiner Annahme daneben liegt? Wer monatelang an einem Whitepaper feilt, das gar nicht dem Kundenbedarf entspricht, der verschwendet nicht nur Zeit und Geld, sondern setzt auch das Vertrauen des Publikums aufs Spiel.

Deshalb empfiehlt es sich, die Content-Erstellung pragmatisch anzugehen. Unternehmen sollten mit möglichst geringem Aufwand starten und ihre Inhalte schrittweise entwickeln. Und zwar direkt im Markt auf Basis der Erfahrungen, die sie dort mit ihrem Content sammeln. Dafür braucht es freilich etwas Mut und Experimentierfreude. Doch es lohnt sich, vor allem für Unternehmen, die mit ihren Ressourcen haushalten müssen.

Die wichtigsten Prinzipien des „Lean Content Marketing“ Ansatzes

1. Klein anfangen und zuhören
Zu Beginn sollte man sich auf kleinere Content-Stücke konzentrieren, die sich mit wenig Aufwand erstellen und veröffentlichen lassen – zum Beispiel kurze Posts für den Blog oder die sozialen Netzwerke. Die Reaktionen darauf gilt es, genau zu analysieren: Was wird geliked oder geteilt? Welche Fragen werden in den Kommentaren gestellt? Wer hier genau zuhört, erfährt viel über die Bedürfnisse der potenziellen Kunden, kann daraus lernen, und seine Inhalte immer besser darauf ausrichten. Nun lassen sich auch aufwändigere Formate produzieren – ohne Risiko, damit daneben zu liegen.

2. Content mehrfach verwerten
Jedes Unternehmen erstellt regelmäßig hochwertige Inhalte, auch wenn es nicht gezielt Content Marketing betreibt: Präsentationen für Kongresse, Produktbroschüren, Anwenderberichte. Diese lassen sich mit relativ wenig Aufwand für das Content Marketing neu aufbereiten. Eine Präsentation beispielsweise kann man zu einem Blogbeitrag umarbeiten oder als Video auf Youtube veröffentlichen – und damit zusätzliche Nutzergruppen erreichen.

3. Content Gezielt verbreiten
Selbst der beste Content ist wertlos, wenn er nicht gefunden wird. Inhalte müssen deshalb aktiv verbreitet werden – und zwar dort, wo sich die Zielpersonen informieren. Auch hier empfiehlt sich ein Vorgehen in kleinen Schritten. Das heißt, anfangs sollte man sich auf einige wenige Plattformen beschränken, die für die Zielgruppe besonders wichtig sind. Wenn man dort ausreichend Erfahrungen gesammelt hat, kann man sich auf neues Terrain wagen.

4. Flexibel bleiben
Bereit sein, aus Fehlern zu lernen – das ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiches Content Marketing nach dem Lean-Prinzip. Man sollte jederzeit flexibel genug bleiben, den eingeschlagenen Weg gegebenenfalls wieder verlassen zu können.

Abb. 2: Lean-Content-Marketing basiert auf einem Zyklus, der vom Feedback der anvisierten Zielgruppe angetrieben wird. (Quelle: lean-content-marketing.com)

Fazit:

Es lohnt sich für Shop-Betreiber, informative oder unterhaltende Content-Welten um die Produkte herum aufzubauen. Denn Content Marketing zahlt auf die Glaubwürdigkeit und das Image des Unternehmens ein, baut Vertrauen auf und macht aus Besuchern wiederkehrende Interessenten, und aus Interessenten treue Kunden.

Wie man die richtigen Themen findet, eine Content-Strategie entwickelt und welche Tools im Alltag unterstützen können, zeigt Ihnen unsere Schulung „Content Commerce“. Egal, ob Sie erstmals eine Content-Strategie entwickeln oder ihre bestehende optimieren möchten: Erfahren Sie, wie Content Marketing und E-Commerce erfolgreich verschmelzen, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Anmeldung zur Content Schulung in der OXID Academy
Anmeldung zur kostenpflichtigen Schulung: Hier in der OXID Academy

Autorin:

Tanja Josche, Content Expertin und Buchautorin

Tanja Josche ist Content-Marketing-Expertin, freiberufliche Texterin und Autorin. Sie berät kleine und mittelständische Unternehmen bei der Strategieentwicklung und Content-Planung und unterstützt mit Texten für Print und Online. Vor ihrer Selbständigkeit war Tanja Josche sowohl auf Agentur- als auch auf Unternehmensseite tätig, zuletzt leitete sie die PR und das Marketing eines international agierenden Beratungsunternehmens. Ihr Wissen aus 20 Jahren Erfahrung in der B2B-Kommunikation gibt sie in Inhouse-Seminaren und Fachblogs weiter. Sie ist Co-Autorin des im O’Reilly Verlag erschienenen Fachbuchs „Lean Content Marketing. Groß denken, schlank starten“.

dmexco 2019 – Und jährlich grüßt das Branchenevent

Die iBusiness befragt jedes Jahr die dmexco-Besucher, wer aus welchen Gründen nach Köln reist. 2019 wollen 80 Prozent aller Besucher, egal ob Aussteller oder nicht, Kunden treffen, sich allgemein informieren (60 Prozent) oder Leads generieren (59 Prozent). Für 55 Prozent ist die dmexco ein Ort, um Freunde, Bekannte und Kollegen zu treffen. So auch für uns als E-Commerce-Plattformanbieter.

Die dmexco ist zwar eines von vielen, aber sicherlich das wichtigste Event im E-Commerce-Kalender! Vor allem, weil der zwanglose und enge Kontakt zur Branche, der überall in den Hallen spürbare positive Spirit, die Inspiration, die man mit nach Hause nimmt, und die vielen guten Gespräche und Kontakte ungemein wichtig sind. In einem Umfeld, in dem Digitalisierung das Maß aller Dinge ist, erweist sich nichts wichtiger, als der persönliche Kontakt. Für uns ist die dmexco also weniger Pflichttermin (in der iBusiness-Umfrage für 55 Prozent aller Aussteller), sondern mehr liebgewonnene Tradition. Die perfekte Gelegenheit, um den heißen Themen der Branche nachzuspüren, und Kunden und Partner in genau der passenden Atmosphäre zu treffen.

dmexco 2019 in Köln, am 11. und 12. September.
Unter dem Motto „Trust in You“ trifft sich die Digitalbranche am 11. und 12. September in Köln.

Wir haben also keine Kosten und Mühen gescheut, einen brandneuen Stand im „Hingucker-Design“ bauen zu lassen. 6 Top Partner aus dem Netzwerk begleiten uns. Mit brickfox, dixeno, dotfly, econda, Klarna und Laudert haben wir von Multichannel E-Commerce über Payment, künstliche Intelligenz und Medienproduktion bis Digital-Experten die gesamte E-Commerce-Expertise am Stand.

Selbstverständlich reisen auch wir nicht nach Köln, ohne echte Product News im Gepäck zu haben: Die OXID eShop Enterprise Edition gibt es ab sofort auch als Cloud-Offering! Das bisherige Angebot bleibt bestehen. Für OXID Kunden, die in die Cloud möchten, heißt das in Zukunft „Rundum-Sorglos-E-Commerce“. Denn vor allem Sicherheit, Skalierbarkeit und Performance stehen im Vordergrund der Plattform. Die technische Komplexität und der Aufwand für den Betrieb sinken. Entsprechend können Onlinehändler ihre Ressourcen wesentlich zielgerichteter einsetzen und Entwickler-Kapazitäten direkt auf den Shop und die relevanten Applikationen fokussieren. Wie das funktioniert, was die OXID Cloud alles mitbringt und welches weitere Vorteile sind, erfahren Interessenten bei uns am Stand C020 in Halle 7.1.

OXID Cloud: Perfekt aufeinander abgestimmtes Paket aus Software, Infrastruktur, Hosting, Services, Monitoring und Best Practice Tools.
OXID Cloud: Perfekt aufeinander abgestimmtes Paket aus Software, Infrastruktur, Hosting, Services, Monitoring und Best Practice Tools.

Auch für Unterhaltung wird gesorgt sein. Unter dem Motto: „Vitaminrausch für Ihren E-Commerce“ können Besucher am OXID Stand ihren Smoothie unter Körpereinsatz auf dem Smoothie Bike selbst mixen. Etwas Spaß und Abwechslung dürfte also garantiert sein.

Mit dem Smoothie Bike zum Vitaminrausch radeln.

Wir laden alle herzlich ein, sich zur OXID Cloud zu informieren, eine Demo zur Personalisierungsoption zu erhalten, sich einen leckeren Smoothie oder Kaffee zu gönnen, oder einfach nur mit uns ins Gespräch zu kommen. Die gesamte OXID Crew am Stand freut sich auf regen Besuch.

Damit das alles mit möglichst wenig Wartezeit verbunden ist, empfehlen wir, vorab einen Termin zu vereinbaren. Einfach hier klicken. Allen Teilnehmern wünschen wir inspirierende Vorträge, Themen, Gespräche und Kontakte auf der dmexco nächste Woche. Wir freuen uns drauf.

Autor

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Gastblog: Forderungen effizient beitreiben – keine Kunden verlieren

In Deutschland ist die Zahlart „Kauf auf Rechnung“ die mit Abstand beliebteste und erhöht die Umsätze des Shopbetreibers. Höhere Ausfallrisiken durch Nichtzahlung oder Betrug können durch gezielte Maßnahmen reduziert werden. Dabei können Inkassounternehmen und Auskunfteien helfen.

Was spricht für eine Zusammenarbeit mit einem Inkassounternehmen?

Zufriedene Mandanten schätzen an Ihrem Inkassopartner, dass dieser die spezifischen Anforderungen der Branche kennt und mit modernster Technik, kompetentem Personal und straffen Workflows arbeitet. Schnell und sicher erfolgt ein Datenaustausch per Schnittstelle. Spätestens am Folgetag der Auftragsübergabe ist bereits das erste Inkassoschreiben an den Schuldner unterwegs. Die anschließenden Maßnahmen sind abgestimmt und werden automatisiert ausgelöst. Modernes Forderungsmanagement setzt auf Dialog. Das Telefoninkasso ist ein entscheidender Faktor für den Beitreibungserfolg. Als Mitglied im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. verpflichten sich die Mitglieder zu einer seriösen Arbeitsweise. ADU Inkasso konzentriert sich auf die persönliche Ansprache von Schuldnern – fein austarierte CRM-Systeme sorgen dafür, dass mehr Schuldner erreicht werden. Im Dialog halten die Mitarbeiter die Fäden in der Hand und bewegen den Schuldner zur Zahlung.

Inkassoverfahren

Welche Auswirkung hat die Zusammenarbeit mit einem Inkassounternehmen auf meine Kundenbeziehung?

Wenn ein Inkassounternehmen beauftragt wird, dann geht es immer um eine Leistung, bei der der Kunde des Mandanten noch nicht bezahlt hat. Daher fallen dem Inkassopartner zwei wichtige Funktionen gleichzeitig zu:

  1. die Forderungen effizient und schnell beizutreiben und
  2. die Kundenbeziehung des säumigen Zahlers nach Möglichkeit zu halten.

Nicht jeder Kunde ist ein vorsätzlicher Nichtzahler. Oft sind es kurzzeitige Umstände, die einen Zahlungsverzug bewirken. Wertschätzende Kommunikation auf verschiedenen Kanälen, die aber immer das Ziel der Zahlung vor Augen hat, helfen, Kunden zu retten und sind deutlich wirtschaftlicher, als über Neukundengewinnung neue Kunden zu gewinnen.

Heute sind Bestell- und Mahnprozesse transparenter geworden. In sozialen Netzwerken tauschen sich die User darüber aus, wo man ohne großes Risiko eine Leistung / Ware erhalten kann, ohne diese dann zu bezahlen. Eine konsequente und nachhaltige Verfolgung der offenen Forderung ist deshalb wichtig und sinnvoll.

Das „WIN-Prinzip“ von ADU Inkasso bedeutet: Wertschätzend, Individuell, Nachdrücklich. Wertschätzend: Deshalb ist ein wertschätzender Umgang in der Kommunikation für uns verpflichtend. Individuell: Die Anforderungen der Mandanten sind unterschiedlich und spezifisch. Wir analysieren die Prozesse und stellen uns individuell auf unsere Mandanten ein. Nachdrücklich: Die Realisation der Forderung steht im Vordergrund. Mit der gebotenen Konsequenz und verbindlicher Freundlichkeit.

Zahlungsausfälle vorbeugen – was leistet ein Inkassounternehmen?

Zahlungsausfälle können sich existenzbedrohend auswirken. In Zusammenarbeit mit Auskunfteien können im Bestellprozess verschiedenste Kriterien geprüft werden. Die Wichtigsten sind die Bonität des Kunden und die Adressverifizierung. Ausfallrisiken werden dadurch deutlich gesenkt. Kunden mit zweifelhafter Bonität werden z.B. nur sichere Zahlmethoden angeboten.

Wichtig sind vollautomatisierte Prozesse, die sehr trennscharf viele Risiken erkennen und den Kauf auf Rechnung gegen sichere andere Zahlarten austauscht.

Autor:

Die Allgemeiner Debitoren- und Inkassodienst GmbH (ADU-Inkasso) ist seit fast 20 Jahren aktives Mitglied im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. und übernimmt das Forderungsmanagement und den Einzug offener Forderungen.
Das Leistungsspektrum umfasst neben dem Debitorenmanagement und dem Mahn- und Inkassoverfahren auch das gerichtliche Mahnverfahren mit anschließender Überwachung titulierter Forderungen. Zur Steuerung des Risikomanagements bietet ADU-Inkasso zudem Bonitätsprüfungen über verschiedene Schnittstellen oder dem eigenen Online-Portal. Einen Namen hat sich das Osnabrücker Inkassounternehmen durch zertifizierte Arbeitsweise, seine transparenten Prozesse und individuellen Inkassolösungen zu fairen Konditionen u.a. in den Branchen des Versandhandels, E-Commerce, der Telekommunikation sowie in den Bereichen des Verlagswesens (Abonnement) sowie Energieversorgung gemacht.

Shop Usability Award 2019: Werde Teil der Jury

Dein Sachverstand ist gefragt. Bewerte die besten Onlineshops Deutschlands

Es ist wieder Award-Zeit. Wer in der E-Commerce-Branche zu Hause ist, weiß, dass es kaum eine wichtigere Auszeichnung für seinen Onlineshop gibt, als den Shop Usability Award. Bis zum 31. August können Shops ins Rennen geschickt werden. Allerdings ist dieses Jahr alles anders.

UXme.io – Die Community wird zur Jury

Die wohl größte Veränderung beim nunmehr 12. Shop Usability Award von Johannes Altmann und dem Shoplupe Team ist, die Community aktiv an der Auswahl der besten Shops zu beteiligen. Jeder der möchte, kann auf uxme.io Mitglied werden und die eingereichten Shops bewerten. Die Registrierung und der Bewertungsprozess sind selbsterklärend. In wenigen Klicks kann man für die Kriterien Design, Usability, Creativity und Storytelling bis zu maximal 10 Punkte für seinen Lieblingsshop vergeben und die Bewertung gegebenenfalls mit einem Kommentar live stellen. Mehr Transparenz geht nicht. Und das hat Einfluss.

Bei uxme.io kann jedes Mitglied Shops bewerten

Die besten 5 Shops aus jeder Kategorie kommen nach Ablauf der Bewerbungsfrist automatisch auf die Shortlist. Dann tritt die hochkarätig besetzte Jury ihr Amt an, die Kategorie-Sieger zu küren. Einen Shop ins Rennen schicken kann im Prinzip jedes UXme-Mitglied. Es muss sich lediglich um einen deutschsprachigen Onlineshop handeln, mit einem Warenkorbsystem und mindestens einem Produkt.

In 19 Kategorien können Shops gewinnen

In 13 Kategorien können die Shops bewertet werden. Von B2B über Food, Freizeit, Haushalt, Mode, bis zu Sport & Outdoor oder Wellness, um nur einige zu nennen. Spannend wird es bei den 6 Sonderkategorien. Von Bester B2B Hersteller, Bester Discounter, Bester Markenshop über Innovativster Shop, Small Business und Social Projects reicht die Palette. Hier dürften sich Shops vermutlich nur wenig Konkurrenz ausgesetzt sehen, wenn sie in einer der Kategorien tatsächlich einen Schwerpunkt haben.

Calida - jetzt auf uxme.io bewerten
Calida – Sieger in der Kategorie Mode 2018! Und auch dieses Jahr wieder am Start. Bewerte diesen Shop!
Reisenthel - jetzt auf uxme.io bewerten
Reisenthel – Shop Usability Award Sieger 2018 in der Kategorie Accessoires, Geschenke und Lifestyle. Dieser Shop geht auch dieses Jahr ins Rennen und wartet auf Deine Bewertung.

OXID macht Sieger. Hilf mit

In der Vergangenheit hatten OXID eShops immer eine sehr gute Ausgangsposition, beim Shop Usability Award zu gewinnen. Letztes Jahr konnten calida.com, bergfreunde.de und reisenthel.com in den hart umkämpften Kategorien Mode, Sport & Outdoor und Accessoires gewinnen. matratzen-concord.de holte sogar als erster Discounter in der Geschichte des Awards den Gesamtsieg.

Wir ermutigen also unsere Kunden und Partner, ihre Shop-Projekte einzureichen. Die Gewinnchancen stehen gut. Und mehr noch: Liebe Community da draußen, bitte mitmachen und die wirklich guten Shops bewerten. Die Händler haben es verdient, mit dieser Auszeichnung auch mal im Rampenlicht zu stehen. Und es macht obendrein noch Spaß, sich die Shops anzusehen, zu bewerten und das Urteil anderer Mitglieder zuverfolgen. Wir wünschen allen viel Spaß beim Bewerten und drücken unseren Kunden und Partnern die Daumen. Mögen die besten Shops gewinnen.

Autor

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Wie werden Shop und ERP-System eine Einheit?

Serie Teil I: Onlineshop und ERP-System – Stolpersteine auf dem Weg des Erfolgsduos

Vollständige Integration oder Schnittstellenanbindung

Soll ein Onlineshop in das bestehende ERP-System integriert werden, muss die Frage nach dem Integrationsmaß zwingend beantwortet werden. Dabei reichen die Möglichkeiten von einer einfachen Anbindung bis zur vollständigen Integration mit Echtzeitsynchronisierung. Welche Lösung die bessere ist, hängt vom jeweiligen Fall ab.

Verwirrung um die Begriffe Integration und Anbindung

Die Begriffe Integration und Anbindung – bezogen auf Software – werden im Praxisalltag oft Synonym verwendet. Das sorgt oft für Verwirrung. Dabei gibt es zwischen ihnen erhebliche Unterschiede.

Integration bezeichnet in der Regel eine engere Verzahnung, die einerseits für eine hoch abgestimmte Zusammenarbeit der Anwendungen sorgt; andererseits aber auch zu Abhängigkeiten und Funktionsstörungen zwischen den Programmen führen kann.

Bei einer Anbindung mittels einer Schnittstelle handelt es sich hingegen um eine lockerere Form der Zusammenarbeit. Die Gefahr für Abhängigkeiten und Konflikte ist hier nicht so groß, dafür lässt sich aber auch die Funktionalität zwischen den Anwendungen nicht so fein abstimmten.

Was haben menschliches Zusammenleben und technische Integration gemeinsam?

Um die Unterschiede zwischen technischer Integration und Anbindung besser zu veranschaulichen, könnten Formen des zwischenmenschlichen Umgangs und Zusammenlebens als Vergleich herangezogen werden. Leben mehrere Personen in einem Haushalt etwa als Familie zusammen, ist ihre Lebensweise stark verzahnt und damit integriert. Funktioniert das Familienleben gut, unterstützen sich alle gegenseitig im Alltag und nutzen dabei z. B. auch viele Haushaltsgeräte und -einrichtungen gemeinsam. So profitieren die Haushaltsmitglieder von Synergien, dazu gehören Aufwands- und Kosteneinsparungen. Auf der anderen Seite erfordert diese Lebensform auch mehr gegenseitige Rücksicht, die die individuellen Spielräume einschränken kann. Das Konfliktpotenzial ist dadurch tendenziell höher als etwa zwischen Menschen, die allein leben.

Ganz anders sieht es aus, wenn eine Familie Unterstützung von außen anfordert, um ein spezifisches Problem zu lösen. Es kann sich dabei um einen Babysitter, eine Putzhilfe oder einen Handwerker handeln. Diese Personen führen eine Dienstleistung schnell und unkompliziert – und im Idealfall zur vollsten Zufriedenheit der Auftraggeber aus – und verlassen anschließend wieder das Haus. Dadurch sind sie in ihrer Zeit- und Lebensgestaltung nur minimal von der Familie in Frage betroffen. Sie müssen nicht so anpassungsfähig sein, wie die Familienmitglieder untereinander, genießen aber auch nicht die Vorteile des Familienlebens.

Integration von Shop- und ERP-Lösungen: Vor- und Nachteile

Wenn ein ERP-System und ein Onlineshop miteinander enger integriert werden sollen, werden zwei Software-Komponenten zu einer Einheit verschmolzen. Sie greifen dann auf gemeinsame Daten zu – die etwa in einer Datenbank abgelegt sind. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen sind die Daten zwischen ERP-System und Onlineshop immer auf dem aktuellen Stand. Gibt jemand einen neuen Datensatz in die ERP-Software ein – z. B. eine Preisänderung eines Artikels – werden die Daten (fast) sofort in die Onlineshop-Software übertragen. Umgekehrt wird auch der Verkauf eines Artikels im Onlineshop echtzeitnah an das ERP-System gemeldet.

Eine Shopping Experience deluxe entsteht, wenn Shop und ERP-System zusammenarbeiten.
Die ideale Integrationstiefe zwischen Shop und ERP-System hat maßgeblichen Einfluss auf die Customer Experience

Darüber hinaus entfallen beim integrierten System viele Kosten. Der Pflege- und Wartungsaufwand ist oft geringer, weil beide Bestandteile viele gemeinsame Komponenten und Standards nutzen.

Eine stärkere Integration bedeutet allerdings häufig ein wesentlich komplexeres Projekt, da viele Prozesse und mehrere IT-Systeme ideal aufeinander abgestimmt werden müssen. Das Projektmanagement kann unter Umständen – z.B., wenn nicht sauber durchgeführt – zu einem erheblichen Zeitverlust und hohen Kosten führen. Außerdem kann die Tiefe der Integration auch dazu führen, dass bei einer der Lösungen oder auch bei beiden Lösungen ein Teil der Funktionalität ausfällt bzw. eingeschränkt wird. Beispielsweise könnte eine Software immer wieder abstürzen, weil sie sich mit der anderen Software bei einem bestimmten Vorgang nicht abstimmen kann.

Anbindung mithilfe einer Schnittstelle: Vor- und Nachteile

Ganz anders sieht es aus, wenn eine Lösung durch eine Schnittstelle angebunden wird. Hier findet keine enge Integration statt. Die beiden Lösungen bleiben selbstständig und tauschen spezifische, im Voraus festgelegten Daten aus. Ein Onlineshop und ein ERP-System könnten so weitgehend ihre Selbstständigkeit behalten. Das kann sinnvoll sein, wenn der technische oder ökonomische Aufwand der Integration zu hoch oder der geschäftliche Nutzen gering ist. Denn Schnittstellen sind oft auf die geforderten Fähigkeiten ideal programmiert, kommen schlüsselfertig daher, fügen sich nahtlos ein und wurden in der Regel in zahlreichen Projekten erfolgreich umgesetzt, ohne dass das Rad jedes Mal neu erfunden werden musste. Hier können z.B. alle am Tage im Onlineshop verkauften Artikel – etwa durch Anklicken einer Taste – ins ERP-System übertragen werden. Anbindungstiefe und -umfang lassen sich natürlich auch abstufen. So kann es durchaus angebracht sein, dass die Daten nicht einmal am Tag, sondern mehrmals täglich oder sogar in kürzeren Zeitabständen aktualisiert werden.

Schlüsselfertige Schnittstellen sind für ihren Einsatzbereich maßgeschneidert.
Schlüsselfertige Schnittstellen sind für ihren Einsatzzweck maßgeschneidert

Ein wesentlicher Nachteil einer solchen Vorgehensweise ist die Zeitverzögerung. Diese kann dazu führen, dass falsche Entscheidungen aufgrund nicht aktueller Daten getroffen werden. Das kann zur Verärgerung seitens der Kunden und zu Umsatzverlusten führen. Beispielsweise könnte auf der Webseite des Onlineshops ein Artikel noch als ausverkauft angezeigt sein, wenn die neue Lieferung bereits eingetroffen ist. Andersherum könnte auf der Webshop-Seite angegeben sein, dass bestimmte Artikel vorrätig sind, während sie in Wirklichkeit nicht mehr auf Lager sind. Wenn dann z. B. der Kunde ein zum Kindergeburtstag bestelltes Fahrrad nicht pünktlich bekommt, werden dadurch die Kundenloyalität und die Shop-Bewertungen in Mitleidenschaft gezogen.

Anbindung vs. Integration: weitere Punkte, die es zu beachten gibt

Weil ERP-Software heute noch oft lokal betrieben wird, der Onlineshop dagegen öffentlich, agieren beide Systeme in unterschiedlichen Netzwerken. Sie unterliegen deswegen auch unterschiedlichen Sicherheitsstandards. Ein Onlineshop muss – weil wegen öffentlichem Betrieb mehr gefährdet – höhere Sicherheitsstandards erfüllen, als ein lokales ERP-System. Dazu kommen möglicherweise unterschiedliche Betriebssysteme, auf denen die ERP- und die Webshop-Software laufen. Darüber hinaus muss ein Webshop häufig an zusätzliche Services, wie z. B. einen Payment-Service Provider angebunden werden. Diese Unterschiede und Anforderungen können unter Umständen den Aufwand einer Integration deutlich erhöhen.

Bei einer Anbindung mittels einer Schnittstelle sollte man andererseits beachten, dass der Datenaustausch vom Shop und der ERP-Lösung zumeist einen Datenverkehr zwischen zwei eigenständigen Datenbanken voraussetzt. Die Datenübertragung sollte deswegen verschlüsselt werden.

Fazit

Grundsätzlich sollte man sich auch bewusst sein, dass es neben einer vollen Integration und einer losen Anbindung mehrere Zwischenstufen gibt. Die Wahl der Integrations- bzw. Anbindungstiefe sollte das optimale Verhältnis zwischen den erwarteten geschäftlichen Vorteilen und dem Aufwand bzw. dem Risiko im Zusammenhang mit der Umsetzung und dem Betrieb einer gegebenen Software-Lösung bestimmen. Unternehmen sollten also vor Projektstart sorgfältig evaluieren, welches Szenario entsprechend der etablierten Prozesse und der vorhandenen IT-Umgebung das passende ist. Gute Praxisbeispiele, technische Szenarien bis hin zu schlüsselfertigen Lösungen gibt es reichlich. Allein das einzig wahre und für alle Bedürfnisse perfekte Set-up ist nicht am Markt verfügbar. Das muss jedes Unternehmen für sich selbst erarbeiten.

Autor

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

PSD2 tritt in Kraft

Gastblog: Die PSD2 auf der Zielgeraden

Verschärfte Sicherheitsvorschriften bei elektronischen Zahlungen

Seit Januar 2018 entfaltet die zweite Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) der EU-Kommission schrittweise ihre Wirkung im europäischen Zahlungsverkehrsmarkt. Am 14. September 2019 tritt die Regulierung vollends in Kraft: Ab diesem Stichtag sind Online-Händler dazu verpflichtet, eine starke Kundenauthentifizierung (SCA) im elektronischen Zahlungsverkehr umzusetzen. Die Hintergründe, Herausforderungen und Potenziale im Überblick.

Europäische Zahlungsdiensterichtlinien: Für barrierefreie Zahlungen in der EU

Die PSD2 ist eine erweiterte Auflage der PSD aus dem Jahr 2007. Ziel beider Richtlinien ist die Schaffung eines zusammenhängenden Wirtschaftsraums für europäische Finanzdienstleistungen. Während sich die erste PSD-Richtlinie primär auf die Standardisierung der zugrunde liegenden Infrastruktur (SEPA) konzentrierte, zielt die PSD2 auf die Erhöhung der Sicherheitsanforderungen sowie des Wettbewerbs zwischen den Akteuren im Zahlungsverkehr ab. Endkunden sollen von Innovationen, verschärften Sicherheitsanforderungen sowie verbesserten Haftungs- und Transparenzregeln der Richtlinie profitieren.

Seit Januar 2018 wurden bereits zwei zentrale Vorhaben der PSD2 umgesetzt: Banken wurden verpflichtet, technische Schnittstellen für Drittanbieter zu öffnen und verschärfte, insbesondere Verbraucherrechte stärkende Haftungsregeln zu befolgen. Nach 18-monatiger Frist tritt die PSD2 am 14. September 2019 vollends in Kraft, mit direkten Auswirkungen auf das Tagesgeschäft von Shop-Betreibern: Bis zu diesem Stichtag sind die Neuregelungen zur starken Kundenauthentifizierung technisch umzusetzen.

Bequem online bezahlen trotz PSD2?
Die PSD2 hat Auswirkungen für Shop-Betreiber und Kunden

Die neuen Sicherheitsanforderungen an elektronische Zahlungen

Die Regelungen zur starken Kundenauthentifizierung schreiben vor, dass elektronische Zahlungen ab dem 14. September 2019 durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) abgesichert werden müssen. Dabei sind zur Freigabe einer Bezahlung mindestens zwei unabhängige Faktoren aus den drei Kategorien Wissen (z.B. Passwort, PIN), Besitz (z.B. Bezahlkarte, Smartphone) oder Inhärenz (z.B. Fingerabdruck, Gesichtserkennung) notwendig. Die 2FA soll sicherstellen, dass es sich beim bezahlenden Nutzer auch tatsächlich um den Kontoinhaber handelt. Ziel: Reduzierung von Betrugsrisiken.

Dabei werden in der Richtlinie unter dem Begriff elektronische Zahlungen Bezahlverfahren zusammengefasst, die speziell für das Bezahlen im E-Commerce entwickelt wurden. Die Definition umfasst unter anderem die Zahlungsarten PayPal, Sofortüberweisung oder Kreditkartenzahlungen nach dem 3D Secure-Verfahren. Davon abzugrenzen sind klassische Zahlungen, wie die beleghafte Überweisung, die Zahlung auf Vorkasse oder die elektronische Lastschrift. Die Regelungen zur starken Kundenauthentifizierung betreffen damit primär Onlinezahlungen.

Ausnahmen der starken Kundenauthentifizierung

Grundsätzlich gilt: Umso mehr Maßnahmen zur Kundenauthentifizierung getroffen werden, desto komplexer wird der Bezahlprozess für den Nutzer. Um Sicherheit und Convenience im Einkaufserlebnis in ein angemessenes Verhältnis zu setzen, gibt es Ausnahmen von der Pflicht zur starken Kundenauthentifizierung. Sie ist für folgende Zahlungssituationen gelockert bzw. gänzlich aufgehoben:

Geringer Wert: Zahlungen bis 30€ müssen grundsätzlich nicht durch 2FA-Verfahren abgesichert werden. Falls jedoch seit der letzten Durchführung einer starken Kundenauthentifizierung ein kumulierter Betrag von 100€ oder mehr als fünf Transaktionen über dasselbe Zahlungsmittel verarbeitet wurden, ist eine 2FA durchzuführen.

Wiederkehrende Zahlungen: Wiederkehrende Transaktionen derselben Höhe, wie zum Beispiel Abonnements, sind ab der zweiten Transaktion von der starken Kundenauthentifizierung befreit.

Whitelist-Empfänger: Kunden können zukünftig eine sogenannte Whitelist mit vertrauenswürdigen Empfängern bei ihrer Bank erstellen. Für Bezahlvorgänge bei derartig gelisteten Händlern besteht keine Pflicht zur starken Kundenauthentifizierung.

Telephone & Mail Orders (MOTO): MOTO-Transaktionen gelten laut Definition der PSD2 nicht als elektronische Zahlungen und sind daher von der starken Kundenauthentifizierung ausgenommen.

Globale Transaktionen: Sobald entweder die kartenausgebende (Issuer) oder die kartenakzeptierende Bank (Acquirer) nicht in Europa ansässig sind, fällt eine Zahlung nicht unter die Regelungen der PSD2.

Die aufgezählten Ausnahmen vereinfachen zwar die Bezahlprozesse für Nutzer, ihre technische Umsetzung stellt Online-Händler jedoch vor selbstständig kaum zu bewältigende Herausforderungen. So ist beispielsweise bei Zahlungen unter 30€ für den Händler nicht ersichtlich, ob im Vorfeld der Zahlung bereits mehr als fünf Transaktionen stattfanden und daher eine starke Kundenauthentifizierung durchgeführt werden muss. Das diesbezügliche Monitoring von Zahlungsmitteln fällt in den Zuständigkeitsbereich von Zahlungsdienstleistern.

Ab dem 14.09.2019 tritt die PSD2 in Kraft
Ab dem 14. September 2019 müssen elektronische Zahlungen durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung abgesichert werden.

Verantwortlichkeiten und Potenziale: Kooperation zwischen Shop-Betreibern und Zahlungsdienstleistern

Grundsätzlich sind Zahlungsdienstleister für die Umsetzung der neuen Regelungen zur starken Kundenauthentifizierung verantwortlich: Über die genannten Ausnahmefälle hinaus sind Verfahren einzusetzen, die eine Sicherstellung der Identität des zahlenden Gastes ermöglichen. Zahlungsdienstleister müssen die Auslieferung und Verarbeitung der technischen Daten für die korrekte Abbildung der SCA-Anforderungen sicherstellen. Da die Anbindungen von Buchungsstrecken meist über technische Schnittstellen realisiert werden, besteht der Aufwand vor allem in der Erweiterung dieser Schnittstellen.

Weil in diesem Szenario die 2FA allein vom Zahlungsdienstleister vorgenommen wird, ergibt sich wenig Spielraum für Online-Händler. Die Herausforderung der Webseitenbetreiber besteht auf der einen Seite darin, die für den Nutzer erforderlichen Schritte auf die User Experience abzustimmen und die Komplexität bestmöglich zu reduzieren. Gerade in der Anfangszeit erhöht sich das Risiko sinkender Conversion-Rates bei der Verwendung entsprechender Zahlungsarten. Auf der anderen Seite bietet die Einführung der 2FA einen gewichtigen Vorteil für Online-Händler: Durch die Authentifizierung verringert sich das Risiko von Zahlungsausfällen und damit auch Debatten um Haftungsfragen bei vermeintlich betrügerischen Transaktionen. Für Online-Händler gilt es, die Faktoren Zahlungssicherheit und Komfort für die Nutzer gegeneinander aufzuwiegen.

Autor

BS PAYONE ist einer der führenden Payment-Anbieter Europas und versteht sich als Partner des Handels. Für unsere rund 365.000 Kunden wickeln wir mehr als 2,5 Milliarden Transaktionen pro Jahr ab. Am POS, online oder mobil – wir helfen Händlern und Dienstleistern bei den immer komplexer werdenden Herausforderungen in Bezug auf Bezahlprozesse und Vertriebskanäle.

Gastblog: Klick Dich zu den passenden „Parts“

(Gastblog von Petra Frye-Weber für OXID eSales)

Mit über 620.000 Besuchern aus 200 Ländern hat auch die bauma 2019 ihren Ruf als Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte einmal mehr bestätigt.

Das klickparts-team auf der bauma
Das klickparts-Team auf der bauma.

Erstmals dabei die klickparts GmbH, ein Startup aus Hallbergmoos in der Nähe von München, das nach der Messe seine Geschäftstätigkeit aufnahm. Klickparts nutzt als technologische Basis die eShop Enterprise Edition der OXID eSales AG.

Das Launchprojekt

In der sehr knappen Setup- und Launch-Phase des Webshops, Start Anfang November 2018 bis zum Launch April 2019, waren verschiedene Herausforderungen zu meistern:

1. Konzeption des Frontends

Zielsetzung war, eine intuitive Plattform zu schaffen, welche die sogenannte  Crossreferenzierung, welches Ersatzteil passt in welchen Bagger, sauber und einfach darstellt.

Zusätzlich sollten die unterschiedlichen Qualitäten der Ersatzteile – Original Ersatzteil (OEM) vom Hersteller,  Erstauslieferqualität (OES) oder preiswerter Nachbau (IAM) – übersichtlich gezeigt werden. Ebenfalls gefordert war natürlich eine responsive Darstellung mit klarer Business-to-Consumer-Anmutung (B2C).

Im Fokus der Site stehen Geschäftskunden, denn auch diese wollen (inzwischen) ohne Einschränkungen Ersatzteile wie normale private E-Commerce-Produkte kaufen. Überdies kann der Kunde in der Suchmaske sowohl nach dem jeweiligen Baumaschinenhersteller, nach dem entsprechenden Produkt, der Artikel- oder der OEM-Nummer suchen.

2. Setup und Anbindung des Backends

Parallel wurde SAP Business 1 implementiert, mit Produktdaten gefüllt und  über eine ebenfalls neuaufgesetzte Middleware an den OXID Shop geliefert.

Da Baumaschinen und deren Ersatzteile relativ komplex sind, war hier ein sehr umfangreiches Attribut-Setting zu beachten, welches den Standard des einfachen E-Commerce-Shops weit übertrifft.

Klickparts auf der bauma 2019

Schon im Vorfeld der bauma hat das Unternehmen durch zielgerichtete Marketingmaßnahmen auf sich und seine Geschäftsidee aufmerksam gemacht. Neben klassischen Werbemaßnahmen erwies sich vor allem die YouTube-Kampagne mit dem Moderator und Social-Media-Experten JP Kraemer als voller Erfolg und bescherte dem jungen Unternehmen viele Klickzahlen und hohe Aufmerksamkeit.

Der restaurierte – in den klickparts-Farben blau und weiß lackierte  – VW Bus erwies sich als wahrer Publikumsmagnet und zog viele interessierte Besucher auf den Messestand, wo das klickparts-Team die Vorzüge seines Internetshops fachkundig erläuterte.

Ein idealer Startpunkt

Rückblickend hat sich die Weltleitmesse als idealer Startpunkt erwiesen, mit klickparts an den Start zu gehen.

„Die bauma war für uns ein voller Erfolg“, lautet die Bilanz von klickparts-Geschäftsführer Stephan Bäumler. „In zahlreichen Gesprächen mit dem Fachpublikum ist uns klar signalisiert worden, dass der Markt nun bereit ist für eine solche Initiative“, so Bäumler weiter.

Der Markt [ist] nun bereit für eine solche Initiative.

Stephan Bäumler, Geschäftsführer Klickparts GmbH

Sowohl Firmeninhaber als auch Werkstattmitarbeiter haben demnach bekundet, dass sie sich diese Abläufe zur schnellen und einfachen Bestellung von Ersatzteilen und Wartungsprodukten, wie sie es bereits aus anderen Branchen kennen, auch für Baumaschinen wünschen. Besonders positiv bewerteten die Kunden, die intuitive Handhabung des Shops.

klickparts-Geschäftsführer Stephan Bäumler erläutert am bauma Stand das Produktportfolio.
Social-Media-Experten JP Kraemer (r.) hat mit Andre Brockschmidt vom bauforum24 (l.) im Vorfeld der bauma für die neue Online-Plattform klickparts.com geworben und ließ sich auf der Messe von klickparts-Geschäftsführer Stephan Bäumler noch einmal den Webshop und das Produktportfolio zeigen.

Blick in die Zukunft

Großen Anteil an dem erfolgreichen Launch hat auch OXID, das uns in der knappen Umsetzungszeit jederzeit mit Rat und Tat, genügend Kapazitäten und pragmatischen Lösungen zur Seite stand. OXID zeigte sich als idealer Partner für komplexe Lösungen im Front- und Backend“, wertet Stephan Bäumler, der auch künftig auf die Expertise des OXID Teams setzt. „Wir werden zusammen mit OXID die Weiterentwicklung des Shops anstoßen und mit zahlreichen zusätzlichen Features und Modulen die Konversion ständig optimieren.“

Autorin

Petra Frye-Weber ist Marketing Consultant der klickparts GmbH. Das Startup aus Hallbergmoos bietet eine Online-Plattform für Baumaschinen-Ersatzteile namhafter Fabrikate.