Vivobarefoot zeigt, warum Multichannel Muss ist im Fashion Retail

Weil der Barfuß-Spezialist den Kundendialog ernst nahm, wurde der Onlineshop um Ladengeschäfte ergänzt
Während der klassische stationäre Handel unter dem Digitalisierungsdruck ächzt und nach sinnvollen Onlinekonzepten sucht, starteteVivobarefootaus der entgegengesetzten Richtung. Dem Online-Pureplayer wurde schnell klar, dass gute Customer Experience einen lokalen Touchpoint braucht. Heute hat das britische Brand in Deutschland einen überzeugenden Multichannel-Vertrieb aufgebaut.
Minimalisten mit Mission
Gesundheit und Mobilität beginnen bei den Füßen! Seit 2003 entwickeltVivobarefootminimalistische Schuhe für die Barfuß-Community, die dem reinen Running-Segment längst entwachsen ist.

In Deutschland wird der britische Barfuß-Hersteller vonEOD European Online Distribution GmbHvertreten. Die Online-Experten etablierten die Marke nicht nur im deutschsprachigen E-Commerce. Mit dem Launch eines Franchise-Konzepts und einer wachsenden Zahl von Concept Stores entwickelten sie ihredigital-first-Prozessein den Point-of-Sale hinein und bauten ein komplexes Multichannel-Marketing auf.
Fitness Influencer stellen in diesem Vidoe den Vivobarefoot Store in Köln vor. Er ist der größte Barfußstore in Deutschland.
Echter Dialog statt One-Way-Kommunikation
Inzwischen gibt es heute deutschlandweit inzwischen 14 Vivobarefoot Concept Stores und Concept Corners in großen und mittelgroßen Städten. Hier werden nicht nur die Kollektionen präsentiert und mit Barfuß-Pfaden erfahrbar gemacht. Mit Individualberatung, Fußanalysen, Barfuß-Laufkurse und Coachings gehen die Spezialisten für aktives Gehen und Wohlbefinden auf ihre Kunden-Community ein, die eben mehr sucht als "nur" einen Schuh.

Influencer-Kampagnen, Nachhaltigkeitsprojekte und Hintergründe zur Schuhherstellung sindfester Bestandteil der Customer Experience einer Marke, die stolz darauf ist, neue "grüne" Materialien zu erforschen und eine Vielzahl veganer Modelle im Portfolio zu haben. Bis zum Jahr 2020 sollen beiVivobarefootfür das gesamte Sortiment 90% nachhaltige Materialien genutzt werden.
Das alles vermittelt nicht nur das Personal vor Ort. Das erlebt der Kunde auch über interaktive Schaufenster, die den kompletten digital Content ausspielen können. Während und außerhalb der Öffnungszeiten.
Multichannel komplett: Online – Social – Mobile – Retail
Doch das Bemerkenswerte an Vivobarefoots Best Practice Beispiel ist, dassMultichannel wirklich als "multi" verstanden und jeder Kanal ernst genommen wird.
Die vielen sehr unterschiedlichen Touchpoints werden alle mit Herzblut bedient: vom Fachmagazin über Profi-Trainer vor Ort und Nachhaltigkeitsprojekte online wie offline. Etwa der Point-of-Sale überzeugt mit state-of-the-art Ladenbau und auch auf dem digitalen Angebot – das bereits als Pureplay sehr erfolgreich war – ruht sich das Team nicht aus. Vielmehr hat das Digital-Team den Anspruch, Neuerungen sofort umzusetzen und für die Kunden nutzbar zu machen.

Das Multichannel-Konzept in Zahlen
Multichannel in der Timeline
Gute Konzepte müssen wachsen. Diese sehr einfache Wahrheit wird heute in vielen Diskussionen um die neusten Omnichannel-Ansätze gern vergessen.Damit eine Multichannel-Strategie aufgehen kann, muss sie von den Kunden angenommen werden.Das ist in den allermeisten Fällen keine Von-Null-auf-Hundert-Geschichte, sondern eine mutige Mischung aus Kontinuität und immer wieder neuen Experimenten.Vivobarefootblickt mit seinem Mulitchannel-Vertrieb bereits auf sieben erfolgreiche Jahrezurück, in denen Innovation gewagt und dennoch die Balance gehalten wurde. Anders als bei vielen klassischen Retailern ist für sie daher ‚Multichannel' heute kein PR-taugliches Feigenblatt, sondern ein solides Geschäft, das sich bewährt undschon viele Wachstumjahrehinter sich hat.

Das Beispiel von Vivobarefoot beweist eindrucksvoll, wie sich Onlineshop und Ladengeschäft im Fashion Retail stützen können, wenn der Kunde im Mittelpunkt steht.
Entsprechend waren die wichtigsten Bausteine zur Erfolgsgeschichte sicherlich der strategische Aufbau des Brands und die hohe Digitalkompetenz des Unternehmens. Im Gegensatz dazu zeigte sich, dass fehlende Erfahrung im traditionellen Handel am Point-of-Sale durch Leidenschaft, Offenheit und Innovationsfreude wettgemacht werden können.
Angesichts dessen stellt man ganz unwillkürlich den Vergleich zu Apples iPhone und Tesla an, die als branchenfremde Unternehmen mit ihren Produkten ganze Marktsegmente disruptiv revolutioniert haben. Genauso müssen die erfolgreichen Ladengeschäft-Konzepte von morgen nicht unbedingt aus dem Offline-Retail kommen.
Eher im Gegenteil, wie wir von Vivobarefoot lernen können. Vielmehr sind ein unverstellter Blick und der absolute Fokus auf die Bedürfnisse des Kunden die beste Voraussetzung für den Erfolg.
