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Personalisierung: Nicht ahnen, wissen wo beim Online-Kunden der Schuh drückt

Teil II: KI-basierte Personalisierung im Onlineshop. Was kann OXID eShop leisten?

Sage und schreibe sechs E-Commerce Events liegen mit Ende des ersten Quartals hinter uns. Nach zahlreichen Gesprächen, Workshops, Vorträgen und Produkt-Demos ist klar: KI-basierte Personalisierung hat dieses Jahr das Potenzial, für Onlinehändler und Kunden gleichermaßen alles zu verändern. Wissen Sie wirklich, was konkret der Kunde in Ihrem Shop sucht? Wenn nicht, finden Sie es heraus. Unsere Lösung hilft Ihnen dabei.

Das Bundle, das OXID eSales gemeinsam mit econda geschnürt hat, sucht seinesgleichen am Markt. Viele Anbieter sprechen zwar über KI, haben aber keine eigene Lösung. Oder sie binden die KI über Schnittstellen erst umständlich an die Shopsoftware an. Bei uns kommt die econda KI direkt in die OXID Umgebung integriert und ist per Mausklick auf Wunsch aktivierbar.

Die KI-basierte Personalisierung kann als Option im OXID eShop hinzugebucht werden und ist sofort verfügbar. Einfacher kann man ein solch komplexes Thema wie künstliche Intelligenz nicht anpacken. Damit bringen wir die Customer Experience im OXID eShop auf das nächste Level; ebenso wie Ihr Onlinebusiness. Über die Herausforderungen hatten wir in Teil I bereits berichtet. Gerne hier nachlesen!

Was ist drin, in der Personalisierungsoption von OXID eShop?

Erstens: Zwei gut vernetzte Welten! econda in OXID eShop fließend integriert

Gerade die saubere Integration in den Shop ist eine der häufigsten Hürden, warum Projekte von vorneherein scheitern. Hier glänzt die Personalisierungsoption, da sie die beiden Welten OXID und econda verbindet und man personalisierte Produktempfehlungen und personalisierten Content einfach in der OXID Welt verarbeiten und einbinden kann.

Zweitens: Ein attraktives econda Paket

• econda Tag Manager
• econda Analytics
• econda Centricity
• econda Click Monitor
• econda Cross Sell
• econda Audience Relationship Platform

Drittens: Die KI-gesteuerte Product Recommendation

Bestehende OXID Recommendation Widgets sind “per Mausklick” mit KI-basierter und personalisierter Produktempfehlung bespielbar. Die KI erkennt nach wenigen Klicks im Shop, was der Kunde sucht, lernt stetig dazu und unterbreitet ihm ein individuelles Angebot.

Viertens: Einfache Erstellung personalisierter Landingpages

Das Ausspielen und das stetige Tuning von relevantem Content für Kunden ist keineswegs trivial. Hier punktet, wer seine Zielgruppen genau kennt und diese mit maßgeschneidertem Content über dedizierte Landingpages anspricht. Das im OXID eShop voll integrierte Visual CMS ist dafür ein unverzichtbares, einfach zu bedienendes Tool für den Händler.

Fünftens: 12 Monate Vorteilsaktion zum attraktiven Fixpreis

Personalisierung ist von außen betrachtet eine Black Box. Der Händler hat keine Garantie, dass er mit dieser auch umgehen kann. “Einsteigerpakete” von bis zu 30.000,- Euro sind am Markt keine Seltenheit. Von der Anbindung an den Shop ist da noch keine Rede. Um die Einstiegshürde so niedrig wie möglich zu halten, gibt es die Personalisierungsoption zum 12monatigen Vorteilspreis von 12.999 Euro (16.990 Euro bis zu 5 Mandanten).

Sechstens: Supportpaket und Remote Workshop zum Produktivstart

Die Personalisierungsoption ist als Paket technologisch darauf ausgelegt, einen einfachen Start in das Thema Personalisierung zu ermöglichen. Das Supportpaket und der Produktivstart-Workshop helfen dabei, häufig gemachte Fehler zu Projektbeginn zu vermeiden und sorgen für eine gute Performance des Shops.

Was passiert für den Kunden im Shop?

Kommt ein Kunde in den Shop, werden z.B. auf der Startseite auf Basis der KI Empfehlungen ausgespielt. Die KI erkennt den Kundenwunsch mit den ersten Klicks nahezu in Echtzeit und steuert den relevanten Content aus. Das zieht sich durch den gesamten Kaufprozess bis hin zur Dankesseite, die nach Kaufabschluss Produkte vorschlägt, die weit über den Ansatz „Das könnte Sie auch interessieren“ hinausgehen. Der Interessent wird mit individuellen Landingpages und entsprechendem Content bedient. Er findet im Shop das Angebot, nachdem er wirklich sucht.

Beispiel: Ein Modeshop, der die Personalisierungsoption einsetzt

Nehmen wir an, unser Fashion Shop preist zahlreiche Produkte verschiedener Marken in den unterschiedlichsten Kategorien an. Von Kleidung und Accessoires über verschiedene Designer bis hin zu diversen Preissegmenten für Frauen oder Männer.

Erster Fall: Eine bereits registrierte Kundin loggt sich ein. Sie ist modebewusst und interessiert sich für das stilvolle, hochpreisige Segment. Der Shop begrüßt sie entsprechend bildgewaltig, preisneutral und emotional. Die Bildgalerie wird von einem wertigen Text begleitet, wobei die Produktempfehlung definitiv im Vordergrund steht.

Personalisierte Landingpage Kundin
Landingpage für modebewusste Kundin

Zweiter Fall: Ein Kunde loggt sich ein, der sehr an sportlichen Produkten interessiert ist. Er steht auf Skater-Mode, ist preisbewusst und sucht bevorzugt nach Schnäppchen. Der Shop begrüßt ihn direkt mit einer attraktiven Rabattaktion. Das Skater-Video holt ihn emotional ab. Er bekommt nur die nötigsten Informationen. Das Kernprodukt steht ganz klar im Fokus.

Personalisierte Landingpage Kunde
Landingpage für preissensiblen Kunden, Skater

Welche Vorteile bietet Ihnen die Personalisierungsoption in OXID eShop

  • Schneller, einfacher Einstieg in KI-basierte Personalisierung und den damit verbundenen Business Erfolg durch Conversion Steigerungen bis zu 25%
  • Personalisierung im Standard von OXID eShop per Mausklick verfügbar
  • Keine separate und zeitaufwändige technische Integration
  • Komfortable Umsetzung
  • Mit einem Klick den Shop umfassend analysieren u.v.m.
  • Alles aus einer Hand: von OXID eSales
  • Preisvorteil für Einsteiger im Vergleich zum econda Originalpaket

Fazit

1 Klick, loslegen, Zeit sparen und Kunden zufriedenstellen. Verpassen Sie nicht Ihr Momentum und nehmen Sie sich des Themas an. Schon dieses Jahr könnten Onlinehändler die Auswirkungen künstlicher Intelligenz im Onlineshop zu spüren bekommen. Sofern sie nicht entsprechend vorbereitet sind in Form von Umsatzeinbußen, weil die Kunden dort kaufen, wo sie individuell bedient werden. Machen Sie sich den Einstieg nicht schwerer, als er sein muss. Erfahren Sie mehr in unserem kostenlosen Whitepaper „IQ-Booster für Ihren E-Commerce“. Damit Sie wissen, wo beim Kunden der Schuh drückt.

Autor

Nicole Lipphardt OXID eSales AG

Nicole Lipphardt studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Gastblog: Wie die Angehörigkeit zur Popkultur der Markenbildung beiträgt

Mehr denn je suchen Verbraucher heute nach den Marken, die mit ihren Werten und Überzeugungen am besten in Einklang stehen. Viele Studien haben gezeigt, dass Millennials und Zugehörige der Gen Z es vorziehen, bei Unternehmen mit einem klaren Ziel einzukaufen. Die Marken, mit denen wir uns identifizieren, werden Teil der Gestaltung unserer Identität und geben uns das Gefühl, dass wir einem kulturellen Kontext angehören.

Der Durchbruch in die Popkultur und in Alltagsgespräche der Zielgruppe ist ein bewährtes Erfolgsrezept, um Relevanz und Bedürfnisse bei Konsumenten zu wecken. Aber das ist leichter gesagt als getan. Ein ausgezeichnetes Produkt zu haben ist ein guter Anfang, aber Sie müssen zu Menschen auf einer tieferen, emotionalen Ebene eine Verbindung knüpfen. Dies kann erreicht werden, indem man sich an einer bereits bestehenden Debatte oder kulturellen Ausdruck beteiligt oder etwas tut, das an sich zum Gegenstand der Diskussion wird.

Durchbruch in der Popkultur von Klarna trägt zur Markenbildung bei

Fame ist wohl einer der am meisten unterschätzten Werte in der heutigen Geschäftswelt. Es treibt eine Vielzahl wichtiger Faktoren voran, darunter Umsatzwachstum und Kundenbindung. Teil der Popkultur zu sein und damit das aktuelle Diskussionsthema zu definieren, ist eine der besten Messwerte für Ruhm und das effizienteste Mittel zu Markenbildung. In einem vernetzten, globalen Geschäftsumfeld war dies noch nie bedeutender.

Fast jeder Bestandteil eines Unternehmens kann kopiert werden – die Produkte, die Prozesse, das Design. Aber es gibt ein paar Dinge, bei denen das nicht geht. Der Platz, den das Unternehmen in der zeitgenössischen Kultur einnimmt, ist einer davon.

Wie trifft dies auf die E-Commerce-Branche zu? Wir sind überzeugt, dass wir als bevorzugte Zahlungsmethode und Lieblingsmarke der Konsumenten auch für Sie als Händler gewinnbringend sind. Für uns geht es darum, “Smoooth” in die Welt des Zahlungsverkehrs und des Online-Shoppings zu bringen. Wir glauben, dass wir durch die Beseitigung aller Reibungspunkte die erste Wahl, sowohl für Verbraucher als auch für Händler, sein werden. Um unsere Mission zu manifestieren, haben wir die Kampagne „Get Smoooth“ gestartet – unsere bisher größte Marketingmaßnahme zur Markenbildung. Anstatt zu reden, haben wir uns zum Ziel gesetzt, aufzufallen und etwas Einzigartiges zu schaffen.

Get Smooth Kampagne von Klarna trägt zur Markenbildung bei

Das Klarna-Logo steht für ein reibungsloses Einkaufserlebnis, so dass Kunden mit größerer Wahrscheinlichkeit bei Ihnen, als Klarna-Händler einkaufen. In der Welt des E-Commerce, in der Händler einem harten Wettbewerb durch globale Handelsriesen ausgesetzt sind, darf dieser Wert nicht unterschätzt werden.

Autor:

Michaela Baumer ist Partner Marketing Manager bei Klarna und interessierte Beobachterin innovativer Marketingaktivitäten und Trends im E-Commerce. Die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau konnte die in vielen Jahren gesammelten Erkenntnisse aus der Praxis später an der Hochschule in München und London theoretisch überprüfen. Heute setzt sie globale Kampagnen mit Partnern des schwedischen Payment Anbieters um.

Mobile Commerce

Gastblog: 3 Tipps, wie Sie 2019 mit Mobile Shopping so richtig durchstarten

Nach den umsatzstärksten Tagen im Weihnachtsgeschäft ist jetzt für viele Online-Shopbetreiber eine vergleichsweise ruhige Phase. Diese Zeit lässt sich optimal nutzen, um die Weichen für ein erfolgreiches Jahr zu stellen. Zunehmend wichtig für den Erfolg eines Online-Shops wird der Bereich Mobile Commerce. Wir verraten Ihnen, wie und warum Sie 2019 ihren Shop mobil optimieren sollten.

Wer 2019 mit seinem Online-Shop richtig durchstarten will, sollte seinen Fokus auf Mobile Commerce legen. Denn mobile Shopping ist auf dem Vormarsch. 34 % des Online-Umsatzes werden bereits hier erzielt (Laut Forrester (2017): Mobile and Tablet Commerce Forecast, 2016 to 2021 (EU-7)). In Schweden liegt der Anteil der Einkäufe über Smartphone und Tablet sogar bei 64 %. Es lohnt sich also, in die Mobil-Optimierung des Online-Shops zu investieren. Lesen Sie hier, wie Sie mobile Shopper begeistern können

1. Auf allen Geräten sichtbar sein dank responsive Design

An der Bushaltestelle auf dem Smartphone die neuesten Modetrends checken, oder zu Hause per Tablet einkaufen – mobiles Shopping findet auf vielen verschiedenen Geräten statt. Für Shopbetreiber heißt das, dass ihre Seite auf allen Geräten und Bildschirmgrößen richtig funktionieren muss (responsive Design) – vom 4-Zoll-Smartphone (10,2cm) bis hin zum großen Tablet. Bedenken Sie dabei, dass Ihre Kunden auch mit verschiedenen Betriebssystemen und Webbrowsern auf Ihren Shop zugreifen: iOs und Safari, Android und Chrome, Windows und Internet Explorer. Tipp: Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Kunden und proben Sie die Customer Journey auf unterschiedlichen Geräten. Schnell werden Sie merken, was funktioniert und wo noch nachgebessert werden muss.

2. Mit einfacher Navigation und tollen Bilder punkten

Wer mobil shoppt, will mit möglichst wenigen Klicks das finden, was er oder sie sucht. Komplizierte Menüführung oder Filterfunktionen sorgen da für Frust beim Online-Shoppen. Die Navigation sollte so einfach wie möglich sein – mit einer überschaubaren Auswahl gut platzierter Buttons, wenigen Hyperlinks und fester Navigationsleiste. Nutzen Sie auch aussagekräftige, professionelle Produktbilder, denn der Platz auf kleineren Bildschirmen ist beschränkt. Fassen Sie sich kurz bei den Produktbeschreibungen und setzen Sie die Bilder ins Zentrum.

3. Mobiles Bezahlen erleichtern

Der Bezahlvorgang ist einer der kritischsten Punkte, wenn es um die Zufriedenheit bei den mobilen Shoppern geht. Wer sich erst registrieren oder die lange Zahlenfolge einer Kreditkarte oder IBAN eintippen muss, wird möglicherweise den Kauf abbrechen. Zudem spielt das Thema Sicherheit eine immer größere Rolle. Aus diesem Grund sollten Sie eine einfache, sichere und schnelle Bezahlmethode etablieren, die für Mobilgeräte optimiert ist. So können Kunden zum Beispiel mit dem PayPal Express-Button mit nur drei Klicks einfach und sicher bezahlen. Wer OneTouchTM von PayPal nutzt, kann mit aktiver OneTouchTM Funktion beim Gerät eingeloggt bleiben und sogar mit nur einem Klick bezahlen. Mobile-Shopper wissen solche Services zu schätzen und brechen seltener den Einkauf ab.

Mobile Commerce findet überall statt
Mobile Commerce findet überall und zu jeder Zeit statt

Fazit: Warum es sich lohnt, in die Mobil-Optimierung zu investieren

Fakt ist: Am Trend Mobile-Commerce führt kein Weg vorbei. Mit responsive Design, einfacher Navigation und guter Bildauswahl können Sie schnell die mobilen Shopper überzeugen. Um Kaufabbrüche beim Bezahlen per Smartphone und Tablet zu vermeiden, helfen mobil optimierte Zahlungslösungen. Händler sollten also bewusst in die Mobil-Optimierung ihrer Online-Shops investieren. Dazu werden oft externe Dienstleister und einige Investitionen benötigt. Um das zu stemmen, sind teilweise weitere Finanzmittel notwendig. Online-Banken und andere Zahlungsdienstleister bieten hier oft attraktive Kredite gegenüber den konventionellen Kreditinstituten. Beim PayPal Businesskredit können Händler zum Beispiel den Antrag komplett online ausfüllen und erhalten innerhalb weniger Minuten bereits das Feedback. Anstatt Zinsen, die die Kosten in die Höhe treiben, gibt es nur eine einmalige Festgebühr. Die Rückzahlung erfolgt über die PayPal-Umsätze – zu welchem Anteil, entscheiden die Kunden.

Autor

PayPal (Nasdaq: PYPL) setzt sich für die Demokratisierung von Finanzdienstleistungen ein. Damit sollen Menschen und Unternehmen die Möglichkeit bekommen, an der globalen Wirtschaft teilzunehmen und erfolgreich zu sein – basierend auf der Idee, dass der Zugang zu Finanzdienstleistungen Chancen schafft. Mit seiner offenen digitalen Bezahlplattform ermöglicht es PayPal seinen 254 Millionen aktiven Kontoinhabern, sich auf neue und leistungsfähige Art zu verbinden und Geschäfte zu tätigen –egal, ob diese online, auf einem mobilen Gerät, in einer App oder persönlich stattfinden. Durch eine Kombination aus technologischen Innovationen und strategischen Partnerschaften schafft PayPal bessere Wege, Geld zu verwalten und zu bewegen, bietet Auswahl und Flexibilität beim Senden von Zahlungen, beim Bezahlen und bezahlt werden. Die PayPal-Plattform inklusive Braintree, Venmo und Xoom steht in mehr als 200 Märkten weltweit zur Verfügung. Verbraucher und Händler können Geld in mehr als 100 Währungen empfangen, Geld in 56 Währungen auf ihr Konto abheben und in 25 Währungen Guthaben auf ihrem PayPal-Konto halten.

SAP und OXID eShop

Gastblog: SAP®-Integration für OXID eShops – was bringt eine Zertifizierung?

OXID4SAP® ist eine umfassende, SAP-integrierte eCommerce-Lösung. Neben einem OXID Onlineshop und vorgefertigten SAP-Modulen bringt sie schon im Standard die häufigsten Services und Features für den B2B E-Commerce mit, sowie fertige Integrationsprozesse für rund 80% aller Schnittstellen-Anforderungen.

Diese Integrationsprozesse – sie stammen aus dem IntegrationMan von HONICO eBusiness – hat SAP jetzt erneut auf ihre Transaktionssicherheit geprüft und zertifiziert. Die SAP-Zertifikate sind eine Art „offizielle Gütesiegel“ für SAP-Schnittstellen. Sie stellen sicher, dass Anwendungen reibungslos aufzusetzen sind und stabil laufen.

Was haben Kunden von einer SAP-zertifizierten Integrationslösung?

Drei Fragen an Emil Hadner, Geschäftsführer des OXID4SAP®-Anbieters Proclane Commerce

Was sind die Vorteile einer SAP-zertifizierten Lösung?

Emil Hadner: „Kurz gesagt: Sie garantiert Transaktionssicherheit, lässt sich einfacher aufsetzen und läuft stabil. SAP hat mit dem Zertifikat bestätigt, dass die Integrationsprozesse des IntegrationMan voll kompatibel mit der SAP NetWeaver®-Infrastruktur und der Infrastruktur von SAP S/4HANA® sind. Für Kunden bedeutet das: Ihre Systemintegration ist schneller und reibungsloser zur realisieren als mit einer nicht-zertifizierten Lösung, die Implementierungskosten fallen mit hoher Sicherheit geringer aus.“

Wie läuft eine solche SAP-Zertifizierung ab?

Emil Hadner: „Wer eine Zertifizierung erhalten möchte, muss ein Beispielprojekt entwickeln – nach genauen Integrations-Anforderungen von SAP. In einem mehrstündigen Live-Test wird dieses Projekt dann auf Herz und Nieren getestet: Hersteller und SAP starten eine Kommunikation in beide Richtungen, tauschen Daten oder lösen SAP-Aufrufe aus. Im Normalbetrieb, aber eben auch mit simulierten Fehlern, Massendaten, Rollbacks… Der IntegrationMan hat wie immer ohne Beanstandung reagiert und wir haben erneut das Zertifikat für die Integrationsprozesse erhalten, die in OXID4SAP® verwendet werden.“

IntegrationMan - Middleware für SAP-System und OXID eShop

Was spricht im SAP-Umfeld für den Einsatz einer Middleware für Integrationsprozesse?

Emil Hadner: „Zwei wichtige Aspekte: Standardisierung und Sicherheit. Statt beispielsweise eine SAP-Anwendung individuell an einen Shop anzubinden, sind in OXID4SAP® rund 80% der SAP-/E-Commerce-Prozesse bereits angelegt. Diese Standardisierung ist überaus sinnvoll, denn die 80% sind in jedem integrierten Onlineshop gleich.

Die Sicherheit ihrer SAP-Anwendung ist unseren Kunden sehr wichtig. Eine Middleware, wie wir sie für die Integration in OXID4SAP® verwenden, arbeitet zwischen SAP- und externem System, schirmt das SAP-System quasi nach außen ab. Ein Zugriff aus dem Internet ist damit immer nur auf den IntegrationMan möglich, niemals direkt auf das SAP-System unserer Kunden.“

SAP, NetWeaver and HANA are registered trademarks of SAP SE in Germany and in several other countries.

Autor

Emil Hadner ist geschäftsführender Gesellschafter der Proclane Commerce. Die Hamburger eCommerce-Agentur ist spezialisiert auf integrierte Onlineshops mit Realtime-Daten aus ERP-Systemen. Mit SAP-Prozessen beschäftigt er sich schon länger: 1999 startete er bei einem international tätigen Softwarehaus im Bereich EAI- und BPM-Technologien. Die dortige strategische Partnerschaft zu SAP brachte ihn zum SAP-Spezialisten HONICO und seinem heutigen Aufgabengebiet.

Verpackungsmüll entsteht bei Warenversand

Gastblog: Verpackungsgesetz! 3 Tipps, die Ihnen das Leben leichter machen

Nachhaltigkeit ist in aller Munde und der Druck, zu handeln, wächst spürbar. Von To-go- und Convenience-Produkten bis zum boomenden Onlinehandel: Gesellschaftliche Bedingungen unserer Zeit haben für die Herausbildung eines enormen Verpackungseinsatzes gesorgt, dessen Auswirkungen wir mehr und mehr spüren.

Das am 1. Januar 2019 in Deutschland in Kraft getretene Verpackungsgesetz will hier Abhilfe schaffen, indem es die Recyclingquoten für Verpackungsabfälle signifikant erhöht und all jene in die Pflicht nimmt, die die Verpackungen erst in Umlauf bringen: Hersteller, (Online-)Händler, Importeure. Sie müssen sich an den Kosten für die Sammlung, Sortierung und das Recycling der Verpackungsabfälle per „Lizenzentgelt“ an einem dualen System beteiligen und ihr Unternehmen bei der neu geschaffenen Zentralen Stelle Verpackungsregister registrieren. Wer dem nicht nachkommt, muss mit hohen Geldbußen bis zu 200.000 EUR und Verkaufsverboten rechnen.

Der Onlineversand produziert Verpackungsabfälle
Der boomende Onlinehandel produziert vermehrt Verpackungsabfälle.

So weit, so gut. Doch wie wird der Umgang mit dem Gesetz praktischer? Wo lässt sich sparen? Mit diesen 3 Tipps blicken Sie den kommenden Jahren hinsichtlich des VerpackG entspannt entgegen:

1. Dokumentieren Sie Ihre Mengen

Das Thema Mengenmeldung sorgt wiederholt für Stirnrunzeln. Denn sowohl die Zentrale Stelle wie auch die dualen Systeme fragen Sie als Lizenzierungspflichtigen stets nach der Kilogrammangabe der von Ihnen verwendeten Verpackungen, jeweils aufgeteilt nach den einzelnen Verpackungsmaterialien. Insofern ist es sinnvoll, diese Daten künftig über das Jahr hinweg verlässlich nachzuhalten, um sie schnell parat zu haben und das jährliche Meldeprozedere möglichst zeiteffizient zu gestalten.

Eine Möglichkeit stellt hier der Verpackungshändler als Anlaufstelle dar, denn einige der Lieferanten übermitteln Ihnen diese Zahlen zusammen mit der Bestellung gleich mit oder halten diese im jeweiligen Kundenkonto nach.

Ist dies nicht der Fall, bietet es sich an, die üblicherweise verwendeten Verpackungen sowie das zugehörige Pack- und Polstermaterial einmal zu verwiegen, die Werte zu notieren und dann anhand der zum Einsatz gekommenen Stückzahlen hochzurechnen. Diesen Schritt erleichtert Ihnen übrigens auch die vom Dualen System Interseroh entwickelte Lizenzero-Berechnungshilfe: Hier müssen bloß die Stückzahlen eingetragen werden, den Rest übernimmt das Tool und kalkuliert die Angaben in Kilogrammwerte um.

Händler können Verpackungsmengen unterjährig anpassen um hohe Nachzahlungen zu vermeiden
Händler können Verpackungsmengen unterjährig anpassen, um hohe Nachzahlungen zu vermeiden.

2. Nutzen Sie die Möglichkeit unterjähriger Mengenanpassungen

Es gilt: Vor Jahresbeginn bzw. unverzüglich im Rahmen der Geschäftsaufnahme muss jeder vom Verpackungsgesetz betroffene Händler seine Verpackungsmengen für das gesamte folgende Kalenderjahr melden. Hier stellt sich durchaus berechtigt die Frage der praktischen Umsetzung – angesichts nicht vorhersehbarer Schwankungen, die über das Jahr auftreten können.

Tatsächlich ist es so: Die initiale Mengenmeldung stellt bloß eine Vorausschätzung der Mengen dar. Diese sollte sich möglichst an Realwerten orientieren, wie z. B. den Verkaufszahlen des vorherigen Geschäftsjahres. Zu Beginn des Folgejahres ist dann ohnehin noch einmal der Wert der tatsächlich über das Jahr in Verkehr gebrachten Mengen als Jahresabschluss-Mengenmeldung an das duale System und die Zentrale Stelle zu kommunizieren.

Eine Orientierung an fundierten Werten für Ihre Initialmeldung ist insofern auch für Sie sinnvoll, da auf diese Weise zumindest allzu hohen Nachmeldungen (und -zahlungen) vorgebeugt werden kann. Sollte sich das Geschäft dennoch deutlich besser als erwartet entwickeln, können Händler unterjährige Mengenmeldungen über ihr duales System vornehmen, um exponentiell hohe Nachzahlungen am Jahresende zu vermeiden. So können die Mengen über das Jahr verteilt stets den aktuellen Verkaufszahlen angepasst werden.

3. Langfristig: Optimieren Sie Ihre Verpackungen

Studien und Umfragen belegen, dass Endverbraucher vermehrt nach einer Reduzierung der Verpackungsabfälle verlangen. Dieses Ziel unterstützt auch das Verpackungsgesetz, das mit der erheblichen Steigerung der Recyclingquoten und der Förderung recyclingfreundlicher Verpackungen zu einem bewussteren Einsatz von Verpackungen animieren will.

Mit dem Angehen der folgenden Maßnahmen können Inverkehrbringer ihre Verpackungen nicht nur in Sachen Recyclingfähigkeit optimieren, sondern auch bei ihrem Lizenzentgelt sparen. Denn das richtet sich schließlich primär nach den zum Einsatz kommenden Mengen und Materialien:

  • Reduzierung der Verpackungsmengen und -größen auf den ursprünglichen Zweck des Produktschutzes
  • Effizienter Einsatz von Füll- und Polstermaterialien sowie Packhilfsmitteln
  • Zusammenfassung einzelner Sendungen statt des Versands vieler einzelner Pakete
  • Förderung des Einsatzes von Mehrwegverpackungen
  • Wenn Verwendung von Einwegverpackungen, dann sollten diese möglichst recyclingfreundlich sein und (mitunter) aus Recyclaten (= Recyclingkunststoffen) bestehen
  • Verzicht auf Materialverbunde, denn der Verbraucher kann diese oftmals nicht fachgerecht entsorgen

Nebenbei sind nachhaltige Verpackungen eine wirksame Marketingbotschaft, insbesondere angesichts des wachsenden Nachhaltigkeitsbewusstseins der Öffentlichkeit.

Autor:

Uda J. Schlößer, Content Marketing Manager Interseroh

Ida Schlößer ist für den Umweltdienstleister Interseroh tätig und betreut hier das Contentmarketing rund um das Verpackungsgesetz. Als bundesweit festgestelltes duales System im Sinne von § 18 VerpackG erfüllt Interseroh die Maßgaben der Zentralen Stelle Verpackungsregister und des VerpackG und bietet verpflichteten Händlern einen zeit- und kosteneffizienten Lizenzierungsservice an.

Work-Life-Balance ist Programm! Recap „Net & Work“ 2019

Bereits zum zweiten Mal luden der Händlerbund und Michael Atug zum E-Commerce Networking nach Frankfurt/Main, zur NET & WORK 2019. Wir waren vor Ort und konnten uns ein eigenes Bild vom Event machen, das versprach mit Promi-Faktor an einem Samstag, E-Commerce-Know-how einer breiten Teilnehmerschaft zugänglich zu machen.

Work-Life-Balance als Leitthema

1.400 Besucher zog es am vergangenen Samstag, 16. Februar, ins The Squaire nach Frankfurt. Der >>Händlerbund und der >>E-Commerce Rockstar.de Michael Atug organisierten gemeinsam ein Branchen-Happening, das sich mit gut 60 Fachvorträgen mit vielen Expertenevents messen kann. Dennoch stellten sie etwas anderes in den Vordergrund: die Balance. Denn digital gut arbeiten (handeln) und gut leben – das gelingt nur als ausgewogene Kombination, so der Tenor.

Entertainment auf der Bühne

Mit dem deutschen Entertainer >>Oliver Pocher hatte sich die Veranstalter einen bekannten Namen und eine spitze Zunge für die Keynote gesichert. Schon im Vorfeld gab dieses kurze Video einen Vorgeschmack und wurde über die sozialen Netze breit geteilt. Einschätzung nach der Keynote? Versprechen eingelöst! 🙂

Breite Vielfalt – in Format und Inhalt

Im Laufe des Tages kamen Referenten, Aussteller und Besucher in entspannter, humorvoller Atmosphäre zu vielen verschiedenen Themen ins Gespräch. Das Programm unterteilte sich in vier Schwerpunkte „Marktplätze & Payment“, „Logistik & Internationalisierung“, „Shopsysteme & -tools“ sowie „Online-Marketing“ und wurde durch zusätzliche interatktive Format wie Workshops und Speaker Corners ergänzt und aufgelockert.

Einen interessanten Einblick seitens der Organisatoren vermittelt dieser >>Rückblick des Veranstalters, der OHN News, selbst. Hier kommen 5 Mitarbeiter mit sehr persönlichen Erlebnissen und Tageshighlights zu Wort.

Work-Life-Balance hautnah erleben

Auch war das Event-Motto „Work-Life-Balance“ weit mehr als ein Lippenbekenntnis und sondern ernst gemeint und fest im Tagesablauf verankert. Friseur, Schuhputzer, Massagesessel, Karikaturist und Tattoo-Artist stellten sicher, dass alle Teilnehmer sich entspannen und amüsieren konnten. Eine Herzensangelegenheit von Rockstar-Gastgeber Michael Atug. Er war im Vorfeld des Messe auch noch eine ganz körperbetonte Wette eingegangen: bis zum Event wollte Atug 10 kg Gewicht verlieren. 5000 Euro Spende für einen guten Zweck war es ihm wert. Der Händlerbund hielt dagegen … und verlor! Wie beim Boxkampf stieg Atug dafür auf der Bühne (nahezu) hüllenlos auf die Waage – und gab dem Event-Motto damit nochmal eine ganz wörtliche Lesart. 😉

Fazit

Unterm Strich hat uns das noch junge und in mancher Hinsicht unkonventionelle Format ehrlich überzeugt. Eingelöst wurde nicht nur aber vor allem das Versprechen, eine breitere Masse zu erreichen als typische Branchenevents. Dabei blieben die Themen sehr nah am Tagesgeschehen professioneller Händler. Aber zugleich rückten sie mit dem Motto in den Mittelpunkt, was bei vielen Fachmessen oft aus den Augen verloren wird: Dass E-Commerce und Digitalisierung neben einem breiten Geschäftsfeld vor allem auch nicht wegzudenkende Bausteine des Alltagserlebens geworden sind.

Autor

Kerstin Domin

Kerstin Domin bereichert seit 2016 als Key Account Manager das OXID Team mit ihren langjährigen Erfahrungen in Vertrieb und Beratung zu ITK-Softwarelösungen, internetbasierten B2B-Plattformen, E-Procurement und Services. Sie war 15 Jahre im Key Account Management der Siemens AG tätig, bevor sie die Position des Sales Director ITK Cloud bei der Bechtle AG übernahm. Zuletzt leitete die E-Health-Expertin das Partner- und Vertriebsmanagement Region Südwest der Deutsche Telefon Standard AG.

Gastblog: 3 Punkte, die im E-Mail-Marketing alles zulässig oder unzulässig machen

Seit Geltung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind das E-Mail-Marketing und die Leadgenerierung für Marketiers nicht gerade einfacher geworden.
Es stellen sich jetzt Fragen wie „Über welchen Kanal darf ich den Lead kontaktieren?“, „Darf ich das Klickverhalten speichern?“ oder „Welche Daten kann ich für unser E-Mail-Marketing nutzen?

Kompliziert ist es auch, weil nicht nur das Datenschutzrecht zu beachten ist, denn parallel dazu gelten für deutsche Unternehmen außerdem das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) sowie das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) weiter.

Die Konsequenzen bei Verstößen sind dabei ganz unterschiedlich: Wer unbefugt Daten verarbeitet, unzulässige E-Mails verschickt oder unerlaubt Werbeanrufe tätigt, dem drohen nicht nur Bußgelder der Datenschutzbehörden nach der DSGVO wegen unzulässiger Datenverarbeitung. Er könnte auch unter anderem von Mitbewerbern, Abmahnvereinen oder Verbraucherschutzverbänden wettbewerbsrechtlich abgemahnt werden. Hinzu kommt, dass die Empfänger der E-Mails oder die Angerufenen ebenfalls zivilrechtlich Unterlassung verlangen und kostenpflichtig abmahnen können.

1. Auch Firmendaten können personenbezogene Daten sein

Die DSGVO gilt immer dann, wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden. Dazu gehören zwar nach Art. 1 DSGVO und Erwägungsgrund 14 DSGVO nicht die Daten einer juristischen Person an sich (Beispiel: Name und Adresse der Beispielsfirma XY GmbH). Allerdings unterscheidet die Verordnung nicht zwischen personenbezogenen Daten aus dem Bereich B2C (Business-to-Consumer) oder B2B (Business-to-Business). Damit können grundsätzlich auch Daten von geschäftlichen Kontakten personenbezogen sein. Es muss aber ein sog. Personenbezug gegeben sein, d. h. eine natürliche Person hinter den Daten stehen. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Name einer Person in der E-Mailadresse verwendet wird.

2. Die Nutzung von Daten zu Werbezwecken benötigt eine eigene Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung von Daten zum Zwecke der Kontaktaufnahme zu einem Interessenten, Kunden oder sonstigen Geschäftspartner erfordert entweder eine gesetzliche Grundlage oder die vorherige Einwilligung des Betroffenen:

Zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen auf eine Anfrage des Betroffenen hin oder zur Erfüllung eines Vertrags dürfen personenbezogene Daten bereits nach dem Gesetz verarbeitet werden, ohne dass es einer vorherigen Einwilligung des Betroffenen bedarf.

(Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO)

Beispiele:

  • jemand fragt per E-Mail nach einem Angebot;
  • über das Kontaktformular der Webseite wird ein Katalog bestellt;
  • eine Bestellung aus dem Onlineshop wird abgewickelt und der Käufer erhält die Bestell-Eingangsbestätigung, Auftragsbestätigung oder Rechnung per E-Mail.

Hier muss der Betroffene nicht jeweils erst gefragt werden, ob er mit der Speicherung seiner Daten einverstanden ist, damit seine Anfrage beantwortet oder seine Bestellung bearbeitet werden kann.
Allerdings dürfen die Kontaktdaten des Betroffenen nicht automatisch auch zu Werbezwecken gespeichert und später für die Leadgenerierung genutzt werden.

Sollen Daten von Interessenten und Kunden auch zu Werbezwecken genutzt werden, ist das nur mit einer speziellen Werbe-Einwilligung zulässig (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) oder es besteht ein überwiegendes berechtigtes Interesse des Unternehmens (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO):

Profiling und personalisierte Kundemails: wann eine spezielle Werbe-Einwilligung nötig ist.

Es gibt Fälle, in denen E-Mails ohne Einwilligung versendet werden dürfen. § 7 Abs. 3 UWG lässt das zum Beispiel unter bestimmten Voraussetzungen an Bestandskunden zu. Dann dürfen die Daten dafür auch nach DSGVO ohne besondere Einwilligung verarbeitet und auf Grundlage eines berechtigten Interesses verarbeitet werden.
Gleiches gilt beim Versand von Werbung auf dem Postweg, der ebenfalls nach § 7 UWG ohne Einwilligung des Empfängers zulässig ist.

Wie die Datenschutzbehörden das sehen, hat die Datenschutzkonferenz (DSK) im November 2018 in einer Orientierungshilfe (https://www.datenschutzkonferenz-online.de/media/oh/20181107_oh_werbung.pdf) veröffentlicht. Danach soll es zulässig sein, die aus eigenen Gewinnspielen oder Prospekt- und Kataloganfragen generierten Postadressen für die Direktwerbung ohne Einwilligung der Betroffenen zu nutzen (vgl. Ziffer 4.2).

Wer jedenfalls E-Mails an Interessenten verschicken will, nicht die Voraussetzungen für das Versenden an Mails an Bestandskunden nach § 7 Abs. 3 UWG erfüllt oder auch telefonisch mit Interessenten in Kontakt treten will, sollte dazu jeweils eine Einwilligung einholen. Dafür bieten sich die Kontaktformulare oder Bestell- und Registrierungsformulare an, in denen jeweils eine eigene Checkbox mit einem entsprechenden Einwilligungstext eingefügt wird.

3. Wer ganz rechtssicher sein will, holt für das Tracking eine Einwilligung ein

Wird das Öffnungs- und Klickverhalten des Empfängers getrackt, in einem Profil gespeichert und werden auf dieser Basis personalisierte E-Mail versendet, stellt sich die Frage, ob dafür eine Extra-Einwilligung eingeholt werden muss oder ob ein überwiegendes berechtigtes Interesse ausreichend sein kann.

Eingriffsintensivere Maßnahmen wie automatisierte Selektionsverfahren zur Erstellung detaillierter Profile, Verhaltensprognosen bzw. Analysen, die zu zusätzlichen Erkenntnissen führen, sprechen hingegen dafür, dass ein Interesse der betroffenen Person am Ausschluss der Datenverarbeitung überwiegt. In diesen Fällen handelt es sich um Profiling, das nicht mehr auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt werden kann und damit die Einholung einer Einwilligung vor der Datenverarbeitung erforderlich macht. Das Widerspruchsrecht des Art. 21 DSGVO reicht dann nicht aus.“

(vgl. Ziffer 1.3 der Orientierungshilfe)
  • Nach einer Gegenmeinung und auch nach der von uns vertretenen Auffassung spricht jedoch viel dafür, die bloße Analyse des Öffnungs- und Klickverhaltens auch ohne Einwilligung zuzulassen. Die DSGVO erkennt in Art. 21 Abs. 1 und 2 DSGVO ausdrücklich an, dass „Profiling“ zum Betreiben von Direktwerbung auch im Rahmen eines berechtigten Interesses nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zulässig sein kann. Dort ist das Widerspruchsrecht des Betroffenen gegen Datenverarbeitungen auf der Grundlage eines berechtigten Interesses geregelt und das „Profiling“ wird dort explizit genannt.

„Die wirtschaftlichen Interessen eines Unternehmens und die damit zusammenhängenden Marketinginteressen sind als ein berechtigtes Interesse einzuordnen (vgl. Erwägungsgrund 47 DSGVO zum „Direktmarketing“). Gleiches muss daher für das Ziel gelten, möglichst passgenaue und auf die Interessen des Empfängers ausgerichtete Werbebotschaften versenden zu können. Eine Abwägung mit den Interessen des Betroffenen ergibt dann, dass diesem eher nur solche Informationen zugeleitet werden, die seinen Interessen entsprechen, womit der Belästigungsfaktor niedrig gehalten wird. Außerdem ist das Speichern des Öffnungs- und Klickverhaltens für den Betroffenen in einem Dateiprofil nicht überraschend, insbesondere dann nicht, wenn über das Tracking in der Datenschutzinformation umfassend informiert wird.“

(Art. 21 Abs. 1 und 2 DSGVO)

Es stehen sich damit zwei Meinungen gegenüber und ob eine Einwilligung für Tracking erforderlich ist oder nicht, wird irgendwann durch die Rechtsprechung geklärt werden müssen.

Wer möglichst risikolos vorgehen will, sollte der Auffassung der DSK folgen und auch für das Tracking eine spezielle Einwilligung des Betroffenen einholen. Der Einwilligungstext im Onlineformular bezieht sich dann mit einer ersten Checkbox auf die Einwilligung für den Empfang von Werbe-E-Mails nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG und mit einer zweiten Checkbox auf die Einwilligung zum Anlegen eines Profils mit dem Speichern des Öffnungs- und Klickverhaltens.

Wer der Gegenmeinung folgen möchte, muss eine detaillierte Interessenabwägung vornehmen, diese im Verarbeitungsverzeichnis des Unternehmens sorgfältig begründen und in der Datenschutzerklärung genauestens darüber informieren. Außerdem ist eine Opt-Möglichkeit zu implementieren. Es wird dann nur eine datenschutzrechtliche bzw. wettbewerbsrechtliche Einwilligung für die Verarbeitung der Namens- und Adressdaten zum Zwecke der Versendung von Werbe-E-Mails eingeholt, das Anlegen eines Profils mit dem Speichern des Öffnungs- und Klickverhaltens des Empfängers erfolgt dann aber auf der Grundlage eines berechtigten Interesses.

Diese Punkte und individuelle Fragen beantworten wir am 28.2. 2019 ab 11 Uhr persönlich und live im Webinar der OXID Academy
„Legal-Update: Rechtssicher mit Lead-Generierung und E-Mail-Marketing“.

Autor

>>Sabine Heukrodt-Bauer ist Sprecherin auf diversen Events und Kongressen der IT-Branche und Dozentin für IT-Recht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie veröffentlicht regelmäßig Artikel zu aktuellen Themen im IT-Recht und E-Commerce und betreut seit über 10 Jahren für die INTERNET WORLD Business die Kolumne „E-Shop-Tipp“. Sie sitzt im Ausschuss „IT-Recht“ der Bundesrechtsanwaltskammer.

Gute Übersetzungen sind die Basis für internationalen Erfolg

Gastblog: Erfolgreich international verkaufen? Aber nur mit der richtigen Übersetzung

Warum professionelle Übersetzungen für Onlinehändler auf internationalem Erfolgskurs besonders wichtig sind.

Was fällt Ihnen beim Thema „Internationalisierung Ihres Onlineshops” zuerst ein? Denken Sie daran, wie das mit der Zollabwicklung im außereuropäischen Ausland läuft? Oder wie teuer die Logistik ist und wie Sie Retouren handhaben? Und ob Sie mit den Preisen lokaler Anbieter mithalten können? Diese Fragen sind natürlich ausgesprochen wichtig, vernachlässigen jedoch die Käuferperspektive: Wer international erfolgreich verkaufen will, sollte sich – genauso wie im heimischen E-Commerce – den gesamten Einkaufsprozess der potenziellen Neukunden anschauen und die eigene Online-Präsenz dahingehend auf den Prüfstand stellen. Denn zuallererst müssen Interessenten Ihren Shop finden. Ist das geschehen, müssen Ihre Produkte und Inhalte natürlich überzeugen, um aus Besuchern Kunden zu machen. Der Schlüssel für die Conversion ist also gelungener Content – und zwar in jeder Landessprache. Ansprechende, präzise und fehlerfreie Übersetzungen sind deshalb essentiell für ein erfolgreiches Auslandsgeschäft.

Erstklassige Übersetzungen als verkaufsförderndes Qualitätsprädikat

“Der Kunde ist König” – diese Weisheit ist so alt wie der Handel selbst. Und die royale Kundschaft will Service und das unbedingte Gefühl, dass sie hofiert wird. Genau das tut ein Onlinehändler, der ausländischen Shop-Besuchern den Content perfekt in ihrer Muttersprache präsentiert. Seine Botschaft: “Ich stelle mich auf Dich ein, Du bist mir wichtig, ich will Dich für mich begeistern!” So gewinnt man Kunden.

Leider passiert oft genau das Gegenteil: Der in Deutsch aufwendig produzierte Shop-Content wird Wort für Wort – im besten Fall fehlerfrei – von einer Sprache in die andere übertragen. Solche lieblosen und schlimmstenfalls automatischen Übersetzungen genügen nur selten den Ansprüchen eines Muttersprachlers an einen überzeugenden Text. Ein emotionales Einkaufserlebnis bieten sie so gut wie nie, von Begeisterung keine Spur. Und schon ist von der ganzen Mühe, die in den deutschen Ursprungstext geflossen war, in der Zielsprache nichts mehr zu lesen, quasi “lost in translation”.

Übersetzung des Onlineshops

Language Service Provider als Partner für mehrsprachigen Content

Sinnvoller ist es, von vornherein auf professionelle Übersetzungen zu bauen, und zwar in zweifacher Hinsicht. Zum einen natürlich in Sachen muttersprachlicher Qualität der Übersetzungen: Nuancen in der Sprache entscheiden darüber, ob ein Text als Übersetzung wahrgenommen wird. Und der Unterschied in der Wirkung zwischen lediglich korrekter und sogar muttersprachlicher Übersetzung ist signifikant. Zum anderen spielt die Prozesseffizienz des Übersetzungsdienstleisters eine große Rolle. Denn schon bei einem Onlineshop mit mittelgroßem Sortiment kommen pro Jahr schnell mindestens 3.000 Produkttexte zusammen. Eine direkte Steuerung einzelner Übersetzer per Mail in möglicherweise mehrere Sprachen und Länder ist für den Händler selbst nicht zu bewältigen.

Antworten auf die Fragen des internationalen Handels liefern Language Service Provider wie die Eurotext AG. Das Unternehmen aus Würzburg unterstützt Onlinehändler bei der Internationalisierung von Content – mit verkaufsfördernden Übersetzungen auf Muttersprachniveau, schnellen Prozessen und individuellem Kundenservice. Ein Language Service Provider (LSP) ist viel mehr als ein reines Übersetzungsbüro – nämlich Lösungsanbieter und Ansprechpartner für alle sprachlich-inhaltlichen Anpassungen rund um die Ausweitung des Geschäfts auf ausländische Märkte. Eine technische Besonderheit moderner LSP ist die Integration der Services in die Shop-, Warenwirtschafts- oder CMS-Systeme von Onlinehändlern. Die auf deutsch erstellten Ausgangstexte werden durch das System automatisch an den LSP übertragen, der die gewünschten Übersetzungen über dieselbe Schnittstelle am richtigen Einsatzort innerhalb der Website integriert liefert. Dadurch entfällt für den Onlinehändler nahezu der komplette Projektmanagementaufwand, der etwa durch den mühsamen Mailverkehr mit unterschiedlichen Übersetzern entsteht. Und auch das Qualitätsmanagement entlastet den Händler: Mit einem Netzwerk von über 3.000 Übersetzern mit zertifiziertem muttersprachlichem Niveau kann Eurotext als führender deutscher LSP genau die zum Thema oder zur Warenkategorie passenden Übersetzer auswählen.

SEO von übersetzten Inhalten muss angepasst werden

Eine weitere Herausforderung ist die SEO-Anpassung fremdsprachiger Zieltexte. Denn das reine Übersetzen der Keywords führt erfahrungsgemäß nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis. Der Grund: Das Suchverhalten kann sich in jedem Land und mit jeder Sprache deutlich unterscheiden. Dies lässt sich schon im D-A-CH Markt gut erkennen: Während in Österreich und Deutschland der “Wäschetrockner” gesucht wird, suchen Schweizer Kunden eher nach einem “Tumbler”. Auf der Suche nach einem Rennrad stehen im Englischen die Übersetzungen “race bike” und “road bike” zur Verfügung. Nachdem der Muttersprachler unter “race bike” eher ein motorisiertes Zweirad versteht, ist “road bike” die bessere Wahl.

Auch hier kann ein Language Service Provider ideal unterstützen. Eurotext arbeitet dazu entweder eng mit den hauseigenen SEO-Spezialisten des Onlinehändlers oder dessen SEO-Agentur zusammen. Gemeinsam mit den SEO-Linguisten werden dann Inhalte und Keywords für die einzelnen Sprachen und Märkte erarbeitet. Ähnlich wie beim SEO für den Originaltext bedeutet dies eine Keywordrecherche und Tauglichkeitsprüfung, um Texte zu adaptieren, Inhalte umzubauen und anschließend SEO-konform in die Zielsprache zu bringen. Diese Anpassung erfordert besondere Sorgfalt, damit relevante Inhalte des Händlers auch bei Suchanfragen in anderen Sprachen gefunden werden.

Fazit: Die professionelle Übersetzung von Inhalten ist für die Internationalisierungsstrategie von Onlinehändlern besonders erfolgsentscheidend, wird in den meisten Fällen jedoch unterschätzt. Die Zusammenarbeit mit Language Service Providern ermöglicht es, den Projektmanagementaufwand gering zu halten und die Texte auf Muttersprachniveau direkt für die jeweiligen Länder optimiert bereitzustellen.

Autor:

Boris Zielonka ist Leiter von Marketing & Vertrieb bei der Eurotext AG. Mit mehr als 4000 zertifizierten Muttersprachlern hat sich das Unternehmen auf Fachübersetzungen für Industrie, IT und E-Commerce spezialisiert und bietet dazu die passenden Softwarelösungen an. Zielonka studierte Geisteswissenschaften an der Universität Würzburg und beschäftigt sich als Marketingexperte seit vielen Jahren mit der Problematik mehrsprachiger Inhalte im E-Commerce. Er ist Experte für Onlinemarketing und Suchmaschinenoptimierung.

E-Mail Marketing am Valentinstag

Guest article: How to reach both, Valentine’s lovers and haters with Email Marketing on Valentine’s Day

Valentine’s Day all over the world has become an event that goes straight to the hearts of consumers and therefore is a strong sales booster, especially in e-commerce. Gifts are, of course, not the one and only way to express your love for someone. Nevertheless, Valentine’s Day is THE occasion for many people to get their loved ones a special gift to show their affection.

But a day like Valentine’s Day doesn’t arouse romantic feelings, which ideally turn into a spending spree, in everyone. Sure, many people rave at the thought of this special day of celebrating love. But how about all the others? What about Singles and Valentine’s haters who can’t stand this consumption day under the pretense of love?
Now for the good news: There’s a way of successfully reaching this target group through email marketing on Valentine’s Day with a slightly different Valentine’s campaign!

With your Valentine’s campaign, you can also make those happy who would like to crawl away on February 14th or erase Valentine’s Day completely from their calendar.

Valentine's Day at REWE supermarket
Needs your active contribution: shape your Valentine’s day at REWE supermarket

We show you how to reach both your target groups with two very different approaches to your Valentine’s newsletter campaigns.

How to determine your target group

You may already know, who of your subscribers is male or female or what age they are. But who loves Valentine’s Day and who doesn’t?

Use an A/B test to send a Valentine’s announcement with two different subject lines in advance. One for the Valentine’s lovers, one for the haters. Based on the open rates, you can then decide whether you want to focus on the romantic Valentine’s campaign or rather address the singles and Valentine’s haters.

If you don’t know your target group exactly or can’t segment them with a pre-mail, have a look at the open rates from previous Valentine’s campaigns. Then decide whether you want to reach Valentine’s lovers with your campaign or whether you want to swim courageously against the tide this year.

It’s love that counts! Valentine’s Day for lovers

3 romantic campaign ideas for Valentine’s Day:

  • My sweetie-pie! Surprise your customers with chocolate hearts, pink chocolates, macarons in a romantic package that come with every order.
  • Smells like love. For example, offer all pink or red perfume bottles for a Valentine’s Day discount. Or the second Valentine’s Day fragrance at half price. Or lipsticks at irresistible prices for the perfect Valentine’s kiss… you name it!
  • Come dine with me! It doesn’t always have to be a restaurant visit. The last minute gift idea with a print-out-voucher. Offer your subscribers special food product baskets and boxes or coupons for their romantic feast.

3 romantic subject lines that go straight to the heart

  • Sugar-sweet Valentine’s Day gifts at irresistibly low prices!
  • Love is in the air! Get your 2nd Valentine’s fragrance at half price!
  • 20% off all Valentine’s Dinner products for (food) lovers

Result 1: Your email campaigns will definitely go straight to the heart. One can’t buy love, but to give with love is simply wonderful. Support your subscribers to turn their Valentine’s Day into something special!

Valentine's Day flowers ordered by Blume 2000
Classical choice: smells good for Valentine’s Day, delivered by Blume 2000

Buck the trend! Valentine’s Day for Singles and Valentine’s haters

3 campaigns Singles and Valentine’s haters love

  • This is YOUR day! Shower your subscribers with cosmetic and wellness gifts and spoil-yourself tips. From care products, bath additives or massage articles to visiting the sauna – everything is possible that sets your subscribers to a relaxing mood.
  • Buck the trend! Motivate your subscribers to give themselves a treat. True to the motto: Make yourself feel better – get something new. Offer special products at Loveyourself prices.
  • Fed up with the Valentine’s hype? Offer your customers a discount campaign that will make them forget about Valentine’s Day. For example: 15% discount that take your mind off Valentine’s Day. 20 things, that bring joy to your Valentine’s Day. These products help you survive Valentine’s Day.

3 subject lines for Singles and Valentine’s haters

  • Anti-Valentine’s discounts that make your heart skip a beat
  • Valentine’s Day’s bugging you? Then have a good one!
  • Forget about Valentine’s Day – get 20% off your heart’s desire

Result 2: This newsletter campaign will also spark enthusiasm among Singles. Shopping doesn’t make you happy, but it creates beautiful moments of joy and happiness. Especially on a day like Valentine’s Day.

Ready, set, go!
Sweeten your subscribers’ and customers’ Valentine’s Day with a tempting newsletter campaign with irresistible promotion activities and offers.

Right this way to the Cleverreach® newsletter module for OXID eShop!

Autor:

Morny Russell works in marketing at the email software provider CleverReach® in Rastede, Germany. As a creative text juggler and out-of-the-box-thinker, she writes texts on all aspects of email marketing. Before that, she worked for many years as an author and editor for various TV production companies such as Brainpool TV GmbH in Cologne and Constantin Entertainment in Munich. In her spare time, she is an avowed foodie and passionate instagrammer.

Renommierte Auszeichnung der Internet World Business

Gastblog: Internet World Business sucht die besten Online-Shops

Neues Jahr, neues Glück und neue Ansätze beim INTERNET WORLD Business Shop-Award: Im neunten Jahr seines Bestehens haben wir den renommierten E-Commerce-Preis leicht umpositioniert.

Die diesjährigen Sieger des „INTERNET WORLD Business Shop-Award“ werden unter dem Leitgedanken „Wie überlebt man in einer Amazon-Welt“ gekürt. Unsere hochkarätige Jury achtet dabei vornehmlich auf Details, mit denen sich Anbieter gezielt von Amazon abgrenzen, sei es durch ein besonders kuratiertes Sortiment, exzellente Beratung, erstklassigen Service oder eine außergewöhnliche Produktpräsentation.

Auch in der Kategoriestruktur gibt es leichte Veränderungen. So wurden die Kategorien „Bester Pure-Player“ und „Bester Omnichannel-Händler“ zur Kategorie „Bester Online-Einzelhändler“ zusammengefasst, weil die Abgrenzung zwischen beiden Kategorien in den vergangenen Jahren immer schwerer fiel. Die Kategorien „Bester Markenshop“, „Bester B2B Shop“ und „Hidden Champion“ bleiben wie gehabt erhalten. Neu hingegen ist der Publikumspreis „Online-Händler des Jahres“. Dafür reicht jedes Jury-Mitglied seinen Favoriten ein. Über diese darf dann das Publikum abstimmen.

Matratzen-Concord belegt 2018 den zweiten Platz beim Shop Award
Das Team von OXID Kunde Matratzen-Concord, zweiter Sieger beim Shop Award 2018.

Einsendeschluss zum Shop Award ist der 20. Januar 2019

Für den Preis bewerben können sich Shop-Betreiber aus dem deutschsprachigen Raum sowie Dienstleister und Agenturen. Die Einreichungsgebühr beträgt 99 Euro (zzgl. MwSt.). Alle Einreichungen werden zunächst durch die Redaktion der INTERNET WORLD Business mittels eines standardisierten Fragebogens bewertet. Die jeweils fünf am besten bewerteten Shops pro Kategorie qualifizieren sich für die Shortlist, die anschließend von unserer Jury auf Herz und Nieren geprüft wird.

Die Jury vergibt pro Kategorie ein bis fünf Punkte an die Shortlist-Kandidaten. Aus den errechneten Durchschnittswerten werden die Sieger ermittelt. Am 11. März 2019 werden dann die Preise verliehen – im Rahmen einer exklusiven Eröffnungsgala zur Internet World Messe im Münchner Luxushotel Bayerischer Hof. Die Teilnahme ist nur für handverlesene E-Commerce-Entscheider in Deutschland und nur auf schriftliche Einladung möglich.

Einzige Ausnahme: Online-Händler, die es auf die Shortlist schaffen, stehen mit Begleitperson natürlich auch auf der Gästeliste des Events. Alle Shortlist-Teilnehmer und natürlich auch die Gewinner werden außerdem im Rahmen einer breiten Berichterstattung auf Internetworld.de und in der Printausgabe von Internet World ausführlich präsentiert.

Die Einreichungsphase endet am 20. Januar. Weitere Informationen zum Shop-Award 2019 im Allgemeinen und zur Einreichung im Speziellen gibt es auf shopaward.internetworld.de.

Die Preisverleihung 2019 unterstützen auch in diesem Jahr wieder unsere drei Exklusiv-Sponsoren best IT, Heidelpay und PVS Gruppe. Das Bar-Sponsoring übernimmt AM Automation.

Machen Sie mit! OXID Händler haben immer gute Chancen, sich den renommierten Preis zu sichern. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Hier klicken!

Autor:

Daniela Zimmer, Internet World Business, Ressort E-Commerce

Daniela Zimmer hat ihre Leidenschaft für Einkaufen zum Beruf gemacht und verantwortet bei INTERNET WORLD Business das Ressort E-Commerce. Dafür steht sie auch gerne werktags um 5.00 Uhr auf, um den E-Commerce-Trendnewsletter zu schreiben. Vor ihrem Wechsel zur INTERNET WORLD Business sammelte sie rund 17 Jahre E-Business-Erfahrung bei Fachzeitschriften wie iBusiness, Business 2.0 und werben & verkaufen.