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Logistik

Gastblog: E-Commerce-Logistik: Wir müssen reden! Oder wie Sie Ihre E-Commerce-Logistik nicht gegen die Wand fahren

Wenn Marketer und Einkäufer für einen Webshop große Verkaufsaktionen planen, sollten auch die Fulfillment- und Logistik-Partner ins Boot geholt werden. Doch was eigentlich logisch klingt, wird in der Praxis leider oft vergessen. Das gilt nach wie vor auch für „überraschende“ Auftrags-Spitzen wie Cyber Monday, Weihnachten oder die Schaltung von TV Spots.

Wenn ein stationär erfolgreicher Händler den Verkauf über den eigenen Webshop startet, passiert häufig folgendes: Auf Basis viel zu hoch kalkulierter Umsätze wird der Webshop an einen externen Dienstleister ausgelagert. Und obwohl in den ersten Monaten viel experimentiert wird, stellt sich der Erfolg nicht wirklich ein. Die Folge: Der Outsourcing-Partner reduziert seine vorgehaltenen Kapazitäten und stellt – häufig berechtigt – Nachforderungen an den Händler.

Schritt 1: Den Logistiker überfahren

Mit wachsender Erfahrung über erfolgsbringende Online-Mechanismen und sinnvolle Marketing-Aktivitäten steigen die Umsätze irgendwann an. Um die Kasse noch stärker klingeln zu lassen, startet der Händler seine erste große Werbeaktion nach dem Motto „20 Prozent auf alles“. Die Kunden beißen an und klicken in Scharen auf den Kaufen-Button. Allerdings vergessen die Shop-Betreiber meist, den Logistiker über das zu erwartende erhöhte Versandvolumen im Vorfeld zu informieren.

Logistik

Weil die ungeplanten Aufträge – mit Spitzen von über 50% des normalen Geschäftes – die Prozesskette überfordern und auch einfach nicht genügend Personal beim Fulfiller auf Knopfdruck parat steht, kommt es zu einem Rückstau in der Abarbeitung. Doch damit nicht genug: Im nun ausbrechenden Chaos werden zusätzlich manuelle Fehler begangen. Weil die erhöhten Bestellungen nicht rechtzeitig und teilweise auch noch fehlerhaft abgearbeitet werden, rufen die verärgerten Kunden vermehrt im Kundenservice an. Und auch diesen erwischt der ungeplante Peak vollkommen unvorbereitet. Das Resultat sind höhere Abwicklungskosten auf allen Seiten.

Schritt 2: Die Lager verstopfen

Im Anschluss wird in der Logistik nachgesteuert. Verantwortliche begeben sich auf die Suche nach Fehlern und Schuldigen. Mit dem Dienstleister wird nachverhandelt. Einzelne Schräubchen in der Prozesskette werden optimiert. Doch Einkauf und Marketing haben nun Geschmack an erfolgreichen Verkaufsaktionen im Online-Geschäft gefunden und wollen die erreichten Zahlen beispielsweise im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft noch erheblich steigern. Also baut der Einkauf das Sortiment aus und kauft pro Artikel höhere Stückzahlen ein. Die Marketingabteilung lässt sich ein anständiges Marketing-Budget für ihre Weihnachtskampagne freigeben und plant fleißig Aktionen.

Der Haken daran: Im schlimmsten Fall hat wieder mit dem Logistiker keiner gesprochen und mit ihm Pläne und Erwartungen abgestimmt. Schließlich muss dieser als beflissener Dienstleister ja aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben und sicherstellen, dass das Geschäft reibungslos funktioniert – so die Denke des Auftraggebers.

Soweit die Theorie. Die Praxis jedoch sieht meist anders aus. Der erhebliche Sortiments-und Bestandsaufbau führt zu erneuten Engpässen in der Lagerhaltung. Weil das Lager maximal vollgestopft ist, kann das Waren-Handling nicht mehr effizient dargestellt werden – eine statische Lagerauslagung >85% ist logistisch generell ungesund. Um die Bestellspitzen abzufedern, werden kontinuierlich neue Arbeiter nachgeschoben, die allerdings aufgrund von Zeitmangel nicht ordentlich geschult werden können. Das Resultat: Das Lager wird kontinuierlich immer weniger leistungsfähig.

E-Commerce Logistik

Wer mitten im Schlamassel steckt, macht die Erfahrung: Eine effiziente Nachsteuerung unter Vollauslastung (>90% Lagerbelegung) ist ein Ding der Unmöglichkeit. Stattdessen geht die gesamte Energie darin auf, Brandherde zu löschen. Die Organisation wird immer handlungsunfähiger und eine Abteilung schiebt der anderen den schwarzen Peter zu. Als ultima ratio bliebe nur der Schritt, das Fulfilment Volumen zu reduzieren, indem beispielsweise geplante Marketing-Aktivitäten abgesagt oder verschoben werden, um die aufgelaufenen Bestellungen irgendwie abzuarbeiten.

Schritt 3: Aus Schaden klug werden

Doch wie kann man diese Eskalationen vermeiden und die Prozesse künftig besser gestalten? Prozess- und Systemoptimierer empfehlen den Aufbau mittelfristiger Abverkaufsplanungen – rollierend je Woche, Monat, Quartal oder Jahr. Der geplante Sortimentsaufbau muss mit dem Einkauf dokumentiert werden – mit Angaben zur Gesamtzahl der Artikel, den Sortimentsbereichen und den lagernden Artikelstücken. Auch mit dem Dienstleister sollte es regelmäßige Abstimmungen geben – idealerweise mit Management-Beteiligung zwischen Händler und Dienstleister. Darüber hinaus gilt es, Planzahlen zu analysieren und ein Tagesreporting auf Basis von Plan- und Istzahlen aufzusetzen.

Eine Szenarioplanung und Logistik-Stresstests simulieren die Leistungsfähigkeit der eigenen Prozesse bei Belastungsspitzen und geben goldwerte Einblick in eventuell noch bestehende Flaschenhälse. Basierend auf der Szenarioplanung für die kommenden Jahre sollte dann nach Weihnachten auch die Logistikstrategie entsprechend weiterentwickelt werden.

Das beruhigende Ergebnis: Nach Umsetzung dieser Maßnahmen werden Belastungsspitzen, wie das Weihnachtsgeschäft im Folgejahr auch bei erheblich gesteigerten Bestellvolumina logistisch problemlos gemeistert. Weder der Sortimentsaufbau noch das Marketing werden durch Engpässe in der Logistik ausgebremst. Händler und Dienstleister arbeiten partnerschaftlich und vertrauensvoll zusammen. Und schlussendlich sinken durch die Prozessoptimierung und die Skalierung des Geschäftes auch noch die Logistikkosten. Dann endlich können alle Beteiligten aufatmen und sagen: Die Mühe hat sich gelohnt.

Autor

Oliver Lucas ecom consultingOliver Lucas ist Gründer der ecom consulting GmbH und hat mehr als 15 Jahre Erfahrung im Bereich E-Commerce, Multichannel, Digitalisierung von Geschäftsprozessen und Fulfilment. ecom consulting ist ein Prozess- und Systemgestalter für profitablen Online-Handel und macht Organisationen fit für E-Commerce und Multichannel. Schwerpunkte in der Beratung und Prozessbegleitung sind die Optimierung von Backend-Systemen und Prozessen (IT-Architektur, Logistik, Fulfilment), die Synchronisation von E-Business-Strategien mit den Anforderungen des digitalen Marktes sowie Make-or-Buy-Analysen inklusive Auswahl passender Systeme und Dienstleister. Oliver Lucas hält zahlreiche Fachvorträge zu Praxisbeispielen und Erfolgsfaktoren im Multichannel und Fulfillment. Zudem moderiert er Fachveranstaltungen, Workshops und Expertenrunden.

 

Aufwand, Umsatz, Kosten Zahlungmethode

Gastblog: Cross Boarder Trading – Internationaler Handel als Motor für zusätzliches Wachstum

Im Online-Handel gibt es im Unterschied zum stationären Handel keine lokalen Beschränkungen. Der Händler in München ist für den Kunden nur einen Klick vom Händler in Hamburg entfernt. Ein Online-Händler ist deshalb nicht auf Kunden in der unmittelbaren Umgebung seines Unternehmens beschränkt. Für ihn ist der Kunde in der weit entfernten Stadt genauso gut erreichbar. Das gilt aber nicht nur für den unbeschränkten Handel innerhalb Deutschlands, sondern zunehmend auch für den Handel über Landes- und Kontinent-Grenzen hinweg (Cross Boarder Trade).

Cross Boarder Trade ist stark im Kommen

Was schon lange für elektronische Güter gilt (z.B. Musik- oder Softwaredownloads), das trifft zunehmend auch für physikalische Güter zu. 85 Prozent der deutschen Online-Händler stimmten laut einer aktuellen Studie von ibi Research der Aussage zu, dass das Auslandsgeschäft immer stärker an Bedeutung gewinnt. Weiterhin denken 72 Prozent der Befragten, dass die Konkurrenten aus dem Ausland zunehmend grenzüberschreitend verkaufen werden – ihnen also Konkurrenz im Kampf um deutsche Kunden machen werden. Handelsstatistiken belegen diese Annahme mit eindrucksvollen Zahlen: 309 Millionen Kunden kauften im Jahr 2014 Online im Ausland ein. Dabei wurden Waren und Services im Wert von 328 Mrd. US Dollar gekauft. (Quelle: Global B2C E-Commerce Report 2015, Ecommerce Foundation September 2015).

KostenvergleichMan braucht jedoch gar nicht so weit in die Ferne zu schweifen, um ein erquickliches Potenzial neuer Kunden ausfindig zu machen. Großbritannien ist das Land mit dem drittgrößten eCommerce-Umsatz weltweit. Dabei zeichnen sich die Briten nicht nur durch einen außerordentlich hohen eCommerce-Umsatz pro Käufer aus (mit über 3.600 USD im Jahr, mehr als drei Mal so hoch, wie der eines deutschen Käufers), sondern sie gehören auch beim „Fremdshoppen“ (Einkauf im Ausland) zu der Spitzengruppe im weltweiten Vergleich. 54% der Briten haben schon einmal im Ausland eingekauft, und 20% der Briten tun es regelmäßig. Doch leider kaufen die Briten ihre Waren viel lieber in Frankreich (etwa doppelt so oft) oder in nordischen Ländern (Norwegen, Dänemark, Schweden, mehr als doppelt so oft), als in Deutschland. Da gibt es also noch reichlich Entwicklungspotenzial für Deutsche Online-Händler.

Sprachbarrieren, Logistik und Bezahlung sind Herausforderungen

Denn auch wenn viele deutsche Online-Händler um die Wichtigkeit des Cross Boarder Trade wissen, so sind noch längst nicht alle Online-Händler für den ausländischen Markt gerüstet. Als wichtigste Faktoren für ein erfolgreiches Geschäft mit ausländischen Kunden sehen Online-Händler die ins Ausland verkaufen, die Anpassung der Sprache (78%), der AGBs (60%) und der Zahlungsverfahren (60%) an die jeweiligen Gegebenheiten der Länder in die verkauft werden soll. (Quelle: Internationaler E-Commerce – Status quo und Bewertung aus Händlersicht, ibi research 2016)

In der Tat kommt den angebotenen Zahlungsarten eine große Bedeutung zu, will man bei der ausländischen Kundschaft erfolgreich sein. So geben 29% der deutschen Online-Shopper gemäß einer Studie von Fitkau & Maaß an, dass sie den Einkauf abbrechen, wenn sie ihre bevorzugte Zahlart nicht angeboten bekommen. Wenn der Online-Händler also zum Beispiel nicht weiß, dass iDeal die mit Abstand am weitesten verbreitete Zahlart in den Niederlanden ist, wird er viele Kunden aus den Niederlanden spätestens beim Bezahlvorgang verlieren, wenn er diese Zahlart nicht anbietet. Eine genaue Kenntnis über die in den adressierten Ländern relevanten Zahlarten ist deshalb entscheidend, um Kaufabbrüche zu vermeiden und eine gute Conversion Rate zu erreichen.

Aufwand, Umsatz, Kosten ZahlungmethodeDen größten Aufwand bei der Erstellung eines ausländischen Online-Shops haben die an der von ibi Research durchgeführten Studie teilnehmenden Firmen bei der sprachlichen Anpassung (78 %), der Anbindung von Logistik-Dienstleistern (26%) und der Anbindung von internationalen Zahlungsdienstleistern (25%) ausgemacht. Mit den richtigen Partnern für die Zahlungsanbindung kann man den Aufwand für die Anbindung der internationalen Zahlarten erheblich reduzieren. Eine umfassende Information oder Beratung im Vorfeld der Umstellung hilft, Fehler zu vermeiden und den Aufwand auf ein Minimum zu reduzieren.

Fazit: Märkte nach und nach erobern

Die Hauptgründe für den Einkauf im Ausland sind in allen Ländern identisch:  günstigere Preise, und ein breiteres Warensortiment. Damit Ihnen bei Ihrer Preiskalkulation nicht die Kosten für die Zahlungsabwicklung die Wettbewerbsfähigkeit vermiesen, sollten Sie die Angebote verschiedener Anbieter für Zahlungslösungen vergleichen, denn bei den Konditionen ist mehr Spielraum als Sie denken.
Bei Ihren Expansionsplänen für den Cross Boarder Trade können Sie in Etappen vorgehen. Sei es, dass Sie zunächst andere deutschsprachige Märkte adressieren, oder sich auf Länder der Europäischen Union oder unsere Nachbarländer konzentrieren. Dabei beschränkt sich die deutschsprachige Zielgruppe durchaus nicht nur auf die Länder Österreich, die Schweiz und Luxemburg. Auch in den USA leben 5 Mio. deutschsprachige Kunden, und in Brasilien immerhin noch über 3 Millionen. Und unsere unmittelbar angrenzenden Nachbarländer (Belgien, Dänemark, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen und die Schweiz) weisen zusammen fast 85% des eCommerce-Umsatzes von Deutschland auf, und bieten dank hoher Quote an Auslandseinkäufen ein gutes Umsatzpotenzial. (Quelle: European B2C E-Commerce Report 2016, Ecommerce Foundation Mai 2016).

Autor

Ralf Oeckenfelds, How2PayRalf Ockenfelds ist Geschäftsführer Produktentwicklung bei der How2Pay Consulting & Solutions GmbH & Co. KG. Als Journalist und Buchautor spezialisierte er sich früh darauf, technische Themen leicht verständlich aufzubereiten. Nach über 10 Jahren journalistischen Wirkens für Print Medien, zuletzt als Chefredakteur des PC Magazins, wechselte er zunächst zu den Online-Medien, bevor er mit seinem ersten selbst gegründeten Unternehmen in das App Store-Business wechselte. Dies war sein Einstieg in die Welt des eCommerce, in der er nun seit über 14 Jahren tätig ist – seit 2 Jahren als Mit-Inhaber von How2Pay. Ralf durchkämmt kontinuierlich den Markt nach innovativen Lösungen für die Zahlungsabwicklung und analysiert die Leistungsfähigkeit der Systeme im Detail. Mit der gewonnenen Marktkenntnis berät How2Pay Shop-Betreiber bei der Optimierung ihrer Zahlungslösung – und das getreu Ralfs Motto aus frühen Journalistentagen: leicht verständlich und transparent.

B2B Shopsysteme im Vergleich

Wie finde ich das passende Shopsystem
für mein B2B-Geschäft?

 

Wenn Unternehmen sich erst mal entschieden haben, für ihre Produkte oder Dienstleistungen in den Onlinevertrieb zu gehen, beginnt eine oft lange und mühsame Suche nach dem idealen Shopsystem. „Welche Software passt am besten zu uns?“ „Mit welcher Lösung sind wir auch langfristig gewappnet?“ „Wie komme ich schnell und günstig zu meinem Onlineshop?“ Das sind nur einige wenige Fragen, die ein Projektteam beantworten muss.

Bei der Recherche stellt sich schnell heraus: Das ist ein Dschungel da draußen. Die Anbieter sind zahlreich. Die Lage ist unübersichtlich. Es gibt auch nicht das eine Shopsystem, das out of the box passt. Was für ein Unternehmen gut ist, muss es für das andere noch lange nicht sein. Kein Onlineshop gleicht dem anderen. Je nach Organisation, Struktur, Prozessen, Strategie und Zielen sind die Anforderungen eben gänzlich andere. Gerade im B2B-Segment. Und das macht es so schwierig. Außerdem findet man nirgendwo wirklich umfassende, detaillierte und neutrale Informationen, was denn nun von der einen oder anderen Onlineshop Software zu erwarten ist.

Pflichtlektüre für alle, die einen B2B Onlineshop einführen möchten

iBusiness Shopsystem-VergleichHier kommt Unterstützung! Die iBusiness hat in einer unabhängigen Studie die acht gängigsten Shopsysteme – unter und über 100.000 Euro – auf dem deutschen Markt genau unter die Lupe genommen. Angefangen vom Geschäftsmodell über die Vertriebskanäle bis zum geforderten Funktionsumfang, führt die Studie zu detaillierten Analysen der einzelnen Systeme von IBM, IntelliShop, Intershop, Magento, Oracle, Websale, SAP und OXID.

 

Alle Systeme verfügen über den für B2B-Shops benötigten Funktionsumfang. Anhand eines komplexen Fragenkatalogs wird geprüft, in welchen Anwendungsbereichen sie ihre größte Wirtschaftlichkeit entfalten. In sechs verschiedenen B2B Shopszenarien analysiert die Studie, welcher Funktionsumfang zur Umsetzung erforderlich ist. In einem nächsten Schritt wird der Aufwand für die Implementierung dargestellt. Auf diese Weise errechnet sich für jeden Shop eine individuelle Kurve, die deutlich die Stärken und Schwächen des jeweiligen Systems aufzeigen. Am Ende entsteht ein übersichtlicher Vergleich aller Systeme.
Eine echte Hilfestellung für alle B2B-Unternehmen, die in eine E-Commerce Plattform einsteigen wollen und nach einer geeigneten Lösung suchen.

Der Markt ist größer als das Endkundengeschäft

Dass B2B Shops auf dem Vormarsch sind, ist nicht zuletzt den Umsatzzahlen geschuldet. Mit Konsumenten wurden in 2015 50 Milliarden Euro umgesetzt. Im B2B-Segment wurde mit einem Volumen von mehr als 900 Milliarden Euro gehandelt. Das Potenzial ist also da. Manche sprechen von einer regelrechten Goldgräberstimmung. Die Frage mitmachen oder nicht, stellt sich nicht. Es ist eher die Qual der Wahl, welches System die individuellen Ansprüche am besten abdeckt – und vor allem, wie hoch der Installationsaufwand und die Kosten sind. Dafür leistet der iBusiness Shopsystem-Vergleich eine hervorragende Entscheidungshilfe.

Und wie schneidet das OXID B2B Shopsystem ab?

Die OXID eShop Enterprise B2B Edition erhält eine insgesamt hervorragende Gesamtbewertung: „Obwohl das Shopsystem mühelos in der Oberliga mitspielen kann und bestens für komplexe Aufgaben geeignet ist, bieten die Schwarzwälder zugleich eine günstige Einstiegsmöglichkeit: Sowohl die Lizenzkosten als auch der Betrieb als SaaS-Lösung in einem eigenen Rechenzentrum erleichtern den Einstieg erheblich. Für Wachstum ist das Shopsystem ebenfalls bestens vorbereitet – bis zur Vernetzung auf ERP-Ebene ist die Lösung für zahlreiche individuelle Herausforderungen gewappnet.“ Die Studie lobt die umfangreiche Grundausstattung des Systems, das „bereits vom Start weg den Anforderungen eines State-of-the-Art-Shops genügt.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

 

B2B Shopsystem-Vergleich

 

Autor:
Nicole Lipphardt OXID eSales AGNicole Lipphardt hat Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg studiert. Über Umwege kam sie nach dem Studium zur Marketing Kommunikation bei GE Healthcare IT und später bei der Testo AG. Dort tauchte sie tief in die Facetten des Marketing ein. Ihre Leidenschaft für den redaktionellen Bereich lebt Nicole heute als Content Marketing Managerin bei der OXID eSales AG aus.

Shop Usability Award

Gastblog: Shop Usability Award 2016 – Jetzt anmelden

Der Shop Usability Award gehört zu den renommiertesten E-Commerce Awards in Deutschland. Seit 9 Jahren wird die begehrte Auszeichnung für nutzerfreundliche und authentische Online-Shops vergeben. Bis zum 30. Juni kann man sich noch bewerben!

 

Shop Usability AwardWas nicht jeder weiß – der Shop Usability Award hatte seinen Anfang 2008 auf einem Messestand von OXID eSales. Seitdem hat sich der Award weiter entwickelt und hat heute mehr als 500 Anmeldungen pro Jahr.

Dabei sind Shopbetreiber mit dem OXID Shopsystem typischerweise immer sehr erfolgreich. Im letzten Jahr konnte keller-sports.de den Gesamtsieg holen. Im Jahr zuvor war es tennis-point.de mit seinem OXID eShop.

Im neunten Jahr hat das Team von Shoplupe® einen komplett neuen Prüfkatalog ausgearbeitet, der seinesgleichen sucht. Sage und schreibe 34 Kriterien werden vom Expertenteam bewertet. Anschließend werden Testbestellungen in allen Shops durchgeführt.

 

Kern des Prüfkatalogs sind 4 Bausteine:

  • Attraktivität des Shops
  • pragmatische Qualität
  • hedonische Qualität
  • Dienstleistungsqualität durch Testbestellungen

 

Aus den besten Shops ergeben sich die Nominierten, die anschließend der Jury übergeben werden. OXID eSales Vorstand Roland Fesenmayr ist dieses Jahr ebenfalls wieder in der Jury und unterstützt den Award als Sponsor.

Melden Sie sich noch heute unter www.shop-usability-award.de an! Vielleicht werden Sie am 22. September zum großen Gala Event nach München eingeladen. Und vielleicht stehen Sie ja auf dem Siegertreppchen.

 

Autor

Johannes Altmann, ShoplupeJohannes Altmann ist Gründer und Geschäftsführer von Shoplupe® und berät mit seinem Team seit 2003 zahlreiche Nischenshops und die führenden Versandhändler. Laut exciting commerce gehört er zu den besten Beratern Deutschlands und die Zeitschrift t3n hat ihn Dezember 2013 unter die Top 10 der deutschen E-Commerce-Macher gewählt.

Caroline Helbing, OXID eSales

E-Sourcing vs. E-Commerce. Kampf der Giganten oder gemeinsam sind wir stark?

Was macht einen guten B2B-Shop eigentlich aus?

Sind es Funktionalitäten, Komfort, Sortiment oder vielleicht das Abbilden B2B-spezifischer Prozesse? Es ist sicher all das und noch mehr: der gute B2B-Shop schließt die Lücke zwischen den Erwartungen des Einkäufers, der schlicht nur schnell und easy benötigte Ware beschaffen will. Und denen des Verkäufers, der den Absatz für sein Unternehmen steigern will. Beide verfolgen komplett unterschiedliche Ziele. Sie kommen aber nur erfolgreich zusammen, wenn gemeinsame, digitale Strukturen gepflegt werden.

Bei aller Verschiedenheit zwischen Einkäufer und Verkäufer. In mindestens einer Sache sind sich beide einig. Es braucht effiziente Prozesse. In der Beschaffung läuft heute noch vieles analog. Das verschlingt unnötig Ressourcen. In Zeiten fortschreitender Digitalisierung stehen beide Seiten massiv unter Druck. Bestellungen per Fax sind auf Dauer definitiv kein praktikabler Weg mehr. Schnell muss also der Wechsel auf eine digitale Lösung vonstattengehen. Günstig sollte das Projekt sein. Aktuelle Bedürfnisse berücksichtigen, aber auch Flexibilität in der weiteren Entwicklung erlauben. Für viele Unternehmen bedeutet das, die häufig wild gewachsene IT-Systemlandschaft eingehend unter die Lupe zu nehmen. Und schlussendlich zu modernisieren.

Das klingt komplex und das ist es auch. Selbstredend kommt spätestens jetzt der IT-Verantwortliche ins Spiel. Er sondiert zunächst die Möglichkeiten für die elektronische Beschaffung (E-Procurement). Diese führen häufig über die Erweiterung des ERP-Systems, wo über gesicherte Zugänge in Extranets oder Intranets die Systeme von Kunden und Lieferanten vernetzt werden. Solche Beschaffungssysteme automatisieren Prozesse und erhöhen den Spielraum für Preisverhandlungen. Ist bereits ein Beschaffungssystem im Einsatz, wird die IT häufig die Erweiterung um ein Lieferantensystem (Supplier Portal, E-Sourcing) in Erwägung ziehen. Dieses deckt zusätzlich die Geschäftsanbahnung ab und lässt sich schnell in die IT-Landschaft integrieren.

Ist E-Procurement die richtige Lösung?

Die Frage stellt sich durchaus. Nach jüngsten Erhebungen scheint das nicht der Fall zu sein („BME-Stimmungsbarometer Elektronische Beschaffung“ 2015/2016). Nur 30% der befragten Unternehmen verfügen über elektronische Beschaffungssysteme. Auch wenn die schnelleren Abläufe Prozesskosten reduzieren, scheinen die Investitionen für Einführung, Weiterentwicklung und Pflege die Vorteile wieder auszuhebeln. Aus diesem Grund rentieren sich solche Systeme nur, wenn ein erheblicher Beschaffungsumfang zwischen dem Lieferanten und dem Kunden erfolgt, zum Beispiel bei Zulieferern der Automobilindustrie.

Selten geht bei diesem Thema der Blick von IT-Verantwortlichen über den eigenen Tellerrand hinaus. Sollte er aber. Denn so würde viel häufiger erkannt, dass gerade ein Onlineshop des Lieferanten viel für den Einkäufer tun kann. Er liefert vielleicht genau die Puzzleteile, die dem beschaffenden Unternehmen an den entscheidenden Punkten Erleichterung verschaffen. Etwa dass die Strukturen und Abläufe einer Einkaufsabteilung maßgeblich sind und bei der Beschaffung eine zentrale Rolle spielen.

Der B2B-Shop als attraktive Alternative

Für den Einkauf wäre es ein echter Vorteil, die vollautomatisierten Abläufe eines professionellen B2B-Shops zu nutzen. Selbstverständlich müssen auch hier Produkt, Preis und Service stimmen. Effiziente Prozesse sind jedoch ein wichtiger Kostenfaktor für jedes Unternehmen. So werden Einkäufer einen sauber aufgesetzten B2B-Shop einem schwerfälligen und wartungsintensiven E-Sourcing in vielen Fällen vorziehen. Das einkaufende Unternehmen reduziert die eigenen Aufwände, ohne selbst die intensive Maintenance stemmen zu müssen. Mit durchdachten Funktionen, vielfältigen Möglichkeiten der Selbstverwaltung (Rollen- und Rechte, Freigabeprozesse, Budgetlimits…) und einem B2C-ähnlichen Einkaufserlebnis wird der B2B-Shop zur attraktiven Alternative für Einkäufer.

Ein B2B-Shop bedeutet jedoch (noch?) nicht die Abkehr von anderen Absatzkanälen. Sourcing-Plattformen und B2B-Märktplätze können und müssen ergänzend zum B2B-Portal genutzt werden. Diese Offenheit für Multichannel-Präsenz, auch als Absatzmarketing Kanal, kann neue Marktsegmente erschließen und wird entsprechend honoriert. Denn auch Einkäufer wollen sich nicht unbedingt auf einen Lieferanten festlegen und haben zunehmend hohe Erwartungen an den geschäftlichen Einkauf. Je mehr verfügbare Kanäle sie dafür nutzen können, desto besser. Lieferanten werden um die Pflege von Marktplatzprofilen und Selbstdarstellung in E-Sourcing Portalen also nicht umhin kommen.

Fazit – Der B2B-Shop gewinnt an Gewicht

Der E-Commerce erobert zunehmend die Business-Welt unter Geschäftspartnern. Hier liegen die letzten großen Umsatzpotenziale im Onlinehandel. Händler und Hersteller müssen sich den gestiegenen Standards anpassen, um Marktanteile zu sichern. Zugleich müssen die eigenen System- und Prozesskosten überschaubar bleiben. Wenn Lieferanten derzeit massiv mit B2B-fähigen Lösungen in den E-Commerce einsteigen, müssen die beschaffenden Unternehmen das Rad nicht neu erfinden. Sie können auf den Errungenschaften des Gegenübers aufsetzen. Der Lieferant, um seine Kundenbeziehungen zu festigen, investiert in die Darstellung und Zugänglichkeit seiner Produkte; der Einkäufer konzentriert sich auf seine Bedarfskalkulation und Anforderungen an den Beschaffungsprozess – so nehmen sie sich in der Geschäftsbeziehung gegenseitig Mehrarbeit ab und ermöglichen den Fokus auf die eigenen Kernkompetenzen.

Sie finden dieses Thema interessant? Prof. Kleemann, Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart hält dazu einen Vortrag auf der OXID Commons 2016: Auswirkungen der Industrie 4.0 auf den Einkauf. Grundlagen, Zusammenhänge, Umsetzung. Tickets gibt es hier!

Autor
Caroline Helbing, OXID eSalesCaroline Helbing ist Senior Analyst und Content Writer bei der OXID eSales AG. Die Kommunikationsexpertin graduierte in Paris und München und ist seit 16 Jahren im E-Commerce aktiv. Seit 2007 ist sie beim Freiburger Open Source eCommerce Hersteller OXID eSales. Caroline analysiert und bewertet Trends und Märkte hinsichtlich Wachstumsimpulsen und branchenverändernder Technologien. Aktuelle Schwerpunkte sind „Omnichannel“, „E-Commerce im Zeitalter von Industrie 4.0“, „B2B Geschäftsmodelle“ und „Content Commerce“.

Gastblog: Mit Microsoft AX 2012 neue Wege im E-Commerce beschreiten

Stetige Informationen sind Anspruch und Bedürfnis moderner Kunden: 24 Stunden, 7 Tage die Woche. Eine zentrale Rolle spielt dabei ein gut integriertes E-Commerce-Portal. Es ist Chance und Herausforderung zugleich für Handelsunternehmen aller Art. Bieten Websites und Webshops doch Kunden eine optimale Plattform für eine selbständige Informationsversorgung. Dies bedeutet nicht nur Service am Kunden. Es entlastet auch bestehende Kundenkanäle wie den telefonischen Support oder den Verkaufsinnendienst.

Voraussetzung für den erfolgreichen Schritt in den E-Commerce

Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg eines Online-Vertriebskanals ist die reibungslose Anbindung des Shops an das Warenwirtschaftssystem eines Unternehmens. Durch eine automatische Übertragung aller relevanten Daten werden diese zentral verwaltet. So lassen sich Prozesse effizienter gestalten. Das spart Zeit und Geld. Und nur so ist es möglich, erfolgreich und kundenfreundlich zu wirtschaften.

Mit OXID4AX wird Microsoft Dynamics AX Anwendern eine umfassende Lösung für den Einstieg in den E-Commerce geboten. Die Optimierung und Verschlankung der Arbeitsprozesse des Webshop-Betreibers gewährleisten eine schnelle Amortisation von Investitionen in den Webshop.

Zusammenspiel Microsoft Dynamics AX und OXID eShop

Unternehmen, die bereits Microsoft Dynamics AX im Einsatz haben, lassen häufig viel Zeit und Ressourcen in die unternehmensspezifische Anpassung des Systems fließen. Daher steht bei OXID4AX eine Trennung der Systeme im Vordergrund. Dennoch erfolgt eine saubere Integration. Microsoft Dynamics AX und der OXID eShop bleiben eigenständig in ihrer Logik.

OXID eShop Schnittstelle in Microsoft Dynamics AXOXID4AX ist ein Add-On für Microsoft Dynamics AX. Darin inbegriffen sind der OXID eShop sowie die Schnittstelle OXAX für eine 100 %-ige Integration des Vertriebskanals in die Microsoft ERP-Lösung. Umfangreiche Stammdaten zu Produkten und Kunden werden zentral im ERP gepflegt und stehen dem Webshop sofort zur Verfügung. In Echtzeit erhalten Shopbesucher Informationen zu verfügbaren Artikeln und aktuellen Lagerbeständen.

Ein komplexes Thema beim Betreiben eines Shops ist die Preisgestaltung. Im Rahmen von OXID4AX sind sämtliche in Microsoft Dynamics AX verfügbaren Preisstrukturen an den Shop übertragbar. Damit sind sowohl B2C- als auch B2B-Kunden individuell ansprechbar. Ausgehandelte Konditionen werden automatisch berücksichtigt.

Zudem erfolgt eine Anpassung der vorhandenen Informationen im OXID eShop Kundenportal. Neben der Bestellhistorie sind sämtliche in Microsoft Dynamics AX generierten Rechnungen im PDF-Format verfügbar. Beides wird in Echtzeit aus dem ERP-System abgerufen. Das beinhaltet auch Bestellungen, die direkt in Microsoft Dynamics AX erfasst wurden. So bleibt der Kunde vollumfänglich über seine getätigten Bestellungen auf dem Laufenden.

Was ist mit OXID4AX noch möglich?

Die Standardlösung bietet bereits eine umfangreiche Integration von Shop und ERP. Doch durch die flexible Architektur beider Systeme sind Weiterentwicklungen möglich. Dank zahlreicher, frei verfügbarer Module kann man mit der rasanten technologischen Entwicklung problemlos Schritt halten.

Vorteile und Nutzen auf einen Blick

OX4AX_tabelleFazit

OXID4AX macht die Integration eines Shops ins Microsoft Dynamics AX zum Kinderspiel. Langwierige Implementierungsphasen gehören der Vergangenheit an. Der Mehrwert einer voll integrierten E-Commerce-Lösung liegt in der Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und langfristig im gesteigerten Umsatz. So wird der E-Commerce zum Erfolgsfaktor einer jeden Unternehmung.

Autor:

Anne-Rosenthal_blog_swAnne Rosenthal ist bei der ESYON GmbH die Spezialistin für Marketing und PMO. Bei der Entwicklung von OXID4AX war sie als PMO maßgeblich beteiligt und leistete mit der Evaluierung der Marktsituation die wesentliche Grundlage des Projektes. Als E-Commerce-Spezialistin betreut sie verschiedene Webanwendungen der ESYON GmbH aus Leipzig. Privat lebt sie ihren Beruf weiter und betreibt einen Blog rund um bunte Tassen, Familie und Leipzig.

 

Die besten Onlineshops Deutschlands

Die heiße Phase läuft: OXID eSales beim Shop Usability Award 2015

Seit seiner erstmaligen Verleihung im Jahr 2008 hat sich der Shop Usability Award zu einer der wichtigsten Verleihungen im E-Commerce entwickelt, bei der in diesem Jahr mehr als 500 Teilnehmer erwartet werden. Kurz vor der Anmeldefrist am 31.07.2015 beginnt nun die heiße Phase, bevor der Award im September auf der K5 in München verliehen wird.

Die Verleihung des ersten Shop Usability Awards 2008

Die Verleihung des ersten
Shop Usability Awards 2008

Der erste Shop Usability Award wurde 2008 auf dem Stand von OXID eSales in Wiesbaden zur Mail Order World verliehen. Damals hatten sich knapp 50 Shops beworben und an der Veranstaltung nahmen auch nur knapp 50 Zuschauer teil. Seitdem ist aus dem Shop Usability Award einer der wichtigsten E-Commerce Preise Deutschlands geworden. Mit mehr als 500 Teilnehmern rechnet der Veranstalter Shoplupe® dieses Jahr.

2014 – OXID in 5 Kategorien sowie als Gesamtsieger vertreten
Der Award wird zwar nicht mehr auf dem Messestand von OXID eSales verliehen, doch der Anbieter der E-Commerce Lösung spielt weiterhin eine wichtige Rolle. So stellte OXID letztes Jahr mit tennis-point.de, umgesetzt von der Hamburger E-Commerce-Agentur top concepts, nicht nur den Gesamtsieger, sondern auch die Gewinner in den Kategorien Essen & Trinken: butch.de, in der Kategorie Haushalt, Heimwerk & Garten: gartenmoebel.de, Möbel & Wohnen: design3000.de, Special Interests: koffer-direkt.de und Sport & Outdoor: tennis-point.de.

shopusabilityaward_Goldregen

Der Gesamtsieger 2014:
tennis-point.de

Shop Usability Award 2015: Die Bewerbungsphase läuft
Seit Mai können sich Shops wieder für den Award bewerben. Mehr als 300 Bewerbungen sind seitdem eingegangen und nun beginnt die heiße Phase. Neu in diesem Jahr sind die Sonderkategorien innovativster Shop und bester Markenshop. Eine Kernkompetenz von OXID eSales, denn Top Marken wie Trigema, Metabo, Melitta, Closed und viele andere setzen auf die Technologie von OXID eSales.

Die Bewerbung ist noch bis 31.07.2015 möglich.
Verliehen wird der Shop Usability Award im Rahmen der K5 Konferenz am 10. September 2015 in München.

> Weitere Informationen und Anmeldung

Autor:
EG_swElisabeth Greitschus betreut als Manager Platform Relations die Technologie-Partner bei der OXID eSales AG. Sie studierte Werbung und Marktkommunikation (B.A.) an der Hochschule der Medien und General Management (M.A) an der Steinbeis School of International Business and Entrepreneurship. Bevor es sie 2013 zurück nach Freiburg zog, war sie im Key Account Management bei der Robert Bosch GmbH tätig.

Prozessintegration als Renditebeschleuniger im B2B-Commerce

Die Steigerung der Effizienz ist ein zentrales Thema in B2B-Unternehmen. Dabei stehen die Auslagerung von Aufgaben, die nicht zur Kernkompetenz eines Unternehmens gehören, die Vereinfachung der administrativen Tätigkeiten sowie die Automatisierung von wiederkehrenden Geschäftsprozessen im Vordergrund. Vor allem letztgenannter Punkt kann – durch den Einsatz passender Technologien – zu deutlichen Kosteneinsparungen führen.

Sinnvoll ist in vielen Unternehmen beispielsweise ein interner Onlineshop, bei dem die Außendienstmitarbeiter ihre Arbeitsmaterialien eigenständig bestellen können. Das tägliche „Handwerkszeug“ besteht zum einen aus Infomaterialien und Merchandising-Artikeln für die Kunden und zum anderen aus Arbeitsmaterialien wie Hardware, Druckerpapier etc. Der grundlegende Unterschied bei diesen Produkten ist, dass die Merchandising-Produkte durch das Unternehmen selbst im eigenen Online-Produktkatalog gepflegt werden. Die Arbeitsmaterialien jedoch kommen von einem externen Lieferanten. Um den Beschaffungsprozess für die Mitarbeiter zu vereinfachen, sollen beide Produktpaletten in einem Onlineshop bestellt werden können.

Die Herausforderung liegt in der Integration der Shopinhalte (Produkt-, Benutzerdaten etc.) des externen Lieferanten in den internen Shop und die Bestellabwicklung mit einem gemischten Warenkorb.

Um dieses Szenario zu realisieren, werden bestehende Lieferantensysteme mit vorhandenen Produktkatalogen über die SAP OCI-Technologie (Open Catalog Interface) in den eigenen Webshop integriert. Dabei wird über die offene und standardisierte Katalogdatenschnittstelle ein Absprung aus dem eigenen Onlineshop zum Lieferanten-Onlineshop aufgebaut. Die Anmeldung im Kundensystem des Lieferanten wird im Hintergrund mit der entsprechenden Kundennummer vorgenommen. Mit vorgehaltenen Informationen wird über die Hook-URL nach dem Befüllen des Warenkorbes auf Lieferantenseite, die Übertragung der ausgewählten Produkte in den Warenkorb des eigenen Onlineshops realisiert.

Die daraus resultierenden Vorteile sind:

  1. Weniger Zeitaufwand für die Mitarbeiter durch gleichzeitige Bestellung von internen und externen Produkten in einem Onlineshop.
  2. Geringerer Schulungsaufwand für Mitarbeiter durch intuitive Self-Service-Prozesse.
  3. Sinkende Administrationsaufwände für das Unternehmen bei internen Bestellprozessen.

Durch integrierte Prozesse erleichtern Unternehmen ihren Mitarbeitern den Arbeitsalltag erheblich. Sie senken damit nicht nur die Kosten der internen Bestellprozesse, sondern erhöhen gleichzeitig die Mitarbeiterzufriedenheit und –produktivität und damit ihre Rendite.

Autor:
DirkHarzer_Blog_kleinDirk Harzer konzentriert sich seit seinem Studium auf das Thema E-Commerce und Systemintegration. Nach Stationen im SAP E-Commerce-Vertrieb und als Inhouse Consultant an der Schnittstelle von SAP ERP und Webanwendungen berät er seit 2013 bei der OXID eSales AG als Technical Presales Consultant Großkunden bei der Auswahl des Shopsystems und der zugehörigen Integrationsarchitektur.

Gastblog: TRIGEMA blickt in die Zukunft des E-Commerce

Nach dem erfolgreichen Relaunch seines Onlineshops ist Bekleidungshersteller TRIGEMA bereit für weitere Innovationen. Auf welche Neuerungen sich Kunden freuen können, erläutert Jürgen Gassner, Bereichsleiter Einkauf und E-Commerce bei TRIGEMA.

Wir bei TRIGEMA sind seit der Firmengründung darauf bedacht, uns weiter zu entwickeln und stetig neu zu erfinden. Daher suchen wir beständig nach Innovationen, um das Unternehmen fit für die Zukunft und unseren Kunden Freude zu machen.

Einen Schritt voraus
Als kunden- und mitarbeiterorientiertes Unternehmen haben wir ein Auge auf aktuelle Entwicklungen und sind ihnen oft einen Schritt voraus. So haben wir zum Beispiel  den Trend zur nachhaltigen Produktion schon vor Jahrzehnten erkannt. Im Jahr 2006 hat TRIGEMA bereits das erste vollständig kompostierbare und ressourcenschonende T-Shirt hergestellt. Auch den E-Commerce hatten wir von Anfang an im Blick und haben im Jahr 2004 unseren ersten Onlineshop eröffnet. Damit haben wir Digitalisierung und Online-Handel zu einer Zeit mitgestaltet, in der Kunden begannen Kleidung und Mode nicht mehr nur in stationären Geschäften zu kaufen.

Shop-Relaunch mit OXID
Smartphones und Tablet-PC waren das nächste große Thema im E-Commerce: Auf einmal kaufen Kunden nicht mehr nur von zu Hause ein, sondern auch von unterwegs. Neue Verkaufskanäle erweitern und ergänzen die klassischen Kanäle Geschäft und Katalog, in der Fachsprache spricht man auch von Multi- oder Cross-Channel-Handel. Für Kunden ist das Konzept bequem, für uns ist es anspruchsvoll. Aber wir mögen Herausforderungen. Daher haben wir unseren Shop jüngst technisch erneuert und sind auf OXID migriert. Die Plattform ist eine solide technische Grundlage für die Zukunft und hilft uns etwa dabei, das Angebot deutlich schneller an aktuellen Ereignissen auszurichten, neue Angebote oder neue Funktionen zu implementieren. Im Moment arbeiten wir übrigens an einem Shirt-Designer, über den wir Kunden individualisierte Produkte liefern.

Ein Blick in die Zukunft
In naher Zukunft steht der Ausbau des mobilen Webauftritts und unserer Multi-Channel-Strategie im Vordergrund. Hier bietet die OXID Plattform eine hervorragende Basis, um zum Beispiel eine eigene TRIGEMA-Web-App zu entwickeln. Neben dem gesamten TRIGEMA-Sortiment könnten Nutzer dort zusätzliche Informationen finden, in denen die einzelnen Stücke einer Kollektion präsentiert werden. Die Web-App würde Bestellen und Bezahlen einfach und bequem machen. Doch TRIGEMA schaut nicht nur auf die nahe Zukunft. Schon heute beobachten wir Trends, die in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen könnten. Ein sehr spannendes Thema, das auch als Megatrend gilt, ist für mich Virtual Reality – das Verschmelzen der Wirklichkeit mit computergenerierten Inhalten.

Virtuelle Realität für mehr Kundenzufriedenheit
Diese Technologie würde für TRIGEMA vielfältige Einsatzmöglichkeiten eröffnen: Ein erster Schritt könnten zum Beispiel virtuelle TRIGEMA-Ladengeschäften sein, die mit Hilfe von Datenbrillen besucht werden. Dann würden Kunden nicht mehr auf der TRIGEMA-Webseite surfen, sondern könnten ein Geschäft virtuell betreten und sich darin umschauen, so wie sie es aus auch der echten Welt kennen. Die Kunden könnten in diesem Geschäft Produkte in die Hand nehmen, von allen Seiten ansehen oder auch an virtuellen Schaufensterpuppen betrachten. Wir könnten diese Läden auf jeden Kunden individuell zuschneiden und ihm Kollektionen zeigen, die für ihn aufgrund seiner Kaufhistorie besonders interessant sind.

Im zweiten Schritt könnten wir den virtuellen Einkauf auch noch um eine soziale Komponente erweitern. Warum soll der Kunde alleine einkaufen gehen? Zwei oder mehr Nutzer könnten sich zum Beispiel zu einem Einkaufsbummel verabreden und das Geschäft gemeinsam besuchen. Dabei müssen die Kunden nicht am selben Ort sein und könnten trotzdem zusammen das gesamte TRIGEMA-Sortiment durchstöbern.

Auch wenn die entsprechende Technologie  noch in den Kinderschuhen steckt, bietet Virtual Reality hohes Potenzial, um den Alltag in Zukunft massiv zu beeinflussen. Durch die rasanten Fortschritte bei der Entwicklung der Datenbrillen und der dazugehörigen Software erscheint eine Marktreife in den nächsten Jahren durchaus realistisch. Ich bin gespannt. Der E-Commerce ist ständigen Veränderungen unterworfen und bringt viele Neuerungen hervor. Allerdings werden sich wohl nicht alle davon in Zukunft durchsetzen können. Deshalb prüfen wir bei TRIGEMA genau, welche Trends für uns interessant sind, damit wir immer einen Schritt voraus sind.

Autor
Juergen_Gassner_sw
Jürgen Gassner ist seit 2006 Bereichsleiter Einkauf und E-Commerce bei Deutschlands größtem Hersteller von Sport- und Freizeitbekleidung: TRIGEMA Inh. W. Grupp e.K. In seinen Verantwortungsbereich fallen unter anderem die Materialwirtschaft, das Performance Marketing sowie die strategische Planung und Implementierung der E-Commerce Strategie des Unternehmens. Im Anschluss an sein Studium zum Betriebswirt an der Württembergischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Stuttgart, hat Jürgen Gassner 2013 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Steinbeis University Berlin erfolgreich abgeschlossen.

Gastblog: Wir haben Onlineshop und Filialwelt optimal verknüpft

Rückblickend bezeichnen wir die Zeit von der Erfindung des Buchdrucks bis zur Entstehung des Computersatzes Mitte der 1980er Jahre im Buchhandel gerne als Bleizeit.

Bleizeit, weil der Mainzer Goldschmied Johannes Gutenberg Mitte des 15. Jahrhunderts ein maschinenbetriebenes Drucksystem mit beweglichen metallenen Lettern einführte. Die Folgen sind bekannt: Der Buchdruck ermöglichte erstmals die massenhafte Verbreitung von Wissen und Meinungen, fernab der Kontrolle durch Kirche und Obrigkeit. Langfristige Folgen waren die Rensaissance, das Zeitalter der Aufklärung sowie der Aufstieg des Bürgertums.

Bleizeit vielleicht aber auch im übertragenen Sinn, weil im Buchhandel selbst erst einmal nicht mehr viel passierte, bis der Computersatz ihn nach über 500 Jahren zum ersten Mal komplett revolutionierte.

Amazon und eBook sorgen für Tabula Rasa

Seitdem ist unsere Branche allerdings nicht mehr zur Ruhe gekommen, kaum eine andere stand in den letzten zwei Jahrzehnten vor ähnlich gewaltigen Herauforderungen: Zunächst kam Amazon groß auf und setzte stationäre Buchhändler erheblich unter Druck. Als wäre der Druck aus dem Netz nicht schon genug, kam kurz nach Amazon auch noch das digitale Buch – und findet auf Tablets und eBook-Readern immer mehr Leser.

Für die Mayersche Buchhandlung stellte sich somit die Frage: Wie können wir auf das veränderte Konsumverhalten unserer Kunden reagieren und ihnen gegenüber der Buchbestellung aus dem Netz einen einzigartigen Mehrwert bieten?

Verändertes Konsumverhalten fordert Veränderung

Geschafft haben wir es, indem wir Lesen zum Erlebnis machen, sei es durch Lesungen, organisierte Busfahrten zur Frankfurter Buchmesse oder auch unser eigenes Café im Geschäft. Obendrein haben wir unseren Onlineshop und unsere 40 Filialen über die OXID eShop 5 Enterprise Edition exzellent miteinander verknüpft. So können wir den Einkaufsprozess unserer Kunden heute von Anfang bis Ende und über verschiedene Touchpoints hinweg begleiten. Im Internet etwa präsentieren wir uns als authentischer Branchenspezialist, indem wir nicht nur von einer Maschine generierte Empfehlungen aussprechen. Stattdessen haben wir beispielsweise eine eigene Online-Community (wasliestdu.de), auf der sich Kunden über Bücher austauschen und Rezensionen schreiben.

Zudem sind wir durch die zentrale Rolle des E-Commerce-Systems heute in der Lage, wesentlich mehr Wertschöpfungskette abzubilden als zuvor. Wir haben inzwischen einen eigenen eBook-Reader und sogar eine eigene App, die beide mit unserem E-Commerce-System verbunden sind und Kunden eine einfache Bestellung mit nur einem einzigen Klick ermöglichen. Bequem von zuhause aus bestellte Bücher können Kunden sodann beispielsweise direkt in einer Filiale ihrer Wahl abholen kommen. Sie können aber auch ein in der Filiale nicht vorhandenes Buch bestellen und sich direkt nach Hause liefern lassen.

Gerade beim Reader kommt übrigens unsere Kompetenz als persönlicher Berater in stationären Geschäften zum Tragen. Denn auf Wunsch richten unsere Mitarbeiter ihn für Kunden im Geschäft ein und erklären seine Funktionen. Dieses Beispiel zeigt: Bei der Mayerschen bieten wir unseren Kunden heute ein einzigartiges Ökosystem, an das sie sich andocken können – ob stationär, digital oder stationär und digital ist egal.

Das wissen unsere Kunden zu schätzen!

Autor
Stephan-ErlenkämperDr. Stephan Erlenkämper ist Leitung IT, Technik und Organisation bei der Mayerschen Buchhandlung, www.mayersche.de