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Gastblog Reihe (Teil 3): Fahndung nach den Conversion-Killern – Die Performance als Erfolgsfaktor eines Onlineshops

Wenn Conversion-Killer eine Webseite heimsuchen, ist guter Rat oft sprichwörtlich teuer und wird nicht günstiger mit verstreichender Zeit. Denn was die Ladezeit einer Webseite in puncto Konversionsrate anbetrifft, gilt die einfache Regel: Je schneller, desto besser. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit hilft der Site-Inspector – und gutes Hosting.

site-inspector560x370So banal es klingt – bevor eine Seite überhaupt besucht werden kann, muss sie erreichbar sein. Die technische Erreichbarkeit einer Internetseite wird von André Morys im Buch „Conversion Optimierung“ treffend als „Hygienefaktor“ beschrieben. Das Problem wird erst dann bemerkt, wenn es Defizite gibt. Zwischen „ein Shop ist online“ und „ein Shop lädt schnell und es macht Spaß, in seinem Sortiment zu stöbern“ liegen jedoch Welten.

Seitenbesucher geben einem Angebot selten mehr als drei Sekunden Zeit, um den sichtbaren Bereich zu laden. Für erfolgreichen Onlinehandel sind also eher Werte unterhalb von drei Sekunden interessant. Denn durch einen schnellen Seitenaufbau und eine gute Navigierbarkeit können Shopbetreiber dafür sorgen, dass der Einstieg in den Shop gelingt und der erste Eindruck stimmt. Die Besucher und potentiellen Kunden werden so länger auf der Seite verweilen und in dieser Zeit mehr interessante Eindrücke sammeln. Sie legen mehr in den Warenkorb und hinterlassen weniger verwaiste Warenkörbe. Beim Optimieren der Ladezeit hilf der in den Browser integrierte Site-Inspector, indem er Zeiträuber aufspürt.

„Site-Inspector, bitte kommen“ – Notruf „Strg+Shift+i“ statt 110!

Shopmanager können den Site-Inspector ganz einfach nutzen. Sie rufen das Tool mit der Tastenkombination Strg+Shift+i auf, bekommen einen ersten Eindruck von der Performance ihrer Seite und können mit der Anwendung „unter die Motorhaube“ schauen. So lassen sich mögliche Störfaktoren erkennen und entschärfen. Im Detail werden die Ladezeiten der einzelnen Seitenelemente angezeigt: Wie lange brauchen die Bilder, um zu laden, wie lange brauchen Javascript und CSS? Ein wichtiges Werkzeug des Site-Inspectors ist die Stoppuhr, mit welcher die Gesamtladezeit einer Webseite  gemessen werden kann. Diese Zeitspanne lässt sich z.B. durch das Zusammenfassen von mehreren CSS-Dateien in einer einzigen Datei verringern. Der Browser muss so, bildlich gesprochen, nicht immer erneut Anlauf nehmen, um eine weitere Datei zu laden. Bei „Gefahr im Verzug“ können außerdem einige Sofortmaßnahmen umgesetzt und z.B. Bilder komprimiert werden. Schnell umsetzbar ist auch die Zusammenfassung und Komprimierung von Javascript und CSS.

Ist es in Zeiten von DSL und LTE nicht unnötig, um Kilobytes zu feilschen?

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Abb.2: Seitenansicht des OXID Demoshops mit angeschaltetem Site-Inspector

Nein. Die Optimierung der Seitenladezeiten rechnet sich für Shops egal welcher Größe. Bei Amazon geht man von 1% mehr Einnahmen je 100 Millisekunden Beschleunigung aus – folglich lohnt es sich, mit jedem eingesparten Kilobyte ein wenig schneller zu werden. Schnelle mobile Internetverbindungen sind längst noch nicht an der Tagesordnung und außerdem vergleichsweise teuer – auch für mobile Nutzer ist also eine optimale Seitengestaltung nur von Vorteil.

Die hier vorgestellten Maßnahmen haben auf allen Hosting-Umgebungen einen messbaren Effekt, weil sie unabhängig von der Qualität des Hostings die Auslieferung der Seite beschleunigen. Auch in Googles Entwicklerbereich kann eine Seite durchgemessen werden. Hier werden zugleich auch Empfehlungen gegeben, wie mögliche „Bremsen“ beseitigt werden können.

Optimales Hosting für eine schnelle Seitenauslieferung

Abb.3: Ein Detail des Site-Inspectors: Der OXID Demoshop lädt innerhalb 1,3 Sekunden

Abb.3: Ein Detail des Site-Inspectors: Der OXID Demoshop lädt innerhalb 1,3 Sekunden

Die Optimierung der Seite wird allerdings erst dann etwas nutzen, wenn das Hosting passend dimensioniert ist. Je nach Größe des Produktkataloges, je nach Besucheraufkommen und -aktivität verändern sich auch die Anforderungen an die Servertechnik. Wenn Shops wachsen und mehr Besucher auf sich ziehen, ist es sinnvoll, ein Hosting-Modell zu wählen, das schnell an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden kann. Aber auch äußere Einflüsse wie eine erfolgreiche Social Media Kampagne oder Fernsehauftritte wirken sich auf die Besucherzahlen aus – und damit auf die Performance der Webseite. Um die Früchte der Marketing- oder PR-Arbeit dann auch einfahren zu können, muss die Webseite auch in diesen Situationen schnell sein und stabil laufen. Zusätzlich zum passenden Server haben sich hier Caching und Content Delivery Networks als Onlineshop-Turbos bewährt. Mit Caching werden oft besuchte Seiten serverseitig statisch abgelegt – so wird die Datenbank weniger beansprucht und das System insgesamt beschleunigt. Mit einem Content Delivery Network (CDN) werden Seiteninhalte in einem weltweiten Netz von Servern gespeichert und gelangen so immer auf dem schnellsten Weg zum Besucher der Seite.

Ein weiteres wichtiges Merkmal ist das Vertrauen, dass die möglichen Kunden der Seite entgegenbringen. Neben auf den ersten Blick sichtbaren vertrauensfördernden Maßnahmen wie z.B. Prüfsiegeln ist der Einsatz einer gesicherten Übertragung unbedingt empfehlenswert. Mit einem SSL-Zertifikat wird verhindert, dass sensible Daten, wie z.B. Kreditkartennummern usw., unverschlüsselt übertragen werden. Immer mehr Kunden achten auf das kleine Schloss neben der Adresszeile, mit welchem eine SSL-Verbindung (neben dem „https“) sichtbar gemacht wird. Hinzu kommt, dass die Möglichkeit der verschlüsselten Übertragung auch ein Rankingfaktor bei Google ist – hier gehen Conversion-Optimierung und SEO Hand in Hand.

Drei wichtige Dinge zur Verbesserung der Konversionsrate beim Hosting

– Optimale Programmierung der Shop-Oberfläche
– Schneller, anpassbarer und sicherer Server
– Caching / CDN zur zusätzlichen Seitenbeschleunigung

Zur Optimierung der Conversion-Rate in Onlineshops müssen viele Faktoren beachtet werden, die für eine ganzheitliche Wertschöpfung von Bedeutung sind. Elemente aus unterschiedlichen Disziplinen, wie z.B. Anwendungsprogrammierung, SEO und Usability, greifen ineinander und bedingen sich gegenseitig. So erhöht eine klare Strukturierung und benutzerfreundliche Gestaltung des Shops die Verweildauer beträchtlich, die Bouncerate verringert sich und der Shop steigt im Ranking. Ein wichtiger Baustein hierbei ist das passende Hosting, welches exakt auf die jeweilige Shoplösung anpassbar ist und flexibel mit dem Unternehmen mitwachsen kann.

Autor:

koesters_blog_swFabian Kösters ist Online-Redakteur für den OXID Hosting Partner Profihost AG. Er aktualisiert die Unternehmenswebseite und schreibt Blogartikel, Kundenmagazin und Whitepaper über E-Commerce, Hosting und verwandte Themen. Profihost realisiert seit vielen Jahren erfolgreich Hosting für E-Commerce Projekte im B2C und B2B-Sektor.

 

 

 

Dieser Beitrag ist Teil unserer Gastblog Reihe „Conversion Optimierung“.
Weitere Beiträge dieser Reihe:
Gastblog Reihe (Teil 1): 5 Shop-Funktionen für mehr Conversion
Gastblog Reihe (Teil 2): Conversion Boost durch personalisierte Ansprache – Was macht gute Personalisierung aus?

Gastblog: Application Performance Monitoring – Fakten statt Blindflug

Applikationen bilden die Lebensader moderner Unternehmen: Hochkomplexe E-Commerce-Plattformen bedienen die vielfältigen Kundenanforderungen nach mobilem Shopping und multimedialen Produktdarstellungen. Kurze Ladezeiten sind zentraler Bestandteil einer guten User Experience und wirken sich direkt auf den Erlös eines Unternehmens aus. Denn der Umsatz verlagert sich zunehmend auf digitale Kanäle. Ausfallzeiten werden immer teurer und langsame Ladezeiten beeinträchtigen massiv die Conversion Rate und letztlich die Kundenzufriedenheit. Die Nutzer verbringen nur dann gerne ihre Zeit im E-Commerce Shop, wenn dieser reibungslos und schnell funktioniert. Bereits ab drei Sekunden Ladezeit kann es kritisch werden, der nächste Shop ist nur wenige Klicks entfernt.

Application Performance Management (APM) ist ein unentbehrliches Instrument, die Performance zu optimieren, die Verfügbarkeit der Anwendungen zu sichern und die Komplexität der Auswertung zu reduzieren. Gerade dynamische Web-Applikationen erfordern eine große Anzahl unterschiedlicher Plattformen, Datenbanken und Frameworks, um die erwartete Geschwindigkeit und Flexibilität zu gewährleisten. Die Transaktionen erfolgen unter Einbeziehung der kompletten Infrastruktur: APM liefert über entsprechende Dashboards eine umfassende Analyse der Applikation über alle beteiligten Komponenten hinweg.

Die Verbindung von erhöhter Komplexität der Plattform, forcierter Geschwindigkeit von Innovationen und gestiegenen Kundenerwartungen an Performance und Verfügbarkeit werden zu einer zentralen Herausforderung für Unternehmen. Um eine überdurchschnittliche User Experience und die Performance sicherstellen zu können, muss deshalb an vielen Stellschrauben gedreht und gleichzeitig die Übersicht behalten werden. APM hilft, die gesamte Applikations-Infrastruktur in den Blick zu nehmen und wird zum Mittel der Wahl, um die notwendige Transparenz zu schaffen und innerhalb kürzester Zeit geeignete Maßnahmen ergreifen zu können. Dabei wird beim APM zwischen dem aktiven (bzw. synthetischen) und dem passiven Monitoring unterschieden, das auch Real-User-Monitoring genannt wird. Beim aktiven User-Monitoring werden Web-Applikationen von außen mittels sogenannter Robots von unterschiedlichen regionalen Messpunkten aus analysiert. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass Analysen schnell und ohne Konfigurationsanpassungen durchgeführt werden können. Es bietet so erste aussagekräftige Ergebnisse über kritische Nutzungspfade innerhalb von oder auch zwischen Applikationen. Weltweite Messpunkte (PoPs) liefern qualifizierte Aussagen über regionale Verfügbarkeiten. Darüber hinaus eignet es sich sehr gut für Benchmark-Analysen, die zeigen, wo mein Unternehmen im Vergleich zum Wettbewerb steht. Im Gegensatz dazu hilft Real User Monitoring, die aktuelle Performance zu prüfen, während reale Kunden eine Applikation nutzen. Es werden Fehler und vor allem Fehlerursachen gefunden, sobald sie entstehen und damit die Möglichkeit eröffnet, sie direkt den zuständigen Kompetenzträgern zuzuführen. Application Performance Management bietet die Chance, durch den Fokus der Applikation die Anforderungen des Business und der IT zu verbinden und liefert gleichzeitig eine Antwort auf die enorm gestiegene Komplexität der beteiligten Komponenten. Mit APM wird es „realtime“ möglich, zu identifizieren, welche Nutzer genau welche spezifischen Performance-Probleme haben. Über die Grenzen der Fachbereiche hinweg können so zeitnah die relevanten Personen für eine umgehende Problemlösung identifiziert werden.

Ein weiteres Beispiel für den erfolgreichen Einsatz von APM ist das Release Management: Geschwindigkeit ist ein wesentliches Element der Digitalisierung; ein automatisches Deployment der Software Services im Rahmen von DevOps-Betriebsmodellen wird immer mehr zum Standard. Der Vorteil liegt in einer engen Verzahnung der Entwicklungs-, Test- und Betriebsprozesse. Doch nur wenn sich die neuen Releases unterbrechungsfrei in den laufenden Betrieb einfügen und die neue Software vollständig die Performance-Anforderungen erfüllt, werden die erwünschten Effekte erzielt. Application Performance Management unterstützt dabei, diese Risiken in Echtzeit zu kontrollieren und die Performance-Qualität der Innovationen zu sichern.

Dabei ist Application Performance Monitoring immer stärker als eine zentrale Komponente in einem umfassenden Betriebsprozess zu sehen, der eine vollständige End-to-End-Verantwortung gewährleistet und häufig auf darauf spezialisierte Managed Service Provider übertragen wird, die ihre Kunden bei Überschreitung von vereinbarten Qualitätsparametern proaktiv informieren. Das führt zu einer deutlichen Reduzierung von Risiken, insbesondere bei der Einspielung neuer Releases. APM leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Sicherung des Geschäftserfolgs. Denn Kunden- und Nutzerzufriedenheit und letztendlich der Umsatz eines Unternehmens hängen heute wesentlich von einer überzeugenden Applikations-Performance ab.

Autor:

ingo_rill_150px_swIngo Rill ist Marketing Director bei Claranet und verantwortet die Bereiche Kommunikation und Produktmanagement. Zuvor arbeitete er als Produktmanager und Leiter Networks bei einem IT-Dienstleister im Gesundheitswesen. Als Projektmanager bei verschiedenen Digital-Agenturen leitete er zahlreiche große Webprojekte.

Über Claranet
Mit integrierten Hosting- und Netzwerk-Services unterstützt Claranet Unternehmen, sich auf ihr Kerngeschäft statt auf den Betrieb von IT-Infrastrukturen zu konzentrieren. Gartner positionierte Claranet im „Magic Quadrant 2014“ als ein führendes Unternehmen für Cloud-Enabled Managed Hosting in Europa. Der Managed Service Provider unterhält 32 Rechenzentren in Europa und betreibt mit seinen etwa 800 Mitarbeitern große Hosting-Umgebungen, beispielsweise in den Bereichen Big Data, Portale und eCommerce für Kunden wie Leica, Aktion Mensch, N24, Flaconi und Outletcity.

Gastblog: Busted! Performance Mythen im Internet

In Blogs und Whitepapers gibt es unzählige Tipps und Tricks zur Steigerung der Performance eines Webshops. Doch was bringen diese angeblichen Best Practices wirklich und auf welche Urban Legends sollten Shopbetreiber lieber nicht hören? SysEleven hat die häufigsten Performance-Mythen in der Praxis auf die Probe gestellt. Hier drei ausgewählte Beispiele:

Nginx ist schneller als Apache

Die Konfiguration von Apache kann während der Laufzeit, also ohne Neustart verändert werden. Dies geschieht mit Anweisungen in der Datei .htaccess und wird meist für Passwortschutz und Redirects genutzt. Damit das funktioniert muss Apache bei jedem Seitenaufruf die gesamte Verzeichnisstruktur nach .htaccess-Dateien durchsuchen und den Inhalt interpretieren, das kostet wertvolle Rechenzeit. Nginx unterstützt diese Funktion nicht und ist unter anderem deshalb in der Standardkonfigutation deutlich schneller als Apache. Schaltet man dies bei Apache ebenfalls ab und überträgt die Anweisungen in die Konfigurations-Dateien, ist der Unterschied zu nginx kaum noch merklich.

Assets auf viele Domains verteilen

Bilder uns statische Dateien sollen auf mehrere Domainnamen verteilt werden, weil Browser nur eine bestimmte Anzahl von gleichzeitigen Verbindungen pro Domain zulassen. Dieser Tipp stammt aus Zeiten sehr langsamer DSL-Verbindungen und ist heute sogar schädlich. Das Internetprotokoll gibt vor, dass neue Verbindungen mit geringer Geschwindigkeit (Bandbreite) anfangen und im Laufe der Zeit schneller werden, wenn keine Übertragungsfehler aufgetreten sind. Dieser Effekt heißt TCP-Slowstart und sorgt dafür, dass wenige Verbindungen, die länger offen bleiben, in Summe mehr Durchsatz bieten, als viele kurzlebige Verbindungen.

Fullpage-Caching

Die Buzzwords Varnish und Caching sind in aller Munde und gelten als Wunderwaffe für unendliche Performance, selbst bei TV-Werbung. Rein technisch betrachtet  kommt das der Wahrheit nahe, allerdings nur für die Seitenaufrufe die tatsächlich aus dem Cache bedient werden können. Die reale Performance wird hingegen bestimmt durch die Seitenaufrufe, die nicht aus dem Cache ausgeliefert werden können. In der Praxis zeigt sich, dass die Cache-Hitrate bei jedem Shop individuell ist, und schwank je nach Shop zwischen 10% (schlecht) bis 90% (gut). Während ein Fullpage-Cache bei einem Shop also wirklich eine Lösung ist, hilft er anderen kaum weiter.

Autor
Thomas Lohner ist in der Geschäftsführung der SysEleven GmbH mit Sitz in Berlin. Er Thomas_Lohner_Bildverantwortet die Unternehmensentwicklung und sein besonderer Fokus liegt auf der Programmierung. Das perfekte Zusammenspiel von Software und Hardware, individuelle Lösungen für anspruchsvolle Hostingkonzepte – das fordert ihn und macht ihm Spaß! Die SysEleven GmbH wurde 2007 offiziell gegründet, aber bereits vorher und ohne Firma, stand leistungsstarkes, skalierbares Hosting, Verfügbarkeit und Performancetuning von Webapplikationen im Mittelpunkt des Interesses von Thomas. 

Worauf Sie bei Ihrem Onlineshop achten sollten, um auch unter Hochlast mit kurzen Ladezeiten zu glänzen, erfahren Sie in unserem Whitepaper „Jede Sekunde zahlt sich aus“.

OXID Cookbook Published by O’Reilly

OXID Kochbuch by O'Reilly - Roman Zenner, Joscha KrugWe are proud to announce that at the beginning of this week, the OXID cookbook was published by O’Reilly. Dr. Roman Zenner, who has already wrote the beginner’s guide to OXID eShop, called in Joscha Krug (CEO at marmalade.de) as an expert for OXID eShop coding.

This new developer handbook contains numerous solutions for typical questions and use cases of a developer’s workaday life. Starting at templating and development of OXID eShop modules to the point of deployment processes and performance, this book contains valuable practical experience around OXID eShop and beyond.

If you are a developer or an ambitious online merchant and familiar with the German language you can purchase this book from these sources:

We at OXID would like to say many thanks to the authors and the publisher!

Recap: OXID Commons 2013

Honestly? From my gut I feel that this OXID Commons event in 2013 was the best we’ve had so far, and that obviously knocked it out of the ballpark for both days, OXID Commons conference and trade fair on 16th as well as OXID unconference on the next day, May 17th.

To give you some numbers: we had at about 800 face-to-face visitors, 500 on-line stream viewers and approximately 50 exhibitors.

Roland OXID Keynote at OXID Commons 2013

The first day of course was packed with currently discussed e-commerce topics: multi-channel (AKA omni-channel), high load scenarios, for example TV commercial peaks, mobile commerce, B2B sales, and strategic points of internationalization. Interesting enough, isn’t it. At the end of the conference day, OXID awarded the GOLDEN CART again, what a thrill! For those who have missed it, there’s a a review of OXID Commons 2013 available, including links to the slide show, videos and blog post from 3rd parties at http://www.oxid-commons.com

On the next day, OXID unconference was held in the Solar Info Center Freiburg. We welcomed nearly 100 developers and talked very tech in two channels about the top topics in e-commerce today like responsive design, Apache Solr, performance, GitHub etc.

OXID unconference

Talking about GitHub: for me personally it was a really big step in community development (my responsibility) when Roland announced in his keynote that “… we will go live on GitHub right … now!” and somebody else pushed the button to make the repository public. Since that point developers started forking OXID eShop on GitHub, and we could already merge some very useful contributions.

We’d like to thank everybody for your visits, your support and your really pleasant discussions with us. As always: after OXID Commons is before OXID Commons – looking forward to seeing you in the next year! By the way, you don’t have to starve in the meantime: maybe you’re interested in visiting one of the OXID Usergroup meet-ups either in Essen, in Berlin or (hopefully soon) in Munich.

Einfluss von Performance auf den Umsatz [Infografik]

In der heutigen Infografik von Kissmetrics ist zu sehen wie wichtig eine hohe Performance und schnelle Ladezeiten für einen Onlineshop sind.

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Quality Report for OXID eShop 4.6 has been published

We are happy to announce that Quality Report for OXID eShop 4.6 has been prepared and finalized by quality assurance team and is now published. (for download see below)

In our quality report we analyze and interprete the most important quality control measures of OXID eShop and draw comparisons between current and previous versions of the platform. OXID Quality assurance team makes big efforts to ensure that OXID eShop in every new version provides our customers with ever higher quality.

The results are reflected in the quality report: you will find some important software quality measures of OXID eShop 4.6.0. like code coverage, bug tracking /fixing process, bug status statistics, statistics about implemented improvements for performance, and also results of performance tests.

We are especially proud to announce that – despite the steady growth of the source code – we are able to keep the code coverage of our unit tests above 90%!

From now on we will continue to issue a quality report for each major and minor release. Reports appear some time after the release of the software so we can collect and evaluate more data from the final version. This way we hold ourselves accountable for the quality of the released product and provide you with the most relevant information.

On this occasion and on behalf of all QA team I’d like to say a big thank you to our active and loyal community for continuously sharing with us your experience with OXID eShop. Please continue to send feedback and help us improve the quality of our products even further!

Download your personal copy of OXID eShop Quality Report 4.6.0 here.

Recap of OXID Commons 2012 – A tremendous E-Commerce Conference

OXID Commons 2012

First of all: Thank you all! Thanks for coming to OXID Commons 2012, thanks for the wonderful speeches, for all the great conversations had everywhere, thanks for making OXID a big family. Over 600 people, plus roundabout 300 via live stream, took part in a great event empowered by over 50 exhibitors and sponsors at the fair ground in Freiburg.

Roland Fesenmayr, CEO of OXID eSales AG, opened the schedule, in his keynote he reviewed the last twelve successful months and talked about our focus during the next phase.

All in all, more than 40 lecturers presented the most recent topics about e-commerce and the OXID Ecosystem in two different tracks. The top-notch schedule offered various sessions and discussions about topics like multichannel, internationalization, news in OXID eShop version 4.6, community related projects, semantic web in e-commerce with GoodRelations, how to adjust performance in projects, and many more. Please feel free to watch the OXID Commons archived live streams of both rooms.

OXID Commons 2012

By the end of the event day, Andrea Seeger, Executive Board of OXID eSales AG, promised the award “THE GOLDEN CART” for outstanding solutions based on OXID Platform. We want to congratulate the winners in the five following categories:

The mandatory after-show party was great again with the added bonus of nice weather and supporting live band, which encouraged networking, stimulating conversations and quenching refreshments.

On the very next day, May 25th, the unconference took place. The 77 registered developers came together in a leisure barcamp style to talk about the community project Admin2.0, to discuss the new module system in OXID eShop version 4.6, the language handling (mapping) and what the community expects from OXID eSales. Also, our Chief Software Architect, Erik Kort, gave us an insight into the plans for OXID eShop version 5.

OXID Commons Unconference 2012

To give you a visual expression of OXID Commons 2012, we collected some links for you:

We also would like to draw your attention to other blog posts, mostly written by attendees:

Posted by Marco Steinhäuser and Daniela Baumgartner

OXID eShop Version 4.6.0 Released

By the end of last week, we proudly published the final release of OXID eShop version 4.6.0 providing a bunch of new and useful features such as downloadable products, RDFa support as well as improvements under the hood for module handling, and another performance boost.

Downloadable Products
The shop owner, with downloadable products, can offer for example software, photographs, mp3s or document templates. A client purchasing such a type of downloadable product, obtains the associated files. This functionality allows many different business models such as download platforms or App-stores. Even mixed shopping carts containing physical as well as downloadable products are possible.

OXID goes semantic web with RDFa and GoodRelations
With Rich Snippets, based on RDFa and the vocabulary from GoodRelations, data on pages will be allocated in a well-structured format for machines such as search engine robots. We are concerned with the fact that search engines should appreciate it – maybe with a better ranking? 🙂

Improved module handling
There’s now an extended menu called “Extensions”, containing themes and modules. The shop automatically lists all installed modules here. A standardized meta file will provide all relevant details and options of the modules. Please note that you have to explicitly activate older modules that you have already installed. Nevertheless, they shall work properly with the new system.

Increased Performance
The performance of OXID eShop could be increased significantly in high load scenarios by reducing SQL queries, fine tuning of the caching mechanism and other code optimizations.

Although we have released OXID eShop version 4.6.0, we will continue maintaining version 4.5 with patches for bugs marked as important, while in parallel we will release patches for 4.6 as usual. i.e. that there will be a version 4.5.11 and most likely a 4.5.12, while you for sure can also expect patches 4.6.1, 4.6.2 etc…

Please note, that we couldn’t deliver 4.6.0 with French as a third language like promised. Instead, you can download the language files needed for the storefront and the admin interface from the translation tool. Please log in here using „guest“ as user and password.

If you want to dig a bit deeper into technical details, at our release page on OXID forge.